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Tag 3: Dorney Park - Linden

Die heutige Nacht ist recht kurz. Gegen 5:10 Uhr klingelt der Wecker. Ziemlich müde setzt sich Bianca im Bett mit dem iPad hin, um den Reisebericht zu schreiben. Es wird jedoch das letzte Mal in diesem Urlaub sein, dass sie sich damit beschäftigt. Gegen 6:30 Uhr stehen Bianca und Matthias dann auf. Eine halbe Stunde später werden die Kinder geweckt.

Während die beiden Mädels aufstehen und sich fertig machen, packt Bianca schon mal die Koffer. Wobei gar nicht so viel zu packen ist, da wir die Koffer gar nicht ausgepackt haben. Um 7:45 Uhr sind wir dann soweit fertig, dass wir runter in die Lobby zum Frühstück gehen können.

Wir finden auch einen Platz für uns vier und gehen dann zum Buffet. Wir essen Cornflakes, Branflakes, Toast und Bagels mit Marmelade und Frischkäse. Außerdem gibt es heute auch Bacon. Das Frühstück ist eigentlich ganz gut. Wir werden auf jeden Fall satt. Komisch ist nur, dass die ganzen Backwaren einzeln in Frischhaltefolie verpackt sind.

Nach dem Frühstück gehen wir wieder zurück auf unser Zimmer. Wir packen die restlichen Sachen zusammen und bringen alles zum Auto. Leider gibt es hier auf unserer Etage keine Eismaschine. Also gehen Bianca und Antonia mit einer Plastiktüte zur Eismaschine im Erdgeschoss, um Eis für die Kühlbox zu besorgen. Da wir nicht mit dem kleinen Eimer aus dem Zimmer mehrere Male laufen wollen, machen wir die Tüte von Walmart randvoll und gehen durch den Hinterausgang, um damit nicht an der Rezeption vorbei zu müssen. Nachdem wir das Eis ausgeleert und die Koffer verstaut haben, gehen wir zur Rezeption, um auszuchecken.

Wir machen noch ein Foto von unserem Hotel und fahren dann gegen 8:50 Uhr los. Das ist leider etwas später als erwartet. Leider haben wir jetzt keine Zeit mehr, um noch an einem Supermarkt anzuhalten und nach dem E-ZPass Transponder zu fragen, aber wahrscheinlich wäre der jetzt sowieso noch nicht zu bekommen.

Wir fahren also direkt auf die Interstate und machen uns auf den ca. 80 Meilen langen Weg. Für die Fahrt benötigen wir etwa 80 Minuten. Zum Glück müssen wir hier auf der Interstate keine Maut bezahlen bzw. wegen der Maut keinen Umweg fahren.

Gegen 10:00 Uhr erreichen wir Dorney Park. Heute gehen wir zum ersten Mal mit unserem Six Flags Season Pass in einen Park der Six Flags bzw. Cedar Fair Kette. Wir haben den Pass einmal als Papierausdruck dabei aber auch digital in der App. Und so zeigen wir am Eingang zum Parkplatz den Pass vor. Das klappt auch einwandfrei und wir können auf den Parkplatz fahren.

Wir haben bereits im letzten Jahr den Season Pass Gold vom Dorney Park inklusive All Parks Pass gekauft. Damit kommen wir in diesem Jahr erstmalig in alle Cedar Fair und Six Flags Parks. Außerdem ist das Parken inklusive. Leider ist keine Season Bottle mehr im Season Pass enthalten. Aber wir werden heute eine Flasche für uns kaufen. Eine Flasche für uns alle wird reichen, da Viktoria sowieso nur Wasser trinkt und Antonia die gechlorte Cola nicht schmeckt.

Zunächst suchen wir uns aber erst einmal einen Parkplatz. Das ist nicht so schwer, denn obwohl der Park bereits seit 10:00 Uhr geöffnet hat und wir ein bisschen zu spät sind, ist es hier ziemlich leer. Wir packen unseren Rucksack und stecken ein paar Kekse, Nachos und Orangensaft ein. Unsere Jacken lassen wir lieber an, denn heute ist es ein bisschen kühler und die Sonne kommt auch noch nicht so richtig durch.

Dann gehen wir in Richtung Eingang. Zuerst müssen wir durch die Security. Leider piepst es bei Bianca, was scheinbar an der Metallflasche liegt. Ansonsten ist der Rucksack in Ordnung und wir können durch die Security gehen. In Zukunft wird immer einer von uns die Flasche separat durch die Security Control nehmen, damit wir den Rucksack nicht immer auspacken müssen.

An der Kasse zeigen wir unsere Season Pässe vor. Als wir sie gekauft hatten, haben wir nur bei Viktoria ein Foto hinterlegt. Wir gehen davon aus, dass wir nun heute für uns andere die Fotos machen müssen, aber wir kommen ohne Foto hinein.

Gleich am Eingang steht ein altes historisches Karussell. Das sieht schon einmal sehr schön und einladend aus, obwohl es nur einstöckig und damit nicht so groß ist. Von hier aus gehen wir auf die linke des Parks, da sich hier der Großteil der Achterbahnen befindet. Wir laufen zunächst etwas unentschlossen durch den Park, denn für diesen haben wir uns keinen Plan gemacht, da es hier "nur" neun Achterbahnen gibt und wir davon ausgehen, dass wir sie auch alle schaffen werden. Und im Moment sieht es auch nicht so aus, als wenn der Park voll wäre.

