Tag 24: Six Flags AmericaHeute schlafen wir für unsere Verhältnisse ziemlich lange. Um 7:00 Uhr klingelt der Wecker und da wir gestern früh schlafen gegangen sind, stehen wir auch munter auf. Um 7:30 Uhr werden die Kinder geweckt und Bianca deckt in der Zwischenzeit den Frühstückstisch.
Um 8:30 Uhr können wir dann frühstücken. Die Küche ist zwar ziemlich klein und wir wissen gar nicht genau, wo wir alles abstellen sollen. Aber irgendwie funktioniert es. Wir müssen die Sachen, die wir gerade nicht brauchen, einfach immer verschieben. Wie immer gibt es Toast, Toasties und Bran Flakes.
Nach dem Frühstück räumen wir alles auf und ein bisschen zusammen. Anschließend packen wir unsere Sachen für den Tag. Wir stecken ein paar Getränke in die Kühlbox und packen ein paar Snacks ein. Um 9:30 Uhr sind wir dann so weit, dass wir unsere Sachen ins Auto bringen können.
Für die Fahrt zu unserem heutigen Ziel benötigen wir etwas mehr als 60 Minuten. Insofern haben wir jetzt keine Zeit mehr, beim Supermarkt zu halten, um einen Beutel Eis zu kaufen. Die Fahrt ist ziemlich unspektakulär. Antonia schläft noch ein bisschen und Viktoria hört Musik.
Um 10:38 Uhr erreichen wir dann die Einfahrt zu Six Flags America. Wir fahren zum Parkplatz, zeigen an der Einfahrt unseren Jahrespass vor und suchen uns dann einen Platz zum Parken. Es ist nicht voll, aber es sind mehr Autos dort, als wir erwartet haben.
Wir packen unsere Snacks in den Rucksack, nehmen unsere Flaschen in die Hand und gehen zur Sicherheitskontrolle. In den letzten Tagen war dies auch nie ein Problem, aber heute wird Matthias noch einmal zurückgerufen, um sich eingehender kontrollieren zu lassen. Da er nicht sofort merkt, dass er gemeint ist, der gerufen wird, ist der Sicherheitsmann etwas sauer.
Wir stellen uns an den Eingang. Zwischen Parkeingang und Sicherheitskontrolle ist nicht so viel Platz und der Bereich füllt sich allmählich. Wir müssen jetzt noch 15 Minuten bis zur Parköffnung warten. Überraschenderweise laufen auf einmal ein paar Looney Tunes Figuren durch den Bereich, um die Gäste zu begrüßen. Das ist sehr schön zu sehen, dass sich der Park noch so viel Mühe gibt, obwohl er in ein paar Wochen für immer schließt.
![]()
Antonia und Viktoria begrüßen Duffy Duck und Tweety. Anschließend machen wir natürlich auch ein Foto von allen.
Da Matthias heute sein Roadrunner T-Shirt trägt, versuchen wir, ihn zu einem Foto mit dem Coyoten zu überreden. Aber er möchte nicht und sträubt sich.
Um 11:00 Uhr öffnet der Park dann. Wir zeigen unsere Pässe vor und sind fünf Minuten später im Park. Am Anfang laufen wir durch die Main Street. Die Main Street 1776, auch bekannt als Liberty Street, ist vom kolonialen Nordamerika zur Zeit der Amerikanischen Revolution inspiriert. Die Gebäude sind im Kolonialstil gehalten und beherbergen Geschäfte und Restaurants. Am Eingang der Straße steht eine Nachbildung der Liberty Bell.
Hier treffen wir gleich noch einmal auf die Looney Tunes Figuren. Wir stellen uns an und machen ein Foto mit Bugs Bunny, Tweety, Duffy Duck und dem Coyoten. Letzterer ist erst einmal sauer, als er Matthias T-Shirt sieht. Aber dann stellt er sich doch dazu.
Viele Leute biegen gleich nach links in den Wasserpark ab. Das ist natürlich gut für uns, denn dann ist es im Freizeitpark leerer. Der erste Bereich, in den wir gehen, ist Mardi Gras. In diesem Bereich wird eine ganzjährige Karnevalsfeier im Stil von New Orleans dargestellt. Hier befinden sich auch zwei Achterbahnen. Und so gehen wir als erstes zu "Ragin'Cajun".
