Tag 21 - Zurück zum Reiseplan - Tag 23

Tag 22: Busch Gardens

Heute können wir alle relativ lange schlafen, denn unser heutiges Ziel ist nicht weit entfernt. Und so stehen wir alle gegen 7:00 Uhr auf und machen uns fertig. Um 8:00 Uhr sind wir dann soweit, dass wir zum Frühstück gehen können.

Wir fahren mit dem Fahrstuhl hinunter in die Lobby. Hier im Atrium befindet sich der Frühstücksbereich. Hier stehen jede Menge Tische. Wir suchen uns einen Vierertisch aus und gehen dann zum Frühstücksbuffet. Es gibt einen Tisch, auf dem es Kaffeeautomaten und Saftspender gibt. Natürlich gibt es auch Tee. In der Mitte steht ein Tresen, an dem es Bacon, Würstchen, Rührei und Porridge gibt. Es gibt auch noch Cornflakes, Toast und Bagels und Joghurt. Das Beste ist aber, dass man sich hier auch Omeletts zubereiten lasen kann. Man kann sich die Zutaten wie Paprika, Zwiebeln, Käse etc. aussuchen und dann wird dies gebraten. Hier ist allerdings eine etwas längere Schlange.

Wir holen uns unser Essen und die Kinder schlagen erst einmal beim Bacon zu. Es ist das erste Mal in diesem Urlaub, dass es Bacon gibt und er schmeckt auch ganz gut. Ansonsten nehmen wir uns Rührei, Joghurt, Toast und Cornflakes. Und Bianca lässt sich ein Omelette braten.

Das Gute ist, dass es hier Porzellangeschirr und richtiges Besteck gibt. Trotzdem produzieren wir ganz schön viel Müll. Um 8:30 Uhr sind wir fertig mit dem Frühstück. Wir fahren mit dem Fahrstuhl wieder nach oben und packen unsere Sachen. Wir packen Snacks ein und auch ein paar Getränke für die Kühlbox. Wir haben hier im Hotel zwar keine Eismaschine, weil wir einen Kühlschrank im Zimmer haben, aber wir hoffen, dass die Getränke trotzdem etwas kühl bleiben.

Um 9:15 Uhr fahren wir dann wieder nach unten und gehen zum Auto. Bis zu unserem heutigen Ziel, Busch Gardens Williamsburg, benötigen wir etwa 30 Minuten. Als wir gegen 9:45 Uhr am Parkplatz von Williamsburg ankommen, ist es zum Glück noch relativ leer. Es gibt drei Schlangen und wir stehen relativ weit vorne. Seltsamerweise werden wir aber noch nicht auf den Parkplatz gelassen. Die Schalter sind alle noch geschlossen.

Wir wundern uns ein wenig, denn der Park soll in 15 Minuten öffnen. Als um 10:00 Uhr immer noch keine Bewegung ist, schauen wir mal im Internet nach. Und jetzt steht hier, dass der Park erst um 11:00 Uhr aufmachen soll. Das wurde offenbar kurzfristig geändert, denn so viele Autos, wie mittlerweile hier stehen, können sich nicht alle irren.

Um 10:15 Uhr öffnen dann die Schalter. Wir zahlen unsere Parkgebühr von USD 35,00 und fahren auf den Parkplatz. Wir stehen relativ nahe am Eingang und sind dann auch zügig da. Wir gehen durch die Security und zeigen anschließend unsere Tickets. Diese haben wir zu Hause über undercovertourist gekauft und damit ungefähr EUR 100,00 gespart.

Anders als Busch Gardens in Tampa hat dieser Park hier Europa als Thema. Und die Tiere stehen auch nicht im Vordergrund. In Florida ist Afrika mit all seinen Tieren das vorherrschende Thema. Und so betreten wir den Park und kommen nach England. Dieser Bereich ist als historisches englisches Dorf gestaltet. Er bietet klassische Architektur, den Nachbau des Shakespeare-Globe-Theaters. Auch die typischen englischen Telefonzellen stehen hier. Es gibt sogar einen Nachbau des berühmten Big Ben als zentrales Element dieses Bereichs. Hier befinden sich viele Shops und Serviceeinrichtungen. Aber der erste Eindruck ist schon einmal toll.

Wir können bis zu einem Bereich gehen, von dem aus sich der Weg dann teilt. Hier geht es geradeaus nach Schottland, rechts nach Irland und links nach Italy. Hier ist der Weg allerdings noch durch ein Seil versperrt. Und so müssen wir bis zur offiziellen Parköffnung um 11:00 Uhr warten.

Unser erstes Ziel ist Deutschland. Theoretisch könnten wir dahin auch mit einer Seilbahn fahren, aber leider ist diese gesperrt. Und so laufen wir zunächst durch Italien bzw. San Marco. San Marco ist dem Italien der Renaissance nachempfunden. Ein herausragendes Merkmal von San Marco ist Da Vincis Garten der Erfindungen. In diesem Garten gibt es italienische Statuen und Blumen, die inmitten von Fahrgeschäften stehen, die auf Skizzen von Leonardo da Vinci basieren. Ebenfalls in diesem Bereich befindet sich Marco Polos Marktplatz mit italienischer, mediterraner und asiatischer Küche im Il Teatro Di San Marco, einem Veranstaltungsort im Freien.

Der Bereich ist wirklich sehr schön. Im Moment ist hier noch gar nichts los und wir laufen auch nur hindurch, um nach Deutschland zu kommen. Dafür müssen wir über eine Brücke gehen, von der aus wir schon einmal etliche Achterbahnen sehen können.

Deutschland teilt sich in zwei Bereiche auf - Deutschland und Oktoberfest. Im Oktoberfest-Bereich befinden sich viele der Fahrgeschäfte des Parks. Außerdem gibt es hier eine große Auswahl an Jahrmarktspielen. Das Festhaus ist ein großes, klimatisiertes Restaurant, in dem es deutsche Spezialitäten oder amerikanische Klassiker gibt.

Alles sieht hier typisch bayrisch aus. Und auch die Texte an den Gebäuden sind auf Deutsch. Allerdings mit relativ vielen Schreibfehlern. Trotzdem ist es für uns ganz witzig zu sehen.