Auf unserem Weg kommen wir an einigen Flatrides vorbei. Diese fahren wir aber erst später. Wir sehen u.a. einen Musikexpress und tatsächlich steht hier alles auf Deutsch. Da gehen wir später auf jeden Fall noch einmal hin, um uns alles genauer anzuschauen. Da wir "Steel Force" im Moment noch nicht haben fahren sehen, biegen wir an der Parkeisenbahnstrecke ab und gehen in den neuesten Bereich des Parks. Hier steht "Iron Menace", die neueste Achterbahn des Parks. Da wir davon ausgehen, dass es hier etwas voller werden kann, gehen wir dort zuerst hin. Als wir uns dem Bereich nähern, sieht es noch sehr leer aus. Leider sehen wir die Bahn auch noch nicht fahren und als wir näherkommen, sehen wir, dass sie noch geschlossen ist. Mittlerweile gibt es zwar schon Testfahrten und ein paar Gäste stehen auch schon an, aber da es so leer ist, wollen wir lieber erst mal eine andere Bahn fahren.

Also gehen wir zu "Possessed", die direkt daneben steht. Es gibt einen großen Wartebereich, aber der ist heute nicht nötig, denn es ist komplett leer, so dass wir direkt zur Station vorgehen können. Leider sind die erste und die letzte Reihe bereits besetzt. Aber so gehen Antonia und Bianca in die vorletzte Reihe und Matthias und Viktoria in die Reihe davor.

"Possessed" ist ein Shuttle-Coaster vom Modell Impulse Coaster Twist & Spike des Herstellers Intamin. Auf der 192m langen Strecke wird der Zug mittels LIM-Antrieb auf eine Geschwindigkeit von rund 113 km/h beschleunigt. Dabei erreicht der Zug eine maximale Höhe von 56,4m. Die beiden Türme, die sich vor und hinter der Station befinden, besitzen eine Steigung bzw. Gefälle von 90°.

Die Fahrt macht Spaß, besonders der Launch und die Fahrt auf dem nicht eingedrehten Spike sind toll. Hier ist in den hinteren Reihen die senkrechte Höhe besonders gut wahrnehmbar. Der Zug wird hier kurz festgehalten und rauscht dann wieder in die Tiefe.

Nach der Fahrt schnappen wir uns unsere Sachen und gehen erst einmal nach draußen. Wir wollen die Bahn eigentlich gleich noch einmal fahren, aber dann sehen wir, dass "Iron Menace" aufgemacht hat. Also gehen wir gleich dorthin. Ein paar Leute sind schon in der Schlange, aber wir können bis zur Station vorgehen. Die Station und der Wartebereich sehen ganz schön aus. Die Bahn ist einem alten Stahlwerk nachempfunden, das in den frühen 1900er Jahren nach dem mysteriösen Verschwinden seines Besitzers geschlossen wurde.

"Iron Menace" besteht aus zwei Zügen mit jeweils drei einreihigen Wagen, in denen jeweils sieben Fahrgäste Platz finden. Leider gibt es in der ersten Reihe keine vier Plätze mehr, so dass wir in die zweite Reihe eingeteilt werden. Das ist natürlich schade, denn bei "Iron Menace" handelt es sich um einen Dive Coaster von Bolliger & Mabillard. Und hier wäre die erste Reihe natürlich besser. Aber vielleicht können wir die Bahn später noch einmal fahren und uns dann in die erste Reihe setzen. Außerdem sind wir auch schon einige Dive Coaster gefahren.

"Iron Menace" erreicht eine Höhe von 49 m , eine Höchstgeschwindigkeit von 103 km/h und verfügt über vier Inversionen. Die Fahrt war gut, aber wir sind schon bessere Dive Coaster gefahren. Irgendwie ist die Bahn auch etwas rumpelig gewesen, was für einen Dive Coaster ungewöhnlich ist. Wahrscheinlich ist es aber trotzdem die beste Achterbahn des Parks.

Als wir die Achterbahn verlassen und nach unten gehen, können wir sehen, dass die Schlange ganz schön lang geworden ist. Daher entscheiden wir uns doch dagegen, uns gleich noch einmal anzustellen. Lieber wollen wir erst einmal die anderen Achterbahnen fahren. Und so verlassen wir den Steam Punk Bereich wieder und gehen zu "Thunderhawk", der Holzachterbahn des Parks.

Die Achterbahn wirkt ganz schön imposant und zieht sich entlang des Weges, den wir laufen. "Thunderhawk" ist eine Holzachterbahn des Herstellers Philadelphia Toboggan Coasters, die am 30. März 1924 eröffnet wurde. Das Layout der Strecke wurde 1930 zu einem Figure-Eight-Design abgeändert. Die 843,4 m lange Strecke erreicht eine Höhe von 24,4 m und besitzt einen 19,8 m hohen First Drop, auf dem die Züge eine Höchstgeschwindigkeit von 72,4 km/h erreichen.

Auch wenn die Bahn schon über 100 Jahre alt ist, sehen die Holzstützen ganz neu aus. Wir können auch hier bis direkt zur Station laufen. Die Bahn wird gerade abgefertigt, als wir ankommen. Aber so können wir uns wenigstens in die letzten beiden Reihen setzen. Dieses Mal fahren Bianca und Viktoria in der letzten und Matthias und Antonia in der vorletzten Reihe.

