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Tag 16: Six Flags Great America
Die heutige Nacht war wieder einmal recht kurz. Gegen 6:10 Uhr klingelt der Wecker, aber Bianca braucht noch etwa 20 Minuten bis sie endlich aus dem Bett kommt. Da sich das Waschbecken im Zimmer gegenüber den Betten befindet, wird Matthias kurz danach auch wach. Die Kinder lassen sich vom Lärm und dem Licht jedoch nicht stören. Wir müssen sie dann um 7:30 Uhr wecken.
Nachdem wir alle angezogen sind, gehen wir hinunter zum Frühstück. Wir haben gestern Gutscheine bekommen, die wir hier gegen Frühstück eintauschen können. Es gibt hier kein klassisches Frühstücksbuffet wie in anderen Motels. Wir bekommen an einer Art Bar eine Karte gezeigt, aus der wir ein Essen und ein Getränk wählen können.
Wir können entweder abgepackte Snacks wählen oder ein frisch zubereitetes Frühstück. Wir entscheiden uns für letzteres. Wir nehmen einen Bagel mit Hamburger Patty, Schinken und Bacon, Ei und Käse. Dazu gibt es noch Hash Brows. Antonia möchte keinen Bagel essen, weil darin Schweinefleisch enthalten ist. Und so entscheidet sie sich für einen Obstbecher. Außerdem nehmen Bianca und Matthias einen Cappuccino und die Kinder einen Iced Coffee.
Nach kurzer Zeit wird uns das Essen dann an den Tisch gebracht. Die Frau entschuldigt sich, dass es so lange gedauert hat, da sie heute alleine ist. Aber wir mussten gar nicht lange warten. Das Essen ist ganz lecker, aber es ist sehr viel Fleisch.
Der Iced Coffee ist außerdem nicht so ganz Viktorias Fall, da es sich eigentlich nur um normalen Kaffee mit Milch und ein paar Eiswürfel handelt. Aber Antonia findet das ganz lecker und nimmt daher noch den Kaffee von Viktoria.
Gegen 9:00 Uhr sind wir mit dem Frühstück fertig. Wir fahren hoch auf unser Zimmer und packen unsere Sachen. Wir besorgen noch Eiswürfel aus der Eismaschine, die wir in unsere Kühlbox fühlen. Wir packen ein paar Getränke und Snacks ein und bringen dann alles runter zum Auto. Für die Fahrt nach Six Flags brauchen wir etwa 25 Minuten.
Als wir gegen 9:30 Uhr die Zufahrt zum Parkplatz erreichen, ist diese noch geschlossen. Wir müssen ein paar Minuten warten, bis wir auf den Parkplatz fahren können. Am Anfang haben wir uns gefragt, ob wir hier überhaupt richtig sind oder ob wir uns vielleicht auch in der Uhrzeit geirrt haben. Aber nach kurzer Zeit tauchen auch noch mehr Autos auf.
Da wir jedoch als eines der ersten Autos auf den Parkplatz fahren, können wir ziemlich dicht am Eingang parken. Wir packen unsere Snacks in den Rucksack, nehmen die Six Flags Flasche und die Wasserflasche mit und gehen dann in Richtung Eingang. Das Passieren der Sicherheitskontrolle ist wieder einmal kein Problem. Am eigentlichen Eingang müssen wir noch einen kleinen Moment warten. Dieses Eingangsportal sieht im Vergleich zu anderen Six Flags Parks sehr klein und unspektakulär aus. Um 10:30 Uhr soll der Park öffnen, wir werden aber bereits 15 Minuten vorher reingelassen.
Sobald wir durch den Eingang durch sind, kommen wir auf die Carousel Plaza. Hier befindet sich ein großes zweigeschossiges altes Pferdekarussell mit einem Wasserbecken davor. Das sieht sehr schön aus, aber wir laufen erst einmal weiter. Wir halten uns rechts vom Karussell und gehen gleich zu "Maxx Force". Hier soll es immer lange Wartezeiten geben, so dass wir uns hier so früh wie möglich anstellen wollen. Doch leider ist "Maxx Force" geschlossen. In der Coaster-Count App können wir auch sehen, dass die Bahn in den letzten Tagen von niemandem gecounted wurde. Offenbar besteht die Störung also schon eine ganze Weile.
Wir sind ein bisschen enttäuscht, gehen dann aber schnell weiter zur nächsten Achterbahn. Diese befindet sich im Southwest Territory Bereich. Dieser Bereich sieht wirklich sehr schön aus. Er erinnert an eine Western Stadt, aber es gibt auch eine große spanische Mission und spanisch-mexikanische Gebäude.
Aber auch "Raging Bull" ist noch geschlossen. Es gibt eine kleine Schlange am Eingang, aber die Mitarbeiter lassen noch niemanden hinein. Aber immerhin macht die Bahn Testfahrten. Während wir hier stehen und warten fragen wir die anderen Gäste, ob man seinen Rucksack mitnehmen darf. Und zum Glück bejahen sie dies, denn ansonsten hätten wir uns noch Schließfächer suchen müssen.
Gegen 10:30 Uhr werden wir endlich in den Wartebereich gelassen. Wir laufen einfach durch bis zur Station. Leider sind sowohl die erste als auch die letzte Reihe schon belegt. Und so gehen wir in die dritte Reihe von hinten. Wir legen unsere Bauchtaschen, den Rucksack und die Flaschen an die Seite und steigen ein. Antonia und Matthias sitzen außen.
"Raging Bull" ist eine Stahlachterbahn von Bolliger & Mabillard. Die Anlage wurde als erste Hyper-Twister-Achterbahn eröffnet und ist der zweite Hyper-Coaster von Bolliger & Mabillard. Die Geschichte hinter der Achterbahn dreht sich um einen Bullen, den Namensgeber der Achterbahn, der die Bewohner zwang, ihre Stadt zu verlassen und die Mission und den Innenhof zu errichten, die heute im Park zu sehen sind.
Die 1.541 m lange Bahn erreicht eine Höhe von 62 m und fällt in einem 65-Grad-Winkel 63 m in einen unterirdischen Tunnel ab, wo sie eine Höchstgeschwindigkeit von 117 km/h erreicht.
