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Tag 2: Hersheypark

Die Nacht war kurz und auch nicht so richtig erholsam. Bianca wird ein paar Mal wach, da es mit der Klimaanlage recht kalt, aber mit der dicken Decke wiederum zu warm ist. Gegen 5:20 Uhr klingelt der Wecker. Aber da Bianca den Reisebericht für den ersten Tag gestern noch zu Ende geschrieben hat, macht sie den Wecker wieder aus und schläft weiter.

Kurz vor 6:00 Uhr wird dann Matthias wach. Mittlerweile ist es draußen auch schon hell. Und als um 6:00 Uhr zum zweiten Mal der Wecker klingelt, steht Bianca auf und geht ins Bad. Kurze Zeit später steht dann auch Matthias auf.

Als die beiden fertig sind, werden die Kinder geweckt. Sie stehen relativ gut gelaunt auf und machen sich fertig. In der Zwischenzeit fängt Bianca an, die Koffer auszuräumen. Für den Flug haben wir die drei Koffer gemischt gepackt. Jetzt sortieren wir die Sachen und packen einen Erwachsenen- und einen Kinderkoffer.

Nachdem wir alle fertig sind, gehen wir hinunter zum Frühstücksraum in der Lobby. Als wir dort ankommen, sind wir ziemlich geschockt. Die Stühle sehen alle ziemlich kaputt aus und bei einigen kommt sogar die Füllung heraus.

Das Frühstücksangebot sieht auch recht übersichtlich aus. Es gibt drei Sorten Cerealien, Omeletts, gebratenen Schinken und Rösties. Außerdem Äpfel, die ziemlich künstlich aussehen, Toasts, Bagels und Muffins mit Marmelade, Cream Cheese und Erdnussbutter. Der Pfannkuchenautomat ist dagegen kaputt, genauso wie der Automat für Apfel- und Orangensaft.

Was wir hier auch zum ersten Mal sehen ist, dass alle Toastscheiben sowie Bagels einzeln in Frischhaltefolie eingewickelt sind. Wahrscheinlich wird das aus Hygienegründen gemacht, weil die Gäste alles mit den Fingern und nicht mit der Zange anfassen.

Matthias und Viktoria holen sich erst einmal eine Schüssel mit Cerealien. Bianca nimmt ein Omelett und einen Rösti. Antonia schaut sich einmal um und sagt, dass sie nichts isst. Schmollend geht sie zum Tisch zurück.

Die Cerealien sind ok und auch das Rösti schmeckt, nur das Omelett geht gar nicht. Also toastet sich Bianca noch einen Bagel und nimmt dazu Cream Cheese. Das isst ganz ok. Aber leider gibt es hier auch keinen Joghurt.

Wir können Antonia dann dazu überreden, doch ein Toast zu essen. Und während es im Toaster ist, probiert sie auch ein Rösti. Die anderen machen sich auch alle noch Toast und so langsam füllt sich der Frühstücksraum.

Gegen 8:10 Uhr sind wir dann fertig. Wir entsorgen unsere Berge mit Müll und gehen wieder nach oben ins Zimmer. Matthias und die Kinder bauen Bianca noch einen Geburtstagstisch auf. Es gibt eine Karte von Omi und einen Umschlag von Matthias. In diesem befinden sich Tickets für den Hersheypark. In diesen wollen wir nämlich heute gehen.

Die Kinder holen noch einmal Eis für die Kühlbox, die eigentlich ganz leer ist. Wir haben ja nur ein paar Getränke. Also reicht dafür eine Portion Eis. Wir packen in der Zwischenzeit die Rucksäcke. Wir stecken Regenjacken ein, denn für heute ist leider Regen vorhergesagt. Gegen 14:00 Uhr soll es richtig heftig regnen und gewittern.

Wir gehen hinunter zum Auto und verladen alles. Gegen 8:45 Uhr machen wir uns auf den Weg. Die Fahrt dauert auch nicht lange. Wir fahren statt Autobahn kleine Landstraßen. Und die Gegend und die Häuser sehen teilweise wirklich schön aus.

Kurz nach 9:00 Uhr kommen wir am Hersheypark an. Wir fahren auf den Parkplatz und lassen unser Parkticket scannen, dass wir schon vorher gekauft haben. Dann suchen wir uns einen Parkplatz. Der Parkplatz sieht noch relativ leer aus.

Wir suchen unsere Sachen zusammen und laufen zum Eingang. Zuerst kommen wir an der Hershey World vorbei. Sie macht im Gegensatz zum Park bereits um 9:00 Uhr auf. In der Hershey World kann man Schokolade selbst machen, eine Fabrik Tour buchen und sonstige Aktivitäten rund um Schokolade buchen. Allerdings kostet das alles etwas. Es gibt jedoch auch einen Darkride, bei dem die Produktion von Schokolade erklärt wird. Und dieser ist kostenlos. Also gehen wir in das Gebäude.

Im Innern erwarten uns erst einmal lauter Souvenirs rund um die Schokolade und natürlich die Schokolade selbst. Aber wahrscheinlich ist sie hier viel teurer als im Supermarkt.

Wir suchen den Eingang zum Darkride. Dann gehen wir in den Wartebereich. Mittlerweile ist es 9:34 Uhr und wir müssen uns beeilen. Der Wartebereich ist ziemlich groß und die Wege sehr lang. Wenn das alles einmal gefüllt ist, muss die Wartezeit enorm sein. Jetzt ist aber alles ganz leer und wir können direkt zur Verladestation laufen.

Wir steigen in den Wagen, in dem vier Personen Platz finden. Die Kinder sitzen vorn und wir hinten. Dann geht die Fahrt auch schon los. Die Hersheyfiguren Hershey, Reese und Kisses erklären uns die Produktion von Schokolade von der Ernte der Kakaobohne bis zum Versand der fertigen Produkte. Die Fahrt geht etwa fünf Minuten und am Ende bekommen wir alle eine kleine Tafel Schokolade überreicht.

Da diese natürlich schmelzen könnte, essen wir sie gleich auf.

Jetzt gehen wir aber schnell zum Parkeingang. Wir lassen unsere Tickets scannen und betreten den Park. Er sieht sehr schön aus. Gleich am Eingang steht die neueste Attraktion des Parks - Candymonium. Direkt daneben befindet sich ein Springbrunnen, der aussieht wie die Kisses Süßigkeit von Hershey.

Als wir im Auto saßen hat Bianca erst so richtig registriert, was sie eigentlich von Matthias zum Geburtstag bekommen hat. Es waren keine Tickets für den Park, die wir ja eh schon vor Ewigkeiten zusammen gekauft haben, sondern FastPass Tickets. Da wir in den letzten Tagen zu Hause immer geschaut haben, wie lang die Wartezeiten hier im Park sind, haben wir uns wirklich Gedanken gemacht, ob wir auch alles schaffen. Und da wir hier nur einen Tag sind, hat Matthias die FastPässe für uns alle gekauft.

Wir gehen also zum Schalter und zeigen die Tickets. Dann bekommen wir Armbänder, mit denen wir an jeder Attraktion einmal den FastPass verwenden können.