Als erstes wollen wir zum "DarKoaster" gehen, da wir zu Hause gelesen hatten, dass es hier im Laufe des Tages sehr voll wird. Aber jetzt um kurz nach 11:00 Uhr ist es sehr leer. Wir gehen in den Wartebereich, der sich in einer alten Burg befindet. Innen ist es sehr dunkel und es wirkt so, als wäre es Nacht und sehr stürmisch. Wir können bis zur Station vorgehen. Wir stellen uns für die letzten beiden Reihen an. Antonia und Viktoria gehen in die letzte Reihe, wir gehen in die Reihe davor. Allerdings fahren wir einen Zug vor den beiden.

Bei "DarKoaster" sitzt man auf einer Art Schneemobil. Es gibt zwei Züge mit fünf Wagen. Und in jedem Wagen sitzen zwei Personen nebeneinander. Die Bahn legt eine Gesamtstreckenlänge von 748 m zurück und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 58 km/h.

Die Streckenführung des "DarKoaster" umfasst im Wesentlichen zwei Reibrad Launches und eine Handvoll Kurven. Der Bahnhof befindet sich an einem Ende des Gebäudes und liegt zwischen dem theoretischen Anfang und Ende der Strecke. Ein Weichenpaar führt jedoch zu einer Umgehungsstrecke parallel zum Bahnsteig, sodass die Achterbahn nach ihrer ersten Runde am Bahnhof vorbeifahren und die Strecke ein zweites Mal absolvieren kann.

Der "DarKoaster" knüpft an die Handlung von "Curse of DarKastle" an, wobei die Fahrgäste durch König Ludwigs verlassene Festung reisen und auf eine übernatürliche Kraft treffen. Und im Wartebereich befindet sich auch ein Bild von König Ludwig, der ein wenig an König Ludwig II. von Bayern erinnert.

Die Fahrt hat uns sehr viel Spaß gemacht. Falls wir nachher noch Zeit haben, werden wir bestimmt noch einmal fahren. Jetzt verlassen wir die Burg erst einmal. Wir sichern unser Foto in der App und gehen nach draußen. Jetzt gehen wir auf die andere Seite. Hier befindet sich die Achterbahn "Verbolten".

"Verbolten" ist eine Achterbahn mit multi-launch von Zierer, die teilweise indoor ist. "Verbolten" ist ein Wortspiel mit dem deutschen Wort "verboten". Die Fahrt ist von der deutschen Autobahn inspiriert. Wie im Teaser-Video zu sehen ist, fährt ein Auto gemütlich die Autobahn entlang, doch plötzlich schlägt ein Blitz ein und treibt es in den Schwarzwald, einen "verbotenen" Wald, in dem die Fahrt stattfindet. Der dunkle Wald ist Wetterveränderungen wie Blitzen ausgesetzt, wie im Video zu sehen ist.

Die Warteschlange und der Bahnhof sind als Reisebüro gestaltet, das dem Geschwisterpaar Gerta und Gunter Schwartzwald gehört und von ihnen betrieben wird. Ein Teil der Warteschlange ist als Gunters Büro dekoriert, in dem so kuriose Gegenstände wie Pflanzenproben, Monitore und das Gepäck der unglücklichen Touristen aufbewahrt werden, die zuvor hier waren. Die Station ist als Garage gestaltet, in der die Fahrgäste in Züge einsteigen, die an verlängerte Roadster in einer von fünf Farben erinnern. Das Thema der Fahrt selbst ist der Schwarzwald und verschiedene damit verbundene Legenden.

Die Bahn ist 24 m hoch, 864 m lang und 85 km/h schnell. Es gibt fünf Züge mit acht Wagen. Die Fahrgäste sind in einer Reihe zu zweit angeordnet, sodass pro Zug insgesamt 16 Fahrgäste Platz finden. Antonia und Matthias gehen in die letzte Reihe, Bianca und Viktoria gehen in die Reihe davor.

Die Ansagen in der Station sind auf Englisch mit einem schlechten deutschen Akzent. Der Zug verlässt den Bahnhof und neigt sich sanft nach links in eine gemächliche, gewundene S-Kurve. Nach Verlassen der S-Kurve fährt der Zug in den ersten Start mit LSM ein, beschleunigt durch einen steinernen Torbogen in das Veranstaltungsgebäude und erklimmt einen Airtime-Hügel. Darauf folgt ein Sturzflug in eine Reihe von Hochgeschwindigkeitskurven und eine Helix, die den Zug auf eine Bremsstrecke führt, wo ein psychedelisches Bild von Blättern mit Windgeräuschen zu sehen ist. Der Zug taucht dann in eine Kurve und einen mittelgroßen Hügel hinauf auf eine zweite Bremsstrecke, wo er langsam zum Stehen kommt. Während dieser Zeit werden weitere psychedelische Spezialeffekte gezeigt, die je nach Themenwechsel der einzelnen Fahrten variieren. Bei uns sind die Effekte von einem heftigen Sturm geprägt, der die Fahrer und ihr Fahrzeug zu zerstören droht.

Nachdem der Zug einige Momente auf einem stockdunklen Streckenabschnitt angehalten hat, fallen die Wagen 5,5 m senkrecht nach unten. Der Zug ruht einen Moment, bevor er eine kurze Senke hinunterfährt, um den zweiten LSM-Start zu erreichen. Dabei beschleunigt er auf seine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h, verlässt das Veranstaltungsgebäude und fährt eine aufwärtsführende S-Kurve. Dies führt zu einer weiteren Bremsstrecke über eine verfallene überdachte Brücke, begleitet von Geräuschen, die das Knarren der Brücke im Wind darstellen. Als Nachbildung des Finales von "Der große böse Wolf" stürzt der Zug 27 m von der Brücke in eine scharfe Linkskurve am Flussufer entlang. Es folgt eine Hochgeschwindigkeits-S-Kurve, während der Zug einen Bunny Hop und eine Kehrtwende durchläuft und zur letzten Bremsstrecke gelangt.

Die Fahrt hat Spaß gemacht, aber sie war auch ein bisschen ruppig. Trotzdem würden wir sie noch einmal fahren. Wir verlassen die Station und gehen weiter in den deutschen Bereich hinein, denn hier gibt es eine weitere Achterbahn, nämlich "The Big Bad Wolf: The Wolf's Revenge".