"Raging Bull" hat grundsätzlich drei Züge, von denen heute allerdings nur einer fährt. Jeder Zug hat neun einreihigen Wagen für jeweils vier Personen. Die Wagen sind mit einem Beckenbügel ausgestattet, der die Gäste an Oberschenkeln und Bauch sichert. Das seitenlose Design der Züge, das bei der Eröffnung der Achterbahn als Neuheit vermarktet wurde, sollte ein Gefühl der Verletzlichkeit erzeugen und die Fahrt spannender machen. Die Züge sind überwiegend schwarz mit kastanienbraunen Sitzen, während die Schoßbügel je nach Zug blaugrün, rot oder gelb sind. Auf der Vorderseite jedes Zuges ist das Logo der Achterbahn abgebildet.
Nach Verlassen des Bahnhofs macht der Zug eine Linkskurve und beginnt den Aufstieg auf den Lifthill. Am Scheitelpunkt durchquert er einen Pre-Drop, bevor er in den eigentlichen Drop hinabfährt und einen Tunnel durchquert. Die Strecke steigt dann in eine 48 m hohe Kurve nach rechts an, die um 55 Grad geneigt ist. Anschließend überquert der Zug erneut den Lifthill und erklimmt den ersten Camelback-Hill der Bahn, der mit einer Trimmbremse ausgestattet ist, die den Zug beim Aufstieg verlangsamt. Als Nächstes durchfährt der Zug eine hoch geneigte Kurve über der Station, taucht unter den Lifthill ab und fährt in eine zweite Kurve ein, diesmal nach links. Die Strecke macht dann eine Rechtskurve bergauf in den Bremsabschnitt in der Mitte der Strecke. Nach dem Abfahren der Bremsstrecke überquert der Zug den zweiten Camelback der Bahn. Dieser Hügel mündet in eine Kurve nach rechts, die sich um den ersten Abstieg windet. Die Fahrt endet mit einer Abfahrt auf Bodenniveau, gefolgt von einer Achterkurve. Anschließend fährt der Zug in die letzte Bremsstrecke ein, die durch die Wartungshalle der Bahn führt und zur Station zurückkehrt.
Die Fahrt hat wirklich Spaß gemacht und war ein guter Start in den Tag. Aber es war jetzt nicht der beste Hyper-Coaster, den wir gefahren sind. Trotzdem würden wir die Bahn auch noch einmal fahren. Mittlerweile ist es schon etwas voller im Wartebereich. Und da es hier so viele Achterbahnen gibt, die wir noch fahren wollen, gehen wir erst einmal weiter.
Die nächste Achterbahn, die wir unbedingt fahren wollen, ist "Goliath". Also machen wir uns auf den Weg dorthin. Dazu verlassen wir das Southwest Territory wieder und gehen einmal quer durch den ganzen Park, vorbei an vielen Achterbahnen, die wir aber erst einmal links liegen lassen. "Goliath" befindet sich um County Fair Bereich und als wir dort ankommen, ist es noch sehr leer.
Also gehen wir gleich in den Wartebereich hinein. Es ist so leer, dass wir bis zur Station vor gehen. Mit der nächsten Bahn, die in die Station kommt, können wir gleich mitfahren. Bianca geht alleine in die dritte Reihe von hinten, Antonia und Viktoria gehen in die Reihe davor. Und Matthias setzt sich vor die beiden, warum auch immer.
"Goliath" ist eine Holzachterbahn, die von Rocky Mountain Construction (RMC) hergestellt wurde. Sie verfügt über das Topper Track- Design. Goliath stellte bei der Eröffnung drei Weltrekorde unter den Holzachterbahnen auf: das längste Gefälle von 55 m, der steilste Winkel von 85 Grad und die höchste Geschwindigkeit von 116 km/h. Sie hält noch immer den Rekord für das längste Gefälle und die schnellste Holzachterbahn. Außerdem verfügt die Bahn über zwei Inversionen und zwei overbanked curves. Die 940 m lange Bahn ist 50 m hoch und fährt nach dem bis maximal 4,6 m unter die Erdoberfläche führenden Gefälle in einen unterirdischen Tunnel. Weil Goliath auf so kleinem Raum gebaut wurde, ist der Lifthill mit einem Winkel von 45° ungewöhnlich steil.
Goliath hat zwei Züge. Jeder Zug besteht aus sechs Wagen, die Fahrgäste sind in zwei Reihen zu je zwei Personen angeordnet, sodass insgesamt 24 Personen pro Zug Platz finden. Es gibt die RMC typischen Lapbars mit Schienbeinschutz und zusätzlichen Gurten.
Die Fahrt beginnt mit einer Linkskurve aus der Station, bevor es in einem 45°-Winkel den 50 m hohen Kettenlifthügel hinaufgeht. Vom höchsten Punkt geht es die 55 m in einem Winkel von 85° in die Tiefe, bis 4,6 m unter die Erdoberfläche. Dabei wird die Höchstgeschwindigkeit von 116 km/h erreicht. Anschließend geht es wieder nach oben auf eine Höhe von 38 m, um eine überhöhte Wende zu fahren. Danach geht es wieder hinunter zum Boden und über einen kleinen Airtime- Hügel. Als Nächstes folgt ein Dive-Looping. Dann erreicht die Strecke die zweite Inversion, einen Zero-g-Stall, bei dem der Zug kopfüber hängt, während er über einen Hügel unter dem Lifthügel fährt. Auf dieses Element folgt eine zweite überhöhte Wende, die zur Bremsstrecke und einem kurzen Weg zurück zur Station führt.
Die Fahrt war relativ kurz, aber ganz schön wild. Einige Element haben uns gut gefallen, aber insgesamt war es wohl nicht der beste RMC-Coaster. Trotzdem hatten wir viel Spaß.
Danach verlassen wir den County Fair Bereich auch schon wieder und gehen ins Yukon Territory. Hier steht mit "Little Dipper" eine Holzachterbahn für Kinder und Familien. Hier ist es auch ganz leer, so dass wir einfach in die Station gehen können. Wir stellen uns für die letzten beiden Reihen an. Die Kinder wollen zusammen fahren, so dass wir in die letzte Reihe gehen und Antonia und Viktoria in die Reihe davor.