Im Vorfeld haben wir uns auch diverse Videos mit Strategien zum Fahren der Achterbahnen angeschaut und so gehen wir als erstes zu "Fahrenheit".

"Fahrenheit" ist eine Stahlachterbahn von Intamin. Die Bahn verfügt über einen 37 Meter hohen Vertikallift sowie sechs Inversionen, Airtime-Hügel und Hochgeschwindigkeits-Steilkurven, Cobra Roll, einschließlich eines 97-Grad-Falls auf dem ersten Hügel.

Als wir dort ankommen, ist der Wartebereich noch ganz leer. Also gehen wir hinein, ohne unseren FastPass zu scannen. Den wollen wir uns für später aufsparen.

Es sind zwei Züge unterwegs. Jeder Zug besteht aus drei Wagen mit jeweils vier Sitzplätzen. Wir können bis direkt zur Station durchgehen. Eigentlich wollten wir in die letzte Reihe gehen, aber die ist schon besetzt. Daher gehen Bianca und Antonia in die zweite Reihe und Matthias und Viktoria in die vorletzte.

Die Fahrt macht Spaß und die Bahn fährt sich ganz gut. Das war schon einmal ein guter Anfang. Wir gehen weiter und wollen eigentlich zu "Laff Trakk" gehen, weil es hier immer voll sein soll. Auf unserem Weg dorthin kommen wir jedoch bei "Wildcat's Revenge", dem RMC Coaster vorbei. Und da hier nur 15 Minuten Wartezeit angegeben werden, stellen wir uns dort an und schmeißen unseren Plan über den Haufen.

Wir gehen in den Wartebereich, der komplett leer ist. Auch hier benötigen wir keinen FastPass. Kurz vor der Station gibt es kostenlose Locker, in die man alle seine Sachen einschließen muss. Also nehmen wir uns einen und verstauen darin alle unsere Sachen. Anschließend gehen wir hinauf zur Station. Wir stellen uns für die letzte Reihe an.

Als der Zug in die Station kommt, holt Matthias auf einmal sein Telefon aus der Tasche und macht ein Foto von dem Zug. Die Damen können es nicht fassen, denn das ist verboten. Und natürlich wird es von den Operatoren bemerkt. Sie kommen zu Matthias und er muss sein Telefon zurück in das Schließfach bringen.

In der Zwischenzeit kommt der nächste Zug und so müssen die Damen alleine fahren. Matthias schafft es zwar noch zurück zur Station, aber die Gates sind bereits geschlossen. Und so muss Viktoria allein fahren. Bianca und Antonia sitzen zusammen in der letzten Reihe und Viktoria alleine in der Reihe davor.

Wildcat's Revenge ist eine Hybridachterbahn von RMC. Die Anlage wurde ursprünglich 1996 als Wildcat eröffnet, eine Holzachterbahn von Great Coasters International (GCI). Da sie jedoch so schlechte Fahreigenschaften hatte und recht unbeliebt war, wurde sie von RMC umgebaut.

Die Anlage enthält vier Inversionen und verwendet den größten Teil der Tragstruktur der ursprünglichen Holzachterbahn wieder. Die Achterbahn ist 1.070 m lang, mit einem 43 m hohen Lifthill und einem ersten Gefälle von 41m. Die Anlage erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Die Fahrt ist recht kurz, aber dafür sehr intensiv. In den Kurven wird man ganz schön herumgerissen. Bianca findet das ziemlich gut, während Antonia und Viktoria das Ganze nicht so toll finden. Antonia meint, dass dies der schlechteste RMC sei, den sie jemals gefahren sei.

Als die Damen wieder zum Bahnhof kommen, kann Matthias einsteigen. Er geht auch wieder in die vorletzte Reihe. Die Damen gehen nach draußen zum Schließfach und Bianca macht Fotos von der Bahn.

Als wir alle wieder zusammen sind, meckern wir ein bisschen über Matthias Dummheit mit dem Telefon, gehen dann aber nach draußen. Wir füllen unsere Trinkflasche mit Wasser. Zuhause haben wir uns eine neue Flasche gekauft, die den Chlorgeschmack herausfiltert. Und das klappt auch ganz gut, denn das Wasser ist wirklich trinkbar. Da wir aber alle aus der einen Flasche trinken, müssen wir sie recht oft auffüllen. Aber zum Glück gibt es überall Trinkbrunnen oder Automaten, an denen wir Wasser holen können.

Gegenüber von "Wildcat's Revenge" befindet sich die wilde Maus. Daneben ist allerdings das Gebäude, in dem "Laff Trakk" ist. Und da wir eigentlich dorthin wollten, machen wir das jetzt.

Der Wartebereich ist etwas gefüllt, aber die Nutzung des FastPasses würde hier nicht wirklich zu einer verkürzten Wartezeit führen. Wir stehen kurz draußen an, aber dann geht es auch schon in das Gebäude hinein. Hier ist es zum Glück klimatisiert, denn uns ist sehr warm und unglaublich schwül.

Laff Trakk ist eine Indoor -Spinning Achterbahn. Die Achterbahn wurde von Maurer entworfen. Die Achterbahn gilt als "Glow Coaster", da die Innengestaltung im Dunkeln zu leuchten scheint. Der Wartebereich erinnert an ein Funhouse. Es gibt mehrere Spiegel, in denen wir uns verzerrt anschauen können. Es gibt aber auch knallbunte Dekoelemente.

Insgesamt müssen wir etwa 20 Minuten anstehen, bis wir in die Bahn einsteigen können. Es gibt sieben einzelne Wagen. In jedem Wagen gibt es zwei Reihe für jeweils zwei Personen, die mit dem Rücken zueinander sitzen. Viktoria und Bianca fahren erst einmal vorwärts, während Matthias und Antonia mit dem Rücken zu den beiden einsteigen und rückwärts fahren.

Die Fahrt ist ganz lustig. Man fährt durch Bilderrahmen und an bunten Schildern vorbei. Allerdings ist es in der Halle viel zu hell, so dass man die Schiene ohne Probleme sehen kann. Und die Wagen drehen sich nicht wirklich. Aber wir hatten trotzdem Spaß.

Jetzt gehen wir zur wilden Maus. An der Bahn sind wir eben schon vorbei gegangen. Und auch hier ist es so leer, dass wir direkt zur Station gehen können. So langsam glauben wir, dass der Park heute extrem leer ist und wir den FastPass gar nicht benötigen. Das ist natürlich trotzdem sehr schade, denn Matthias hat dafür viel Geld ausgegeben.

"Wild Mouse" ist eine stählerne Wilde-Maus-Achterbahn, die von Mack Rides entworfen wurde. Während des Beladens halten die Wagen nicht an. Die Gäste müssen also während der Fahrt einsteigen. Unsere Taschen geben bei den Operators ab, die sie in Fächer packen.

Die Kinder sitzen vorne, während wir in der zweiten Reihe Platz nehmen. Die Fahrt ist wie immer lustig, aber in den Tälern nach den Bunnyhops wird man ganz schön zusammengestaucht.