![]()
"Ragin' Cajun" ist eine von Zamperla und Reverchon Industries hergestellte Bahn, die als "Crazy Mouse" konzipiert ist. Die Bahn fährt mit fünf Wagen gleichzeitig, wobei jeder Wagen Platz für bis zu vier Fahrgäste bietet, darunter maximal zwei Erwachsene. Die Bahn ist 13 m hoch und 42 m lang. Es wird eine Höchstgeschwindigkeit von 47 km/h erreicht. Das Thema der Bahn ist, dass die Gäste versuchen, dem Angriff von Alligatoren im Bayou zu entkommen. Auf den Wagen ist vorne auch ein Alligator mit Krone zu sehen.
Es ist so gut wie niemand hier und so können wir bis zur Station vor gehen. Wir steigen in den Wagen ein und versuchen eine ungleichmäßige Beladung hinzubekommen, um uns mehr zu drehen. Leider funktioniert das nicht so richtig, denn die Wagen drehen sich kaum. Daher macht die Fahrt auch nicht so viel Spaß.
Nach der Fahrt gehen wir gleich weiter zu "The Wild One". Hier haben wir erst einmal Probleme den Eingang zu finden. Das Schild mit dem Flash Pass Zutritt hängt so komisch, dass wir den zutreffenden Eingang zunächst nicht sehen. Als wir diesen dann endlich gefunden haben, gehen wir durch bis zur Station.
![]()
"The Wild One" ist eine Holzachterbahn vom Konstrukteur John A. Miller. Ursprünglich fuhr sie ab 1917 als Giant Coaster im Paragon Park (Massachusetts) und wurde dort von Philadelphia Toboggan Coasters errichtet, wurde dann aber zwischen 1985 und 1986 nach Six Flags America versetzt. Der Umzug und die Neuerrichtung in Six Flags America wurde von der Dinn Corporation durchgeführt.
"The Wild One" besitzt zwei Züge des Herstellers Philadelphia Toboggan Coasters mit jeweils vier Wagen. In jedem Wagen können sechs Personen in drei Reihen à zwei Personen Platz nehmen. Wir stellen uns für die beiden letzten Reihen an. Antonia und Viktoria gehen in die letzte Reihe, wir gehen in die Reihe davor.
Die Fahrt macht ziemlich viel Spaß. Es gibt sehr viele airtime Momente und die Fahrt ist auch schnell. Sie ist gar nicht so ruppig, wie wir sie uns vorgestellt haben. Sie ist ja auch schon über 100 Jahre alt.
Nach dem Verlassen des Bahnhofs geht es in eine leichte Linkskurve und dann den 30 m hohen Lift hinauf. Anschließend geht es leicht rechts geneigt den ersten Abhang hinunter und gleich wieder einen airtime Hügel hinauf. Hier wird dann auch die Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h erreicht. In der Abfahrt fahren wir durch einen Tunnel. Es folgt eine Gerade, die dann in eine 180 Grad Kurve nach rechts abbiegt. Es folgen mehrere kleine Hügel, eine Fahrt durch den Tunnel und am Ende geht es in eine Helix. Danach folgt nur noch die Bremsstrecke und die Fahrt zurück zur Station.
Nach der Fahrt verlassen wir den Mardi Grass Bereich wieder und gehen weiter nach Gotham City. Der Bereich sieht eigentlich ganz nett aus und es ist zum Glück nicht so voll. Als wir bei "Joker's Jinx" vorbei kommen, müssen wir leider feststellen, dass diese Bahn geschlossen ist. Wir fragen nach, ob die Bahn noch geöffnet wird und der Operater meint, dass die Bahn wahrscheinlich heute Nachmittag öffnet. Also gehen wir erst einmal weiter. Aber als wir in Richtung "Superman: Ride of Steel" gehen, kommen uns einige Gäste entgegen, die uns mitteilen, dass die Bahn geschlossen ist. Und auch alle anderen Fahrgeschäfte sind hier zu.
Das ist natürlich schade, dass der gesamte Bereich hier eher ausgestorben ist. Also verlassen wir Gotham City wieder und gehen in den Chesapeake Bereich. In Chesapeake geht es um Dinge, die das Leben an der Chesapeake Bay prägen. Der Bereich verkörperte das Leben auf dem Wasser und zeigte Rettungsringe sowie Fischernetze, die sich in Treibholz verfangen haben. Und natürlich geht es hier auch um Piraten.