"Little Dipper" ist eine Holzachterbahn von Philadelphia Toboggan Coasters. Sie wurde 1950 im Kiddieland Amusement Park in Melrose Park, Illinois , gebaut. Als der Park 2009 schloss, ersteigerte Six Flags Great America die Anlage. Sie wurde verlegt und am 27. Mai 2010 hier wiedereröffnet.
Die Bahn ist 8,5 m hoch, 210 m lang und 40 km/h schnell. Es gibt einen einzelnen Zug mit vier Wagen. In jedem Wagen gibt es zwei Reihen für jeweils zwei Personen. Als Rückhaltesystem dienen Schoßbügel.
Die Bahn hat ein klassisches Doppel-Acht Layout. Nach der Ausfahrt aus der Station geht es einen Lifthill hinauf. Oben angekommen geht es in eine große Linkskurve und anschließend den Drop hinunter. Danach geht es einen weiteren Hügel hinauf und anschließend in eine große Rechtskurve. Anschließend geht es den Hügel hinunter und in der Ebene unter der ersten Acht wieder in eine Kurve und anschließend in die Station zurück.
Die Fahrt war lustig. Die Bahn fährt sich für eine Holzachterbahn wirklich gut, aber die Fahrt ist kurz. Wir verlassen die Station wieder und gehen jetzt wieder in einen anderen Bereich. Gleich hinter "Goliath" befindet sich DC Universe. Hier befinden sich gleich vier Achterbahnen.
Als erstes gehen wir zu "The Flash: Vertical Velocity", da dies die erste Bahn ist, auf die wir zulaufen. Auch hier müssen wir nicht anstehen. Wir gehen direkt in die Station und müssen nur warten, bis der Zug wieder zurück ist und wir einsteigen können. Viktoria und Antonia möchten wieder zusammen fahren. Sie gehen in die letzte Reihe. Wir setzen uns in die Reihe davor.
"The Flash: Vertical Velocity" ist eine Stahlachterbahn vom Modell Impulse Coaster Twist & Spike des Herstellers Intamin. Das Layout ist wie ein großes U. In der Station wird der Zug mittels Linearmotoren von 0 auf 113 km/h auf den ersten, senkrecht stehenden und verdrehten Turm beschleunigt. Bei der Rückwärtsfahrt wird der Zug in der Station wieder beschleunigt und fährt den zweiten, ebenfalls senkrechten, aber nicht verdrehten Turm hinauf. An diesem Turm befinden sich einige Bremsen, sodass der Zug in der senkrechten Position einige Sekunden gehalten wird, bevor er wieder zurück in die Station fährt. Somit pendelt der Zug während einer Fahrt mehrmals zwischen beiden Türmen hin und her.
"The Flash: Vertical Velocity" besitzt einen Zug mit sieben Wagen. In jedem Wagen können zwei Personen Platz nehmen. Als Rückhaltesystem kommen Schulterbügel zum Einsatz. Die Bahn ist 56 m hoch, 192 m lang und 113 km/h schnell.
Die Fahrt ist okay, aber wir sind jetzt schon einige von diesen Bahnen gefahren. Außerdem ist die Fahrt recht kurz. Wir sind froh, dass wir nicht anstehen mussten. Ansonsten sind wir mit unserem Vorankommen hier im Park auch ganz zufrieden. Nach 90 Minuten im Park sind wir bereits vier Bahnen gefahren.
Direkt auf der anderen Seite des Platzes ebenfalls in DC Universe steht "Batman: The Ride". Also gehen wir gleich dorthin. Von dieser Bahn sind wir in diesem Urlaub auch schon einige gefahren. Der Wartebereich ist wie immer ganz nett thematisiert. Am Anfang geht man durch ein großes Tor in den Gotham City Park. Hier geht es dann an dem Batmobil vorbei. Am Ende geht es wie immer in ein Gebäude der Wayne Corporation. Leider ist dies immer eine Wellblechhalle, in der es bei dem heißen Wetter unglaublich warm und stickig ist.
Leider müssen wir hier auch das erste Mal am heutigen Tag warten. Insgesamt dauert es etwa 25 Minuten, bis wir zur Station hoch kommen. Da es in der ersten Reihe relativ voll ist, stellen wir uns für die letzte Reihe an. Dieses Mal setzen sich Viktoria und Bianca nach außen.
"Batman: The Ride" ist ein Inverted Coaster des Herstellers Bolliger & Mabillard. Nachdem der Zug in 30,5 m Höhe gezogen wurde, folgt der First Drop. Es folgen gleich drei Inversionen hintereinander: Als erstes wird der Looping durchfahren. Nach einer Zero-g-Roll folgt der zweite Looping. Eine Links- und Rechtskurve führt in den ersten Korkenzieher, bevor der Zug nach einer weiteren Kurve den zweiten Korkenzieher erreicht.
Es gibt zwei Züge mit jeweils acht Wagen. In jedem Wagen können vier Personen in einer Reihe Platz nehmen. Als Rückhaltesystem kommen Schulterbügel zum Einsatz. Die Bahn ist 30,5 m hoch, 823 m lang und 80,5 km/h schnell.
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Die weiteren Achterbahnen hier im DC Universe sind "Joker" und "Aquaman Splashdown". "Joker" ist leider geschlossen. Wir hoffen, dass die Bahn im Laufe des Tages noch aufmacht. Und "Aquaman Splashdown" ist wie der Name schon vermuten lässt eine Wasserattraktion, auf die wir jetzt so früh am Tag noch keine Lust haben. Wir wollen nicht den ganzen Tag nass durch den Park laufen.
Also gehen wir zurück in den County Fair Bereich und laufen zu "X-Flight". Leider ist es hier gerade sehr voll. Aber auch bei den anderen Bahnen gibt es längere Wartezeiten. Also bleiben wir hier und stellen uns an. Der Wartebereich ist nicht überdacht und liegt komplett in der Sonne. Zwischendurch hat die Bahn leider einen technischen Defekt, so dass es am Ende 50 Minuten dauert, bis wir einsteigen können. Wir sind nur froh, dass wir uns vorher noch kalte Getränke besorgt haben. Wir gehen auf die rechte Seite der Bahn. Viktoria und Antonia gehen in die letzte Reihe, Bianca und Matthias gehen in die Reihe davor.