Die Fahrt macht sehr viel Spaß, wobei der Zug gefühlt wieder einmal viel zu schnell unterwegs ist. Aber es ist sehr lustig, nur Bianca stöhnt ein bisschen, weil es ihr zu rumpelig ist.

Nachdem wir ausgestiegen sind, machen wir uns gleich auf den Weg zur nächsten Achterbahn. Ganz in der Nähe, direkt hinter "Thunderhawk" steht "Steel Force". Hierbei handelt es sich um eine Stahlachterbahn des Herstellers D. H. Morgan Manufacturing. Sie ist 1.706,9 m lang und damit die längste Achterbahn an der Ostküste. Außerdem besitzt sie eine 62,5 m hohe Abfahrt mit einer Geschwindigkeit von 120,7 km/h. Zusätzlich besitzt "Steel Force" zwei Tunnel mit einer Länge von jeweils 36,6 m sowie eine Helix.

Auch hier ist es zum Glück ganz leer, denn die Achterbahn war bis eben noch geschlossen und hat gerade erst aufgemacht. Also gehen wir durch den kompletten Wartebereich bis zur Station vor. Leider ist eine etwas größere Gruppe mit Jugendlichen vor uns, die in die letzten Reihen gehen. Die Züge von "Steel Force" haben jeweils sechs Wagen. In jedem Wagen gibt es drei Reihen für jeweils zwei Personen.

Wir gehen in den vorletzten Wagen. Bianca und Antonia in die letzte und Viktoria und Matthias in die vorletzte Reihe des Wagens. Die Gruppe mit den Jugendlichen ist etwas nervig, da sie die ganze Fahrt über sehr laut schreien. Aber es macht trotzdem Spaß. Besonders die Airtime Hügel am Ende der Fahrt. Die Helix dagegen ist etwas unangenehm. Die Wagen sehen zwar etwas älter aus und so als würde es ganz schön weh tun, aber die Fahrt ist wirklich ruhig.

Jetzt verlassen wir diesen Teil des Parks wieder, um zu den nächsten Achterbahnen zu gehen. Außerdem wollen wir uns auch etwas zu trinken besorgen, denn jetzt wird es doch etwas wärmer. Leider sind hier aber fast alle Essensstände geschlossen und auch Refill Stations können wir nicht sehen. Also stellen wir uns am einzigen offenen Essensstand an, was leider etwas länger dauert. Hier wollen wir uns eigentlich eine Season Drink Bottle kaufen, aber leider gibt es hier keine. Aber wir können immerhin unsere Wasserflasche auffüllen lassen.

Unser nächstes Ziel ist "Demon Drop". Darauf freuen wir uns ganz besonders, denn bei "Demon Drop" handelt es sich um einen Intamin Freefall Tower der ersten Generation. Und dieser zählt auch als Achterbahn. Weltweit gibt es davon nur noch drei Bahnen, die fahren. Und hier steht eine davon. Die anderen beiden stehen in Italien und Japan.

Vor dem Fahrgeschäft stehen auch andere Gäste, aber leider ist der Wartebereich hier geschlossen. Wir sind etwas enttäuscht und hoffen, dass "Demon Drop" später noch aufmacht, auch wenn wir nicht allzu viel Hoffnung haben. Also gehen wir jetzt erst einmal in die andere Richtung, denn hier ist nicht mehr viel los.

Der Park wird ziemlich hügelig und auf unserem Weg kommen wir das erste Mal am Kinderbereich Camp Snoopy vorbei. Aber in diesen Bereich wollen wir erst später gehen. Und weil hier immer viel Betrieb ist, gehen wir lieber außen herum.

Auf unserem Weg treffen wir auf eine Mitarbeiterin des Parks, die uns anspricht und meint, dass sie Biancas outfit toll findet. Wir unterhalten uns kurz mit ihr und sie fragt Antonia u.a. nach der Farbe ihrer Fingernägel und was denn ihr T-Shirt bedeuten würde. Wir sind im ersten Moment etwas irritiert, aber wir merken schnell, dass die Dame eine gewisse Beeinträchtigung hat. Und als wir noch überlegen, wie wir das Gespräch freundlich beenden können, dreht sie sich urplötzlich um und geht.

Die nächste Achterbahn, auf die wir stoßen ist "Hydra The Revenge". Der Eingang sieht schön gestaltet aus und so gehen wir in den Wartebereich. Auch hier ist es leer, lediglich der Wartebereich für die erste Reihe ist etwas voller. Da wir darauf aber keinen Wert legen, sind wir schnell an der Reihe. Leider ist die letzte Reihe schon besetzt, so dass wir in die vorletzte Reihe gehen. Wir müssen noch eine Fahrt warten und können dann einsteigen. In dem Wagen können vier Personen nebeneinander sitzen und so passen wir alle in eine Reihe. Die Kinder wollen natürlich wieder außen sitzen.