Als wir aus der Bahn steigen, schauen wir uns unser Foto an und kaufen dann auch den Fotopass. Dieser ist für sieben Tage gültig. Aber wir können ihn nur heute nutzen.

Die nächste Achterbahn auf unserem Weg durch den Park ist "Lightning Racer". "Lightning Racer" ist eine hölzerne Duell-Achterbahn. Sie wurde von Great Coasters International (GCI) gebaut.

"Lightning Racer" besteht aus zwei Strecken (Thunder/Grün und Lightning/Rot), die beide 1.034 m lang sind. Der Lifthügel der Bahn ist etwa 27 m hoch. Nach dem ersten Gefälle erreicht die Bahn eine Höchstgeschwindigkeit von 82 km/h. An mehreren Stellen der Anlage liegen die Strecken nur 1,5 m voneinander entfernt. Die Züge fahren in entgegengesetzter Richtung aneinander vorbei. Anders als bei anderen Rennachterbahnen gibt es für beide Strecken eine einzige Warteschlange, sodass man am Ende wählen kann, welche Strecke man fahren möchte.

Als wir in die Station kommen, sehen wir, dass heute auch beide Seiten fahren. Da auf der rechten Seite die letzten Reihen frei sind, setzen wir uns dorthin. Bianca und Antonia gehen in die vorletzte Reihe und Matthias mit Viktoria in die Reihe davor.

Die Fahrt ist etwas ruppig. Bianca kann auf jeden Fall nicht die Arme nach oben machen. Aber es ist eben eine Holzachterbahn und wir haben Spaß. Wir können es nicht genau sehen, aber wir glauben, dass unsere Bahn knapp gewonnen hat. Wir holen uns das Foto und stellen uns gleich noch einmal an.

Dieses Mal gehen wir auf die linke Seite zu Thunder. Hier ist es jetzt viel voller, die Bahn ist fast voll. Trotzdem bekommen wir noch die letzten beiden Reihen. Dieses Mal fahren die Kinder zusammen und Bianca und Matthias setzten sich in die vorletzte Reihe.

Die Seite hat die gleichen Fahrelemente, aber irgendwie gefällt sie uns besser. Sie fährt nicht ganz so wild. Da unsere Seite ganz voll ist und die andere Seite eher leer, gewinnen wir dieses Mal deutlich.

Auch hier holen wir uns wieder das Foto und verlassen dann die Bahn.

Wir laufen am Wasserpark vorbei, der relativ gut besucht aussieht. Unsere Badesachen haben wir aber nicht dabei, da wir nicht damit rechnen, so viel Zeit zu haben, dass wir noch baden gehen können.

Die nächsten Achterbahnen zu denen wir jetzt kommen, sind "Jolly Rancher Remix" und "Storm Runner". Da es bei "Jolly Rancher Remix" recht voll ist, gehen wir erst einmal zu "Storm Runner". Das ist auch die bessere Bahn von den beiden.

"Storm Runner" ist ein Launch Coaster von Intamin. Er erreicht eine maximale Höhe von 46 m und beschleunigt in zwei Sekunden von 0 auf 116 km/h. "Storm Runner" verfügt über ein top hat Element, drei Inversionen und eine doppelte Ladestation.

Wir stellen uns wieder ohne FastPass an und können gleich bis zur Station vor gehen. Hier müssen wir uns für eine Seite entscheiden. Wir wählen die linke Seite. Antonia und Viktoria gehen in die letzte Reihe und Matthias und Bianca in die Reihe davor.

Der Zug verlässt den Bahnhof und fährt über die Weiche auf die Startstrecke. Während der Zug in Position fährt, ertönt ein Herzschlag. Nach einer kurzen Pause rollt der Zug leicht rückwärts, die Bremsen der Startstrecke werden eingefahren und eine aufgezeichnete Stimme sagt: "Jetzt machen Sie sich bereit! Los geht's!" und der Zug beschleunigt in 2 Sekunden von 0 auf 116 km/h. Unmittelbar nach dem Start fährt der Zug senkrecht durch einen 45 m hohen top hat. Anschließend fällt der Zug 55 Meter in die Tiefe und erreicht dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Es folgen mehrere Inversionen in hohem Tempo.

Die Fahrt war super und hat viel Spaß gemacht. Diese Bahn könnten wir auch noch einmal fahren. Aber erst einmal gehen wir zum Fotostand, um unser Foto zu scannen.

Da "Jolly Rancher Remix" direkt daneben steht, gehen wir erst einmal dorthin. Hier ist es jetzt relativ voll. Wir überlegen, ob wir unseren FastPass einsetzen, entscheiden uns aber dafür erst ein weiteres Mal "Storm Runner" zu fahren. Dieses Mal stellen wir uns für die erste Reihe an. Hier ist es ein bisschen voller. Und da wir sowieso nicht zusammen fahren können, stellen wir uns auf unterschiedlichen Seiten an. Bianca und Viktoria gehen dieses Mal auf die rechte Seite.

Die Beschleunigung ist in der ersten Reihe schon intensiver, aber grundsätzlich gefällt uns die Fahrt in der letzten Reihe besser.

Jetzt gehen wir aber wirklich zu "Jolly Rancher Remix". Da es immer noch etwas voller ist, nutzen wir dieses Mal unseren FastPass. Wir gehen direkt bis zur Station vor und suchen uns eine Reihe aus. Da wir Boomerang Coaster nicht so gern fahren, ist uns die Reihe egal. Hauptsache, wir kommen bei der nächsten Fahrt mit. Bianca und Antonia setzen sich irgendwo in die Mitte. Matthias und Viktoria sind eigentlich erst bei der nächsten Fahrt dabei. Aber es gibt zwei abgesperrte Reihen, in die man sich dann aber doch setzten darf. Und so rennen die beiden nach vorn und setzen sich in eine davon.

"Jolly Rancher Remix" ist ein Stahl shuttle coaster von Vekoma. Die Boomerang-Achterbahn hat eine maximale Höhe von 35,5 m, eine Höchstgeschwindigkeit von 76 km/h und eine Streckenlänge von 285 m. Hersheypark gestaltete den Bereich rund um die Achterbahn im Zeichen der Jolly Rancher-Bonbons.

Nach dem Einstieg verkündet ein "virtueller DJ" den Namen der Attraktion und die von Jolly Rancher entworfenen Lichter leuchten in fünf Bonbonfarben auf. Sobald eine Farbe ausgewählt ist, verkündet der Moderator die Geschmacksrichtung und startet die Fahrt.

Die Achterbahnfahrt beginnt damit, dass der Zug rückwärts aus der Station und den 35,5m hohen Lifthügel hinaufgezogen wird. Oben auf dem Lifthügel wird der Zug losgelassen und rast durch die Station, wo er eine Kobrarolle durchfährt. Nach Verlassen der Kobrarolle fährt der Zug in einen Tunnel. Es folgt noch eine vertikale Schleife und dann fährt der Zug den Kettenlifthügel hinauf. Oben angekommen, wird der Lift ausgekuppelt und der Zug fällt rückwärts durch die Inversionen und den Tunnel, bevor er zur Station zurückkehrt.