The Big Bad Wolf: The Wolf's Revenge ist eine suspended Stahlachterbahn von Bolliger & Mabillard. Sie hat auch erst im Mai diesen Jahres eröffnet. Die Achterbahn ist 787 m lang und verfügt über zwei Kettenlifthügel mit einer maximalen Höhe von 20 m und einer Höchstgeschwindigkeit von 64 km/h.

Es gibt zwei Züge mit je zehn Wagen. Die Fahrgäste sind in einer Reihe zu zweit angeordnet, sodass pro Zug insgesamt 20 Fahrgäste Platz finden. Da es im Moment relativ leer ist, stellen wir uns für die ersten beiden Reihen an. Die Kinder gehen in die erste Reihe, wir setzen uns dahinter.

Nach Verlassen des Bahnhofs vollführt der Zug eine 180-Grad-Kurve, bevor er den Kettenlift hinauffährt. Anschließend folgt der first drop, bevor der Zug nach links und rechts schießt und dann an einigen Gebäuden eines deutschen Dorfes vorbeifährt. Nach dem Passieren des Dorfes fährt der Zug den zweiten und letzten Lift-Hügel hinauf, bevor er wieder hinabstürzt und dabei knapp einer Wolfsfalle ausweicht. Der Zug wendet in der Nähe eines Oktoberfest-Festplatzes mit Tischen und Bierkrügen, bevor er eine weitere Kurve nach rechts macht und dann in die Bremsen fährt, die zum Bahnhof führen.

Die Fahrt hat Spaß gemacht. Der Zug fuhr sich sehr sanft. Aber noch einmal müssen wir sie nicht fahren. Dafür gibt es hier wahrscheinlich bessere Bahnen.

Wir laufen durch den deutschen Bereich zurück und schauen uns noch einmal alles genau an. Als wir an "DarKoaster" vorbei kommen und hier immer noch alles leer ist, gehen wir einfach noch einmal in den Wartebereich. Wir können wieder bis zur Station vor gehen, müssen jetzt aber zwei Züge warten. Da es jetzt voller ist und wir sowieso nicht zusammen fahren können, stellen wir uns alle für die letzte Reihe an. Als erstes fahren Matthias und Antonia. Danach fahren Bianca und Viktoria.

Nach der Fahrt verlassen wir Deutschland wieder und gehen zurück nach Italien. Neben dem Bereich San Marco gibt es hier noch Festa Italia. Das Thema der "Festa Italia" ist ein Volksfest, das Marco Polos Rückkehr nach Italien von seiner berühmten Reise nach China feiert. Hier finden sich viele Attraktionen, die alle im Festtagsstil gestaltet sind. Die größeren Attraktionen sind dagegen der römischen Mythologie nachempfunden.

Als erste Attraktion in diesem Bereich gehen wir zu "Pantheon". "Pantheon" ist eine Stahlachterbahn von Intamin. Sie verfügt über vier Launches, fünf Airtime- Hügel und einen 95-Grad-Drop. Die 54 m hohe und 1.014 m lange Bahn hat zwei Inversionen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 117 km/h. Ihr Thema ist das antike Rom mit einem Schwerpunkt auf den Gottheiten dieser antiken Kultur Jupiter, Merkur, Minerva, Neptun und Pluto.

Die römischen Götter sind im Pantheon subtil thematisiert. Tafeln entlang der Warteschlange erklären, wie die verschiedenen Abschnitte der Achterbahn mit bestimmten Göttern des römischen Pantheons in Verbindung stehen. Den Tafeln zufolge ist der erste Start der Achterbahn mit Minerva, der Göttin der Weisheit, verbunden, da der Fahrgast sie um seine Sicherheit auf der bevorstehenden Reise bittet. Im zweiten Abschnitt steht Merkur, der Gott der Geschwindigkeit, für den raschen Beginn der Fahrt. Ein hoher Gipfel steht als Darstellung seines scharfen Dreizacks für den Meeresgott Neptun. Ein weiterer Gipfel steht für Jupiter, den König der Götter und Gott des Wetters, da er gen Himmel aufsteigt. Das Ende der Fahrt schließlich steht für Pluto, den Gott der Unterwelt, da die Reise des Fahrgastes zu Ende geht.

Für all diese Erläuterungen haben wir jedoch gar keine Zeit, da der Wartebereich so leer ist, dass wir bis zur Station vorgehen. Es gibt zwei Züge mit je fünf Wagen, von denen jeder zwei Reihen für je zwei Fahrgäste bietet. Antonia und Viktoria gehen in die vorletzte Reihe, wir gehen in die Reihe davor.

Die Anlage verfügt über vier Starts, von denen drei auf einem Pendellaunch zwischen dem vertikalen spike und dem top hat erfolgen. Dieser Pendellaunch findet sich auch auf "Toutatis" im Parc Astérix in Frankreich. "Pantheon" hat außerdem zwei Inversionen, nämlich einen zero-g Winder und einen zero-g Stall.

Die Fahrt war sehr gut und wir wollen sie später unbedingt noch einmal fahren. Jetzt gehen wir aber erst einmal weiter zur nächsten Achterbahn in diesem Bereich. Wir laufen an mehreren Flat Rides vorbei und gehen dann in den Wartebereich von "Apollo's Chariot". Der Wartebereich ist komplett leer. Und so können wir bis zur Station vor gehen.

"Apollo's Chariot" ist der erste Hyper Coaster der Firma Bolliger & Mabillard. Die Achterbahn ist dem griechischen und römischen Gott Apollo gewidmet, dem Gott der Sonne, der Musik und der Heilkunst. Apollo benutzte seinen Streitwagen, um die Richtung der Sonne zu bestimmen.

Die 1.488 m lange Attraktion besteht aus acht Airtime-Hügeln mit Höhen zwischen 15 und 40 m. Die Fahrgäste bewältigen 52 m Höhenunterschied auf dem Kettenlift, bevor sie in einem Winkel von 65 Grad 64 m in die Tiefe absinken.

