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Tag 18: Kings Island
Die heutige Nacht war sehr kurz. Da wir gestern erst so spät in der Unterkunft angekommen sind und auch noch den Geburtstag von Antonia vorbereitet haben, sind wir erst sehr spät ins Bett gekommen. Hinzu kommt noch, dass wir uns in der neuen Unterkunft erst einmal einleben mussten und auf alle Geräusche gehört haben. Daher konnte zumindest Bianca ziemlich schlecht einschlafen.
Nichtsdestotrotz klingelt um 6:00 Uhr der Wecker. Nachdem wir uns noch zwei Mal umgedreht haben, stehen wir dann auf. Um 7:00 Uhr wecken wir die Kinder. Sie sind zwar auch müde, aber da heute Antonias Geburtstag ist, kommen sie dann doch sehr gut aus dem Bett.
Um 7:50 Uhr steht Antonia dann im Wohnzimmer. Wir zünden die Kerzen an und spielen ein Geburtstagslied auf dem iPad. Nachdem wir ihr alle gratuliert haben, beginnt sie, ihre Geschenke auszupacken. Die meisten sind natürlich keine Überraschung, da sie sich alles selbst in diesem Urlaub ausgesucht hat. Aber sie freut sich trotzdem.
Während Antonia noch mit ihren Geschenken beschäftigt ist, fangen wir schon einmal mit dem Frühstück an. Es gibt wie immer Bran Flakes, Corn Flakes, Toast und Toasties. Und natürlich Kaffee für Bianca.
Anschließend räumen wir noch ein bisschen auf und bereiten die Snacks für den Tag vor. Die Kinder nehmen sich Gurken und Mini-Paprikas mit. Außerdem stecken wir noch Nachos und Bagels ein.
Die Fahrt dauert zum Glück nicht lange und so sind wir um kurz vor 9:30 Uhr vor der Einfahrt zum Parkplatz. Es stehen schon einige Autos dort, aber es sind zum Glück genügend Schalter offen, dass es zügig voran geht.
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Wir fahren auf den Parkplatz und suchen unsere Sachen zusammen. Danach laufen wir in Richtung Eingang. Der Weg durch den Security Check ist auch heute kein Problem. Mittlerweile haben wir den Dreh raus, wie es problemlos funktioniert.
Am Eingang müssen wir gar nicht warten. Wir zeigen unsere Season Passes vor und gehen dann in den Park. Ganz am Anfang gibt es hier die International Street mit vielen Geschäften, Restaurants und einem riesigen Wasserbecken mit Springbrunnen in der Mitte. Am Ende der International Street steht dann ein Nachbau des Eiffelturms. Die Fassade der Geschäfte sind in einem europäischen Stil gehalten und repräsentieren Italien, Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Es sieht sehr hübsch aus.
Aber dafür haben wir jetzt erst einmal keine Zeit. Wir laufen die enge Gasse entlang und halten uns dann rechts. Hier geht es am Bereich Planet Snoopy vorbei, den wir jetzt auch erst einmal nicht beachten. Aber hinter dem Kinderbereich steht die Achterbahn "Mystic Timbers", die unser erstes Ziel ist.
Mit unserem Season Pass haben wir hier im Park auch wieder die Möglichkeit, die early ride time zu nutzen. Und so sind wir 30 Minuten vor allen anderen Gästen in den Park gekommen. Und einige Fahrgeschäfte haben zu dieser early ride time bereits geöffnet. Und zu diesen Fahrgeschäften gehört heute "Mystic Timbers".
Als wir dort ankommen, sehen wir, dass es nur eine kleine Schlange gibt. Als wir näher kommen, sehen wir jedoch, dass die Bahn noch geschlossen ist. Der Mitarbeiter meint, dass er nicht wisse, wann die Bahn aufmacht und wir lieber zu einer Bahn gehen sollte. Er empfiehlt uns "Diamondback", die sich gleich gegenüber befindet.
Die Kinder gehen schon einmal in die Richtung der Bahn, da jetzt doch einige Menschen dorthin gehen. Wir müssen allerdings noch unseren Rucksack ins Schließfach einschließen und dazu erst einmal einen anmieten. Das dauert ein bisschen, aber keine fünf Minuten später gehen wir alle in den Wartebereich.
Es ist auch noch leer. Wir sitzen jetzt zwar nicht in der ersten Bahn des Tages, aber wir müssen nur eine weitere Bahn warten, bis wir an der Reihe sind.
"Diamondback" ist eine Achterbahn von Bolliger & Mabillard. Die Anlage wurde 2009 als erster Hypercoaster mit Splashdown-Effekt eröffnet. Die Achterbahn verfügt über einen 70 m hohen Lifthill mit einem 66 m hohen Gefälle und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Außerdem ist die Bahn 1.610 m lang. Sie ähnelt "Behemoth" in Canada's Wonderland.
Diamondback hat drei Züge mit je acht Wagen. Jeder Wagen bietet Platz für vier Passagiere, wobei die zwei vorderen Sitze in der Mitte des Wagens und zwei hinteren Sitze näher an den Seiten des Wagens angebracht sind, sodass ein "V" entsteht. Der vorderste Wagen jedes Zuges zeigt einen gelb/orangen Schlangenkopf mit langen Giftzähnen, während das Innere der Züge schwarz, rot und orange ist. Die Passagiere werden durch einen Schoßbügel zurückgehalten. Jeder Zug hat eine andere Farbe: Grün, Rot oder Braun.
Wir sitzen in einem braunen Zug. Wir sitzen im letzten und vorletzten Wagen. Matthias und Antonia sitzen im letzten Wagen auf den mittigen Plätzen, während Bianca und Viktoria auf die mittigen Plätze im vorletzten Wagen gehen. Unsere Bauchtaschen dürfen wir hier leider nicht abgeben. Wir müssen sie während der Fahrt tragen. Das ist natürlich etwas unbequem und Bianca hat ein bisschen Angst um die Sonnenbrillen darin.
Nachdem der Zug den Bahnhof verlassen hat, beginnt er seine Fahrt den 70 m hohen Kettenlift hinauf. Oben angekommen, fällt die Achterbahn 66 m in einem Winkel von 74° in die Tiefe und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Dann macht sie eine Rechtskurve einen 59 m hohen Hügel hinauf, vorbei an der ersten Abfahrt von "Mystic Timbers", und taucht dann in die Schlucht ein, wo sie erneut eine Linkskurve macht.