Wie immer schlägt die Bahn ein bisschen und ist nicht angenehm. Boomerang-Coaster sind wirklich nicht angenehm und wir sind uns sicher, dass wir keine Wiederholung benötigen.

Wir holen uns noch etwas Wasser und machen eine kleine Pause. Es ist jetzt 12:30 Uhr und viele Leute machen jetzt Mittagspause. Wir bekommen auch etwas Hunger, aber wir wollen erst gegen 14:00 Uhr essen, wenn alle anderen fertig sind.

Wir gehen also weiter in einen weiteren Bereich des Parks. Dieser sieht ein bisschen Western mäßig aus. Hier kommen wir auch beim Smokehouse Grill vorbei. Dort möchte sich Bianca nachher ihr Essen holen und es riecht auch schon ganz gut. Aber erst einmal möchten wir Achterbahnen fahren. Und so stellen wir uns bei Trailblazer an. Hier ist es mal etwas voller und ausgerechnet jetzt gibt es keinen FastPass. Wir stellen uns trotzdem an.

"Trailblazer" ist eine Familienachterbahn, direkt unterhalb von Storm Runner. Die Bahn wurde von Arrow-Engineering gebaut. Beim Verlassen des Bahnhofs fährt der Zug eine kleine Senke hinunter, bevor er nach links abbiegt. Nach dem Passieren des Umladegleises macht der Zug eine leichte Linkskurve in den Lifthügel. Nachdem er die Kuppe des Lifts überwunden hat, flacht der Zug kurz ab und beginnt dann eine leichte Rechtskurve abwärts, wobei er einen Teil der Warteschlange für Storm Runner überquert. Nachdem der Zug unter dem Lift durchgefahren ist, fährt er geradeaus, dann in eine leichte Linkskurve, gefolgt von einer kleinen Steigung in die Bremsstrecke in der Mitte der Strecke. Der Zug fährt dann eine weitere Senke hinunter, biegt nach links ab und fährt unter den Gleisen der Dry Gulch Railroad hindurch. Nach einer weiteren leichten Steigung fährt der Zug geradeaus und biegt dann nach rechts in eine abwärts führende Doppelhelix ab. Nachdem er die Helix verlassen hat, fährt der Zug weiter in einer ansteigenden Rechtskurve in die letzte Bremsstrecke, bevor er zum Bahnhof zurückkehrt. Die Bahn ist 13 m hoch, 490 m lang und 56 km/h schnell. Es gibt zwei Züge mit jeweils fünf Wagen. Jeder Wagen hat drei Reihen für jeweils zwei Personen, so dass 30 Personen im Zug Platz finden.

Wir können sogar zusammen in der Bahn sitzen und so gehen Matthias und Antonia in die letzte Reihe und Bianca und Viktoria in die vorletzte Reihe. Die Fahrt ist ganz lustig, aber wir sind auch froh, als wir wieder aussteigen können und den Kindern Platz machen können.

Jetzt geht es erst einmal weiter zu den nächsten Achterbahnen. Auf dem Weg dorthin kommen wir an den Freefall Towers vorbei. Es gibt drei davon, alle in unterschiedlichen Größen. Der kleinste Tower ist der Kisses Tower mit 24 m. Dann folgt der Reeses Tower mit 40 m Höhe und der Hershey Tower mit 58 m Höhe. Wir entscheiden uns für den größten Tower und können auch gleich ohne Anstehzeit bis zum Tower vorgehen. Bei der nächsten Fahrt setzen wir uns hinein. Auf dem Boden sehen wir schon lauter dicke große Käfer liegen. Und auch als wir Sitzen, werden wir von diesen Käfer "angegriffen". Das ist etwas eklig und wir sind froh, als es losgeht.

Die Fahrt macht Spaß. Wir werden beim ersten Mal nach oben geschossen und dann fallengelassen. Anschließend werden wir dann noch einmal nach ober gezogen, wo wir eine ganze Weile warten müssen, bis es endlich nach unten geht. Das Hochschießen am Anfang hat eigentlich am meisten Spaß gemacht. Hier hat man auch ein bisschen airtime.

Auf die anderen Freefall Tower verzichten wir dann und gehen weiter zum "SooperDooperLooper". Der "SooperDooperLooper" ist eine Stahlachterbahn von Schwarzkopf. Die Achterbahn erreicht eine maximale Höhe von 21 m, eine Höchstgeschwindigkeit von 72 km/h und eine Streckenlänge von 797 m.

Wir können direkt zur Station gehen. Auf dem Weg haben wir aber auch schon einen guten Blick auf die Wildwasserbahn "Coal Cracker". Hier können wir eine Mitarbeiterin beobachten, die gerade den Lift hinaufläuft, um oben aufzupassen, ob noch alle im Boot sitzen oder aufgestanden sind. Wir winken ihr zu, denn der Aufstieg scheint ziemlich anstrengend zu sein.

Als wir in der Station ankommen, sind ein paar Reihen belegt, aber die letzte Reihe ist noch frei. Also setzen sich Matthias und Antonia dort hinein, während Bianca und Viktoria auf den nächsten Zug warten und dort ebenfalls in die letzte Reihe gehen.

Nach dem Verlassen des Bahnhofs geht es einen Lifthügel hinauf. Oben auf dem Lifthügel macht der Zug eine Linkskurve mit einer kleinen Senke und fährt einen 23m langen Abhang hinunter. Anschließend geht es in einen 17 m langen vertikalen Looping. Beim Verlassen des Loopings macht der Zug eine lange, aufsteigende Linkskurve, die durch die Mitte des Loopings führt. Danach geht es noch in einen Tunnel und dann wieder zurück zum Bahnhof.

Wir verlassen die Station und laufen weiter. Überall im Park riecht es ganz lecker nach Essen und so langsam bekommen wir Hunger. Insbesondere Viktoria möchte gern etwas essen. Es ist jetzt 12:45 Uhr. Da es aber um 14:00 Uhr anfangen soll zu regnen, würden wir gern bis dahin warten. Außerdem ist es jetzt die typische Essenszeit der Amerikaner und somit an den Essensständen ziemlich voll. Dafür ist es an den Fahrgeschäften entsprechend leerer. Also verschieben wir das Essen noch ein bisschen und gehen zum nächsten Fahrgeschäft.

Als nächstes gehen wir zu "Skyrush". Hier haben wir auch schon von unglaublichen Wartezeiten gehört, aber bei uns ist es ganz leer. Wir müssen allerdings unseren Rucksack und die Bauchtaschen in die Schließfächer bringen. Also machen wir das und gehen dann in den Wartebereich. Auch hier ist es ganz leer und wir können bis zur Station vorgehen. In der ersten Reihe ist es ein bisschen voller und so gehen wir in die letzte Reihe, wo wir nur einen Zug abwarten müssen, bis wir uns anstellen können.