"Hydra the Revenge" ist ein Floorless Coaster des Herstellers Bolliger & Mabillard. Im Gegensatz zu den meisten anderen Achterbahnen befindet sich die erste Inversion der Fahrt nicht erst nach der Abfahrt, sondern gleich nachdem der Zug die Station verlassen hat. Erst danach wird der Zug auf 29m Höhe gezogen, bevor er eine 31 m hohe Abfahrt hinab fährt. Hierbei erreicht der Zug eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h, mit der er die nächste Inversion durchfährt. Es folgen noch weitere Inversionen, bis der Zug dann wieder zurück in die Station fährt.

Die Fahrt ist ganz okay, wobei wir floorless coaster nicht so toll finden. Allerdings ist die Bahn gut in das Gelände angepasst, dass hier ja ein bisschen hügelig ist. Das ist ganz interessant. Allerdings schlägt die Bahn auch ein bisschen, so dass wir sie nicht noch einmal fahren wollen.

Direkt neben "Hydra" steht auch eine Wasserattraktion. Diese heißt "White Water Landing" und sieht eigentlich ganz interessant aus, weil sie auch sehr hoch ist. Hierbei handelt es sich um einen shoot-the-chutes Ride, bei dem man in einem Boot eigentlich nur eine Steigung hinauffährt, um anschließend mit einer riesigen Welle in einem Becken zu landen. Die Anhöhe ist 24 m hoch und sieht von hier aus sehr imposant aus. Bevor wir einsteigen, wollen wir uns aber lieber einmal die Abfahrt und den Nässegrad der Gäste der Boote anschauen. Also gehen wir zum Auslaufbereich der Boote, wo auch gleich die nächsten Achterbahnen stehen.

Zunächst schauen wir uns die Abfahrt der Boote an und die Welle ist ganz schön groß. Die Gäste sind alle klatschnass, die im Boot sitzen. Da es hier auch einen Wasserpark gibt, sitzen viele Leute gleich in ihren Badesachen im Boot. Das ist hier auch erlaubt. Es gibt aber Schilder, dass man ab einen bestimmten Bereich nicht mehr mit Badesachen laufen darf, sondern sich vernünftig anziehen muss. Wir entscheiden uns auf jeden Fall dafür, nicht in die Boote zu steigen.

Direkt am Auslaufbereich von "White Water Landing" befindet sich der Eingangsbereich von "Wild Mouse". Leider ist dieser durch eine Kette und einen Mülleimer gesperrt. In der Station herrscht allerdings ein bisschen Betrieb. Also geht Matthias fragen, ob die Bahn heute noch aufmacht. Und die Antwort ist erfreulich, denn die Bahn soll in Kürze aufmachen. Es dauert vielleicht noch eine Stunde. Das freut uns, denn sonst hätten wir hier im Park gleich zwei lost counts.

Also gehen wir erst einmal weiter zu "Talon". Diese steht auch gleich hier. Damit sind wir dann einmal im Kreis gelaufen und wieder am Eingang angekommen. Direkt neben "Talon" befindet sich auch der Wasserpark.

Der Eingangsbereich sieht eigentlich ganz ansprechend aus, aber als wir hineingehen, sind wir erst einmal überrascht. Es gibt ganz viele Schlängelgänge, die auch relativ voll sind. Und leider sind sie nicht überdacht. Eigentlich haben wir gar keine Lust, uns so lange anzustellen, aber irgendwann müssen wir die Bahn ja fahren.

Insgesamt stehen wir hier etwa 40 Minuten an, bis wir endlich in die Station kommen. Und da wir schon so lange angestanden haben und diese Bahn wohl auch nicht noch einmal fahren werden, gehen wir in die erste Reihe, wo wir noch einmal drei Bahnen zusätzlich warten müssen.

"Talon" ist ein Inverted Coaster von Bolliger & Mabillard. Die 948 m lange Strecke beginnt mit einem 41,1 m hohen Lifthill, an den sich ein Predrop vor der eigentlichen 36,6 m hohen, 50° steilen Abfahrt anschließt. Neben diversen Kurven und Airtime-Hügeln besitzt die Bahn vier Inversionen, einen 29,9 m hohen Looping, eine Zero-g-Roll, einen Immelmann und einen Korkenzieher.

Da die Fahrt auch hier an das Gelände angepasst ist und teilweise sehr bodennah fährt, ist die Fahrt mal etwas anderes und macht auch Spaß. Grundsätzlich würden wir sie sogar noch einmal fahren, aber nicht bei dieser langen Wartezeit.

Jetzt wollen wir aber endlich etwas trinken. Und so gehen wir in Richtung Eingang, wo es eine Straße mit vielen Restaurants und Geschäften gibt. Während die Damen auf die Toilette gehen, fragt Matthias in einem der Restaurants nach der Season Bottle, von hier wird er Richtung Eingang geschickt und tatsächlich gibt es hier endlich eine. Damit können wir jetzt in allen ehemaligen Cedar Fair Parks unbegrenzt (mit einer Wartezeit von 15 Minuten) Getränke auffüllen. Leider muss man sich trotz allem immer in die Schlange anstellen, damit der Code auf der Flasche gescannt werden kann, um zu schauen, ob die 15 Minuten schon um sind.

Nach der Fahrt auf "Talon" und dem erfolgreichen Kauf der Flasche machen wir uns auf den Weg zum Planet Snoopy. Jetzt fehlt uns nur noch der Kinderbereich. Hier ist es immer noch ziemlich voll und wir können kaum Fotos von der schönen Thematisierung machen.