Die Bahn fährt dann einen 40 m hohen camelback hill hinauf und fällt ab, wobei sie nach links in die Hammerhead-Kurve biegt. Nachdem der Zug aus der Hammerhead-Kurve herausgefahren ist, fährt er einen 39 m hohen Hügel hinauf. Nach dem vierten Hügel biegt der Zug in eine 287° gegen den Uhrzeigersinn verlaufende Helix ab und gelangt in die Bremsstrecke in der Mitte der Strecke. Nach der kurzen Bremsstrecke stürzt der Zug in eine Abfahrt und steigt über zwei Hügel an, bevor er in die letzte, im Uhrzeigersinn verlaufende Helix mit 323° einfährt. Nach der letzten Helix stürzt der Zug in ein Wasserbecken. Dabei wird die Geschwindigkeit des Zuges verringert, bevor er einen weiteren Hügel hinauf in die letzte Bremsstrecke fährt. Nach dem Bremsen macht der Zug eine Linkskurve und fährt zurück in den Bahnhof.
Die Fahrt war wirklich toll und hat viel Spaß gemacht. Die Fahrt hatte die ganze Zeit über ordentliches Tempo und die Helixen waren nicht unangenehm. Wir verlassen die Station und gehen zum Photo Point. Da wir in Cedar Point einen Photo Pass gekauft haben, versuchen wir hier, unser Foto zu sichern. In den bisherigen Parks hat das leider nicht geklappt, aber hier funktioniert es. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir hier auch in einem Cedar Fair Park sind und dieser als Anbieter auch FunPix hat.
Nach der Fahrt auf "Diamondback" lassen wir unseren Rucksack direkt im Schließfach und gehen zurück zu "Mystic Timbers". Die Bahn ist jetzt geöffnet und wir ärgern uns ein bisschen, dass wir nicht gewartet haben. Aber die Warteschlange ist zum Glück noch nicht lang und so stehen wir drei Minuten später schon am Gate.
"Mystic Timbers" ist eine Holzachterbahn von Great Coasters International. "Mystic Timbers" dreht sich um das fiktive Holzfällerunternehmen Miami River Lumber, das das umliegende Land wegen seines Holzes kaufte. Das Unternehmen plante, die angrenzende Kings Island & Miami Valley Railroad - die Dampflokomotiven-Attraktion des Parks - für den Holztransport zu nutzen. Eine Reihe unerklärlicher Ereignisse führte jedoch zur Schließung des Unternehmens, da das Land von wildem Wildwuchs überwuchert wurde.
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Die Warteschlange beginnt mit einem Schild am Haupteingang mit der Aufschrift "Miami River Lumber Co." sowie einem Kontrollpunkt für den Versand und Empfang von Holz. Dort ist ein alter GMC-Truck zu sehen, der offenbar gegen eine der Säulen des Schildes gekracht ist. Musik aus dem Truck und ein Mann, der die Vorgeschichte der Fahrt erzählt, erklingen. Gelegentlich ertönt außerdem die Nachricht: "Achtung, Zutritt verboten. Für die Miami River Lumber Company wurde eine obligatorische und anhaltende Sperrung angeordnet. Ich wiederhole: Zutritt verboten."
Entlang der gesamten Warteschlange sind viele Geländer aus Holz, passend zum Thema der Attraktion. Zu Beginn der Warteschlange ist der Weg sehr kurvenreich und wird von Fernsehbildschirmen mit Überwachungskameras des Waldes begleitet, auf denen Sicherheitsteams eine Suche durchführen. Ein Clip zeigt einen verängstigten Sicherheitsbeamten, der aus dem Bild rennt, nachdem er etwas im Wald gesehen hat. Die Warteschlange windet sich zum hinteren Teil der Station. Sie führt schließlich zu einer Treppe, die hinauf in die Station führt. Im Inneren der Station sind mehrere Requisiten ausgestellt, die an eine Holzwerkstatt erinnern. Während der gesamten Warteschlange und der Station erklingt gruselige Instrumentalmusik.
Es gibt drei Züge mit jeweils zwölf Wagen. In jedem Wagen können zwei Personen in einer Reihe Platz nehmen. Antonia und Viktoria setzen sich in die letzte Reihe, Matthias und Bianca gehen in die Reihe davor. Die 33 m hohe Bahn ist 995 m lang und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h. Sie verfügt über ein 30 m hohes Gefälle und sechszehn Airtime Hügel.
Die Fahrt beginnt mit der Abfahrt des Zuges vom Bahnhof. Anschließend macht der Zug eine S-Kurve nach rechts, überquert die Gleise und biegt dann nach links ab, bevor er den Lifthügel hinauffährt. Beim Einhängen in die Lifthügelkette ruft eine aufgezeichnete Stimme den Fahrgästen zu: "Hey! Hey! Ich sehe euch da oben! Was um Himmels Willen tut ihr hier? Hier ist die Sicherheitskontrolle. Mal ehrlich, Leute, ihr müsst den Truck nehmen und nach Hause zu euren Videospielen gehen. Hier ist es nicht sicher." Auf dem Gipfel des 33 m hohen Lifthügels verlangsamt sich die Kette erneut, sodass eine weitere aufgezeichnete Stimme den Fahrgästen über Lautsprecher sagen kann: "Geht auf keinen Fall in den Schuppen!" Oben angekommen, stürzt der Zug 30 m nach links ab, bevor er einen weiteren Hügel hinauffährt. Auf dem Gipfel dieses zweiten Hügels biegt der Zug erneut nach links ab und überquert den Lifthügel, bevor er dicht über den Boden abtaucht und über eine Reihe von Airtime-Hügeln fährt. Das Gleis führt kurz in einen überdachten Tunnel, um dann nach links abzubiegen und die Richtung zum Bahnhof zurückzufahren. Die Rückfahrt verläuft größtenteils parallel zur Hinfahrt, bis man in der Nähe der zweiten Abzweigung abbiegt und auf ein Bremsgleis fährt. Vor dem Eingang des Bahnhofs kommt der Zug zum Stehen.