Wir gehen hier zur nächsten Achterbahn. Dies ist "Firebird". Hier sieht es zum ersten Mal ein bisschen voller aus, aber am Ende dauert es auch nur sechs Minuten, bis wir am Gate stehen.
"Firebird" ist ein floorless coaster des Herstellers Bolliger & Mabillard, der ursprünglich als Stand-up-Achterbahn konzipiert wurde. Sie debütierte in Six Flags Great America als höchste und schnellste Stand-up-Achterbahn der Welt mit einer Höhe von 30 m und einer Höchstgeschwindigkeit von 89 km/h bevor sie nach Six Flags America verlegt wurde. Das Streckenlayout blieb nach dem Einsatz der anderen Züge unverändert.
"Firebird" wird mit zwei Zügen betrieben. Jeder Zug verfügt über sechs Reihen mit jeweils vier Sitzen, was insgesamt 24 Fahrgäste pro Zug ergibt. Als die Achterbahn noch unter dem Namen "Iron Wolf" bekannt war, war auf der Vorderseite beider Züge das Gesicht eines Wolfes abgebildet. Nach der Verlegung der Bahn nach Six Flags America wurde der Wolf entfernt und durch das Wort "Apocalypse" ersetzt.
Die Stahlbahn ist etwa 880 m lang und die Höhe des Liftabschnitts beträgt etwa 30 m. Der erste Fall beträgt 27 m. Die Tragkonstruktion ist orange lackiert und die Schienen rot. Die Stützen sind dunkelgrau. Nach dem Umbau zu "Firebird" wurde ein Großteil der "Apocalypse"-Thematisierung entfernt. Der Feuereffekt wird jedoch weiterhin verwendet.
Wir gehen in die letzte Reihe und die Kinder setzen sich auf die Außenplätze. Von hier aus haben wir auch einen schönen Blick auf die Holzachterbahn "Roar".
Nach dem Verlassen des Bahnhofs vollführt der Zug eine 180-Grad-Kurve, die zum 30 m hohen Kettenlift führt. Oben angekommen durchfährt der Zug einen Pre-Drop, bevor er eine scharfe Linkskurve nimmt, die in den ersten Abstieg mündet. Sobald der Zug am Fuß des ersten Drops angekommen ist, durchfährt er sofort die erste von zwei Inversionen, eine vertikale Schleife. Der Zug macht dann eine Rechtskurve nach oben, bevor er eine Linkskurve zurück zum Boden nimmt. Der Zug fährt weiter nach links, bevor er durch eine aufsteigende Helix fährt. Danach macht der Zug eine abwärtsführende Rechts-S-Kurve, die in die zweite und letzte Inversion, einen Korkenzieher, mündet. Der Zug macht eine Linkskurve zurück nach oben, bevor er durch eine weitere S-Kurve fährt, eine kleine überhöhte Kurve, die zum Bremsweg führt.
Die Fahrt war ganz okay, wir haben schlimmeres erwartet. Geschlagen hat die Bahn ein bisschen, aber wirklich spektakulär war es nicht. Und so gehen wir gleich weiter zur nächsten Bahn.
Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Six Flags und Coca Cola Schild vorbei. Hier kann man sich hineinstellen und das X von Six Flags selbst darstellen. Da stellen sich die Kinder natürlich hin und haben eine Menge Spaß.
Danach gehen wir aber wirklich zu "Roar". Das Schild sieht schon einmal sehr gut aus. Hier ist es jetzt auch ein bisschen voller. Wir stehen etwa 12 Minuten an, bis wir an der Reihe sind. Es fährt nur ein Zug und da wir hinten sitzen wollen und es mit der Aufteilung nicht so richtig funktioniert, stellen wir uns alle für die letzte Reihe an. Dann fahren wir eben hintereinander.
![]()
Während wir warten, können wir dem Gespräch der Operator Damen lauschen. Es ist hier gerade eine Gruppe mit kleineren Kindern angekommen und die beiden unterhalten sich darüber, wer wohl zu klein für die Bahn sei. Anschließend werden auch Wetten abgeschlossen. Anschließend werden die kleinsten dann vermessen. Und wir bekommen mit, dass mindestens zwei Kinder angeblich zu klein sind, nur damit die eine Dame ihre Wette gewinnt. Die Kinder sind natürlich enttäuscht, aber die beiden finden das lustig.