"X-Flight" ist eine Stahlachterbahn von Bolliger & Mabillard. Die Anlage wurde am 16. Mai 2012 als vierter Wing Coaster weltweit eröffnet. Die 910 m lange Achterbahn bietet barrel rolls, Hochgeschwindigkeitsstürze und ein charakteristisches Durchflugelement, bei dem der Zug beim Durchfahren einer Öffnung, einem sogenannten near miss Element, nur knapp einen Flugsicherungsturm verfehlt.
Nach der Abfahrt von der Station, die einem Flugzeughangar ähnelt, beginnt der Zug sofort, den steilen, 37 m hohen Kettenlifthügel hinaufzufahren. Oben auf dem Lifthügel angekommen, fährt der Zug in das erste Element der Achterbahn ein, einen Dive Drop. Dieses Element ähnelt den Dive Drops von "The Swarm" in Thorpe Park und "Gate Keeper" in Cedar Point und besteht darin, dass sich der Zug um 180 Grad dreht und auf den Kopf stellt, bevor er wieder auf den Boden sinkt. Während dieses Falls erreicht der Zug seine Höchstgeschwindigkeit von 89 km/h.
Nachdem der Zug den ersten Fall verlassen hat, geht er in eine Zero-g-Roll über , bevor er durch eine Nebelwolke fährt. Der Zug macht dann eine leichte Linkskurve, bevor er in einen Immelmann-Looping und anschließend in eine Rechtskurve über einen Teich einfährt. Der Zug fährt dann in die zweite Zero-g-Roll über dem Haupteingang der Fahrt. Nach der Rolle macht der Zug eine Linkskurve, bevor er durch eine Inline-Drehung fährt. Während dieses als Schlüsselloch bezeichneten Elements fährt man durch einen echten Flugzeugkontrollturm, der vom O'Hare International Airport hierhin verlegt wurde, was die Illusion erzeugt, dass der Zug den Turm rammen würde. Nach der Durchquerung des Turms fährt der Zug umgeben von einer Nebelwolke durch ein weiteres near miss Element, bevor er die Drehung verlässt und eine enge Rechtskurve macht, vorbei an "Demon's" Corkscrews und der letzten Kurve, bevor er eine leichte Linkskurve nach oben macht, die in die Hauptbremse führt. Der Zug macht dann eine 180-Grad-Linkskurve in die Verlangsamungsbremse und das Übergabegleis, bevor er in den Bahnhof einfährt.
"X-Flight" hat zwei Züge. Jeder Zug verfügt über acht Wagen mit jeweils vier Sitzen (zwei auf jeder Gleisseite) für insgesamt 32 Fahrgäste. Die Farben des Zuges sind Rot und Schwarz mit Schultergurten.
Die Fahrt hat Spaß gemacht, aber durch die lange Wartezeit sind wir doch etwas genervt, so dass das Erlebnis insgesamt nicht so toll war. Vielleicht tun wir der Bahn unrecht, aber wir würden uns jetzt nicht noch einmal anstellen.
Da wir eben bereits an "Demon" vorbeigefahren sind, gehen wir jetzt auch zu dieser Bahn. "Demon" ist eine Looping -Achterbahn. Ein Klon der Bahn steht auch im Freizeitpark California's Great America in Santa Clara, Kalifornien. Sie wurden von Arrow Dynamics individuell entworfen und hergestellt und verfügen jeweils über eine 31 m hohe und 650 m lange Strecke mit zwei Airtime-Hügeln und einem der ersten Doppelkorkenzieher-Elemente einer Achterbahn.
Nach der Saison 1979 wurden beide Achterbahnen modifiziert. Die beiden Airtime-Hügel wurden durch zwei vertikale Loopings ersetzt, wodurch jede Bahn nun vier Inversionen hatte - damals weltweit die höchste Zahl.
Während der Wartezeit wird ein 25-minütiger Soundtrack mit Dialogen, Soundeffekten und der Titelmelodie der Attraktion abgespielt. Die Hintergrundgeschichte der Attraktion ist, dass ein Dämon in Great America eingedrungen ist, sich an einem der Wagen festgesetzt und dann in der Struktur der Attraktion verschwunden ist. Er ist angeblich durch die Übernahme von Fahrgästen groß geworden und kann nicht entkommen. Da allerdings auch hier gar nichts los ist und wir schnell zur Station durchlaufen, bekommen wir davon gar nicht so viel mit.
Die Bahn ist 31 m hoch, 650 m lang und 80 km/h schnell. Es gibt drei Züge mit je sechs Wagen. In jedem Wagen gibt es zwei Reihe für jeweils zwei Personen. Als wir an der Station ankommen, gehen Viktoria und Matthias in die letzte Reihe. Bianca und Antonia setzen sich in die Reihe davor. Nach dem Einsteigen geht es zunächst durch einen kleinen Tunnel mit Lichtern, der leicht nach links abbiegt. Ein unheimlicher Soundeffekt ertönt, dann fährt der Zug den Lifthügel hinauf. Auf einen Pre-Drop folgt der erste Drop. Es folgt eine fast 180°-Kurve, die direkt in zwei vertikale Loopings mündet. Anschließend fahren wir mit 72 km/h durch einen Tunnel mit roten Lichtern, bevor es einen kleinen Hügel hinauf geht, wo die Geschwindigkeit deutlich abnimmt.
Oben auf dem Hügel befindet sich die Bremsstrecke und ein weiterer Pre-Drop, gefolgt von einer Kurve, diesmal mit einem etwas größeren Winkel als 180°. Diese mündet in einen weiteren Drop, diesmal durch die Öffnung einer Steinstruktur. Am Fuße dieses Abfalls neigt sich die Strecke steil nach rechts, und der Zug beginnt eine doppelte Korkenzieherspirale. Diese Korkenzieher haben einen Durchmesser von 11 m. Anschließend macht die Strecke eine große Rechtskurve von etwa 270°, wobei sie sich auf und über sich selbst bewegt, bevor sie schließlich in einer kleineren Rechtskurve zurück in die letzte Bremsstrecke und den Bahnhof führt.
Die Fahrt war ganz okay und nicht so schmerzhaft wie erwartet. Aber man merkt der Bahn natürlich ihr Alter an.