Beim Anhalten auf der Bremsstrecke ist ein aufgezeichneter Audioausschnitt zu hören. Ein Wachmann sagt: "Betreten Sie den Schuppen nicht. Dies ist ein Sperrgebiet." Der Ton läuft mehrmals in einer Schleife, beginnt zu ruckeln und zu springen und wechselt schließlich zu "Betreten Sie den Schuppen." Der Zug fährt langsam in den Schuppen ein, der nur schwach von flackernden Deckenlampen und Leuchtstoffröhren beleuchtet ist. Nachdem der Zug die Abstellgleise passiert hat, hält er ungefähr dort, wo der Schuppen erneut die Gleise überquert.
In diesem Raum sind Sägen, Ranken, Blätter, ein Coca-Cola-Automat und andere von Arbeitern zurückgelassene Gegenstände zu sehen. Ein Kassettenrekorder spielt Musik aus den 1980er Jahren, bis ein lautes Kreischen ertönt. Auf Projektionsleinwänden wird eine von drei zufällig ausgewählten Kreaturen gezeigt, gefolgt von einer 90°-Kurve nach rechts, als der Zug wieder in den Bahnhof einfährt. Bei uns erscheint eine riesige Schlange, die scheinbar einen beißenden Sprung nach den Gästen startet.
Die Fahrt hat großen Spaß gemacht, aber von der Szene im Schuppen haben wir uns ein bisschen mehr versprochen. Vielleicht lag es nur daran, dass wir ganz hinten gesessen haben und die Projektionen nicht wirklich sehen konnten. Aber umgehauen hat es uns nicht.
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Wir verlassen die Station wieder und gehen den Weg weiter. Die nächste Achterbahn, zu der wir kommen, ist "The Beast". Als wir dort gegen 10:15 Uhr ankommen, sehen wir bereits eine kleine Schlange bis auf den Weg. Wir bekommen kurz einen kleinen Schreck, denn jetzt ist der Park für alle Gäste offen und wir befürchten, dass es sehr voll ist. Aber dann sehen wir, dass der Wartebereich noch gar nicht geöffnet ist.
Wir stellen uns also an der Schlange an und kurz darauf wird der Wartebereich dann auch geöffnet. Wir gehen durch den Haupteingang einen nach links abknickenden Weg entlang. Je nach Anzahl der wartenden Gäste können ein oder zwei kleinere Wartebereiche geöffnet sein. Wir können jetzt aber direkt weiter gehen. Der Weg führt schließlich zu einer Rampe hinauf, an der Schilder mit historischen Fakten über "The Beast" angebracht sind.
Das Innere der Station ähnelt einer alten Bergbauanlage. Warnschilder weisen darauf hin, lose Gegenstände zu sichern. Außerdem gibt es Werbematerial mit ominösen Warnungen vor der bevorstehenden Begegnung mit dem Biest. Wir gehen durch eine letzte Warteschlange innerhalb der Station, bevor wir zum Gate kommen. Die letzte und die erste Reihe sind bereits besetzt, aber Antonia und Viktoria kommen in die vorletzte Reihe und wir gehen in die Reihe davor. "The Beast" besitzt drei Züge von Philadelphia Toboggan Coasters mit jeweils sechs Wagen. In jedem Wagen können sechs Personen in drei Reihen à zwei Personen Platz nehmen.
"The Beast" ist eine Holzachterbahn von Charles J. Dinn, die am 14. April 1979 eröffnet wurde. Zurzeit ist sie mit 2.243 m Länge die längste Holzachterbahn der Welt. Die Strecke verfügt über zwei Lifthills: einen 34 m hohen mit einer 41 m hohen Abfahrt und einen zweiten mit einer 43 m hohen Abfahrt von 18°, sowie einer 540°-Helix in einem der drei Tunnel.
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Die Fahrt ist ziemlich wild. Wir halten uns während der Fahrt lieber die ganze Zeit fest, denn es ist doch ganz schön rumpelig. Da man die Strecke auch nicht gut einsehen kann, weiß man nie, wohin es eigentlich gleich geht. So richtig begeistert sind wir jetzt nicht von der Bahn, aber es ist die längste Holzachterbahn der Welt. Falls wir nachher noch Zeit haben, würden wir sie aber schon noch einmal fahren.
Nach der Fahrt auf "The Beast" holen wir unseren Rucksack aus dem Schließfach und holen uns auch ein paar Getränke. Danach gehen wir in den nächsten Bereich, dies ist Area 72. Wir haben das zwar schon gehört, aber überraschenderweise ist bei "Flight of Fear" eine Wartezeit von mehr als 70 Minuten angeschlagen.
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Dies ist uns zu viel und so gehen wir zu "Orion", die wir sowieso besser finden. "Orion" ist eine Stahlachterbahn von Bolliger & Mabillard. Und hier benötigen wir auch nur 10 Minuten, bis wir am Gate stehen.
Wir gehen durch den Fort Mason Research Compound, nachdem wir das Eingangsgebäude betreten haben. Die Warteschlange beginnt mit einem Zickzack-Abschnitt, gefolgt von einer Treppe. Diese führt zu einem großen Bereich mit Serpentinen und gewundenen Pfaden. An einem Zaun hängen einige Poster. In der Warteschlange sind zwei Gebäude mit der Aufschrift "Outpost 87" und "Outpost 07" zu sehen.
Wir betreten ein Forschungsbüro, wo auf Bildschirmen ein Video läuft, das uns über unsere "Mission" informiert. Dort stehen mehrere Schließfächer und Schreibtische bereit. Eine Pinnwand mit Hinweisen auf weitere Attraktionen wie Zodiac, Skylab, Vortex und Invertigo ist vorhanden. Nachdem wir das Forschungsbüro verlassen haben, geht es zur Station, wo sich dann die Gates befinden.
Die Bahn hat drei Züge mit acht Wagen. Jeder Wagen hat eine Reihe für vier Personen. Wir gehen in die vorletzte Reihe.
Nachdem der Zug den Bahnhof verlassen hat, erklimmt er einen 87 m hohen Kettenlift. Oben angekommen, geht es 91 m in einem Winkel von 85 Grad hinunter. Dabei wird eine Geschwindigkeit von 146 km/h erreicht. Der Zug rast durch einen 53 m hohen Airtime-Hügel und ein 62 m hohes Hufeisen. Anschließend durchquert er einen 17 m hohen Airtime-Hügel. Darauf folgt ein 45 m hoher Airtime-Hügel mit Trimmbremse. Der Zug saust durch eine 38 m lange Spirale. Dann macht der Zug eine Linkskurve in zwei weitere Airtime-Hügel von 27 m und 25 m Höhe. Anschließend bremst der Zug auf der Bremsstrecke ab, macht eine Linkskurve und kehrt zum Bahnhof zurück.
