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Tag 21: Pigeon Forge - Hampton

Um 6:30 Uhr klingelt heute der Wecker. Wir stehen auf und machen uns fertig. Um 7:00 Uhr wecken wir dann die Kinder. Während die beiden sich fertig machen, packen wir schon einmal die Koffer. So richtig viel ist zwar nicht zu packen, denn wir haben für die zwei Tage hier nur das nötigste ausgepackt, aber ein bisschen fällt immer an.

Um 8:00 Uhr sind wir dann bereit fürs Frühstück. Wir gehen hinunter zum Parkplatz und laufen zur Lobby. Heute ist es hier wesentlich voller als gestern. Wir bekommen im Frühstücksraum keinen Platz mehr und gehen daher nach draußen auf die Terrasse. Leider gibt es hier nur etwas unbequeme Metallstühle.

Von drinnen holen wir uns Kaffee und Orangensaft. Außerdem gibt es heute Bran Flakes sowie getoastete Bagels mit Cream Cheese und Rührei mit Hamburger Patties.

Nach dem Frühstück gehen wir zurück aufs Zimmer. Wir packen die restlichen Sachen und räumen die Lebensmittel und Getränke aus dem Kühlschrank in die Kühlbox. Danach gehen wir noch ein Mal nach unten, um Eiswürfel zu holen. Heute ist neben dem Raum mit der Eismaschine richtig Betrieb, so dass wir nur zwei kleine Becher mit Eis holen.

Um 9:30 Uhr sind wir dann so weit, dass wir auschecken können. Wir tragen unsere Sachen hinunter zum Auto. Und während Matthias alles verstaut, gehen Bianca und Antonia in die Lobby, um auszuchecken. Anschließend machen wir noch ein Foto vom Hotel.

Um 9:45 Uhr fahren wir dann los. Für die Fahrt zu unserem ersten Ziel benötigen wir etwa 10 Minuten. Als wir durch Pigeon Forge fahren, kommen wir an vielen verrückten Gebäuden vorbei. Hier gibt es u.a. ein Titanic Museum.

Um 10:00 Uhr erreichen wir den Rowdy Bear's Smoky Mountain Fun Park. Als wir auf den Parkplatz fahren, sind wir ganz allein hier. Wir schauen uns erst einmal verwundert um, aber der Park soll schon geöffnet sein. Wir gehen zur Kasse und kaufen ein Armband, mit dem wir jetzt eine Stunde lang alle Attraktionen nutzen können.

Die erste Attraktion, die wir nutzen wollen, ist "Avalanche Snow Coaster". Wir gehen daher in die komplett leere Warteschlange. Als wir vorne ankommen, sehen wir dort eine Art Auto stehen. Als erstes steigen Bianca und Antonia ein. Derjenige, der auf der linken Seite sitzt, steuert den Wagen bzw. gibt Gas.

Der Unterschied zu einer herkömmlichen Bergbahn besteht darin, dass diese Fahrt nicht wirklich auf Schwerkraft basiert. Es gibt keine lange Steigung, die einen den Berg hinaufbringt und wieder hinunterfährt. Mit einer Drehung am Griff beschleunigt man den Wagen und dieser fährt direkt aus dem Bahnhof los. Wie bei einer Bergbahn kann man abbremsen.

Die Fahrt selbst ist eine Mischung aus Go-Kart und alten Autos. Man fährt auf einer festgelegten Strecke, kann aber etwas Geschwindigkeit aufnehmen. Auf jeden Fall ist es mal etwas ganz anderes.

Im nächsten Auto fahren dann Antonia und Matthias zusammen, wobei Antonia Gas gibt. Nachdem wir alle wieder angekommen sind, steigen wir aus und wollen durch den Ausgang gehen. Dieser führt durch einen Souvenirshop. Als wir diesen betreten wollen, ist er aber noch abgeschlossen. Wir warten einen Moment und dann wird der Laden auch aufgeschlossen. Die Dame, die hier arbeitet, entschuldigt sich vielmals.