Ganz in der Nähe von "Demon" steht mit "Viper" eine weitere Achterbahn. Diese ist etwas versteckt und wir müssen den Eingang erst einmal suchen. Vielleicht ist es deshalb auch so leer hier. Der Eingang befindet sich im Southwest Territory. Der Wartebereich führt teilweise unter "Raging Bull" hindurch. Auch hier können wir gleich zur Station vorgehen.
Jeder Zug besteht aus fünf Dreierwagen mit jeweils sechs Sitzplätzen. Diese Züge entsprechen dem Modell der "American Eagle"-Züge, sind jedoch grün lackiert, um einer Schlange zu ähneln. Bianca und Viktoria setzen sich in die letzte Reihe. Antonia und Matthias gehen in die Reihe davor.
"Viper" ist eine 1.054 m lange Holzachterbahn, die 1995 eröffnet wurde. Viper ist eine spiegelverkehrte Nachbildung des Coney Island "Cyclone" und die einzige Achterbahn, die jemals direkt von Six Flags gebaut wurde. Erbaut wurde sie von Rygiel Construction.
Beim Verlassen des Bahnhofs machen die Züge eine leichte Linkskurve, gefolgt von einem geraden Streckenabschnitt. Dieser mündet in eine weitere Linkskurve und die Züge fahren dann den 30 m hohen Lifthügel hinauf. Oben angekommen geht es in einem Winkel von 53° den first drop hinunter. Die Höchstgeschwindigkeit kann je nach Wetterbedingungen, Tageszeit und Ladung zwischen 80 und 88 km/h variieren.
Anschließend geht es wieder in einer Rechtskurve bergauf. Diese Kurve führt zu einem zweiten steilen drop, bevor es über einen weiteren Hügel hinaufgeht und eine zweite Linkskurve passiert wird. Die Fahrt macht noch eine Hin- und Rückfahrt und erreicht nach der letzten Kurve die Bremsstrecke.
Die Fahrt hat Spaß gemacht und es war gar nicht so rumpelig wie erwartet. Aber trotzdem müssen wir sie nicht noch einmal fahren.
Wir verlassen den Bereich um "Viper" wieder und als wir nach draußen kommen und zur Carousel Plaza gehen, sehen wir, dass gerade Tweety und Sylvester für ein Meet & Greet bereitstehen. Da es nicht sehr voll ist, stellen wir uns auch an und machen ein Foto mit den beiden.
Anschließend holen wir uns noch neue Getränke und gehen dann weiter zu "Whizzer". Dies ist eigentlich keine besondere Achterbahn, aber trotzdem ist es hier ziemlich voll. Die Warteschlange der Bahn besteht aus mehreren Serpentinen unterhalb der Station und einer Treppe hinauf zum Einstiegsbereich. Und hier stehen wir für 30 Minuten, bis wir endlich zur Station kommen. Während wir warten hören wir einige der anderen Gäste sagen, dass sie es hier sonst nie so voll gesehen haben.
Whizzer ist eine Stahlachterbahn von Schwarzkopf. Es gibt drei Züge mit vier Wagen. Man sitzt in drei Reihen zu zweit hintereinander, wobei die größere Person hinten und die kleinere vorne sitzt. Wir bekommen einen Platz im letzten Wagen. Bianca und Matthias gehen in die letzte Reihe, Antonia und Viktoria in die Reihe davor.
Nach dem Einsteigen geht es nach links aus der Station hinaus und dann in eine elektrische Spiralliftstrecke. Oben auf der 21 m hohen Spirale nimmt der Zug langsam Fahrt auf, während er in einem flachen Winkel den ersten Abhang hinunterfährt. Unten am ersten Abhang neigt sich die Strecke stark nach rechts und dreht sich um etwa 200°. Anschließend fährt der Zug einen Hügel hinauf und absolviert eine große Linkskurve, wo sich eine Bremsstrecke befindet.
Dann geht es in eine 270°-Helix nach rechts, die sich eng an das Gelände schmiegt. Danach erklimmt der Zug einen weiteren Hügel und gelangt in die Bremsstrecke in der Mitte der Strecke. Anschließend biegt der Zug etwa 200° nach rechts ab. Direkt danach neigt sich die Strecke nach links und führt über einen kleinen Teich hinunter, steigt dann wieder an, biegt nach links ab, um den ersten Abhang zu überqueren, und biegt dann nach rechts ab, um einen darunterliegenden Fußgängerweg zu kreuzen. Die Fahrt endet mit einer großen 560°-Helix, gefolgt von der letzten Bremsstrecke in den Bahnhof.
Die Fahrt ist etwas ruppig, aber nicht so schlimm wie erwartet. Wir hatten auf jeden Fall Spaß, auch wenn die Wartezeit etwas zu lang war. Als wir aus der Station kommen ist es bereits 14:40 Uhr. Wir sind jetzt vier Stunden im Park und acht Achterbahnen gefahren. Da wir ganz in der Nähe sind, schauen wir noch einmal bei "Maxx Force" vorbei. Aber die Bahn ist immer noch geschlossen. Genauso wie "Joker".
Also laufen wir noch einmal auf die andere Seite des Parks. Im County Fair Bereich hinter dem Wing Coaster "X-Flight" steht eine große Holzachterbahn. Und diese wollen wir jetzt fahren. Der Wartebereich ist ziemlich weitläufig. Wir müssen über eine Brücke auf die andere Seite einer Straße gehen und dort in die Station hinein. Gefühlt befindet sich die Bahn außerhalb des Parks.
"American Eagle" ist eine Holzachterbahn von Intamin. Sie war die erste Holzachterbahn, die von Intamin entworfen wurde. Die Bahn ist 39 m hoch, 1.417 m lang und 106,2 km/h schnell. Beim Erreichen des Bahnhofs teilt sich die Warteschlange, sodass man grundsätzlich zwischen der "Roten Seite" (links) und der "Blauen Seite" (rechts) wählen kann. Aber heute fährt leider nur die blaue Seite. Das ist natürlich sehr schade. Denn eigentlich handelt es sich bei der Bahn um einen Racing Coaster. Aber wenn nur eine Seite fährt, kann natürlich kein Rennen stattfinden.