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Die Fahrt hat Spaß gemacht und war wirklich rasant. Aber wir können uns nicht entscheiden, ob uns "Diamondback" nicht besser gefallen hat. Wahrscheinlich müssen wir beiden Bahnen noch einmal fahren, um das wirklich einordnen zu können.
Als wir die Station verlassen haben, schauen wir noch einmal, wie lang die Wartezeiten bei "Flight of Fear" sind. Aber diese sind immer noch hoch und so verlassen wir den Area 72 Bereich wieder.
Wir gehen jetzt in den Bereich Coney Mall. Hier steht die Achterbahn "The Racer". Aber gerade als wir uns dort anstellen wollen, kommen uns einige Gäste aus dem Wartebereich entgegen, die sagen, dass die Bahn einen Defekt hat und nicht fährt. Also verlassen wir den Wartebereich nach kurzer Überlegung ebenfalls.
Wir gehen daher in den nächsten Bereich. Dies ist Adventure Port. Hier befindet sich die Achterbahn "Adventure Express". "Adventure Express" ist eine von Arrow Dynamics hergestellte Achterbahn. Das Design der Bahn ist teilweise von der Indiana-Jones-Reihe inspiriert. Ähnlich wie andere Mine Trains verfügt "Adventure Express" über einen Beckenbügel und keine Inversionen. Anders als frühere Arrow-Installationen sollte diese stärker thematisiert sein und ein "Gefühl des Kontrollverlusts" erzeugen, inspiriert von Szenen aus dem Film Indiana Jones und der Tempel des Todes von 1984. Die Fahrt wurde als Dschungel-Abenteuer-Grubenbahn vermarktet, die "durch dampfende Vulkantunnel, über wackelige Brücken und in einen verlassenen Minenschacht, der von Schlangen und Spinnen bewohnt wird", stürzt.
Jetzt steht es ganz im Zeichen der Arrow Cargo Co. Die Entdecker machen sich auf den Weg zu einer malerischen Rundfahrt. Allerdings wurde die "richtige Spur" unterbrochen, und die Entdecker begeben sich auf ihr Abenteuer, vorbei an einem entgleisten Zug, durch drei Tunnel und direkt ins Finale: einen zweiten Lifthügel. Dort angekommen, werden sie von der Statue oben gewarnt: "Ihr habt den verbotenen Tempel gestört, jetzt werdet ihr dafür bezahlen!", bevor sie wieder auf die "richtige Spur" zurückgeführt werden.
Die Bahn ist 19 m hoch, 903 m lang und 56 km/h schnell. Es gibt drei Züge mit fünf Wagen. Die Fahrgäste sind in drei Reihen zu je zwei Personen nebeneinander angeordnet, sodass pro Zug insgesamt 30 Fahrgäste Platz finden. Wir können auch direkt in die Station gehen. Dieses Mal fahren Bianca und Antonia sowie Matthias und Viktoria zusammen. Wir bekommen einen Platz im letzten Wagen.
Die Fahrt war wirklich überraschend und so ganz anders als die Mine Trains, die wir vorher gefahren sind. Alles war gut thematisiert und überraschend. Es hat richtig Spaß gemacht.
Als wir aus der Station kommen, gehen wir direkt weiter zu "Banshee". Dies ist neben "The Beast" eine der bekanntesten Achterbahnen hier im Park. Und entsprechend sind leider die Wartezeiten. Bisher sind wir wirklich sehr gut durchgekommen. Es ist jetzt 11:30 Uhr und wir sind seit zwei Stunden im Park. In der Zeit sind wir fünf Achterbahnen gefahren.
Bei "Banshee" wird jedoch eine Wartezeit von 60 Minuten angezeigt. Eigentlich haben wir keine Lust, so lange anzustehen, aber irgendwann müssen wir die Bahn ja mal fahren. Und so gehen wir in den Wartebereich. Am Ende stehen wir etwa 45 Minuten an, bis wir endlich am Gate sind. Damit die Wartezeit nicht so lange dauert, spielen wir "Wer bin ich?" und "Stirnraten".
"Banshee" (auf Deutsch Todesfee) ist ein Inverted Coaster von Bolliger & Mabillard. Die 1.257 m lange Strecke erreicht eine Höhe von 51 m, aus der die Züge auf eine Höchstgeschwindigkeit von 109 km/h beschleunigt werden, und besitzt neben fünf weiteren Inversionen einen auf Achterbahnen einmaligen Pretzel-Knot. Aufgrund der Hanglage, auf der die Bahn gebaut ist, erreicht Banshee im Gegensatz zu den meisten Achterbahnen die Höchstgeschwindigkeit von 109 km/h nicht nach der ersten Abfahrt, sondern erst auf der Hälfte der durchfahrenen Strecke.
Die Schienen sind violett und die Stützen blau. "Banshee" verfügt über drei identische Züge mit jeweils acht Wagen. Jeder Wagen besteht aus einer Reihe mit vier Sitzen. Jeder einzelne Sitz hat einen neuartigen flexiblen Schulterbügel als Rückhaltesystem. Wir gehen in die letzte Reihe. Die Kinder setzen sich nach außen und wir gehen auf die inneren Plätze. Und auch hier müssen wir wieder die Bauchtaschen mitnehmen. Und obwohl es während der Fahrt einmal verdächtig geknackt hat, bleiben die Sonnenbrillen ganz.
Nachdem der Zug die Station verlassen hat, durchfährt er eine Linkskurve, die in dem Lifthill endet. In einer Höhe von 51 m angekommen, gelangt der Zug in die 46 m hohe in einer Rechtskurve angelegte Abfahrt. Es folgen ein Dive-Loop sowie ein Looping um den Lifthill herum. Der Zug durchfährt anschließend eine Zero-g-Roll, einen Pretzel-Knot und einen zweiten Looping. Bevor der Zug in die Schlussbremse einfährt, gelangt der Wagen noch in ein Inline-Twist und eine linksgeneigte Helix.
Die Fahrt war gut, aber durch die lange Wartezeit war unsere Stimmung ein bisschen am Boden. Daher hat uns die Bahn jetzt nicht so umgehauen. Wahrscheinlich tun wir ihr Unrecht und sie ist gut, aber für uns war sie nur Durchschnitt.