‚Skyrush" ist eine Achterbahn von Intamin. "Skyrush" hat gelbe Schienen und hellblaue Stützpfeiler. Die Bahn ist 61 m hoch und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 121 km/h, auf einer 1.100 m langen Strecke. Es gibt vier Steilkurven und fünf Airtime-Hügel sowie einen Stengel Dive.

Wir hatten eigentlich nur gutes über die Bahn gehört, aber so richtig gefällt sie uns nicht. Wir finden die Fahrt ziemlich ruppig und haben danach etwas Kopfschmerzen. Wir beschließen gleich, dass wir sie nicht unbedingt noch einmal fahren müssen.

Wir verlassen die Station und lassen unsere Sachen erst einmal im Schließfach, denn wir wollen gleich zu "Coal Cracker", die sich direkt in der Nähe befindet. Hier ist die Wartezeit relativ lang, aber natürlich gibt es hier keinen FastPass Zugang. Also stellen wir uns in der Warteschlange an.

Coal Cracker ist eine klassische Wildwasserbahn. Die Anlage wurde von Arrow Development installiert. Eigentlich mögen wir Wildwasserbahnen gar nicht so gerne, aber diese ist als Achterbahn gelistet, so dass wir sie fahren müssen. Und außerdem ist es heute warm. Also werden wir im Zweifel auch schnell wieder trocken.

Während wir anstehen, können wir den Gästen aus den anderen Booten zuschauen. Und es ist sehr unterschiedlich. Einige sehen fast trocken aus, während die anderen schon sehr nass sind.

Als wir die Einstiegsplattform betreten, legen wir erst einmal unseren Rucksack und die Bauchtaschen in ein Regal. Anschließend steigen wir ins Boot. Die Boote sind hier nicht die typischen Baumstämme, sondern eher metallisch silberne Boote. Viktoria und Antonia sitzen vorn, Bianca und Matthias dahinter.

Es dauert eine ganze Weile, bis wir die Station dann verlassen haben. Gleich danach geht es einen Lifthill hinauf. Als wir oben ankommen, landen wir mit einem ersten Platsch in der Fahrrinne, so dass die Mädels gleich mal nass werden. Danach geht es relativ schnell in der Rinne weiter, bis wir zu einem zweiten Lift kommen. Hier können wir dann auch gut in den Wartebereich von "SooperDooperLooper" schauen. Nach einer kurzen und wiederum schnellen Fahrt erreichen wir die finale Abfahrt. Davon gibt es sogar zwei nebeneinander, damit mehr Boote fahren können. Hier geht es dann eine 35 Grad steile und 15 m lange Abfahrt hinunter. Es ist nicht so nass wie erwartet. Nur Viktoria, die ganz vorne sitzt, ist etwas nass geworden, was sie zum Glück aber nicht sonderlich stört.

Jetzt ist es bereits nach 14:00 Uhr und es sieht nicht wirklich nach Regen aus. Es sind zwar ein paar Wolken aufgezogen, aber der Regen ist jetzt erst für 15:30 Uhr angesagt. Mittlerweile sind wir aber so hungrig, dass wir endlich etwas essen gehen wollen. Mit unseren Eintrittskarten haben wir ein Mittagessen dazu gekauft (Wert je USD 19,06). Im Vorfeld haben wir zu Hause schon einmal geschaut, welche Restaurants bzw. Buden für uns in Frage kommen. Matthias entscheidet sich für Burger und Pommes. Also gehen wir ins nahegelegene "Overlook Food Court". Das ganze erinnert eher an eine Kantine und das Essen steht schon vorbereitet in den Schaukästen, wo man es sich dann einfach nehmen kann. Hier nimmt sich Matthias seinen Burger und als Beilage Pommes. Außerdem gibt es noch ein kleines Getränk dazu. Eigentlich wollte sich Antonia auch Salat nehmen, aber dieser sieht nicht so ansprechend aus. Und auch die HotDogs für Viktoria sehen etwas langweilig aus.

Also gehen wir mit dem Essen weiter durch den Park bis zum Westernbereich. Wir laufen am "Spring Creek Smokehouse" vorbei, wo sich Bianca gleich ihr Essen holen wird. Aber erst einmal gehen wir zu "Nathan's Food Truck". Hier gibt es die berühmten New Yorker HotDogs. Nathan's ist wohl eine bekannte New Yorker Marke. Wir bestellen Viktoria einen HotDog. Dazu gibt es dann Pommes und eine Flasche Wasser.

Nachdem Viktoria ihr Essen bekommen hat, gehen Bianca und Antonia zurück zum "Spring Creek Smokehouse". Hier bestellt sich Bianca ein Turkey Leg. Das wollte sie in den letzten beiden Jahren schon immer einmal essen und jetzt ist es endlich soweit. Als Beilage gibt es nichts so richtig leckeres, also nimmt sie Mac & Cheese. Mit dem Essen geht es dann zurück, wo sich Antonia bei "Flying Fare" noch einen Chicken Wrap bestellt.

Leider hat jeder von uns bei einem anderen Stand bestellt, so dass wir nicht alle zusammen und gleichzeitig essen konnten. Das Essen ist leider nicht so toll. Besonders das Turkey Leg von Bianca ist enttäuschend. Sie hatte sich so darauf gefreut, doch irgendwie ist es zäh und die Haut ist ganz schwabbelig. Alles ist auch sehr fettig und klebrig. Das Fleisch ist sehr viel, so dass jeder einmal kosten kann.

Aber auch die anderen Essen sind nicht gut. Wir haben jetzt mit unserem Ticket etwa USD 8,00 dafür bezahlt, gekostet hätten die Essen aber etwa USD 20,00 pro Person. Das wären sie auf keinen Fall Wert gewesen.

Nachdem wir eine längere Pause gemacht haben, geht es wieder weiter. Es sind jetzt noch vier Achterbahnen offen und am nächsten ist der "Cocoa Cruiser". Der "Cocoa Cruiser" ist eine Stahlachterbahn von Zamperla für Kinder. Die Bahn hat eine gelbe Schiene und blaue Stützen. Und es gibt eine einzelne Helix. Die Bahn ist relativ voll. Es dauert ziemlich lange, bis der Zug die Station verlassen kann, weil die Abfertigung so lange dauert. Und da es nur einen einzelnen Zug mit sechs Wagen gibt, geht es sehr langsam voran. Es können zwar theoretisch 2 Fahrgäste pro Zug einsteigen, aber wir vier müssen alle getrennt in einer eigenen Reihe sitzen. Das ist ein bisschen unangenehm und so sind wir froh, als die Fahrt nach zwei Runden vorbei ist.

Jetzt wollen wir uns auf den Weg zur großen Highlight Achterbahn des Parks machen. "Candymonium" steht ganz am Eingang des Parks und am Nachmittag soll es dort leer sein, weil sich alle anderen im hinteren Teil des Parks aufhalten. Tatsächlich sind die Wartezeiten auch bis auf 20 Minuten zurück gegangen. Auf dem Weg zu "Candymonium" kommen wir allerdings an "Reese's Cupfusion" vorbei. Hierbei handelt es sich um einen Shooter Dark Ride. Und da Antonia Shooter liebt und dieser auch gut sein soll, wollen wir natürlich dorthin. Die Wartezeiten sind jedoch mit 70 Minuten angegeben. Aber es gibt hier zum Glück einen FastPass Eingang, so dass wir unser Armband endlich sinnvoll einsetzen können.