Als nächstes gehen wir zum zweiten Coaster hier, den "Ski Lift Shootout Coaster". Und dieser wird Antonias 700. Achterbahn werden. Wir gehen in den Wartebereich, warten kurz auf den Mitarbeiter und steigen dann ein. Es können immer zwei Gäste zusammen fahren. Und so fahren als erstes Antonia und Viktoria zusammen und anschließend Matthias und Bianca.

Man hat das Gefühl, in einem echten Skilift zu sitzen. Dann wurde uns der Blaster gereicht und schließlich die Schultergurte festgeschnallt. Bei der Fahrt geht es hier eher um das Zielschießen als um wilde Abfahrten oder Kurven. Es handelt sich um eine sehr kontrollierte Fahrt mit vielen Start- und Stoppabschnitten aufgrund der zahlreichen Steigungen entlang der Strecke. Das Treffen der Ziel ist auch nicht ganz einfach. Es gibt nur Punkte, wenn man ganz genau trifft. Und man ist auf jeden Fall im Vorteil, wenn man auf der rechten Seite sitzt.

Trotz allem war die Fahrt sehr lustig. Als wir alle fertig sind, steigen wir aus und gehen noch einmal zum "Avalanche Snow Coaster". Wir fahren wieder in der gleichen Aufteilung wie eben, nur das dieses Mal die andere Person Gas geben darf.

Anschließend geht es wieder zu "Ski Lift Shootout Coaster". Und dieses Mal fahren Matthias und Antonia sowie Bianca und Viktoria zusammen.

Nachdem wir die beiden Coaster jeweils zwei Mal gefahren sind, ist es 10:35 Uhr. Wir haben jetzt noch eine halbe Stunde Zeit. An weiteren Attraktionen gibt es hier noch eine Rodelbahn und man kann Axtwerfen. Da die Kinder Lust auf die Rodelbahn "Blizzard Ridge Tubing" haben, gehen wir zu dem Mitarbeiter dort und lassen uns alle einen Reifen geben. Mit diesem gehen wir dann auf ein Laufband, wo wir uns und den Reifen nach oben transportieren lassen.

Da der Reifen selbst nicht auf dem Laufband liegt, ist der Transport ganz schön anstrengend. Es geht ganz schön in die Arme, den Reifen festzuhalten.

Oben angekommen erwartet uns dann ein Mitarbeiter. Es wird jetzt erst einmal das Wasser auf den Bahnen angeschaltet. Anschließend setzen sich Antonia und Matthias in die Reifen. Die beiden werden vom Mitarbeiter angestoßen und sausen die Rodelbahn hinunter. Danach fahren Bianca und Viktoria.

Von oben sah es so aus, als würden wir klatschnass werden, da die ganze Zeit Wasser auf die Bahn gesprüht wird. Aber wir wurden nicht nass. Und überraschenderweise war die Fahrt auch ziemlich schnell. Außerdem haben wir uns auch gedreht.

Wir haben nicht erwartet, dass wir so viel Spaß dabei haben werden. Aber es war so gut, dass wir gleich noch einmal rodeln wollen. Vor uns fahren jetzt auch Mitarbeiter das Laufband hoch. Und bei ihnen können wir sehen, dass sie die Reifen hochkant auf das Laufband stellen. So gibt es keinen Widerstand an der Seite. Das machen wir dann auch und es ist wesentlich entspannter.

Beim zweiten Mal rodeln Matthias und Bianca sowie Antonia und Viktoria zusammen. Wir rodeln als erstes, damit wir unten Fotos von den beiden machen können.

Als nächstes wollen wir noch einmal die beiden Coaster fahren. Als erstes gehen wir zu "Ski Lift Shootout Coaster". Jetzt fahren Bianca und Antonia sowie Viktoria und Matthias zusammen. Danach fahren wir "Avalanche Snow Coaster". Hier fahren jetzt Antonia und Viktoria sowie Matthias und Bianca zusammen.

Komischerweise gefällt uns die Rodelbahn aber am besten. Und so rodeln wir insgesamt noch drei Mal in verschiedenen Kombinationen.