Nachdem wir aus der Station gekommen sind, gehen wir gleich weiter zu "The Bat". Die liegt ziemlich abseits der Wege und ist von weitem nicht wirklich zu sehen. Wir müssen auch ziemlich weit laufen, um zur Station zu kommen. Überraschenderweise ist es hier aber ein bisschen voller und so stehen wir nach 15 Minuten am Gate.
"The Bat" ist ein Suspended Coaster des Herstellers Arrow Dynamics. Da die einzelnen Wagen während der Fahrt zur Seite ausschwingen und somit Objekten im Umfeld der Bahn sehr nahe kommen, soll ein Flug mit einem Kampfflugzeug nachgestellt werden. Eine Besonderheit von "The Bat" ist auch, dass diese nur einen Lifthill besitzt, im Gegensatz zu den meisten anderen Suspended Coastern des Herstellers, welche oft zwei Lifthills besitzen.
Die Station stellt einen Flugzeugträger nach, die von John DeCuir, dem Designer des gleichnamigen Films Top Gun entworfen wurde. Es war der letzte Suspended Coaster der hergestellt wurde. The Bat ist der zweite Versuch von Kings Island einen Suspended Coaster zu bauen, nachdem es Probleme mit der 1981 eröffneten und bereits 1983 wieder geschlossenen ersten "The Bat" gab.
"The Bat" besitzt zwei Züge mit jeweils sieben Wagen. In jedem Wagen können vier Personen in zwei Reihen à zwei Personen Platz nehmen. Die Bahn ist 30,5 m hoch, 749 m lang und 55 km/h schnell. Wir setzen uns wie immer nach hinten. Matthias und Antonia gehen in die vorletzte Reihe. Bianca und Viktoria gehen in die Reihe davor.
Die Fahrt macht wirklich Spaß und die Wagen schwingen ganz schön doll aus. Besonders in der Schlussbremse schwingen wir ordentlich hin und her. Das war wirklich sehr gut.
Nach der Fahrt gehen wir aus der Station den weiten Weg wieder zurück. Wir holen unseren Rucksack aus dem Schließfach und gehen wieder zurück zu der Holzachterbahn. Und Tatsächlich haben wir Glück: Sie hat gerade wieder aufgemacht. Allerdings fährt nur die rote Seite. Aber besser als nichts. Und so gehen wir gleich in den Wartebereich. Wir müssen auch nicht wirklich lange warten, denn 10 Minuten später stehen wir am Gate. Wir können uns wieder einmal die Reihen aussuchen. Daher gehen Antonia und Viktoria in die letzte Reihe und wir in die Reihe davor.
"The Racer" ist eine Racing Achterbahn aus Holz. Sie wurde von John C. Allen entworfen. Die Bahn verfügt über ein Achterbahn-Layout mit zwei identischen, parallel zueinander verlaufenden Strecken. Im Gegensatz zu früheren Rennachterbahnen verfolgte Allen den einzigartigen Ansatz, beide Strecken vor der ersten Kurve in separate Strukturen aufzuteilen. Das Design ermöglicht es zwei Zügen, von Anfang bis Ende ähnlich zu fahren, ähnliche Kurven zu fahren und die gleiche Strecke zurückzulegen. Bisherige Rennachterbahnen blieben beide Strecken während der gesamten Fahrt nebeneinander.
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Nach dem Verlassen des Bahnhofs passieren die Züge Wendekreise, fahren über Übergabegleise und treffen am Fuß des Lifthügels zusammen. Sie fahren einen 27m hohen Lifthügel hinauf, gefolgt von einem 27m hohen ersten Gefälle und zwei kleinen Airtime-Hügeln. Die Züge erreichen dann einen großen Camelback, bevor sie sich in separate Strukturen aufteilen.
Nach der Aufteilung fährt jeder Zug über einen weiteren kleinen Airtime-Hügel, bevor er in einen Wendekreis hinauffährt, um die Rückfahrt anzutreten. Nach der Abfahrt des Wendehügels erreichen die Züge einen mittelhohen Hügel, wo die Gleise wieder mit der Hauptstruktur verbunden werden. Sie rasen über eine Reihe kleinerer Hügel zurück, bis sie die letzte Bremsstrecke am Bahnhof erreichen.
Die Bahn ist 27 m hoch, 1.041 m lang und 85 km/h schnell. Es gibt vier Züge mit je fünf Wagen. In jedem Wagen befinden sich drei Reihen für jeweils zwei Personen.
Die Fahrt war lustig und es war auch gar nicht so ruppig. Sogar Bianca hatte Spaß. Und gerade als wir in die Bahn gegangen sind, hat auch die blaue Seite aufgemacht. Also verlassen wir schnell die Station und gehen gleich noch einmal in den Wartebereich, um die andere Seite zu fahren. Und obwohl der Wartebereich gut gefüllt ist, geht es jetzt ziemlich schnell, da nun beide Seiten fahren.
Als wir in die Station kommen, können wir uns die Seite zum Glück selbst aussuchen. Wir nehmen natürlich die blaue Seite. Und auch hier kommen wir in die letzten beiden Reihen. Die Kinder gehen wieder nach hinten in die letzte Reihe und wir in die Reihe davor.
Die Fahrt ist eigentlich identisch zur roten Seite. Auf jeden Fall können wir nicht sagen, welche Seite uns besser gefallen hat.
Es ist jetzt 13:30 Uhr und wir sind froh, dass wir schon neun Achterbahnen geschafft haben. Da die Wartezeit bei "Flight of Fear" immer noch so unglaublich hoch ist, gehen wir erst einmal in den Kinderbereich. Dies ist hier im Park Planet Snoopy. Dieser Bereich ist wie immer süß thematisiert.
Als erstes gehen wir hier zum "Great Pumpkin Coaster". Der "Great Pumpkin Coaster" ist eine Achterbahn von E&F Miler Industries für Kinder. Die Bahn hat lila Gleise und Stützen. Es gibt einen Einzelzug mit 6 Wagen. In jedem Wagen sitzen die Fahrgäste zu zweit in einer Reihe, insgesamt also 12 Fahrgäste pro Zug. Die Bahn ist 2,4 m hoch und 61 m lang.
Wir schauen erst einmal, ob wir überhaupt mit der Bahn fahren dürfen, aber es gibt keinen Hinweis darauf, dass es Alters- oder Größenbeschränkungen gibt. Also stellen wir uns an. Der Wartebereich ist relativ gut gefüllt und hier stehen natürlich ziemlich viele kleine Kinder an. Wir hoffen nur, dass wir zusammen in den Wagen dürfen und nicht wieder den halben Zug für uns in Beschlag nehmen. Das ist immer ein bisschen peinlich.