Wir scannen das Armband und gehen in den Wartebereich. Wir können gleich an allen anderen Gästen vorbei zur Station gehen und sitzen 5 Minuten später im Wagen. Die Rucksäcke und die Flasche gehen wir ab. Wir steigen in die silber-orangefarbenen Wagen. Die Kinder sitzen vorne und wir hinten.

Als wir einsteigen, werden wir zu einem Reese's Agent Trainee in Reese's Central, einer futuristischen Fabrik, die mit Reese's Spirit betrieben wird. Herzstück von Reese's Central ist der legendäre Crystal Cup, der die Liebe zu Schokolade und Erdnussbutter sammelt und verstärkt, um Cupfusion-Energie zu erzeugen, die die Fabrik antreibt.

Wir müssen den Crystal Cup beschützen und sicherstellen, dass die Fabrik weiterläuft. So ganz klar ist es nicht, worauf wir eigentlich zielen müssen, aber der Ride ist süß thematisiert und die Fahrt macht Spaß. Außerdem ist es hier drinnen klimatisiert. Und natürlich hat Antonia wieder einmal gewonnen. Erst am Ende verstehen wir, auf was wir zielen müssen und würden am liebsten gleich noch einmal fahren. Aber die Warteschlange ist leider nicht kürzer geworden.

Jetzt geht es aber wirklich weiter zu "Candymonium". Auch hier müssen wir unseren Rucksack und die Bauchtaschen einschließen. Bevor wir in die Bahn einsteigen, machen wir aber erst einmal ein paar Fotos von den Schildern, weil diese so schön aussehen.

Als wir in den Wartebereich schauen, sieht es gar nicht so voll aus. Und so gehen wir auch hier in den normalen Wartebereich, ohne den FastPass zu benutzen. Und das stellt sich als gut heraus, denn wir sind vor den FastPass Gästen auf der Treppe zur Station.

Wir müssen auch nicht lange warten und sind dann in der Station, wo wir in die Reihen eingeteilt werden. In der ersten Reihe ist die Schlange etwas länger und so gehen wir in die letzte Reihe.

Candymonium ist eine Stahlachterbahn von Bolliger & Mabillard. Sie ist die höchste, schnellste und längste Achterbahn im Hersheypark. Die Fahrt ist 1.413 m lang und weist einen anfänglichen Höhenunterschied von 64 m auf. Die Schiene ist schokoladenbraun mit hellgrauen Stützen und umfasst sieben camelback hills. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 122 km/h.

Insgesamt gibt es drei Züge. Die drei Züge repräsentieren drei Hershey's-Süßigkeiten: Reese's, Kisses und Twizzlers. In jedem Zug befinden sich sieben Wagen mit jeweils vier Sitzplätzen in einer Reihe. Wir nehmen im orangefarbenen Reese's Wagen Platz.

Die Fahrt macht unglaublich viel Spaß und wir haben sehr viel airtime. Wir bleiben kaum auf unserem Platz sitzen. Diese Bahn wollen wir unbedingt noch einmal fahren. Und da es so leer ist und unsere Sachen bereits im Schließfach sind, gehen wir gleich noch einmal in den Wartebereich. Dieses Mal stellen wir uns für die erste Reihe an. Hier ist es zwar ein bisschen voller, aber wir müssen nur zwei Züge warten, bis wir dran sind.

Die Fahrt macht vorne auch viel Spaß, aber hinten war es dann doch intensiver und hat uns besser gefallen.

Jetzt gehen wir aber wieder zum Schließfach und holen unsere Sachen heraus. Es sind schließlich noch zwei Achterbahnen offen, die wir noch fahren müssen. Also gehen wir zurück in den hinteren Teil des Parks. Hier steht die Holzachterbahn "Comet". Diese verfügt über eine doppelte out-and-back Strecke. Die Bahn ist 25m hoch, 1.020 m lang und 80 km/h schnell.

Die Warteschlange ist kurz bzw. gar nicht vorhanden. Wir gehen bis zur Station durch. Die letzte Reihe ist schon besetzt. Also setzen sich Antonia und Matthias in die vorletzte Reihe. Bianca und Viktoria gehen in die Reihe davor.

Die Fahrt macht Spaß. Die Bahn fährt gefühlt viel zu schnell über die Strecke. Die Fahrt ist ruppig, aber für eine Holzachterbahn ganz okay.

Als letzte Achterbahn fehlt uns jetzt nur noch "Great Bear". Die Schienen der Bahn können wir beim Verlassen von "Comet" schon sehen, der Eingang ist allerdings etwas entfernt. Und da wir vom Wartebereich von "Comet" bereits die Schaukel "Twizzlers Twisted Gravity" gesehen haben, deren Wartebereich nicht voll aussieht, gehen wir erst einmal dorthin. Auch hier haben wir gehört, dass es Wartezeiten von durchschnittlich 60 Minuten geben soll.

Wir gehen in den Wartebereich und auf den ersten Blick sieht es etwas voller aus, denn die Treppe ist gut gefüllt. Aber sobald die Gäste in die einzelnen Reihen eingeteilt werden, geht es schnell voran und die Treppe ist wieder komplett leer.

Wir müssen eine Fahrt der Schaukel abwarten und werden dann in den Bereich "Cherry" eingeteilt. Die Bereiche sind farblich markiert und Striche führen dann zu den beiden Schaukeln, so dass es keinen Streit um die Plätze gibt. Wir nehmen in der Schaukel Platz, nachdem wir unser Gepäck verstaut haben.

Bei "Twizzlers Twisted Gravity" handelt es sich um ein Fahrgeschäft des Typs "Screamin' Swing" von S&S Worldwide. Es schwingt in Höhen von bis zu 42 m. Es handelt sich um die derzeit höchste Ausführung dieses Fahrgeschäfts weltweit. Die Pendel-Attraktion erreicht dabei eine Geschwindigkeit von knapp 110 km/h. Da die Plattform des Pendels auch etwas erhöht steht und auf der einen Seite ein Abhang mit einem Bach ist, kommt es einem noch viel höher vor.

Die Schaukel macht unglaublich viel Spaß, aber leider ist die Fahrt auch schnell wieder vorbei. Wir schnappen uns unsere Sachen und gehen jetzt zur letzten noch offenen Achterbahn. Dies ist "Great Bear". Der Eingang ist gleich in der Nähe und wieder einmal ist es hier ganz leer.

"Great Bear" ist ein inverted coaster von Bolliger & Mabillard. Die Achterbahn erreicht eine maximale Höhe von 27 m, eine Höchstgeschwindigkeit von 97 km/h und hat eine Gesamtstreckenlänge von 850 m. Der Verlauf der Achterbahn wurde so gestaltet, dass er sich durch mehrere Attraktionen schlängelt, darunter "SooperDooperLooper", "Coal Cracker" und den Spring Creek.