Wir gehen zur Familienachterbahn des Bereichs, die hier "Woodstock Express" heißt. Die Bahn ist ganz hübsch thematisiert. Die Schienen sind braun und der Zug erinnert an kleine Minenwagen. Ein riesiger Snoopy thront hier im Bereich.

"Woodstock Express" ist ein Junior-Coaster von Zamperla. Die Bahn erreicht eine maximale Höhe von 4 m. Die Strecke ist etwa 80 m lang. Die Achterbahn dreht bei jeder Fahrt mehrere Runden auf der Strecke.

Der einzige Zug der Achterbahn hat sechs Waggons, in denen jeweils zwei Personen Platz finden. Allerdings dürfen Erwachsene nicht zusammen sitzen, so dass wir alle einzeln fahren müssen, auch die Kinder. Insofern benötigen wir vier fast den ganzen Zug für uns allein.

Da es hier recht voll ist und im Zug, der gerade abgefertigt wird, noch Platz ist, fährt Bianca allein. Antonia, Viktoria und Matthias sitzen dann im nächsten Zug, so dass Bianca von draußen Fotos machen kann.

Die Fahrt an sich ist ganz lustig, aber die zwei Runden reichen auch. Anschließend laufen wir noch ein bisschen durch den Snoopy Bereich und schauen uns um.

Wir laufen jetzt in einen Bereich des Parks, in dem wir heute noch nicht waren. Hier gibt es einige flatrides und Matthias würde gern den "Musik Express" fahren. Vorher kommen wir aber noch bei "Tilt-a-Whirl" vorbei. Diese Fahrten sind immer ganz lustig und so steigen Matthias und die Mädels ein. Für Bianca ist das nichts, ihr wird dabei schlecht.

Die drei haben auf jeden Fall sehr viel Spaß in der Attraktion und sie drehen sich auch ziemlich viel und schnell. Aus einer anderen Gondel fällt jedoch während der Fahrt eine Flasche Wasser, die zum Glück niemand abbekommen hat. So etwas ist wirklich nicht zu verstehen, das kann auch mal böse enden.

Jetzt geht es aber wirklich zu "Musikexpress", eine klassische Berg- und Talbahn. Matthias, Antonia und Viktoria stellen sich auch hier an. Es dauert ein bisschen, bis sie einsteigen können und die Schlange ist auch verhältnismäßig lang. Aber zum Glück passen auch ziemlich viele Leute hinein, so dass sie beim nächsten Mal mitfahren können.

Nach der sehr lustigen Fahrt im "Musik Express" sieht Matthias in der App, dass "Demon Drop" jetzt aufgemacht hat. Also laufen wir schnell dorthin. Es ist zwar immer noch sehr leer, aber der Eingang ist jetzt auf und die ersten Wagen fahren schon. Also gehen wir schnell in den Wartebereich. Wir sind freudig aufgeregt, da wir so einen Ride noch nie gefahren sind. Was nicht ganz stimmt, da Bianca und Matthias vor 23 Jahren in Six Flags Magic Mountain bereits den etwa doppelt so hohen Freefall Satellite Tower gefahren sind, aber die Erinnerungen daran sind inzwischen nahezu verblasst.

Wir gehen bis zur Station vor und werden hier in eine der vier Gondeln eingewiesen. Hier passen auch genau vier Personen hinein. Anschließend werden wir mit einem Gurt über die Schulter angeschnallt. Die Gondel bewegt sich dann horizontal rückwärts zur hinteren Basis des Liftturms und fährt vertikal bis zur Spitze des Turms. Oben angekommen, gleitet sie nach vorne und hängt einige Augenblicke lang über der Fallstrecke. Dann wird die Kabine plötzlich losgelassen und wir fallen 18 m in die Tiefe. Unten angekommen wird der vertikale Fall in eine horizontale Bremsfahrt umwandelt. Während die Gondel durch die Bremsstrecke rollt, liegen wir auf dem Rücken und schauen in den Himmel. Nach dem Anhalten schwenkt ein Mechanismus das Kabinendach nach unten, und die Gondel bewegt sich rückwärts in einem Winkel von 45 Grad zu einer anderen Schiene, wo sie in eine aufrechte Position zurückkehrt und zur Station zurückfährt.

Die Fahrt ist wirklich gut und aufregend, aber das Bremsen und die anschließende Fahrt in die Station etwas ruppig. Trotzdem sind wir begeistert.

Jetzt wollen wir aber noch einmal zurück zu "Wild Mouse". Eigentlich sollte sie ja jetzt fahren. Doch als wir dort ankommen, ist die Kette immer noch vor dem Eingang. Aber immerhin sind die Techniker noch auf der Strecke. Als einer der Männer vorbeikommt, spricht ihn Matthias an und fragt nach dem Stand. Er meint, dass jetzt nur noch getestet wird und die Bahn in 30 Minuten aufmacht. Also bleiben wir stehen und warten vor dem Eingang. In der Zeit schauen wir immer wieder den Booten von "White Water Landing" zu.

Nach und nach kommen immer mehr Menschen, die uns ansprechen, was denn mit der Bahn sei und ob sie denn bald aufmachen würde. Wir geben unsere Informationen weiter und einige stellen sich zu uns. Die meisten sind allerdings nicht ganz so geduldig und gehen nach kurzer Zeit wieder.