Es ist ein bisschen voll und wir müssen etwa 10 Minuten warten, bis wir einsteigen können. Die Bahn war ursprünglich für sechs Züge ausgelegt; diese Zahl wurde jedoch inzwischen auf vier (zwei pro Gleis) reduziert. "American Eagle" verwendet Züge mit drei Reihen und fünf Wagen der Philadelphia Toboggan Company. Die Züge sind mit individuellen Schoßbügeln und Sicherheitsgurten ausgestattet. Bianca und Viktoria gehen in die letzte Reihe, Matthias und Antonia gehen in die Reihe davor.
Nach dem Einsteigen fahren der rote und der blaue Zug grundsätzlich gleichzeitig los und drehen sich auf dem Weg zum Kettenlift um 200° in entgegengesetzte Richtungen. Hinter der Station treffen die Züge auf dem Lifthügel wieder Seite an Seite aufeinander und beginnen mit der Auffahrt. Oben angekommen, bewegen sich die Züge langsam auf die Kante zu, bevor sie mit bis zu 106 km/h den ersten Abhang hinunterrasen. Darauf folgen zwei kleinere Airtime- Hügel, bevor es bergauf geht und am anderen Ende der Out-and-Back-Strecke in eine Reihe von Trimmbremsen ausläuft.
Hier werden die Züge abgebremst, als sie in eine große 560-Grad-Helix einfahren, wo sie über einem kleinen Sumpf nach unten kreisen und dabei allmählich an Geschwindigkeit gewinnen. Die Helix kreist nach links, sodass der rote Zug, da er sich auf dem inneren Gleis befindet, davonziehen kann. Beim Verlassen der Helix mit hoher Geschwindigkeit trennen sich die Gleise schließlich. Der blaue Zug sinkt tief in Bodennähe ein, nimmt an Geschwindigkeit zu und holt verlorenen Boden wieder auf, während der rote Zug aufsteigt und den blauen Zug überfährt.
Beide Züge biegen um 20 Grad nach rechts ab, bis sie wieder parallel zueinander fahren, jedoch durch die ausgehenden Gleise getrennt. Der rote Zug sinkt nach dem Überfahren des blauen Zuges ab und überquert zwei weitere Airtime-Hügel. Der blaue Zug wendet sich derweil durch die Holzstützen und überquert nur einen Hügel. Beide Züge steigen dann in die massive Holzkonstruktion des Lifthügels auf und werden von einer weiteren Trimmbremse abgebremst. Anschließend tauchen beide Züge gegenüber in eine letzte 360-Grad-Helix ein. Der blaue Zug kreist mit einem deutlich kleineren Radius und holt so den in der vorherigen Helix verlorenen Boden wieder auf. Er verlässt die Helix und steigt in die letzte Bremsstrecke auf, um den Sieger zu ermitteln.
Die Fahrt ist gut und hat Spaß gemacht. Aber es wäre natürlich schöner, wenn beide Seiten fahren würden. Wir verlassen die Station wieder und laufen den weiten Weg zurück. Wir werden immer mal wieder zur Bahn schauen, ob die andere Seite auch fährt.
Es ist jetzt fast 16 Uhr und es ist warm. Also ist es genau die richtige Zeit, um eine Wasserattraktion zu fahren. Daher gehen wir jetzt zu "Aquaman: Splashdown". Der Wartebereich ist nicht ganz leer. Wir gehen in einen Wartebereich, der um die Einstiegsplattform herumführt. Anschließend laufen wir eine Treppe hinauf, die über die Fahrtrinne und auf der anderen Seite zur Einstiegsplattform führt. Wir müssen etwa 20 Minuten warten und haben in dieser Zeit genug Möglichkeiten zu schauen, ob die Menschen, die aus den Booten aussteigen, nass sind oder nicht. Und teilweise sind sie leider sehr nass.
"Aquaman Splashdown" ist eine Wildwasserbahn des US-Herstellers Arrow Development. Die Anlage interagiert mit Logger's Run. Die Bahn ist 18 m hoch, 480 m lang. Als wir anstehen überlegen wir kurz, getrennt zu fahren, um nicht ganz so nass zu werden. Aber dann fahren wir doch zusammen. Kurz vor dem Einsteigen haben wir die Möglichkeit, unseren Rucksack, die Bauchtaschen und die Flaschen in ein Regal zu stellen.
Im Boot sitzt Antonia ganz vorn. Danach folgen dann Viktoria, Bianca und Matthias. Nachdem wir aus der Station gefahren sind, geht es in einer Rechtskurve nach draußen. Dort folgt dann auch schon der erste Anstieg. Hier geht es aber erst einmal nur in eine höher gelegene Wasserrinne, durch die wir aber ziemlich schnell fahren.
Nach einigen Kurven folgt ein zweiter, wesentlich höherer Anstieg. Aber auch hier geht es erst einmal nur in der Rinne weiter. Von hier oben haben wir aber einen sehr schönen Blick auf den Park und die Achterbahnen. Die Fahrt hier oben ist nicht ganz so lang. Nach kurzer Fahrt kommen wir zum Drop. Dieser teilt sich in zwei Abfahrten auf. Wir fahren auf die linke Seite. Oben sitzt auch ein Mitarbeiter, der aufpasst, dass wir nicht aufstehen.
Dann geht es auch schon die 18 m hohe Abfahrt hinunter. Es gibt einen kleinen Camelback. Und genau auf diesem werden wir auch ziemlich nass. Nach der Abfahrt geht es in einer großen Kurve zurück zur Station. Und während wir so dahin schippern, können wir die anderen Boote bei der Abfahrt beobachten.
Der Nässegrad ist ganz okay und so gehen wir weiter zur nächsten Achterbahn. Dies ist jetzt "Wrath of Rakshasa". Das ist die neueste Achterbahn des Parks und sie war den ganzen Tag über sehr voll. Auch jetzt sind 40 Minuten angezeigt, aber irgendwann müssen wir die Bahn ja mal fahren.
"Wrath of Rakshasa" (Zorn von Rakshasa) ist eine Stahlachterbahn von Bolliger & Mabillard. Es handelt sich um ein Dive-Coaster-Modell, das am 31. Mai 2025 eröffnet wurde. Es erreicht eine Höhe von 55 m, eine Höchstgeschwindigkeit von 108 km/h und verfügt über insgesamt fünf Inversionen, mehr als jedes andere Dive-Coaster-Modell zum Zeitpunkt der Eröffnung.