"Apollo's Chariot" hat drei Züge mit je neun Wagen. Die Fahrgäste sind zu viert nebeneinander in einer Reihe angeordnet, sodass pro Zug insgesamt 36 Fahrgäste Platz finden. Die Fahrgäste werden durch einen Schoßbügel gesichert und die Sitze sind erhöht, sodass ihre Füße den Boden nicht berühren. Wir gehen in die letzte Reihe. Viktoria und Antonia möchten natürlich außen sitzen.

Nach der Abfahrt aus der Station wird die Abschiedsmusik "Vielen Dank und genießen Sie Ihre Reise zur Sonne auf den Flügeln von Apollos Streitwagen!" abgespielt, während der Zug beginnt, den 52 m hohen Lifthill hinaufzufahren. Wenn der Zug oben ankommt, gibt es einen kleinen Pre-Drop. Anschließend fährt der Zug einen 64m langen Drop in Richtung einer wassergefüllten Schlucht in einem 65-Grad-Winkel hinunter und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 117 km/h. Am Ende der Schlucht fährt der Zug in einen zweiten Airtime-Hügel mit einem 40 m hohen Fall.

Am Grund des zweiten Drops befindet sich ein kurzer, enger oberirdischer Tunnel. Nach dem Tunnel fährt der Zug 44 m hinunter und neigt sich dabei nach links. Anschließend durchfährt der Zug eine Aufwärtsspirale. Aus der Spirale kommend, fällt der Zug 31 m ab, biegt dann nach rechts ab und steigt in die Bremsstrecke in der Mitte der Strecke auf. Aus der Bremsstrecke fällt der Zug 15 m ab, gefolgt von einem weiteren Gefälle in 27 m Höhe in Richtung der Schlucht. Anschließend neigt sich der Zug nach rechts, macht eine 12 m lange Senke, biegt nach links ab und durchfährt eine kleine Senke. Anschließend macht der Zug einen letzten 15 m langen Airtime-Fall, bevor er nach oben und in die letzte Bremsstrecke steigt. Während der 2 Minuten und 15 Sekunden dauernden Fahrt gibt es ungefähr 26 Sekunden Airtime.

Die Fahrt war super und wir hatten riesigen Spaß. Wir sichern unser Foto und verlassen anschließend den Bereich Festa Italia. Eigentlich gibt es hier mit "Tempesto" noch eine dritte Achterbahn, aber diese ist leider in diesem Monat aufgrund von Wartungsarbeiten geschlossen.

Es ist jetzt 13:00 Uhr und so machen wir auf einer Bank eine kurze Pause, um ein paar Snacks zu essen. Wir sind jetzt zwei Stunden im Park und sind schon fünf Achterbahnen gefahren. Es ist zum Glück nicht so voll, wie wir erwartet haben und daher kommen wir ganz gut voran.

Wir laufen zurück in Richtung England. Kurz vorher biegen wir allerdings ab in den Kinderbereich Sesame Street Forest of Fun. Der Bereich ist ganz süß, aber er ist sehr klein. In Busch Gardens Tampa und Sea World Orlando hat uns der Bereich besser gefallen.

Wir stellen uns bei der Achterbahn "Grover's Alpine Express" an. Auch hier ist nichts los und so sitzen wir zwei Minuten später bereits im Wagen. "Grover's Alpine Express" ist eine Familienachterbahn von Zierer. Die Bahn ist 7 m hoch und 183 m lang. Es gibt acht Wagen pro Zug. In jedem Wagen sitzt man zu zweit nebeneinander in einer Reihe. Wir dürfen hier auch nebeneinander sitzen. Und so gehen Antonia und Viktoria in die letzte Reihe und wir in die Reihe davor.

Die Fahrt ist ganz lustig, aber natürlich nicht sonderlich aufregend. Und wir fahren auch nur eine Runde. Da hat die ganze Abfertigung länger gedauert als die Fahrt.

Hier können wir leider nicht unser Foto sichern. Aber wir merken uns die Uhrzeit und werden uns das Foto dann später besorgen. Wir verlassen den Sesamstraßen Bereich wieder und gehen nun nach Schottland. Es sieht hier aus wie in einem schottischen Dorf. Es gibt einen Bahnhof, von dem aus man eine 20-minütige Fahrt mit der Eisenbahn durch den Park unternehmen kann. Vielleicht machen wir das später.

Hier befinden sich auch die Highland Stables mit schottischen Blackface-Schafen, Border Collies und Clydesdales. Hier kann man auch diverse Interaktionen mit den Tieren, wie Fotos oder Fütterungen buchen, was wir allerdings nicht machen. Wir gehen zur Achterbahn in diesem Bereich.

"Loch Ness Monster" ist eine Stahlachterbahn vom Modell Custom Looping Coaster des Herstellers Arrow Dynamics. Der Namensgeber der Achterbahn ist das Fabelwesen des Ungeheuers von Loch Ness. Der Wartebereich der Achterbahn zeigt Gegenstände einer Expedition auf der Suche nach dem Ungeheuer von Loch Ness.

"Loch Ness Monster" war die erste Achterbahn, die mit Interlocking Loops ausgestattet wurde. Das Besondere an Interlocking Loops ist, dass zwei Loopings ineinander verhakt werden, also die Strecke des einen führt durch die Mitte des anderen Loopings.

Die Bahn ist 40 m hoch, 988 m lang und 97 km/h schnell. "Loch Ness Monster" besitzt drei Züge mit jeweils sieben Wagen. In jedem Wagen können vier Personen in zwei Reihen à zwei Personen Platz nehmen. Wir gehen in den vorletzten Wagen, in die Reihen 11 und 12. Matthias und Viktoria setzen sich nach vorne, Bianca und Antonia gehen in die Reihe dahinter.

Nach dem Verlassen der Station geht es den 40 m hohen Lifthill hinauf. Es folgt eine 35 m hohe Abfahrt und anschließend gleich wieder eine Auffahrt, die in eine 180°-Kurve mündet. Anschließend durchfährt der Zug nach einer Abfahrt den oberen Looping der Interlocking Loops. Es folgt eine lange Helix in einem Tunnel. Der Tunnelteil trägt die Bezeichnung "Monsterhöhle", wo das Ungeheuer von Loch Ness in einem ausgehöhlten Berg lebt. Hier gibt es auch ein Wandgemälde des Ungeheuers mit Nebel und Lichtern. Danach folgt ein zweiter Lifthill. Nach dieser Abfahrt durchfährt der Zug den unteren Looping der Interlocking Loops, bevor er in die Schlussbremse fährt.