"Roar" ist eine Holzachterbahn, die von Great Coasters International entworfen und gebaut wurde. Sie fährt mit Zügen von PTC. Heute fährt nur einer der beiden Züge. Dieser bietet Platz für 24 Personen in sechs Wagen und verfügt sowohl über Sicherheitsgurte als auch über Sicherheitsbügel. Als wir an der Reihe sind, fahren zuerst Antonia und Matthias, sodass Bianca und Viktoria auf den Rucksack und die Bauchtaschen aufpassen. Mit dem nächsten Zug fahren dann Bianca und Viktoria. Bevor die beiden einsteigen, übergeben sie das ganze Gepäck an Antonia.
Die Bahn ist eine Holzachterbahn mit einem Kettenlift-System. Sie verfügt über ein einzigartiges "Speed Shed"-Element über einem großen Abschnitt der Strecke, das das Geschwindigkeitsgefühl verstärken soll, ohne den visuellen Sinnesverlust eines herkömmlichen Tunnels zu verursachen. Die Höhe der Achterbahn beträgt 29 m und der drop 26 m; die erreichte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 81 km/h. Im Gegensatz zum klassischen out-and-back Design handelt es sich bei "Roar" um ein Twister-Design.
Die Fahrt ist ziemlich ruppig. Wir haben zwar Spaß, aber die Hände lassen wir lieber am Handlauf. Antonia und Matthias würden theoretisch noch einmal fahren, aber für Viktoria und Bianca war die Fahrt zu schmerzhaft.
Mittlerweile ist es 12:30 Uhr und im Gotham City Bereich fährt immer noch nichts. Also gehen wir in den Steamtown Bereich. Dieser sieht ziemlich neu und auch sehr schick aus. Dieser Teil des Parks zeichnet sich durch eine Steampunk-ähnliche Thematisierung aus, mit einer vollständigen Neugestaltung der Fahrgeschäfte und Einkaufsmöglichkeiten sowie einer neuen Stuntshow. Er wurde im Juni 2024 anlässlich der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum eröffnet.
Hier steht mit "Professor Screamore's SkyWinder" auch eine Achterbahn. Wir müssen erst einmal schauen, ob die Bahn auch fährt, weil es hier so unglaublich leer ist. Aber als wir nach kurzer Zeit eine besetzte Bahn fahren sehen, gehen wir in den Wartebereich.
Und natürlich können wir auch hier direkt zur Station durchgehen. "Professor Screamore's SkyWinder" ist ein Standard Suspended-Looping-Coaster von Vekoma. Er wurde ursprünglich als "Mind Eraser" im Jahr 1990 eröffnet. Für das Jahr 2024 wurde die Achterbahn umbenannt, renoviert und die Züge wurden ausgetauscht. Die Bahn ist dunkelgelb lackiert und verfügt über kastanienbraune Stützen. Der Zug hat zehn Wagen. In jedem Wagen kann man zu zweit in einer einzigen Reihe sitzen, sodass pro Zug insgesamt 20 Fahrgäste Platz finden. Ursprünglich hatte der Zug acht Wagen, doch irgendwann hat der Park ihn auf zehn erweitert.
Da die erste Reihe bereits belegt ist, gehen wir nach hinten. Matthias und Antonia gehen in die letzte Reihe, Bianca und Viktoria setzen sich in die Reihe davor.
Nachdem der Zug gesichert und überprüft wurde, fährt er aus dem Bahnhof hinaus in Richtung des 33 m hohen Kettenlifts. Wenn der Zug den Gipfel des Lift-hills erreicht, macht er eine Rechtskurve mit U-förmigem Abstieg. Als Nächstes durchfährt der Zug einen Rollover. Anschließend macht er eine leichte Linkskurve vor einem Sidewinder. Nach dem Sidewinder durchfährt der Zug eine 270-Grad-Helix nach rechts, gefolgt von einer doppelten Inline-Drehung. Dann macht der Zug eine Rechtskurve, bevor es bergab geht. Schließlich erreicht der Zug die Bremsstrecke, bevor er nach rechts auf das Übergangsgleis abbiegt. Die Fahrt endet, wenn der Zug erneut nach rechts in den Bahnhof einbiegt.
Die Bahn ist genauso schmerzhaft, wie wir es erwartet haben. Die Bahn fahren wir auf jeden Fall nicht noch einmal. Sie sieht zwar sehr schön aus und wurde auch neu gestaltet, aber sanfter fährt sie sich dadurch nicht.