Nach etwa 15 Minuten Wartezeit sind wir dann an der Reihe. Und zum Glück dürfen wir zusammenfahren. Matthias und Antonia gehen in den dritten Wagen von hinten und Bianca und Viktoria in den Wagen davor.
Die Fahrt ist ganz lustig und in die Kurven wird man auch ganz schön hart geschleudert. Insgesamt fahren wir zwei Runden, aber das reicht auch.
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Nach der Fahrt laufen wir durch den Bereich und machen erst einmal Fotos mit Snoopy und Woodstock.
Anschließend gehen wir zur nächsten Bahn in diesem Bereich. Das ist der "Woodstock Express". Woodstock Express" ist eine Holzachterbahn, die von John C. Allen entworfen wurde. Die Anlage ist im Prinzip eine Acht. Die Bahn ist 12 m hoch, 410 m lang und 56 km/h schnell. Es gibt zwei Züge mit jeweils fünf Wagen. Jeder Wagen hat zwei Reihen, in denen je zwei Personen sitzen können.
Hier müssen wir auch etwa 25 Minuten anstehen. Aber während der Wartezeit können wir ein paar getrocknete Mangos und sonstige Snacks essen. Als wir in die Station kommen, können wir uns die Plätze aussuchen, da wir ganz vorne stehen. Und so gehen Antonia und Viktoria in die letzte Reihe und wir in die Reihe davor.
Die Fahrt war okay und hat Spaß gemacht. So eine ähnliche Bahn sind wir schon in Canada's Wonderland und Michigans Adventure gefahren. Nach der Fahrt geht es gleich weiter zu "Snoopy's Soap Box Racers".
"Snoopy's Soap Box Racers" ist ein Stahl shuttle coaster von Vekoma. Es handelt sich hierbei um einen Boomerang Coaster. Die Bahn ist 23 m hoch, 205 m lang und 60 km/h schnell. Es gibt einen einzelnen Zug mit zehn Wagen. In jedem Wagen gibt es eine Reihe für zwei Personen. Die Wagen sehen aus wie Seifenkisten und sind mit den Peanuts dekoriert.
Wir müssen hier nur ca. 10 Minuten anstehen. Kein Vergleich zu Canada's Wonderland, wo wir eine Stunde angestanden haben. Als wir in die Station kommen werden uns die Plätze zugewiesen. Antonia und Viktoria gehen in den vorletzten Wagen, Bianca und Matthias in den Wagen davor.
Nachdem alle Gäste eingestiegen sind schwenkt Snoopy in der Station seine Flagge: Danach fährt der Zug los. Es geht auf eine Strecke voller aufregender Kurven und Wendungen. Wir fahren an der Aussichtsstation des Camps vorbei und rasen auf die Ziellinie zu. Und als wir denken, wir hätten sie überquert, rollt der gesamte Zug der Seifenkisten rückwärts und durchquert dieselbe Strecke, diesmal in umgekehrter Reihenfolge.
Die Fahrt ist ganz lustig und wir haben unseren Spaß. Nach der Fahrt sichern wir unsere Fotos und gehen zur nächsten Achterbahn. Hier im Bereich steht wirklich eine Bahn neben der anderen.
Die nächste Achterbahn ist "Woodstock's Air Rail". Dies ist ein von Vekoma hergestellter Suspended Family Coaster. Die Bahn ist thematisch angelehnt an die Comicserie Snoopy vs. the Red Baron aus den 1960ern von Peanuts - Erfinder Charles Schulz. Passend zum Camp Snoopy sind die Stützen braun und die Schienen grün gestrichen.
Die Bahn ist 15 m hoch, 342 m lang und 42 km/h schnell. Es gibt einen Zug mit zehn Wagen. Jeder Wagen hat eine Reihe, in der zwei Personen nebeneinander Platz nehmen können. Auch hier ist es nicht voll und 10 Minuten später stehen wir am Gate. Antonia und Viktoria gehen in die erste Reihe und wir in die Reihe dahinter.
Beim Verlassen der Station macht der Zug eine 90-Grad-Kurve nach rechts und fährt den Lifthill hinauf. Anschließend geht es in einer Doppelhelix nach links. Von dort fährt der Zug unter dem Lifthill hindurch und hinauf zur Spitze der Station, so dass man das Gefühl hat, sie mit den Füßen berühren zu können. Anschließend biegt der Zug nach rechts ab, fährt am Lifthill entlang und dreht sich dann um 180 Grad nach rechts. Zu diesem Zeitpunkt ist der Zug sehr nah am Boden. Anschließend dreht er sich um 180 Grad nach links und wird gebremst.
Die Fahrt ist lustig und macht Spaß. Die Vekoma Family Coaster sind wirklich gut. Jetzt fehlt uns hier im Bereich nur noch eine Bahn. Dies ist zwar keine richtige Achterbahn, aber bei Coaster-Count wird sie auch als count gelistet. Und so gehen wir zu "Surf Dog".
"Surf Dog" ist ein Disk'O'Coaster von Zamperla. Der Wagen hat die Form eines riesigen Surfbretts mit drei Reihen auf jeder Seite. Jede Reihe bietet Platz für bis zu sechs Personen. Wir müssen auch nur eine Fahrt abwarten, bis wir einsteigen können. Dieses Mal kommen wir auch in die hinterste Reihe.
Die Fahrt selbst ist eine Drehfahrt, bei der sich das riesige Surfbrett frei dreht, während es die Halfpipe hinauf- und hinunterfährt. Die Attraktion sieht zwar interessant und außergewöhnlich aus, aber die normalen Disk'O'Coaster gefallen uns besser. Hier hat man überhaupt keine airtime.
Jetzt sind wir alle Achterbahnen in diesem Bereich gefahren. Es ist jetzt 15:30 Uhr und uns fehlen noch zwei Achterbahnen. Also verlassen wir den Planet Snoopy Bereich wieder und gehen zurück in den Coney Mall Bereich. Hier wartet noch der "Queen City Stunt Coaster" auf uns.