Schon beim Anblick der Bahn wussten wir, dass es schmerzhaft wird. Wir haben uns die ganze Zeit an den Sicherheitsbügeln festgeklammert und versucht, den Kopf steif zu halten, damit er nicht gegen die Bügel schlägt. Das hat ganz gut geklappt, aber ein paar Schläge gab es trotzdem. Die Fahrt war ganz interessant, aber nicht wirklich schön.

Von Schottland aus gehen wir jetzt über eine Brücke über den Rhein. So wird der Fluss hier passenderweise genannt, denn über die Brücke gelangt man wieder nach Deutschland. Und von hier aus kann man auch noch einmal schön die Schienen von "Loch Ness Monster" und "Alpengeist" sehen. Und auf einmal sehen wir "Alpengeist" auch fahren. Wir sind verwundert, denn in der App steht, dass die Bahn eigentlich geschlossen sein soll. Dafür sollte "Tempesto" offen sein. Vielleicht war die Wartung von "Alpengeist" schneller fertig und daher hat man auch früher bei "Tempesto" angefangen.

Wir gehen also wieder nach Deutschland zurück. Bei "Alpengeist" ist es ganz leer. Die Bahn befindet sich auch etwas abseits. Vielleicht wissen einige Gäste gar nicht, dass die Bahn jetzt auf ist. Wir gehen auf jeden Fall in den Wartebereich und können bis zur Station vor gehen.

"Alpengeist" ist ein inverted coaster von Bolliger & Mabillard. Er ist im Alpenraum thematisiert und die Fahrt ist einem außer Kontrolle geratenen Skilift nachempfunden.

Die Bahn besteht aus drei Zügen, von denen jedoch immer nur zwei in Betrieb sind. Jeder Zug besteht aus acht Wagen, jeder ist mit einer Sitzreihe für vier Personen ausgestattet, insgesamt also 32 Fahrgäste pro Zug. An den Seiten jedes Sitzträgers befinden sich außerdem Skier, was die Bahn thematisch unterstreicht. Die Radschützer der Züge sind zudem so lackiert, dass sie an Skihelme erinnern, und haben jeweils ein einzigartiges Design. Wir setzen uns in die letzte Reihe. Matthias und Viktoria setzen sich nach außen.

Nach dem Verlassen fährt der Zug den 51 m hohen Kettenlift hinauf, nachdem die Abschiedsmusik "Vielen Dank und viel Spaß bei Ihrer Abenteuerlawine mit Alpengeist!" gespielt wurde. Die Spitze des Lifts befindet sich 59 m über dem Fluss. Die Strecke biegt nach rechts ab und führt in einer 52m langen Spirale hinunter, vorbei am Land der Drachen, wobei der Zug 108 km/h erreicht.

Nach dem Gefälle durchfährt der Zug eine 37 m lange Immelmann-Schleife, gefolgt von einer 32 m langen Vertikalschleife. Die Strecke rast dann durch einen Holztunnel, bevor sie über eine Kobrarolle über den Rhein führt, neben dem "Loch Ness Monster". Nach der Cobra-Rolle überquert die Strecke deren Eingang, passiert "Griffon" und steigt dann in die Bremsstrecke in der Mitte der Strecke an.

Nach den Bremsen in der Mitte überquert die Strecke den Ausgang der Immelmann-Schleife und führt dann in einen weiteren Tunnel und einen Abhang hinunter, bevor sie in eine zero-g-roll neben der Wildwasserbahn "Le Scoot" eintritt. Nach einem kurzen geraden Abschnitt in Bodennähe verwandelt sich die Strecke in eine Korkenzieherkurve, gefolgt von einer im Uhrzeigersinn aufwärts gerichteten Helix, bevor sie in einer Linkskurve zur letzten Bremsstrecke führt.

Obwohl "Alpengeist" mit 60 m der höchste inverted coaster der Welt ist, hat uns die Fahrt nicht sonderlich gut gefallen. Die Fahrt war ziemlich ruppig und wir haben ein paar Schläge bekommen. Das hatten wir jetzt gar nicht erwartet. Zu Hause haben wir dann gesehen, dass wir die Bahn lieber weiter vorne hätten fahren sollen, da sie sich dort sanfter fährt.

Zwei Achterbahnen fehlen uns noch und so laufen wir weiter in einen Bereich, in dem wir noch gar nicht waren. Dies ist Frankreich. Dieser Bereich, dessen Mittelpunkt das Dorf Aquitaine bildet, ist dem Frankreich der Belle Époque nachempfunden. Hier befinden sich zahlreiche Boutiquen und Restaurants. Dieser Bereich sieht wirklich niedlich aus.

Aber jetzt wollen wir zur Achterbahn gehen. "Griffon" ist ein Dive Coaster von Bolliger & Mabillard. Er erreicht eine Höhe von 62 m und eine Höchstgeschwindigkeit von 114 km/h. Er verfügt über zwei Immelmann-Loopings, einen splashdown und zwei senkrechte Abfahrten.

"Griffons" Stahlschiene ist 947 m lang und der Lift etwa 62 m hoch. Die Stützen sind hellblau und die Schiene ist dunkelblau. Wir gehen in den Wartebereich. Und auch hier ist es zum Glück nicht voll. Wenn wir in die zweite oder dritte Reihe gewollt hätten, hätten wir nur einen Zug warten müssen. Aber wir stellen uns für die erste Reihe an und müssen nun zwei Züge warten.

"Griffon" betreibt drei Züge in den Farben Rot, Gelb und Schwarz. Jeder Zug hat drei Reihen mit je zehn Sitzplätzen, also insgesamt 30 Fahrgäste pro Zug. Anders als herkömmliche Achterbahnen haben "Griffons" Züge keinen Boden, so dass die Beine der Fahrgäste während der gesamten Fahrt baumeln können.