Jetzt müssen wir noch in den Kinderbereich gehen. Dies ist der Looney Tunes Bereich. Die "Looney Tunes Movie Town" wurde von den Looney-Tunes-Zeichentrickfilmen der 1930er und 1940er Jahre sowie der Ästhetik dieser Zeit inspiriert. Hier gibt es die Möglichkeit, die Häuser der Stars aus den Zeichentrickfilmen wie Bugs Bunny und Granny zu besuchen. Die "Stadt" beherbergt mit "Great Chase" eine Kinderachterbahn, die die Gäste durch das Set des nächsten Looney-Tunes-Zeichentrickfilms führt, der gerade gedreht wird und in dem Wile E. Coyote und Road Runner die Hauptrollen spielen.
Zuerst schauen wir uns ein bisschen in dem Bereich um, der wirklich süß aussieht. Danach gehen wir in den Wartebereich. Es ist hier ein bisschen voller und die Abfertigung dauert ziemlich lange. Damit es schneller geht, fahren wir wieder einmal getrennt. Als erstes fahren Bianca und Antonia. Mit der nächsten Bahn fahren dann Matthias und Viktoria.
"The Great Chase" ist eine Kinderachterbahn von E&F Miler Industries. Die Bahn hat blaue Schienen und Stützen. Es gibt einen Einzelzug mit sechs Wagen. In jedem Wagen sitzen die Fahrgäste zu zweit in einer einzigen Reihe, sodass pro Zug insgesamt 12 Fahrgäste Platz finden.
Die Fahrt beginnt, wenn der Zug den 4 m hohen Lift Hill hinaufgezogen wird, bevor er in eine Helix und eine Kurve hinabfährt. Da die Strecke mit 80 m so kurz ist, durchfährt die Achterbahn die Strecke dreimal.
Die Fahrt ist lustig und auch überraschend rasant. In der letzten Kurve wird man ganz schön zur Seite geschleudert. Wir haben auf jeden Fall Spaß.
![]()
![]()
![]()
![]()
Als wir uns wieder auf den Weg nach Gotham City machen, kommen wir an einem Teetassen Fahrgeschäft vorbei. Und da wir Zeit haben, fahren wir eine Runde. Nur Bianca bleibt draußen, weil ihr darauf schlecht wird. Die Fahrt ist gut und Matthias, Viktoria und Antonia haben Spaß. Sie drehen sich wie wild.
Als wir in Gotham City ankommen, ist es schon ein bisschen voller geworden. Die Snackbuden am Anfang sind jetzt mittlerweile auch auf und bei "Joker's Jinx" stehen schon ein paar Menschen an. Also stellen wir uns dazu. Es laufen auch ein paar Operator in den Bereich hinein, aber so richtig tut sich hier nichts.
Nachdem wir uns angestellt haben, wird die Schlange auch zusehends länger. Es verlassen zwar auch immer wieder Leute die Schlange, weil sich nichts tut, aber am Ende stehen bestimmt 50 Personen an. Das Warten ist ziemlich anstrengend, da wir die ganze Zeit in der prallen Sonne stehen. Der einzige Vorteil ist, dass wir in der Nähe der Snackbuden stehen und uns immer mal wieder kalte Getränke besorgen können.
Nachdem wir etwa 60 Minuten gewartet haben, wird der Wartebereich dann endlich geöffnet. Wir laufen durch zur Station und Bianca und Antonia steigen gleich in die erste Bahn ein. "The Joker's Jinx" besitzt Züge mit jeweils sechs Wagen. In jedem Wagen gibt es zwei Sitzreihen mit zwei Plätzen. Als Rückhaltesystem kommen individuell einrastende Schoßbügel und Sitzgurte zum Einsatz. The Joker's Jinx wurde ursprünglich mit Schulterbügeln gebaut. Zur Saison 2002 wurden die Schulterbügel aber zum Glück gegen Schoßbügel ausgetauscht.
Bianca und Antonia sitzen jetzt zwar nur mittig im vierten Wagen, aber das ist ihnen egal. Matthias und Viktoria stellen sich für die nächste Bahn an und kommen hier in die letzte Reihe.
"The Joker's Jinx" ist eine Stahlachterbahn. Durch lineare Induktionsmotoren (LIM) wird der Zug in etwas mehr als drei Sekunden von 0 auf 97 km/h beschleunigt. Die Achterbahn wurde von Premier Rides gebaut und die Stahlkonstruktion von Intermountain Lift, Inc. hergestellt.