Nach einigen Minuten kommt der Techniker zurück und entschuldigt sich bei uns. Das ganze würde wohl doch noch ein bisschen dauern. Also gehen wir auch weiter und rennen zur Parkeisenbahn, die gerade angehalten hat und wo die ersten Gäste schon einsteigen. Als wir auch einsteigen, spricht uns ein Junge, der hinter uns läuft, an und fragt: "What does it do?". Wir schauen etwas verwirrt und fragen uns, ob wir die Frage falsch verstanden haben. Aber er hat uns tatsächlich gefragt, was die Parkeisenbahn denn machen würde. Und daher erklären wir ihm, dass es eine Eisenbahn ist, die im Kreis durch den Park fährt und von der aus man sich dann die Attraktionen anschauen kann.

Er bedankt sich und nickt. Er geht dann weg und erst denken wir, dass er die Warteschlange wieder verlässt. Aber er setzt sich weiter weg in die Bahn. Nach einer kurzen Wartezeit geht es dann los.

Im Endeffekt ist die Fahrt dann aber ziemlich langweilig. Die Parkeisenbahn fährt nämlich im Grunde nur einmal um das Rafting "Thunder Canyon". Das wiederum ist aber interessant, da wir die Leute im Rafting beobachten können, die hier an und durch Wasserfälle fahren, die einfach nicht ausgehen. Da es auch direkt neben dem Wasserpark liegt, sitzen einige Gäste in ihren Badesachen im Rafting.

Es ist zwar einigermaßen warm heute, aber so nass wollen wir dann doch nicht werden. Und so entscheiden wir uns gegen das Rafting. Als wir nach der Fahrt wieder aus der Parkeisenbahn steigen, ist "Wild Mouse" leider immer noch geschlossen. Und so laufen wir zum Steam Punk Bereich, um dort noch einmal die Achterbahnen zu fahren. Auf dem Weg dorthin kommen wir bei "Whip" vorbei.

Die "Whip" ist hier etwas Besonderes. Sie wurde 1920 eröffnet und ist somit schon 105 Jahre alt. Die Wagen fahren hier auf einem Holzboden. Die Fahrt besteht aus zwei kreisförmigen Drehplattformen auf gegenüberliegenden Seiten einer rechteckigen Basis. Ein Motor dreht ein Kabel, das die Wagen mit jeweils zwei Sitzplätzen um eine laminierte Holzschiene führt. Die Fahrt folgt der Strecke, während sich das Kabel dreht. Wenn das Auto eine der Drehplattformen erreicht, nimmt die Geschwindigkeit zu und zieht die Fahrer zur Seite, während der Wagen um die Ecke "peitscht".

Die Fahrt ist lustig, aber die Wagen schwingen relativ langsam aus. Trotzdem haben wir viel Spaß. Dieses Mal fahren Matthias und Bianca sowie Antonia und Viktoria zusammen.

Nach der Fahrt geht es dann aber weiter zu "Possessed". Hier ist der Wartebereich immer noch leer. In der Station ist es zwar ein bisschen voller, trotzdem kommen wir bei der nächsten Fahrt gleich mit. Antonia und Bianca gehen in die letzte Reihe. Matthias und Viktoria dagegen wollen mal die erste Reihe testen.

Die Fahrt hat wieder viel Spaß gemacht, aber hinten fährt sich die Bahn wahrscheinlich besser. Wobei es vorn auch interessant ist, wenn man hoch in den eingedrehten Turm fährt.

Bei "Iron Menace" ist es dagegen etwas voller. Wir haben keine Lust, uns hier lange anzustellen, um dann doch nicht in die erste Reihe zu kommen. Also verzichten wir auf eine weitere Fahrt.

Mittlerweile ist es 15:00 Uhr. Der Park hat noch bis 22:00 Uhr offen. So lange wollen wir allerdings nicht bleiben, denn wir sind vom gestrigen Tag noch ziemlich kaputt und heute Abend müssen wir noch etwa zwei Stunden bis zu unserer Unterkunft fahren. Spätestens um 18:00 Uhr würden wir daher gern gehen. Wir haben die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass "Wild Mouse" noch fahren wird. Aber erst einmal gehen wir in Richtung "Thunderhawk", um die Holzachterbahn noch einmal zu fahren.

Allerdings fahren nur Matthias und Antonia. Die beiden anderen Damen gehen in der Zwischenzeit auf die Toilette. Antonia und Matthias fahren dieses Mal in der ersten Reihe des letzten Wagens. Und auch dieses Mal haben die beiden viel Spaß. Bianca versucht von außen Fotos der beiden zu machen, aber so richtig klappt das leider nicht.

Eigentlich wollten die Kinder gern mit den Oldtimer Autos von "Road Ralley" fahren. Aber es ist gerade unglaublich voll. Und da auch nicht so viele Autos auf der Strecke sind, verzichten wir darauf. Da uns jetzt nur noch "Wild Mouse" fehlt, gehen wir wieder dorthin, um zu schauen, ob die Bahn jetzt offen ist. Und als wir in die Nähe kommen, sehen wir sie tatsächlich fahren. Schnell gehen wir zum Eingang. Und am Anfang sieht es auch gar nicht so voll aus. Aber dann sehen wir, dass wir uns wohl falsch angestellt haben. Wir sind quasi an den Wartenden vorbeigegangen und haben uns vorgedrängelt, weil jemand das Gitter vor den erweiterten Wartebereich geöffnet hat. Aber es geht nicht nur uns so.