Der Zug wird aus der Station losgeschickt und macht eine Rechtskurve nach unten, unmittelbar gefolgt von einer Rechtskurve nach oben, die direkt auf den Kettenlifthügel mit einer Neigung von 47 Grad führt. Wenn der Zug die Spitze des 62 m hohen Lifts erreicht hat, macht er eine Rechtskurve in eine Haltebremse, wo er langsam über den ersten Abhang fährt, fünf Sekunden anhält und dann den 90-Grad-Abhang hinunter losgelassen wird.

Wenn der Zug den unteren Teil des Abhangs erreicht, hat er seine Höchstgeschwindigkeit von 114 km/h erreicht. Dann fährt der Zug in eine 44 m lange Immelmann-Schleife, bevor er wieder auf den Boden fällt und eine geneigte Linkskurve nach oben in die Bremsstrecke in der Mitte der Strecke macht. Nachdem der Zug langsamer geworden ist, fährt er in einen zweiten 40 m langen, nahezu 90-Grad-Abhang hinein und in eine weitere Immelmann-Schleife. Nach einem kleinen Airtime-Hügel durchfährt der Zug einen splashdown, bei dem die hinteren Schaufeln des Wagens zwei 15 m hohe Wasserfontänen in die Luft spritzen. Schließlich macht der Zug eine Steilkurve nach links, die in die letzte Bremsstrecke führt.

Die Fahrt war richtig gut und wir hatten viel Spaß. Diese Bahn würden wir auf jeden Fall noch einmal fahren. Es ist jetzt 14:35 Uhr und wir müssen noch eine Achterbahn fahren. Diese steht auch ganz in der Nähe im Bereich New France. New France spiegelt den französischen Kolonialeinfluss in Kanada wider. Es gibt eine Vielzahl von Geschäften, deren Warenangebot das allgemeine Kolonialthema ergänzt. Alles ist hier rustikaler in Holz gehalten.

Wir gehen also zu "InvadR". "InvadR" ist eine Holzachterbahn von Great Coasters International. Die Fahrt bietet einen Höhenunterschied von 23 m, eine Höchstgeschwindigkeit von 77 km/h und eine Gesamtstreckenlänge von 646 m.

Wir gehen in den Wartebereich und auch hier ist es überraschend leer. Wir müssen etwa fünf Minuten warten, bis wir an der Reihe sind. Es gibt zwei Züge mit je acht Wagen. Die Fahrgäste sind in einer Reihe zu zweit angeordnet, sodass pro Zug insgesamt 16 Fahrgäste Platz finden. Matthias und Antonia gehen in Reihe sieben und Bianca und Antonia in die Reihe davor.

Nach dem Verlassen der Station fährt der Zug zwei Rechtskurven und erklimmt den 18 m hohen Kettenlift. Oben angekommen, biegt er links ab, durchquert einen Tunnel und stürzt mit 77 km/h 23 m in die Tiefe. Anschließend macht er eine scharfe Rechtskurve und erklimmt mehrere Airtime-Hügel, bevor er eine Rechts- und eine Linkskurve in eine Helix einschlägt. Anschließend fährt der Zug in die letzte Bremsstrecke und kehrt zum Bahnhof zurück.

Die Fahrt ist ruppig, wie es sich für eine Holzachterbahn gehört. Allerdings fühlt sich die Fahrt nicht sonderlich schnell an. Insgesamt finden wir die Fahrt eher mittelmäßig.

Da wir jetzt schon den ganzen Tag über viele Fotos gesammelt haben, beschließen wir, heute Abend den PhotoPass zu kaufen. Und so schauen wir, wo es denn noch onride Fotos gibt. Wie zu erwarten war, gibt es diese natürlich auch bei den Wasserattraktionen. Also stellen wir uns beim Log Flume "The Scoot" an, der sich auch hier im Bereich befindet. Auch wenn Bianca und Viktoria eigentlich gar keine Lust darauf haben.

Hier ist es auch zum ersten Mal etwas voller. Und so stehen wir 10 Minuten an, bis wir einsteigen können. Das Thema der Wildwasserbahn sind Berge und ein Sägewerk. Da Antonia Wasserattraktionen mag und auch nichts dagegen hat, nass zu werden, setzt sie sich nach vorne. Danach folgen dann Viktoria und Bianca. Matthias sitzt ganz hinten.

Nachdem wir in den Baumstamm gestiegen sind, werden wir über ein Förderband den Anstieg hinaufbefördert. Ein Teil des Anstiegs verläuft in einer Schleife unter einem anderen Abschnitt der Bahn hindurch. Oben angekommen, fährt der Baumstamm eine kleine Abfahrt hinunter und nimmt eine scharfe Kurve, wobei er sich mit dem Anstieg von "InvadR" verflechtet. Beim Vorbeifahren an Baumkronen erweitert sich die Rinne, in der sich die Bahn befindet, um die Illusion zu erzeugen, der Baumstamm befinde sich in einem Teich. Ein Förderband bringt den Baumstamm dann einige Meter weiter nach oben und führt ihn eine steile, hohe Abfahrt hinunter.

Nachdem es weitere Schienen passiert hat, nimmt der Baumstamm eine Kurve in der Nähe eines Sägewerks, dem "Alpengeist" knapp ausweicht. Im Sägewerk angekommen, befördert ein weiteres kleines Förderband die Baumstämme einige Meter nach oben. Der Baumstamm nimmt dann seinen größten Sturz über ein großes Wasserbecken. Ein letzter, kleiner Hügel führt die Baumstämme in eine scharfe Kurve, extrem nah an der Zero-G-Rolle von "Alpengeist".

Die Fahrt war lustig und wir sind gar nicht so nass geworden. Außerdem ist es sehr warm heute, so dass die paar Spritzer recht schnell trocknen.

Es ist jetzt 15:00 Uhr und wir haben noch vier Stunden Zeit, bis der Park schließt. Wir überlegen, was wir jetzt noch fahren wollen. Und da uns "Griffon" so gut gefallen hat, gehen wir noch einmal zurück nach Frankreich, da die Bahn von hier aus am nächsten liegt.

Wir gehen wieder in den Wartebereich und auch dieses Mal ist es leer. Also stellen wir uns wieder für die erste Reihe an. Und dieses Mal darf Antonia außen sitzen.

Auch diese Fahrt hat viel Spaß gemacht. Wahrscheinlich ist "Griffon" einer der besten Dive Coaster, die wir gefahren sind.