Um 11:15 Uhr ist dann leider Schluss. Wir geben die Reifen ab und verlassen den Park. Wir fahren jetzt noch einmal durch Pigeon Forge. Hier haben wir riesige Souvenirshops gesehen. Und da Viktoria auf der Suche nach einer Postkarte ist, halten wir hier an einem an.

Die Läden sind groß. Es gibt sehr viele T-Shirts, oft auch mit politischen Slogans und Donald Trump Bekundungen. Auch Badesachen, Handtücher und sonstiges. Aber es sieht alles ziemlich billig aus. Wir gehen noch in ein weiteres Geschäft, aber auch hier werden wir nicht fündig.

Also machen wir uns jetzt auf den Weg nach Williamsburg. Da wir noch einen weiten Weg vor uns haben, halten wir noch einmal an einer Tankstelle. Kurz nachdem wir wieder weiter gefahren sind, kommen wir an einem Hinweisschild für "Buc-ees" vorbei. Diese Schilder haben wir in unserem letzten Urlaub ganz oft gesehen und wir haben auch Leute mit Buc-ees T-Shirts und Caps gesehen. Jetzt wollen wir unbedingt wissen, was an dieser Tankstelle so besonders ist.

Buc-ee's ist eine extrem beliebte US-amerikanische Kette von Mega-Tankstellen und angrenzenden Geschäften, die für ihre gigantische Größe, außergewöhnlich sauberen Toiletten und ein riesiges, supermarktähnliches Angebot bekannt sind. Neben hunderten Zapfsäulen gibt es dort frisches Barbecue, Snacks wie die berühmten "Beaver Nuggets" und Souvenirs.

Als wir auf den Parkplatz fahren, können wir unseren Augen kaum trauen. Wir fahren an geschätzten 30 Reihen mit jeweils zwei Tanksäulen vorbei. So eine riesige Tankstelle haben wir noch nie gesehen. Und natürlich ist das Benzin hier auch billiger als an der Tankstelle eben.

Wir parken auf dem riesigen Parkplatz und gehen in das Geschäft. Es ähnelt einem Supermarkt. Als erstes kommen wir an Reihen mit Beef Jerky, Nüssen und getrockneten Früchten vorbei. Anschließend folgt eine große runde Theke, an der Fleisch zubereitet wird.

Auf der linken Seite gibt es dann mehrere Tresen mit Gebäck wie Kuchen, Keksen, Schnecken usw. Und es gibt hier auch einen Tresen, an dem Fudge hergestellt wird. Dies sieht richtig lecker aus, aber wir glauben, dass uns dies nicht schmecken wird, da es überwiegend nur aus Butter und Sahne besteht. Wir bieten Antonia an, etwas davon zu kosten, aber sie möchte nicht.

Weiter hinten im Laden gibt es dann T-Shirts und sonstige Sachen, die man auch in einem Supermarkt findet. Und da wir schon einmal hier sind, gehen wir hier auch auf die Toilette. Und auch diese sind riesig und unglaublich sauber.

So ein bisschen können wir jetzt den Hype um Buc-ees verstehen. Um nicht ganz mit leeren Händen rauszugehen, kaufen wir noch eine große Schnecke für Antonia. Als wir am Auto angekommen sind, stellen wir fest, dass wir eigentlich noch einen Sack mit Eiswürfeln kaufen könnten. Das machen wir dann auch. Und so geht Matthias noch einmal in den Laden.

Um 13:00 Uhr sind wir endlich abfahrbereit. Wir holen uns noch ein paar Getränke nach vorne und machen uns dann auf den Weg. Um 14:20 Uhr fahren wir über die Grenze von Virginia.

Die Fahrt ist nicht sonderlich spannend. Die Landschaft ist recht eintönig. Die Kinder schlafen, lesen und hören Musik.

Gegen 19:00 Uhr müssen wir dann langsam wieder tanken. Wir fahren zu einer Wawa Tankstelle. Hier tanken wir und gehen anschließend in das angrenzende Geschäft. Da es hier ebenfalls warmes Essen gibt, bestellen wir uns etwas, denn wir werden heute Abend erst spät im Hotel ankommen.