Die Warteschlange ist thematisch an eine wandernde Sideshow angelehnt, in der Artefakte im Zusammenhang mit dem mythischen Rakshasa präsentiert werden. Es gibt einen großen überdachten Wartebereich mit einigen Schlängelgängen. Danach geht es eine große Rampe hinauf zur Station. Wir müssen etwa 30 Minuten warten, bis wir eingeteilt werden. Leider bekommen wir nur einen Platz in der letzten Reihe zugewiesen. Es gibt drei Züge mit drei Wagen. Die Fahrgäste sind in einer Reihe von je sieben Personen angeordnet. Und überraschenderweise sind auch alle drei Züge auf der Strecke.
Nach dem Verlassen des Bahnhofs erklimmt der Zug von "Wrath of Rakshasa" den 55 m hohen Lifthügel. Oben angekommen, macht der Zug eine kleine Linkskurve und hält dann an, während der Zug so geneigt wird, dass man über die Kante blicken kann. In der letzten Reihe ist der Effekt allerdings nicht so wirklich toll. Nach einer kurzen Pause stürzt der Zug in einem Winkel von 96° über die Vertikale 52 m in die Tiefe und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 108 km/h. Anschließend geht es in einen Immelmann-Looping, gefolgt von einem Dive-Looping. Der Zug durchläuft dann eine Zero-g-Roll, biegt nach unten und rechts in ein Element ab, das dem dämonischen Knoten in "Flug der Dämonen" ähnelt. Dieses besteht aus einem Korkenzieher über einer heartline roll, getrennt durch eine 270°-Kurve. Es folgt eine 180°-Linkskurve und anschließend eine 360°-Helix in die letzte Bremsstrecke.
Obwohl wir nur in der letzten Reihe gesessen haben, hat uns die Fahrt Spaß gemacht. Die Bahn ist auch ziemlich ruhig gefahren. Als wir aus der Bahn kommen, ist es bereits 17:20 Uhr. Und so gehen wir schnell weiter zu den letzten verbleibenden Achterbahnen. Unser nächstes Ziel ist "The Dark Knight Coaster".
Der "The Dark Knight Coaster" ist eine Indoor- Achterbahn mit Batman -Thema. Die Bahn wurde von Mack Rides hergestellt. Das Gebäude, in dem sich das Theater Royale befindet, wurde umfassend umgebaut und als Gotham City Rail-Terminal gestaltet, um The Dark Knight in Szene zu setzen.
Nach einem leicht thematisierten Wartebereich im Freien kommen wir in einen Vorbereitungsraum, wo es die Fernsehübertragung einer Pressekonferenz gibt, die von Gotham Citys Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent veranstaltet wird. Einer der Reporter fragt nach den Joker-Karten, die an jüngsten Tatorten gefunden wurden. Fast im selben Moment kapert der Joker selbst die Fernsehübertragung und seine Botschaften (wie beispielsweise "HA HA!") erscheinen überall im Raum. Wir sind mit wenigen anderen Gästen ganz allein in diesem Raum und wissen gar nicht genau, ob wir warten oder einfach weitergehen sollen. Aber nach kurzer Zeit öffnet sich eine Tür.
Anschließend gehen wir in den zweiten Wartebereich, in dem sich ein Fernsehbildschirm befindet, auf dem wir uns selbst sehen können. Über unsere Gesichter werden digital Joker -Masken gelegt. Danach kommen wir zur Ladestation. Es gibt insgesamt acht Wagen, die wie kaputte U-Bahn Wagen aussehen. Man sitzt hier in zwei Zweierreihen hintereinander. Die Kinder gehen wie immer nach vorne.
Die Fahrt besteht aus mehreren scharfen Haarnadelkurven und plötzlichen Abhängen, akzentuiert durch verschiedene unheimlich beleuchtete Gebäude aus Gotham City entlang der Strecke. Das Fahrlayout entspricht dem Standardlayout einer Wild Mouse-Achterbahn. Die Bahn ist 14 m hoch, 370 m lang, und 48 km/h schnell.
Die Fahrt macht Spaß und wir haben das Gefühl, dass hier mehr Thematisierung ist als in den anderen "Dark Knight" Bahnen. Aber vielleicht haben wir das auch nur schon wieder vergessen. Außerdem scheinen hier auch mehr Effekte zu funktionieren.
Direkt neben "Dark Knight" steht die letzte große Achterbahn des Tages. Also gehen wir gleich in den Wartebereich von "Superman: Ultimate Flight". Am Anfang sieht es gar nicht so voll aus, aber es gibt dann doch einige Schlängelgänge. Und am Ende müssen wir 40 Minuten warten.
"Superman: Ultimate Flight" ist der Name dreier Flying Coaster, die derzeit in drei Six-Flags-Freizeitparks in den Vereinigten Staaten in Betrieb sind, nämlich Six Flags Over Georgia , Six Flags Great Adventure und Six Flags Great America. Diese Stahlachterbahnen wurden jeweils von Bolliger & Mabillard entworfen und gebaut. "Superman: Ultimate Flight" ist der beliebten Comicfigur nachempfunden und simuliert das Fliegen, indem die Passagiere parallel zur Schiene positioniert werden, von Gurten gestützt und während des größten Teils der Fahrt mit dem Gesicht zum Boden. In der Station steigen die Fahrgäste im Sitzen in den Zug ein. Nachdem der Zug verriegelt und überprüft wurde, werden die Züge in die Flugposition gehoben. Nach der Fahrt werden die Sitze für die nächste Runde von Fahrgästen wieder in die Sitzposition abgesenkt.
Wie der Name schon sagt, ist "Superman: Ultimate Flight" thematisch an die Superman-Figur von DC Comics angelehnt. Die Strecke aller drei Attraktionen ist rot, mit gelben Schienen und blauen Stützen. Die Warteschlangen der Attraktionen enthalten verschiedene Elemente im Superman-Stil.
Da wir jetzt schon so lange gewartet haben, wollen wir auch in die erste Reihe. Da müssen wir zwar noch zwei Bahnen länger warten, aber das macht jetzt auch nichts mehr aus. Die Bahn verfügt über zwei Züge mit acht Wagen. Die Fahrgäste sitzen zu viert in einer Reihe, sodass pro Zug insgesamt 32 Fahrgäste Platz finden. Allerdings fährt heute nur ein Zug.