Der "Queen City Stunt Coaster" ist eine Achterbahn für Familien von Premier Rides, die in drei Freizeitparks der Kette Six Flags zu finden ist. Alle drei waren thematisch an die spannende Verfolgungsjagd am Ende des Films "The Italian Job" aus dem Jahr 2003 angelehnt und wurden installiert, als die Parks noch Paramount Parks gehörten. Während der gesamten Fahrt wurden Spezialeffekte eingebaut, um die Szene nachzubilden, obwohl einige dieser Effekte später entfernt wurden. Für die Saison 2025 wurde die Version in Kings Island in Queen City Stunt Coaster umbenannt und das Thema wurde geändert, um historische Wahrzeichen aus der Umgebung von Cincinnati in Szene zu setzen.
"Queen City Stunt Coaster" hat drei Züge mit jeweils drei Wagen. In jedem Wagen finden vier Personen in zwei Reihen zu je zwei Personen Platz. Ein Zug ist ganz blau, der zweite ganz rot und der dritte ganz weiß. Die Bahn ist 14 m hoch, 600 m lang und 64 km/h schnell.
Es dauert 15 Minuten, bis wir am Gate sind. Wir bekommen einen Platz im weißen Zug. Viktoria und Bianca gehen in die letzte Reihe, Matthias und Antonia setzen sich in die Reihe davor.
Nachdem der Zug in drei Sekunden von 0 auf 64 km/h beschleunigt hat, fährt er aus dem Bahnhof heraus und fährt in eine dreistöckige " Parkhaushülle" ein. Dabei durchquert er zwei aufwärts gerichtete Helixe, die die Fahrt eines Autos durch ein echtes Parkhaus nachahmen sollen. Vom höchsten Punkt der Helix fällt der Zug dann auf eine "Straße", die von Autobahnschildern und drei Polizeiautos mit Sirenen und Blaulicht gesäumt ist. Die Fahrgäste weichen dann zwischen den Polizeiautos aus. Anschließend fahren sie durch eine überhöhte Kurve von 88 Grad, gefolgt von einer Senke, und fahren eine Reihe von "U-Bahn-Treppen" hinunter. Der Zug kommt dann vor einem Tunnel zum Stehen. Links vom Zug steigt ein Hubschrauber auf und feuert simulierte Schüsse ab. Der Zug wird dann erneut in einen Tunnel geschleudert, dreht sich und fällt, bevor er aus der "kaputten Werbetafel" herauskommt, in einem LA-Aquädukt aufschlägt und nach links in die Haltestelle der Attraktion abbiegt.
Die Fahrt hat wie immer Spaß gemacht, auch wenn viele der Effekte leider nicht mehr funktionieren. Jetzt fehlt uns nur noch eine Achterbahn. Also gehen wir wieder in den Area 72 Bereich. Bei "Flight of Fear" ist die Wartezeit immer noch hoch, aber jetzt müssen wir uns anstellen. Also schließen wir unseren Rucksack ein und gehen in den Wartebereich.
Die Bahn scheint sehr beliebt zu sein, denn es werden immer noch 70 Minuten Wartezeit angezeigt. Zuerst einmal müssen wir in einen erweiterten Wartebereich im Freien. Hier stehen wir teilweise in der prallen Sonne. Um uns die Wartezeit ein bisschen zu verkürzen spielen wir wieder "Stirnraten" und "Wer bin ich?". Bis wir endlich in den Innenbereich kommen, dauert es etwa 30 Minuten.
"Flight of Fear" wurde von Premier Rides gebaut und entworfen und war die weltweit erste Achterbahn mit Linearinduktionsmotor (LIM). Das Gebäude, in dem sich die Warteschlange befindet, ist als Hangar einer Militäranlage nach dem Vorbild von Area 51 gestaltet. Die Außenseite ist mit der Nummer 18 gekennzeichnet. Wir betreten die Warteschlange durch einen "Pressebereich", der sich unter einem Vordach an der Seite des Gebäudes befindet. Über Lautsprecher im äußeren Wartebereich werden verschiedene Durchsagen zum Betrieb der Basis und Sendungen von WERD ("weird"), einem fiktiven Radiosender, abgespielt. Die Warteschlange verläuft beim Betreten des Gebäudes leicht abwärts durch einen kurzen, schmalen Tunnel und biegt links ins Innere des Hangars ab. Dort befindet sich die Hälfte eines UFO-Modells in Originalgröße, das vollständig zu sein scheint, da die Rückwand des Gebäudes vollständig mit Spiegeln ausgekleidet ist, um die Illusion zu vervollständigen. Auf mehreren Bildschirmen läuft ein Video, das die Hintergrundgeschichte der Fahrt erzählt und erklärt, wie das Raumschiff unweit des Parks abstürzte. Während einige Mitarbeiter der Basis Tests an dem Raumschiff durchführen, sind andere davon überzeugt, dass es sich um eine Falschmeldung handelt, und haben beschlossen, der Presse den Zutritt zu gewähren. An verschiedenen Stellen im Hangar sind Schutzanzüge und Computerausrüstung mit aktiven Monitoren zu sehen. Im Inneren der Untertasse befindet sich eine Anzeige mit außerirdischen Markierungen.
Im gesamten Innenbereich der Warteschlange kommen Stroboskop- und Dimmeffekte zum Einsatz, die bei Stromstößen und -ausfällen mit dem aufgezeichneten Video synchronisiert werden. Die Schlange schlängelt sich durch das Innere des Hangars, bevor sie über eine kurze Treppe in die Unterseite des UFOs gelangt. Hier stehen wir dann noch einmal 30 Minuten an.
Der Gang biegt nach rechts ab, führt weiter in einen anderen Raum und biegt links in den Einstiegsbereich ab. Die Be- und Entladestationen befinden sich in getrennten Räumen, sodass die Fahrgäste im Ladebereich einen leeren Zug zurückkehren sehen. Die Ladestation ist mit menschengroßen Kryoröhren-Requisiten ausgestattet, die in Plastik eingewickelte Schaufensterpuppen enthalten, was das Alien-Thema verstärkt. Während der Zug beladen wird und auf die Abfahrt wartet, ist ein Soundeffekt zu hören, der das Aufwärmen eines Düsentriebwerks imitiert, und beim Abheben des Zuges ertönt ein weiteres Startgeräusch.
Als wir nach etwa 60 Minuten endlich am Gate stehen und auf den Einstieg warten, verzögert sich das Ganze leider noch. Offenbar ist einem Gast vor uns die Fahrt nicht bekommen und die Züge müssen jetzt erst einmal gereinigt werden. Diese fahren nach kurzer Zeit erst einmal leer und einige Gäste verlassen daraufhin den Wartebereich.