Matthias bestellt sich einen Burger, Antonia und Bianca nehmen eine Bowl und Viktoria entscheidet sich für einen Wrap. Wir warten kurz auf unser Essen. Nach etwa 10 Minuten ist es fertig. Da es hier leider keine Tische gibt, gehen wir mit dem Essen nach draußen zum Auto.

Das Essen schmeckt ganz okay, aber für den Preis hätten wir jetzt besseres erwartet. Wir hatten zu Hause Videos gesehen, wo von dem Wawa Essen geschwärmt wurde. Dem können wir jetzt nicht unbedingt zustimmen.

Um 19:22 Uhr sind wir dann fertig. Da Bianca dem Mülleimer am nächsten sitzt, schmeißt sie alles weg. Und leider ist es nicht so, dass sie alles auf einmal wegschmeißen kann. Offenbar machen sich alle einen Spaß und Bianca kann sechs Mal aussteigen.

Die restliche Fahrt zieht sich ganz schön. Es wird langsam dunkel und wir kommen erst um 21:00 Uhr im Hotel an. Dieses sieht ziemlich riesig aus. Wir gehen zur Lobby und checken ein. Anschließend gehen wir zu unserem Zimmer.

Es gibt ein riesiges Atrium und drumherum befinden sich die Zimmer. D.h. von den Fluren des Hotels blickt man in das Atrium hinunter. Das sieht ziemlich interessant aus. Als wir unser Zimmer betreten kommen wir zunächst in den Wohnraum. Geradezu befindet sich ein Esstisch mit drei Stühlen. Daneben steht der Fernseher.

Auf der gegenüberliegenden Seite stehen eine Couch und ein Sessel. Davor gibt es noch zwei Hocker, die man auch als Tisch verwenden kann. In einem Verbindungsflur befindet sich ein Waschbecken und der Kühlschrank. Von hier aus kommt man auch ins Bad.

Dahinter liegt dann das Schlafzimmer. Hier stehen zwei Queensize Betten. Da sich die Kinder nicht einigen können, auf welcher Seite des Bettes sie schlafen, schlafen Matthias und Viktoria in einem Bett. Bianca und Antonia nehmen das andere.

Wir gehen jetzt alle noch einmal nach unten zum Auto, um die restlichen Sachen aus dem Auto zu holen. Da Viktoria auf dem Weg nach oben noch einen Kicker entdeckt, gehen Matthias und Viktoria dorthin, um eine Runde zu spielen. Bianca und Antonia holen die Sachen aus dem Auto. Der Kicker ist allerdings so schlecht, dass man damit praktisch nicht spielen kann. Er steht völlig schief und wackelig. Finde den Fehler:

Richtig, die beiden Spieler von der Ersatzbank wurden einfach neben den Torwart montiert und dadurch stehen jeweils 13 Spieler auf dem Feld.

Um 22:30 Uhr sind wir dann aber alle müde. Wir machen uns langsam bettfertig und schreiben noch ein paar Nachrichten nach Hause. Um 23:00 Uhr sind aber alle eingeschlafen.


Der 21. Tag in Daten:

Datum
19.08.2025
Uhrzeit Tennessee/Virginia: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)

Eintritt
Rowdy Bear's Smoky Mountain Snowpark , Pigeon Forge (4 One Hour Unlimited Wristbands á USD 39,50, USD 158,00 = EUR 135,51)

Übernachtung
Embassy Suites by Hilton Hampton Convention Center , Hampton (gebucht über hilton.com )
Preis pro Nacht (2 Queen 2 Room Suite): EUR 132,76

Sonstige Ausgaben
Tanken bei Marathon in Sevierville: USD 48,16 (EUR 41,30), 17,842 G à 2,699 USD/G
Buc-ee's, Sevierville: USD 7,24 (EUR 6,23)
Buc-ee's, Sevierville: USD 1,07 (EUR 0,92)
Tanken bei Wawa in Richmond: USD 30,96 (EUR 26,55), 10,088 G à 3,069 USD/G
Essen bei Wawa, Richmond: USD 37,27 (EUR 31,96)

Entfernung
509 Meilen gefahren
x.xxx Schritte gelaufen

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