Wir gehen also wieder zurück und stellen uns richtig an. Aber es gibt natürlich immer wieder andere Gäste, die versuchen, sich ebenfalls vorzudrängeln und dann teilweise nicht zurückgehen. Die Schlange ist dann doch verhältnismäßig lang, weil es einmal an der Anlage entlang bis zur Station geht. Und es geht leider überhaupt nicht voran. Normalerweise würden wir uns hier nicht so lange anstellen, aber wir wollen den count haben und wer weiß, ob wir hier noch einmal herkommen. Am Ende stehen wir dann 60 Minuten, bis wir zur Station kommen.

Wie immer setzen sich die Kinder nach vorn und wir gehen in die hintere Reihe. "Wild Mouse" ist eine Stahlachterbahn von Maurer Rides. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine typische Wilde Maus. Die Bahn ist 15 m hoch, 370 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 45 km/h. Die Fahrt ist ganz lustig, aber wir sind schon bessere wilde Mäuse gefahren. Die wilde Maus gestern im Hershey Park z.B. war besser. Aber vielleicht sind wir auch nur genervt, weil wir so lange angestanden haben.

Mittlerweile ist es 16:30 Uhr. Die Wasserattraktionen wollen wir nicht fahren, die sind uns zu nass. Und auf die anderen Attraktionen haben wir auch keine Lust mehr. Wir gehen jetzt nur noch einmal zu "Demon Drop". Die Attraktion hat Spaß gemacht und war auch ziemlich ungewöhnlich, so dass wir hier noch einmal mitfahren wollen. Der Wartebereich ist immer noch leer und wir gehen bis zur Station vor und steigen gleich ein.

Auch dieses Mal hatten wir viel Spaß. Das war ein wirklich gelungener Abschluss des Tages. Nach der Fahrt gehen wir so langsam in Richtung Ausgang. Um 17:00 Uhr verlassen wir dann den Park und gehen zum Auto. Dort holen wir uns erst einmal ein paar kühle Getränke aus der Kühlbox und ein paar Snacks für die Fahrt.

Dann machen wir uns auf die etwa zweistündige Fahrt zu unserem Hotel. Wir achten darauf, dass wir nicht auf mautpflichtigen Straßen fahren, denn wir haben immer noch keine E-ZPass Transponder. Am Anfang fahren wir auch auf der Interstate, die hier zum Glück nichts kostet. Die Fahrt ist relativ unspektakulär. Die Landschaft ist auch langweilig, wir könnten hier auch irgendwo in Deutschland fahren. Antonia liest während der Fahrt ein Buch auf dem iPad und Viktoria hört Musik.

Als wir uns New York nähern, wird es langsam voller und die Straßen auch breiter bzw. mehrspuriger. Und irgendwann passiert es dann. Auch wenn wir die ganze Zeit darauf geachtet haben, kommen wir auf einmal zu einer Mautstation. Wir können nicht mehr rechtzeitig abfahren und müssen jetzt zu den Schaltern, wo es allerdings nur eine Schranke gibt, die sich öffnet, nachdem wir aus dem Automaten einen Schein gezogen haben. Wir sind etwas unruhig, gehen aber davon aus, dass wir die Maut beim Rausfahren dann bezahlen können.

Nach wenigen Meilen ist die Mautstraße dann vorbei. Es gibt mehrere Schalter - für Autos mit E-ZPass und auch Schalter, wo wahrscheinlich Mitarbeiter sitzen. Wir wissen nicht genau, wo wir jetzt hinfahren sollen, und dann fährt Matthias an einen Schalter, an dem "no cash" steht. Das sollte kein Problem sein, denn wir wollen sowieso mit Kreditkarte bezahlen. Doch als wir zu dem Schalter kommen, sitzt dort niemand. Es gibt auch keinen Automaten, an dem man mit Kreditkarte bezahlen kann. Wir stutzen ein wenig und würden gern an einen Schalter fahren. Doch dazu müssten wir rückwärtsfahren. Das ist allerdings nicht möglich, da hinter uns bereits Autos stehen und auch schon hupen.

Also fahren wir einfach weiter. Die Schranke öffnet sich auch. Wir würden am liebsten irgendwo parken und zu Fuß zum Schalter gehen, aber es gibt keine Möglichkeit, hier anzuhalten. Also fahren wir einfach weiter. Wir nähern uns jetzt auch der Stadt und die Häuser werden immer höher.

Auf dem Weg zu unserem Hotel gibt es auch ein E-ZPass Büro. Wir beschließen, dass wir hier vorbeifahren, um eine Box zu kaufen und auch die unbezahlte Maut zu begleichen. Wir folgen dem Navi und die Gegend, in die wir kommen, wird etwas fragwürdig. Vor dem Büro gibt es einen großen Parkplatz, der aber irgendwie ein Privatparkplatz ist. Leider schließt das Büro auch um 19:00 Uhr, was in etwa 15 Minuten ist. Es ist aber auch noch ein ziemlich lange Schlange an Menschen vor dem Gebäude.