Die Achterbahn wurde nach dem Sternbild Großer Bär benannt; Sieben Elemente der Achterbahn stellen die Sterne des Sternbilds dar. Der Name bezieht sich auch auf die Hershey Bears, ein lokales Team der American Hockey League.

Die Fahrt ist ganz okay, aber es ist und bleibt ein inverted coaster. Die Bahn fährt zwar relativ sanft, aber wir brauchen trotzdem keine Wiederholungsfahrt. Mittlerweile ist es 17:30 Uhr und so langsam sind wir ein bisschen müde und schlapp. Wir haben jetzt alle 16 Achterbahnen geschafft und machen erst einmal eine Pause. Wir füllen unsere Wasserflasche auf und setzen uns auf eine Mauer.

Da wir in der Nähe den "Kissing Tower" sehen, bei dem es sich um einen Aussichtsturm handelt, gehen wir dort hin. Wir wollen es jetzt ruhig angehen lassen und uns den Park von oben anschauen. Es ist auch kaum etwas los und die Aussichtplattform kommt gerade herunter. Mit seinen 100 m ist der "Kissing Tower" die höchste Attraktion des Parks. Der nach den Hershey's Kisses benannte Turm wurde 1975 eröffnet und verfügt über Fenster in Form der Süßigkeiten.

Wir gehen in die Gondel und suchen uns einen Sitzplatz. Da wir die ersten sind, die einsteigen, müssen wir einmal im Kreis gehen und sitzen eigentlich wieder am Ein- bzw. Ausgang. Die Fenster sind leider etwas beschlagen, aber wir können trotzdem einigermaßen gut sehen. Die Gondel dreht sich, während sie auf 76m Höhe hinauffährt, während aus Lautsprechern Informationen zur Geschichte von Hershey erklingen. Durch die Kisses-förmigen Fenster können wir einen Blick auf den Park, die Stadt Hershey, die Fabrik und den Zoo werfen. Während der Auf- und Abfahrt vollführt die Kabine drei Umdrehungen.

Während der Fahrt fängt es dann auch leicht an zu regnen, so dass wir froh sind, hier im Trockenen zu sitzen und schon alle Achterbahnen gefahren zu sein. Als wir unten ankommen und aussteigen, hat es jedoch schon fast wieder aufgehört.

Neben dem "Kissing Tower" gibt es auch eine Oldtimer Fahrt. Und da wollen wir jetzt hingehen. Es gibt zunächst einen kleinen Streit darüber, wer mit Bianca fahren darf. Aber am Ende gibt Antonia nach und so fahren Viktoria und Bianca zusammen und Matthias fährt mit Antonia.

Bei der Attraktion "Twin Turnpike" kann man wählen, ob man mit Oldtimern oder Sportwagen fahren möchte. Wir entscheiden uns für die Oldtimer. Die Wagen sind hier benzinbetrieben und es stinkt ganz schön. Als wir eingestiegen sind, bekommen wir eine kleine Einführung. Die Kinder sitzen vorn und lenken, während wir uns auf die Rückbank setzen. Es gibt eine kleine Mittelschiene, aber man kann trotzdem auf der Fahrspur hin- und herfahren und muss schon ein wenig versuchen, in der Spur zu bleiben. Dieses Mal klappt es aber ganz gut.

Antonia und Matthias steigen zuerst ins Auto. Sie bekommen einen roten Wagen. Der Wagen von Viktoria und Bianca ist grün. Da es hier bei der Attraktion auch onride Fotos gibt, hat man irgendwann beschlossen, das Dach der Wagen abzunehmen.

Die Fahrt ist ganz spaßig. Es gibt viele Verkehrsschilder, Kurven und Steigungen. Das es auch Sportwagen gibt, sehen wir erst später. Aber noch eine Runde wollen wir nicht fahren.

Da es jetzt schon 18:00 Uhr ist, wollen wir noch kurz in den Zoo gehen. Dieser ist auch im Eintrittspreis enthalten. Da wir jetzt vom Freizeitpark aus in den Zoo gehen und von dort aus auch wieder zurück wollen, bekommen wir einen Stempel auf die Hand. Man kann auch nur in den Zoo gehen, wofür der Eintritt natürlich günstiger ist.

Zunächst gehen wir über eine Brücke und kommen dann zu den ersten Gebäuden. Wir folgen den Schildern für den Rundweg und gehen in das erste Haus. Hier gibt es Schlangen, Schildkröten und verschiedene Vögel.

Im nächsten Haus sind wir dann offenbar in der Wüste, denn hier sehen wir Gila Monster, Road Runner und Pumas.

Anschließend laufen wir den Rundweg im Freien. Hier gibt es Eulen, Otter und Erdmännchen. Es gibt sogar Bären, Hirsche, Wölfe und auch Weißkopfseeadler. Allerdings sind die Gehege so unglaublich klein, dass uns die Tiere richtig leidtun. Insbesondere die Bären und die Weißkopfseeadler haben sehr wenig Fläche. Insbesondere wenn man hier auch gezeigt bekommt, wie groß die Flügelspannweite der Adler ist.

Gegen 18:45 Uhr verlassen wir den Zoo wieder und gehen zurück in den Freizeitpark. Wir zeigen unseren Stempel vor und können problemlos wieder hinein. Jetzt wollen wir noch einmal ein paar Wiederholungsfahrten machen. Eigentlich wollten wir jetzt noch einmal "Storm Runner" fahren, aber die Bahn ist gerade down und fährt nicht. Zum Glück sind wir sie schon zwei Mal gefahren. Also gehen wir weiter zu "Fahrenheit". Als wir dort ankommen, schickt uns der Mitarbeiter zum FastPass Eingang. Das ist aber komplett unnötig, da der normale Wartebereich auch nicht voll ist. Wir bleiben jetzt trotzdem hier, denn wir werden den FastPass für diese Fahrt nicht noch einmal benötigen.

Dieses Mal gehen Antonia und Viktoria in die erste Reihe und Bianca und Matthias in die Reihe dahinter. Die Fahrt macht wieder Spaß, aber die Kinder sind nicht ganz so begeistert. Der erste Teil der Fahrt ist gut, aber im zweiten Teil ruppelt es ganz schön.

Wir gehen weiter in Richtung des Wasserparks. Hier gibt es noch eine Wasserattraktion, die Matthias und Antonia gerne fahren würden. Und da es heute warm ist, gehen wir dorthin. Aber "Tidal Force" ist jetzt bereits geschlossen. Bianca ist nicht ganz so traurig darüber, denn man wäre sicher ganz schön nass geworden. Mittlerweile geht auch schon die Sonne unter und es ist etwas frischer geworden. Also gehen wir weiter zu "Wildcat's Revenge". Die Achterbahn hat Bianca richtig gut gefallen und so fahren wir noch eine Runde damit. Der Wartebereich ist wieder ganz leer. Wir können bis zu den Schließfächern durchlaufen, wo wir alle unsere Sachen verstauen.