Da es noch einen Bereich gibt, in dem wir noch gar nicht waren, machen wir uns jetzt auf den Weg nach Irland. Hier befindet sich das Castle O'Sullivan. Auf einer Bank vor dem Schloss machen wir im Schatten erst einmal eine kurze Snackpause. Anschließend laufen wir weiter und schauen uns die Gebäude an. Alles sieht hier typisch irisch aus, mit der Schrift und den keltischen Mustern.

Es gibt hier aber noch eine Attraktion. "Finnegan's Flyer" ist ein "Screamin' Swing" von S&S Worldwide. Auf einer riesigen Schaukel schweben die Fahrgäste hoch in die Luft und schwingen über die Klippen hinaus. Diese Attraktion verfügt über zwei pendelartige Arme mit Platz für 32 Fahrgäste.

"Finnegan's Flyer" erreicht eine Höhe von 24 m und eine Geschwindigkeit von 72 km/h. Damit ist die Schaukel zwar nur etwa halb so hoch wie "Twizzlers Twisted Gravity" im Hershey Park, aber wir stellen uns trotzdem an. Wir mögen diese Art Attraktion. Wir müssen auch nur eine Fahrt abwarten und können dann einsteigen.

Die Fahrt ist lustig und wir haben viel Spaß. Allerdings ist sie auch recht kurz. Nach der Fahrt verlassen wir Irland wieder. Wir laufen durch England hindurch und gehen zurück nach Italien. Hier befindet sich eine weitere Wasserattraktion, bei der es auch ein Foto gibt. Und so stellen wir uns wohl oder übel auch dort an.

"Escape from Pompeii" ist eine von Intamin entworfene Wasserbahn. Die Attraktion ist der antiken Stadt Pompeji nachempfunden, als diese im Jahr 79 n. Chr. durch den Ausbruch des Vesuvs zerstört wurde. Wir betreten den Wartebereich und kommen an einem Ruinenbauwerk vorbei, auf dem "Pompeji" steht, während über dem Schild in graffitiartiger Schrift "Escape From" zu lesen ist. Anschließend gehen wir unter der letzten Abfahrt hindurch zur Attraktion, wo wir an Spuren der Katastrophe von Pompeji und an Plakaten über eine archäologische Erkundung der Ruinen vorbeikommen. Wir gehen weiter zu einer überdachten Konstruktion, an der Boote an der Warteschlange vorbeifahren, während neben der Warteschlange Statuen und Säulen im Wasser zerfallen.

An der Station werden wir in Reihen aufgeteilt, um in die Boote einzusteigen. Leider wird uns die erste Reihe zugeteilt. Wir steigen in die Boote ein und am Anfang scheint es, als würden wir die Ruinen von Pompeji besichtigen. Dabei werden wir jedoch eine 15 m hohe Steigung hinaufgeführt. Das Boot gleitet ein Stück hinab in das Hauptgebäude der Attraktion, wo es an einer verlassenen archäologischen Stätte und zerfallenden Bauwerken vorbeifährt, während spannende Musik erklingt. Das Boot fährt unter zerfallenden Mauern hindurch, wo Holzbalken auseinanderbrechen und neben dem Boot ins Wasser fallen. Das Boot gleitet an den Ruinen vorbei in einen Raum voller zerfallender Statuen und Bauwerke, die im Wasser stehen. Hier beginnt sich echtes Feuer im Raum auszubreiten - über den Köpfen, auf den Statuen und über dem Wasser, während dramatische Musik erklingt. Das Boot fährt weiter durch den feurigen Raum, vorbei an brennenden Säulen und Statuen. Als das Boot den Raum verlässt, passiert es eine große Statue des Jupiter, die ebenfalls Feuer fängt. Das Boot fährt dann unter einer zerfallenden Holzkonstruktion hindurch, während Feuerzungen an der Decke lodern.

Ein dunkler Raum führt das Boot an weiteren zerfallenden Bauwerken vorbei und direkt unter eine Statue, die direkt auf das Boot fällt, doch der Sturz wird durch eine leicht verdeckte Säule auf der rechten Seite aufgehalten. Das Boot fährt weiter, während die Musik dramatisch an Fahrt gewinnt, in den dunklen Raum hinein, mit Nebel und weiteren Ruinen und Statuen. Es fährt dann weiter zu einer Stelle, an der eine Tür aufspringt und uns den Blick nach draußen ermöglicht, kurz bevor es die 15 m hohe und 24 m lange Abfahrt hinunter ins Wasser stürzt. Das Boot taucht ins Wasser ein, bevor die Rinne um einen kleinen Garten mit einer römischen Sonnenuhr herumführt, von wo aus es zum Ausstieg geht.

Die Fahrt war sehr gut gemacht, aber wir sind auch ordentlich nass geworden. Nach der Fahrt wollen wir uns dann natürlich auch unser Foto anschauen, aber überraschenderweise gibt es keins. Wir haben aber gesehen, dass es während der Abfahrt geblitzt hat. Also fragen wir nachher am Fotostand, ob man uns das Foto noch geben kann und nur der Automat hier kaputt ist.

Wir gehen jetzt noch einmal zurück in den Bereich Festa Italia. Da uns "Pantheon" vorhin so gut gefallen hat, stellen wir uns hier noch einmal an. Auch jetzt ist es wieder leer und wir müssen nur eine Bahn warten, bis wir an der Reihe sind. Bianca und Matthias gehen in die vorletzte Reihe, die Kinder setzen sich eine Reihe vor uns.

Die Fahrt war wieder super. Da es jetzt aber schon 17:00 Uhr ist, wollen wir lieber noch einmal zu "Apollo's Chariot" gehen. Auch hier ist es wieder leer, so dass wir bis zur Station durch gehen können. Wir stellen uns wieder für die letzte Reihe an. Dieses Mal sitzen Matthias und Antonia außen.

Die Bahn ist toll und wir hatten Spaß. Da Viktoria und Antonia während der Fahrt ein Reh gesehen haben, dass wir nicht gesehen haben, stellen wir uns gleich noch einmal an. Wir müssen zwar einmal aus der Station und außen herum wieder zum Wartebereich gehen. Da es so leer ist, ist das aber kein Problem.