Nach dem Einsteigen in "Joker's Jinx" wird man durch einen schmalen Starttunnel in ein "Spaghetti-Geflecht" aus Schienen geschleudert, das eine Cobra-Roll, einen Sidewinder und zahlreiche Kurven und Wendungen enthält. Die Achterbahn verfügt nicht über die übliche Bremsstrecke in der Mitte der Strecke; stattdessen fährt der Zug ungebremst in eine spiralförmige Abfahrt, und nach weiteren Kurven und Wendungen durchfahren wir einen Korkenzieher, bevor es in die Bremsstrecke geht.
Die Fahrt hat Spaß gemacht und wir empfanden sie gar nicht als so schmerzhaft. Eigentlich ist die Fahrt identisch zu "Flight of Fear" in Kings Island, aber da hat sie uns gar nicht gefallen. Vielleicht weil die Schienen hier nicht in einer Halle sind und man sich ein bisschen auf die Fahrtrichtung einstellen kann.
Nach der Fahrt gehen wir gleich weiter zu "Superman: Ride of Steel". Aber die Bahn ist weiterhin geschlossen. Es sind zwar Techniker am Werk, aber im Moment tut sich noch nichts. Es stehen auch hier schon ein paar Leute an und da dies die letzte Achterbahn ist, die noch öffnen könnte, stellen wir uns an. Zum Glück bekommen wir dieses Mal auch einen Platz im Schatten.
Nachdem wir etwa 10 Minuten gewartet haben, entscheiden wir uns jedoch dafür, erst einmal etwas anderes zu machen. Und so gehen wir zu "Harley Quinn Spinsanity", einem Frisbee von Zamperla. Da bei einer Fahrt 40 Personen Platz finden, kommen wir bei der nächsten Fahrt auch gleich mit. Die Gondel erreicht eine Höhe von 50 m und eine Geschwindigkeit von 112 km/h.
Die Fahrt macht sehr viel Spaß und wir haben auch ordentlich airtime. Neben Bianca sitzt ein junges Mädchen, das die ganze Zeit schreit. Und am Anfang weiß Bianca nicht, ob sie Angst oder Spaß hat. Aber scheinbar sind es Freudenschreie.
Nach der Fahrt setzen wir uns erst einmal in den Schatten, um ein paar Snacks zu essen und uns abzukühlen. Nach 10 Minuten gehen wir zurück zu "Superman: Ride of Steel", aber die Bahn ist weiterhin geschlossen. Mittlerweile ist es 15:20 Uhr und wir bezweifeln, dass die Bahn noch aufmacht. Schließlich schließt der Park um 19:00 Uhr.
Wir hätten jetzt viel Zeit gehabt, um in den Wasserpark zu gehen, aber leider haben wir heute die Badesachen zu Hause gelassen. Nachdem wir weitere 10 Minuten gewartet haben, gehen wir zu "Wonder Woman Lasso of Truth". Dies ist ein Star Flyer von Funtime, also quasi ein sehr hohes Kettenkarussell.
![]()
![]()
![]()
Der Wartebereich ist hier ziemlich voll. Damit die Leute nicht bis draußen stehen, werden jetzt neue Reihen aufgemacht. Und ganz vorne steht eine deutsche Familie, die sich lautstark darüber aufregt, weil sie offenbar denkt, dass sie jetzt ihren Platz in der Warteschlange verliert. Das ist ziemlich peinlich und unangenehm und wir tun so, als würden wir sie nicht verstehen.
Wir müssen zwei Fahrten warten, bis wir an der Reihe sind. Da wir jetzt allerdings vorne stehen, können wir uns beim Einsteigen einen Platz im Schatten suchen, denn die Abfertigung dauert hier ziemlich lange. Und als eigentlich auch schon alle Sicherungen kontrolliert wurden, müssen noch einmal zwei Personen mit einem anderen Paar die Plätze tauschen. Offenbar wird hier geschaut, dass das Gewicht gleich verteilt ist.
Nach einer gefühlten Ewigkeit geht die Fahrt dann los. Der Star Flyer ist 73 m hoch und von hier oben haben wir einen guten Blick auf den Park. Außerdem ist es hier oben recht erfrischend, als wir hier unsere Runden drehen.