Die Bahn ist 23 m hoch, 824 m lang und 87 km/h schnell. Es gibt vier Züge mit je fünf Wagen. Jeder Wagen besitzt zwei Reihen in denen je zwei Personen nebeneinandersitzen. Als wir endlich einsteigen können, bekommen wir Plätze in der Mitte. Und dieses Mal wollen wieder Antonia und Viktoria zusammenfahren, so dass auch Bianca und Matthias zusammenfahren können.
Der Zug wird von der Station gestartet und beschleunigt in vier Sekunden von 0 auf 87 km/h durch einen 67 m langen Starttunnel. Die Fahrt endet in einer "Spaghettibowl" aus Gleisen im Inneren des 34 m hohen Fahrgeschäftsgebäudes. Nach dem Start fährt der Zug sofort in eine Kobra-Roll, die zwei der vier Inversionen der Fahrt enthält. Die Fahrt geht weiter mit einer Sidewinderkurve und mehreren Kurven.
Nachdem der Zug die Bremsstrecke in der Mitte passiert hat, drehen sich die Wagen spiralförmig nach links unten und manövrieren weiter durch die verdrehte Fahrgeschäftsstruktur. Der Zug nimmt an Geschwindigkeit auf, während wir auf den Boden des Gebäudes zufahren, und durchfährt schließlich eine Korkenzieherkurve, bevor er die letzte Bremsstrecke erreicht.
Der Start ist ordentlich, aber die anschließende Fahrt ist schon sehr schmerzhaft. Einige Schläge bekommen wir durch die unbequemen Bügel schon ab und wir können gar nicht verstehen, dass die Bahn so beliebt ist.
Um 17:25 Uhr verlassen wir das Gebäude und holen unseren Rucksack aus dem Schließfach. Wir laufen jetzt in Richtung "The Beast". Der Himmel hat sich zusehends verdunkelt und kurze Zeit später fängt es dann auch an zu regnen.
Es ist ein ziemlicher Schauer und wir suchen uns einen Platz zum Unterstellen. Diesen finden wir unter einem Baum. Hier gibt es auch eine Beetumrandung, auf die wir uns setzen können. Im Regenradar schauen wir, wie lange der Regen noch anhält. Laut App soll in 10 Minuten wieder alles vorbei sein.
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Während wir uns unterstellen, schauen wir auch in die Park App. Und alle Attraktionen sind jetzt geschlossen. Um 17:45 Uhr hat der Regen tatsächlich wieder aufgehört. Es gibt jetzt aber überall riesige Pfützen. Wir laufen zu "The Beast", aber die Bahn ist immer noch geschlossen. Aber vor dem Eingang zum Wartebereich kann man noch ein Foto machen, also nutzen wir diese Gelegenheit. Leider können wir das Bild aber anschließend nicht in unserem PhotoPass speichern.
Wir überlegen, was wir jetzt machen sollen. Eigentlich würden wir gern noch ein paar Bahnen fahren und Wiederholungsfahrten machen. Aber da im Moment alles geschlossen ist und Antonia ja auch Geburtstag hat, entscheiden wir uns dafür, den Park zu verlassen.
Während wir zum Ausgang laufen, kommen wir am Eiffelturm vorbei. Aber hier gibt es jetzt eine ziemlich lange Warteschlange. Daher verzichten wir darauf, uns hier anzustellen. Wir gehen noch in ein paar Shops am Ausgang. Es ist jetzt durch den Regen auch sehr schwül geworden. Da Bianca und Matthias noch zur FunPix Station gehen wollen, bleiben die Kinder im Shop, der gut klimatisiert ist.
An der FunPix Station fragen wir die Dame nach dem Foto von "The Beast". Nach einigem Suchen findet sie uns dann und sichert uns das Foto in der App. Außerdem korrigiert sie auch noch einige Fotos. Sie kann hier den Bildausschnitt teilweise noch so korrigieren, dass wir besser zu sehen sind.
Um 18:45 Uhr verlassen wir dann den Park. Kings Island hat uns sehr gut gefallen. Und wir sind auch sehr überrascht, dass wir die 16 Achterbahnen in der Kürze der Zeit geschafft haben. Wir laufen zurück zum Auto und nehmen uns ein paar kühle Getränke aus der Kühlbox. Dann machen wir uns auf den Weg zurück zur Unterkunft.
Da Antonia sehr traurig war, dass ihre Handtasche von Ross im Laden nicht eingepackt wurde und sich hier in der Nähe ein Ross befindet, halten wir hier noch einmal an. Aber natürlich gibt es hier nicht die gleiche Tasche noch einmal. Aber sie findet eine andere Handtasche, die wir ihr als Ersatz kaufen.
Um 20:30 Uhr sind wir zurück in unserer Unterkunft. Hier setzen wir uns in die Küche und Antonia serviert ihren Geburtstagskuchen. Es gibt Schokoladentorte und Rübli Kuchen. Beides ist sehr lecker. Zusätzlich hat Antonia noch ein Erdbeer Parfait.
Viktoria ist vom Kuchen nicht so richtig satt geworden. Aber zum Glück haben wir noch Nudelreste. Diese machen wir in einem Topf warm, so dass sie noch einen kleinen Snack hat.
Um 22:00 Uhr ziehen wir uns dann alle in unsere Zimmer zurück. Bianca schreibt noch die tägliche Nachricht mit den Fotos des heutigen Tages an die Familie zu Hause und um 22:30 Uhr gehen wir dann alle schlafen.
Der 18. Tag in Daten:
Datum
16.08.2025
Uhrzeit Ohio: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)Eintritt
Kings Island(Eintritt USD 32,00 p.P. und Parken USD 35,00 im ALL PARK* PASSPORT enthalten)
Übernachtung
Bring the family for a nice relaxing stay in our home!, Morrow (gebucht über fewo-direkt.de
)
Preis pro Nacht (Apartment - zwei Schlafzimmer): USD 164,65 = EUR 159,50Sonstige Ausgaben
Kings Island, Locker: USD 5,00 (EUR 4,36)
Kings Island, Locker: USD 5,00 (EUR 4,36)
Ross Dress for Less, Cincinnati: USD 43,74 (EUR 37,54)Entfernung
27 Meilen gefahren
x.xxx Schritte gelaufen