Wir setzen uns wieder in die letzte Reihe. Dieses Mal sitzen Bianca und Viktoria außen. Und natürlich achten wir jetzt auch darauf, dass wir alle das Reh sehen. Es steht hier einfach neben den Schienen im Gras. Wie auch immer es hier herein gekommen ist.

Mittlerweile ist es 17:30 Uhr. Wir möchten jetzt langsam mal unseren Foto Pass kaufen. Also gehen wir zurück nach England und gehen dort zum Stand für die Foto Pässe. Wir müssen kurz warten und sagen der Mitarbeiterin, dass wir den Tag über in der App unsere Fotos gesammelt haben und jetzt den Foto Pass kaufen wollen. Dieser kostet vor Ort USD 50,00. Da er online aber nur USD 40,00 kostet, kaufen wir ihn online. Das dauert natürlich ein bisschen, bis Matthias dies auf dem Telefon gemacht hat. Anschließend müssen wir noch kurz warten, bis wir eine Email mit einem Bestätigungscode erhalten.

Mit diesem Code gehen wir dann wieder zum Stand. Jetzt bekommen wir einen Papierpass ausgestellt. Als wir fragen, wie wir diesen Pass mit unseren Fotos, die wir gesammelt haben, verknüpfen können, sind alle etwas verwirrt. Die Mitarbeiterin meint, dass sie jetzt alle Fotos manuell zuordnen und raussuchen müsste. Dies ist natürlich eine unglaubliche Arbeit.

Also fragt sie noch einmal eine andere Kollegin. Diese fragt auch noch einmal bei der Chefin nach. Im Ergebnis müssen wir jetzt den Foto Pass mit Biancas App verknüpfen. Am Anfang gelingt dies nicht und wir glauben schon, dass wir den Pass jetzt umsonst gekauft haben und einfach die USD 10,00 mehr hätten bezahlen sollen. Aber am Ende gelingt es dann doch.

Wir sind glücklich und lassen uns dann noch die Fotos von "Grover's Alpine Express" und "Escape from Pompeii" heraussuchen. Leider wurden die Fotos von "Escape from Pompeii" aber tatsächlich nicht gespeichert, weil die Kamera defekt ist. Also sind wir ganz umsonst nass geworden.

Die ganze Aktion mit dem Foto Pass hat jetzt etwa eine Stunde gedauert. Die Kinder haben sich in der Zwischenzeit die Geschäfte angeschaut und auf der Bank gesessen. Da der Park in 30 Minuten schließt, gehen wir jetzt schnell noch einmal nach Deutschland zurück. Hier möchte Bianca gern noch einmal "Verbolten" fahren.

Es ist wieder ganz leer, so dass wir wieder bis zur Station durchgehen und gleich in die nächsten Autos einsteigen können. Antonia und Viktoria gehen in die letzte Reihe, Bianca und Matthias in die Reihe davor.

Die Fahrt macht wieder Spaß, auch wenn wir jetzt das Freefall Element schon kennen. Nachdem wir ausgestiegen sind, gehen wir schnell noch einmal zum ganz in der Nähe stehenden "DarKoaster". Hier ist es ein bisschen voller. Da wir alle in der letzten Reihe fahren wollen, fahren wir getrennt. Als erstes steigen Viktoria und Antonia ein. Mit der nächsten Bahn fahren dann Bianca und Matthias.

Die Fahrt hat wieder viel Spaß gemacht. Als wir die Station verlassen ist es bereits nach 19:00 Uhr. Und so gehen wir langsam in Richtung Ausgang. Wir laufen noch einmal über die Brücke über den Rhein nach Schottland. So kommen wir wieder an den Schienen von "Loch Ness Monster" und "Alpengeist" vorbei.

Um 19:15 Uhr verlassen wir den Park. Dieser hat uns richtig gut gefallen. Wahrscheinlich ist es einer der besten Parks auf der Reise, neben dem Hershey Park und Dollywood. Wir laufen zurück zum Auto. Hier holen wir uns ein paar Getränke aus der Kühlbox. Sie sind zwar nicht eiskalt, aber es geht einigermaßen.

Da wir jetzt alle Hunger haben, fahren wir nicht direkt zum Hotel, sondern suchen uns einen Domino's in der Nähe. Wir gehen in den Laden und fragen wie immer, ob es irgendwelche Angebote gibt. Hier gibt es jetzt zwei Pizzen mit einem Topping für USD 18,00, statt USD 16,74 je Pizza. Das ist natürlich ein Superangebot und so bestellen wir uns zwei Pizzen, eine mit Salami und eine mit Pilzen.

Wir müssen etwa 20 Minuten warten. Viktoria und Matthias warten im Laden. Bianca und Antonia gehen lieber ins Auto. Mit den Pizzen geht es dann zurück ins Hotel. Dort kommen wir etwa 10 Minuten später, gegen 20:30 Uhr, an. Wir gehen hoch aufs Zimmer, machen uns kurz frisch und setzen uns dann an unseren Tisch.

Die Pizzen sind sehr lecker und auch ordentlich groß, so dass wir sie uns teilen können. Nach dem Essen machen wir es uns noch auf den Betten gemütlich. Viktoria macht noch Duolingo auf dem iPad und Bianca schickt Fotos des heutigen Tages nach Hause.

Gegen 22:00 Uhr sind wir dann aber alle müde, so dass wir schlafen gehen.


Der 22. Tag in Daten:

Datum
20.08.2025
Uhrzeit Virginia: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)

Eintritt
Busch Gardens (4 Single Day Weekday Tickets à USD 50,00 bei undercovertourist.com ): USD 200,00 (EUR 176,49)
Parken: USD 35,00 (EUR 30,12)

Übernachtung
Embassy Suites by Hilton Hampton Convention Center , Hampton (gebucht über hilton.com )
Preis pro Nacht (2 Queen 2 Room Suite): EUR 132,76

Sonstige Ausgaben
Domino's in Hampton: USD 20,43 (EUR 17,58)
Busch Gardens PhotoKey: USD 46,79 (EUR 41,03)

Entfernung
47 Meilen gefahren
x.xxx Schritte gelaufen

Tag 21 - Zurück zum Reiseplan - Tag 23

zurück zur Urlaubsseite