Das Ganze hat jetzt etwa 30 Minuten gedauert, aber es war schön. Wir gehen wieder zurück zu "Superman: Ride of Steel" und mittlerweile ist die Schlange auch schon länger und unsere schönen Plätze im Schatten sind leider weg. Da jedoch auch hier immer wieder Leute gehen, denen das Warten zu lange dauert, bekommen wir nach kurzer Zeit die begehrten Schattenplätze zurück.
Wir müssen jetzt noch etwa 60 Minuten warten, bis der Wartebereich tatsächlich geöffnet wird. Unter großem Applaus gehen die Gäste in den Wartebereich und die Techniker werden gefeiert. Alle Leute, die vorbeigehen, bedanken sich bei ihnen. Und sie freuen sich richtig dafür. Wir hätten nicht gedacht, dass das heute noch etwas wird, aber die Techniker meinen, dass dies ihr Job sei und sie versuchen würden, die Bahn zum Laufen zu bekommen, egal wie spät es sei.
"Superman: Ride of Steel" ist ein Mega Coaster von Intamin. Eine spiegelbildlich baugleiche Anlage fährt unter dem Namen "Ride of Steel" in Six Flags Darien Lake. Das Layout der Bahn besitzt unter anderem zwei große Helices, mehrere Airtime-Hügel und eine lange Gerade. Eine ähnliche Bahn fährt unter dem Namen "Superman The Ride" in Six Flags New England.
"Superman: Ride of Steel" besitzt zwei Züge mit jeweils acht Wagen. In jedem Wagen können vier Personen in zwei Reihen à zwei Personen Platz nehmen. Die erste und letzte Reihe ist leider schon besetzt. Daher gehen die Kinder in Reihe 14 und wir in die Reihe davor.
Nach dem Abfahren vom Bahnhof vollführt der Zug eine 180-Grad-Kurve. Er erklimmt den Anstieg von 63 m, bevor er in einem Winkel von 68 Grad 62 m hinabstürzt. Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 117 km/h, bevor er in eine scharfe Kurve und den ersten Airtime-Hügel einbiegt. Es folgt eine 540-Grad-Helix sowie ein weiterer kleinerer Airtime-Hügel. Den Abschluss bilden eine 500-Grad-Helix und drei weitere Airtime-Hügel, bevor der Zug die Bremsstrecke erreicht und zum Bahnhof zurückkehrt.
Die Fahrt hat Spaß gemacht, aber nach so vielen Achterbahnen, die wir jetzt schon gefahren sind, war es irgendwie nichts besonderes mehr. Die Helix war okay, aber es gab zu viele gerade Strecken. Wir verlassen die Station wieder und gehen nach draußen.
Als wir draußen sind, können wir sehen, dass der Wartebereich immer noch leer ist. Und da wir jetzt so lange auf die Öffnung der Achterbahn gewartet haben, stellen wir uns gleich noch einmal an. Das denken sich viele Leute und so schnappt sich das Paar, das uns eben schon die letzte Reihe weggenommen hat, wieder die letzte Reihe. Also gehen wir wieder in die Reihen 13 und 14. Dieses Mal sitzen wir allerdings in der Reihe 14 und die Kinder vor uns.
Nachdem wir auch ein zweites Mal gefahren sind, verlassen wir den hinteren Bereich von Gotham City. Theoretisch gibt es hier mit "BatWing" noch eine weitere Achterbahn. Diese wäre auch recht interessant, aber leider fährt sie schon seit ein paar Wochen nicht. Und auch heute steht ein Schild vor dem Eingang. Zuhause lesen wir dann, dass bei der Bahn wohl ein Teil kaputt gegangen ist und es sich für den Park jetzt nicht mehr lohnt, das Ersatzteil zu besorgen, da der Park in ein paar Wochen sowieso endgültig schließt.
Also laufen wir in Richtung Ausgang. Durch das lange Warten und Stehen in der prallen Sonne sind wir jetzt auch ziemlich kaputt. Wir haben keine Lust auf weitere Fahrten und Wiederholungsfahrten. Und so gehen wir zum Ausgang. Hier machen wir noch ein paar Fotos, u.a. von der Liberty Bell.
![]()
![]()
![]()
![]()
Um 18:00 Uhr verlassen wir den Park endgültig. Wir laufen zurück zu unserem Auto und der Parkplatz ist mittlerweile ziemlich voll. Wahrscheinlich sind alle im Wasserpark. Wir holen uns ein paar Getränke aus der Kühlbox und machen uns dann auf den Rückweg.