Die Achterbahn hat eine maximale Höhe von 32 m und einen 30 m langen ersten Drop. Sie erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 82 km/h und verfügt über zwei Inversionen. Das charakteristische Element von "Superman: Ultimate Flight" ist der 24 m hohe Pretzel Loop; es war die erste Achterbahn der Welt mit einem solchen Looping. Da wir jetzt schon wissen, was auf uns zukommt, können wir uns darauf einstellen, so dass der Pretzel Loop nicht mehr allzu stark auf den Brustkorb drückt.
Trotz allem hat die Fahrt Spaß gemacht. Ein Flying Coaster ist doch immer noch mal etwas besonderes. Gegen 19:00 Uhr verlassen wir die Bahn. Wir gehen jetzt in den Kinderbereich, denn hier steht auch noch eine Achterbahn. Wir hoffen, dass es jetzt nicht mehr so voll ist und wir auch mit der Bahn fahren dürfen. Wenn hier zu viele Kinder stehen, ist die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass wir mitfahren dürfen, da wir den Kindern dann den Platz wegnehmen.
Als wir in dem Bereich ankommen, ist es auch ganz leer. Aber zum Glück sehen wir auch kein Schild mit einer Maximalgröße oder dass man nur fahren darf, wenn man ein kleines Kind begleitet. Also gehen wir ganz mutig in den Wartebereich. Und tatsächlich ist es auch kein Problem. Den Operator interessiert es nicht, dass wir uns anstellen.
"Sprocket Rockets" ist eine Stahlachterbahn von Vekoma. Sie wurde 1998 eröffnet und befindet sich im Unterabschnitt Camp Cartoon im Yukon-Territorium. Die Bahn hat einen einzelnen Zug mit acht Wagen. In jedem Wagen sind die Fahrgäste in einer Reihe zu zweit angeordnet, insgesamt also 16 Fahrgäste pro Zug. Und wir dürfen sogar zu zweit in einen Wagen. Und so fahren Bianca und Viktoria sowie Matthias und Antonia zusammen.
Nachdem der Zug den Lifthügel erklommen hat, geht es durch mehrere Kurven und Biegungen, bevor wir wieder die Bremsstrecke erreichen. Und wir fahren auch nur eine Runde. Die Bahn ist 8,5 m hoch, 207 m lang und 35 km/h schnell.
Jetzt sind wir alle Bahnen gefahren, die wir heute fahren können. "Maxx Force", "Joker" und die rote Seite von "American Eagle" sind leider immer noch geschlossen. Da es jetzt bereits 19:20 Uhr ist, gehen wir schnell noch einmal zu "Goliath". Hier ist es jetzt ein bisschen voller, aber am Ende müssen wir auch nur 20 Minuten anstehen, bis wir an der Reihe sind. Wir kommen in den vorletzten Wagen. Viktoria und Antonia setzen sich in die dritte Reihe von hinten und wir in die Reihe davor.
Die Fahrt hat Spaß gemacht und sie kam uns jetzt auch intensiver vor als heute morgen. Da es jetzt kurz vor 20:00 Uhr ist und der Park gleich schließt, machen wir uns auf den Weg in Richtung Ausgang. Wir verlassen den Park und gehen zu unserem Auto.
Da wir den ganzen Tag nichts richtiges gegessen haben, machen wir uns jetzt noch auf den Weg zu einer Pizzeria. Bianca hatte zu Hause gelesen, dass man hier in Chicago unbedingt eine Deep Dish Pizza essen muss. Das ist eine für diese Gegend typische Pizza-Art. Und diese soll am besten von Lou Malnati sein. Also suchen wir uns ein Geschäft aus, dass in der Nähe von unserer Unterkunft ist.
Als wir nach etwa 20 Minuten Fahrt in der Filiale ankommen, suchen wir erst einmal nach einer Karte. Diese gibt es leider nicht. Aber der Mitarbeiter fragt uns, was wir denn nehmen wollen. Und so bestellen wir eine Deep Dish Pizza nur mit Käse und eine normale Salami Pizza. Preise haben wir leider auch nicht gesehen. Und so sind wir über den Preis dann doch etwas überrascht.
Wir müssen etwa 15 Minuten warten, bis die Pizza fertig ist. Mit den Kartons fahren wir die wenigen Meter zu unserer Unterkunft. Mit unserer Kühlbox und den Pizzakartons gehen wir ins Hotel. Dort steht auch gerade der Fahrstuhl. Eigentlich wollen wir den nächsten nehmen, weil er schon besetzt ist, aber das ältere Ehepaar hält uns die Tür auf und meint, dass wir noch hinein kommen sollen. Als der Mann unsere Pizzakartons sieht, meint er, dass dies die beste Pizza sei und er sie auch immer isst, wenn er hier in der Gegend ist.
Wir steigen dann aus, verabschieden uns und gehen in unser Zimmer. Wir machen uns kurz frisch und setzen uns in unsere Couchecke. Bianca holt noch Teller und Besteck. Dann machen wir uns über die Pizza her. Und sie ist wirklich lecker. Die Deep Dish Pizza beinhaltet unglaublich viel Käse und sättigt ganz schön.
Aber natürlich schaffen wir zu viert die zwei Pizzen. Nach dem Essen gibt es noch ein paar kalte Getränke. Da es jetzt schon 22:00 Uhr ist, machen wir uns anschließend so langsam bettfertig. Gegen 23:00 Uhr sind wir dann auch alle eingeschlafen.
Der 16. Tag in Daten:
Datum
14.08.2025
Uhrzeit Illinois: Central Daylight Time (CDT = UTC-5h)Eintritt
Six Flags Great America(Eintritt USD 50,00 p.P. und Parken USD 35,00 im ALL PARK* PASSPORT enthalten)
Übernachtung
Hotel Indigo Chicago-Vernon Hills by IHG, Vernon Hills (gebucht über hotels.com
)
Preis pro Nacht (Standard-Zimmer - Two Queen, Walk-In Shower): EUR 127,87Sonstige Ausgaben
Lou Malnati's, Libertyville: USD 49,05 (EUR 42,08)Entfernung
20 Meilen gefahren
x.xxx Schritte gelaufen