Die erste Reihe ist leider schon belegt, aber dann gehen wir eben in die Reihen dahinter. Antonia und Viktoria setzen sich in die zweite Reihe und Bianca und Matthias in die Reihe dahinter. Die Fahrt macht wieder Spaß und in den ersten Reihen ist die Fahrt nicht ganz so wild. Man wird gefühlt nicht so heftig herumgerissen wie in den hinteren Reihen.

Antonia mag die Bahn überhaupt nicht und möchte auf keinen Fall noch einmal damit fahren. Wir anderen würden allerdings gern noch einmal fahren. Und so gibt es einen kleinen Streit, weil Antonia auch nicht allein warten möchte, obwohl es hier ganz leer ist und sie bestimmt nicht lange warten müsste. Am Ende kommt sie dann doch noch einmal mit. Dieses Mal gehen Bianca und Viktoria in die letzte Reihe und Matthias und Antonia in die Reihe davor.

Da "Wild Mouse" direkt gegenüber von "Wildcat's Revenge" ist, gehen wir auch dort noch einmal hin, denn die Fahrt hat uns vorhin viel Spaß gemacht. Und auch dieses Mal ist es ganz leer, so dass wir direkt bis zur Station gehen können.

Matthias und die Mädchen möchten jetzt noch einmal mit der Holzachterbahn "Comet" fahren. Also laufen wir den ganzen Weg, den wir eben schon gegangen sind, wieder zurück. Auf halber Strecke kommen wir beim "Howler" vorbei.

Matthias und die Mädels stellen sich an. Für Bianca ist die Fahrt aber nichts. Sie bleibt lieber draußen. Bei "Howler" kann man die einzelnen Wagen ähnlich wie bei den Teetassen selbst drehen. Und das machen die drei. Offenbar haben sie sehr viel Spaß.

Jetzt geht es aber weiter zu "Comet". Dieses Mal können wir uns in die ersten beiden Reihen setzen. Da wir die Bahn ja schon einmal gefahren sind, wissen wir jetzt, wo es etwas wilder ist und wir uns lieber festhalten und wo man die Arme nach oben nehmen kann. Und so haben wir alle viel Spaß.

Anschließend gehen wir noch einmal zu der Schaukel "Twizzlers Twisted Gravity". Auf der Treppe ist es ein bisschen voll und so gehen wir durch den FastPass Eingang und stehen direkt beim Mitarbeiter, der die Gäste in die Bereiche einweist. Dieses Mal stehen wir im Bereich "licorice". Irgendwie möchte scheinbar kein anderer zu uns und so sind wir ganz allein auf unserer Seite der Schaukel. Dieses Mal sitzen wir auf der anderen Seite.

Da es mittlerweile dunkel geworden ist, ist das Fahrgefühl ganz anders. Es macht wieder viel Spaß und wir haben ganz viel airtime. Bianca hat die Seite von der ersten Fahrt zwar besser gefallen, aber ein weiteres Mal wollen wir uns jetzt nicht mehr anstellen.

Es ist jetzt 20:35 Uhr und wir würden gern noch einmal "Candymonium" fahren. Diese Achterbahn befindet sich am anderen Ende des Parks direkt am Ein- bzw. Ausgang. Und da wahrscheinlich viele Gäste auf ihrem Weg aus dem Park noch einmal hier vorbei gehen, wollen wir ein wenig zeitiger dort sein, um dem Ansturm zu entkommen. Also machen wir uns schnell auf den Weg.

Als wir dort ankommen verstauen wir wieder alles im Schließfach und gehen in den Wartebereich. Dieses Mal ist es etwas voller und so verwenden wir unseren FastPass. Trotzdem müssen wir warten, bis wir auf die Treppe zur Station gelassen werden. Auf der Treppe ist es zwar etwas voller, aber am Ende warten wir auch nur etwa 10 Minuten bis wir zur Station kommen.

Wir stellen uns wieder für die letzte Reihe an. Dieses Mal steigen wir in den roten Hersheys Zug. Die Fahrt ist lustig und wir haben viel Spaß. Dies war auf jeden Fall ein gelungener Abschluss des Tages. Als wir aus dem Zug steigen, ist es bereits nach 21:00 Uhr. Und so holen wir unsere Sachen aus dem Schließfach und laufen langsam zum Ausgang. Der Wartebereich von "Candymonium" ist zwar immer noch offen und wir könnten uns wahrscheinlich immer noch anstellen, aber wir sind jetzt ziemlich kaputt und wir haben ja noch einen längeren Weg zum Hotel vor uns.

Also verlassen wir den Park und machen am Eingang noch ein paar Fotos mit den Hershey Figuren, auch wenn es jetzt schon etwas zu dunkel dafür ist.

Wir laufen zurück zum Auto und trinken erst einmal ein paar kühle Getränke aus der Kühlbox. Dann machen wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Unterwegs halten wir allerdings noch einmal bei einem Giant an und fragen, ob sie hier die E-ZPass Transponder haben. Aber natürlich sind wir schon zu spät. Es gibt hier zwar die Boxen, aber der Stand, an dem man sie kaufen kann, schließt um 21:00 Uhr und macht morgen auch erst um 10:00 Uhr auf. Das wird dann morgen früh auch nichts, da wir um diese Zeit bereits auf dem Weg zum Dorney Park sind. Also müssen wir unterwegs irgendwo unser Glück versuchen.

Da wir aber noch etwas zu essen kaufen wollen, fahren wir ein Stück weiter zum nächsten Walmart Supercenter. Es ist immer wieder schön hier zu sein, aber jetzt wollen wir nur kurz ein paar Sachen kaufen, um ein paar Snacks für die nächsten Tage zu haben. Umschauen können wir uns ja immer noch. Und so kaufen wir nur ein paar Spekulatiuskekse, Oreos, Käsekuchen, Schokoladenkuchen, Chips, Nachos und ein Sandwich.

Mit den Einkäufen geht es dann schnell zurück zum Hotel, wo wir gegen 23:20 Uhr ankommen. Wir sind unglaublich müde und kaputt. Unsere Füße, Beine und Rücken tun uns weh und so gehen wir ganz schnell ins Bett. Gegen 24:00 Uhr sind wir dann auch alle ganz schnell eingeschlafen.


Der zweite Tag in Daten:

Datum
31.07.2025
Uhrzeit Pennsylvania: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)

Eintritt
Hersheypark : 2 x Free Meal Summer Deal (2 Tickets inkl. Single-Use Meal): USD 110,00 + tax = USD 118,16 (EUR 58,48 p.P.)
Parken: USD 26,00 + tax = USD 27,93 (EUR 27,65)

Übernachtung
Holiday Inn Express - Harrisburg East , Harrisburg (gebucht über hotels.com )
Preis pro Nacht (Standard-Zimmer - Two Queen): EUR 86,57

Sonstige Ausgaben
Hersheypark Fast Pass Forward: USD 271,96 (EUR 233,86)
Hersheypark Photo: USD 47,70 (EUR 41,81)
Walmart, Harrisburg: USD 26,89 (EUR 23,57)

Entfernung
20 Meilen gefahren
12.008 Schritte (8,24 km) gelaufen

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