Für die Rückfahrt rechnen wir wieder mit etwa 70 Minuten. Da wir noch ein paar Lebensmittel benötigen, halten wir in Fairfax bei einem Walmart an. Dies ist nicht so weit von unserer Unterkunft entfernt, so dass wir auch gefrorene Sachen kaufen könnten.
Da es jetzt noch recht früh am Tag ist, schauen wir uns als erstes bei der Kleidung um. Bianca möchte gern noch ein paar Jeans kaufen. Und hier bei Walmart gibt es Levi's Jeans, die extra für Walmart hergestellt sind und extrem günstig sind. Also probiert Bianca zwei Hosen an, die sie später auch mitnimmt. Matthias entscheidet sich nach einigem Überlegen auch für eine Levi's Jeans.
Die Kinder finden keine Kleidung, die ihnen gefällt. Daher gehen wir jetzt weiter zur Lebensmittelabteilung. Hier kaufen wir Toasties, Zimt-Bagels, Toastbrot, Mini-Gurken, Mini-Paprikas, Äpfel und geriebenen Käse.
Mit den Einkäufen gehen wir zur Kasse und anschließend zum Auto. Der Besuch bei Walmart hat jetzt fast eine Stunde gedauert. Und so machen wir uns auf den letzten Weg zu unserer Unterkunft. Hierfür benötigen wir dann doch noch 24 Minuten. Länger als wir erwartet haben.
Während wir die restlichen Kilometer fahren, stellen wir fest, dass wir noch Eiscreme hätten kaufen können. Also halten wir noch einmal bei einem Giant Supermarkt an. Hier kostet eine Packung Ben & Jerry's USD 4,00, wenn man eine Bonuskarte vom Supermarkt hat. Wir haben keine, aber meistens reicht es, wenn man an der Kasse danach fragt.
Wir nehmen drei Sorten mit. Da Bianca nicht so gerne Eis isst bleibt sie außen vor. Die anderen dürfen sich jeder eine Sorte aussuchen. Viktoria entscheidet sich für Churray for Churros, Antonia nimmt Chocolate Therapy und Matthias New York Super Fudge Chunk. Damit gehen wir dann zur Kasse und bekommen tatsächlich den Rabatt.
Jetzt müssen wir aber schnell nach Hause, damit das Eis nicht schmilzt. Gegen 20:50 Uhr erreichen wir endlich unsere Unterkunft. Wir räumen das Auto aus und gehen nach unten in unsere Wohnung. Wir machen uns kurz frisch und dann macht Bianca das Essen. Heute wollen wir einfach Nudeln mit Tomatensoße essen. Leider müssen wir dafür in unserer kleinen Küche auch wieder improvisieren, da wir nur eine Kochplatte haben.
Und so kochen wir als erstes die Spaghetti. Wir kochen einfach alle, die wir noch haben, denn am Ende müssen wir sie sowieso wegschmeißen. Als die Spaghetti fertig sind, machen wir schnell die Soße warm. Dazu gibt es dann noch den soeben bei Walmart gekauften geriebenen Käse.
Um 21:20 Uhr können wir dann essen. Es schmeckt auch gut und wir werden alle satt.
Anschließend machen Matthias und Bianca noch den Abwasch. Die Kinder ziehen sich in ihr Zimmer zurück. Anschließend planen wir noch ein bisschen den morgigen Tag. Da wird es auch noch einmal anstrengend und wir müssen pünktlich los, um alles zu schaffen. Also gehen wir alle gegen 23:00 Uhr ins Bett.
Der 24. Tag in Daten:
Datum
22.08.2025
Uhrzeit Virginia/Washington D.C./Maryland: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)Eintritt
Six Flags America(Eintritt USD 29,00 p.P. und Parken USD 35,00 im ALL PARK* PASSPORT enthalten)
Übernachtung
Gemütliche Wohnung auf der unteren Ebene des Hauses, Herndon (gebucht über airbnb.de
)
Preis pro Nacht (Gästesuite: 4 Gäste, 2 Schlafzimmer, 3 Betten, 1 Badezimmer): EUR 124,70Sonstige Ausgaben
Walmart in Fairfax: USD 99,26 (EUR 85,82)
Giant in Herndon: USD 12,12 (EUR 10,48)Entfernung
104 Meilen gefahren
x.xxx Schritte gelaufen