Wir fahren zunächst vom Parkplatz hinunter in eine Seitenstraße und überlegen, was wir jetzt machen sollen. Lange bleiben wir hier aber nicht stehen, weil die Straße irgendwie unheimlich ist und seltsame Menschen auf der Straße herumlungern. Wir beschließen dann, einfach zum Hotel zu fahren, da wir unsere Angelegenheiten wahrscheinlich nicht in der verbleibenden Öffnungszeit des Büros klären können.

Bevor wir zum Hotel fahren, halten wir noch bei einer 7Eleven Tankstelle an. Wir hatten gelesen, dass man hier auch die E-ZPass Transponder kaufen kann. Allerdings wissen die Mitarbeiter in der Tankstelle nicht so richtig, was wir von ihnen wollen. Wir sind verwundert, denn hier in Newark muss man doch öfter Maut zahlen. Da müssen die Menschen doch auch das E-ZPass System kennen.

Als nächstes versuchen wir es dann noch bei einer Filiale der Drogeriekette CVS. Doch auch hier sind wir erfolglos. Bianca ist mittlerweile sehr genervt. Wir diskutieren kurz, was wir machen sollen und entscheiden uns dann dafür, erst einmal im Hotel einzuchecken. Also fahren wir zu unserem Hotel, dass wir beim Vorbeifahren auch schon einmal gesehen haben.

Wir parken direkt unter dem Vordach und gehen zur Rezeption. Wir müssen einen kleinen Moment warten, da die Rezeption gerade nicht besetzt ist. Ein anderer Gast erzählt uns, dass die Dame gerade Handtücher besorgt. Also warten wir einen kurzen Moment und checken dann ein. Wir gehen erst einmal wieder nach draußen, um das Auto umzuparken. Danach gehen wir mit unseren Koffern und der Kühlbox zum Fahrstuhl und fahren zu unserem Zimmer.

Das Zimmer ist nichts Besonderes, aber es ist sauber und hat zwei große Betten. Aber die Unterkünfte in der Nähe von New York waren einfach unglaublich teuer. Es ist auf jeden Fall besser, als Matthias erwartet hat.

Wir halten uns nur kurz hier auf und gehen dann wieder runter zum Auto. Wir wollen noch einmal zum Walmart fahren, um einzukaufen. Der Walmart ist zum Glück auch ganz in der Nähe. Da wir morgen so früh das Hotel verlassen müssen, dass wir hier nicht mehr frühstücken können, wollen wir uns auch Frühstück kaufen. Und so kaufen wir Toast, Toasties, Butter, Marmelade, Nutella, Cream Cheese, Milch, Cornflakes, Bran Flakes und Joghurt.

Mit den Einkäufen geht es dann wieder nach draußen zum Auto. Da wir jetzt Hunger haben, wollen wir uns noch etwas zu Essen besorgen. Ganz in der Nähe gibt es einen Panda Express. Hier möchte Antonia natürlich gern vorbei. Also fahren wir dorthin. Antonia bestellt sich eine Plate mit Orange Chicken, Broccoli Beef und Reis. Die Chow Mein Nudeln sind leider schon alle und auch die Auswahl der Hauptgerichte ist echt begrenzt. Aber dafür ist die Portion, die Antonia bekommt, auch ordentlich groß. Offenbar ist hier bald Ladenschluss und man möchte das Essen loswerden.

Bianca hat keinen Hunger und Matthias und Viktoria mögen Panda Express nicht so gern. Da wir jetzt aber nicht mit Antonias Essen lange durch die Gegend fahren wollen und das Essen dann kalt wird, gehen wir zur Tankstelle gegenüber. Bei der Tankstellenkette Wawa kann man auch Essen bestellen. Und in einem Video wurde gesagt, dass das Essen auch ganz gut sein soll. Also gehen Matthias und Viktoria in die Tankstelle, um zu schauen, was es hier alles gibt.

Die beiden bestellen sich dann eine Pizza. Da die Zubereitung etwas dauert, beschließen Bianca und Antonia, zum Hotel zu laufen. Das scheint eigentlich auch ganz einfach. Die beiden müssen nur über eine etwas größere Kreuzung und dann einfach die Straße runter.

Das klingt im ersten Moment auch ganz einfach, aber die Straßen sind einfach nicht für Fußgänger gemacht. Zunächst müssen die beiden durch ein Gebüsch laufen, um von der Tankstelle überhaupt zur Kreuzung zu kommen. Als die Fußgängerampel dann grün wird, gehen die beiden schnell auf die andere Straßenseite, nur um dann festzustellen, dass man von dieser Seite nicht auf die andere Seite der Kreuzung kommt und es hier auch keinen Bürgersteig mehr gibt.

Also müssen die beiden eine gefühlte Ewigkeit warten, um die Straße wieder zurückzugehen. Bei der nächsten Ampelphase werden die beiden fast überfahren, weil ein Auto noch schnell auf die Kreuzung wollte, ohne auf Fußgänger zu achten, die es hier wahrscheinlich nicht so häufig gibt.

Nach etwa fünf Minuten Fußweg sind die beiden dann aber heil im Hotel angekommen. Auf dem Zimmer macht sich Antonia über ihr Essen her und Bianca geht ins Bad, um sich die Haare zu waschen. Als sie wieder rauskommt, sind auch Matthias und Viktoria da, die gleich ihre Pizza essen.

Bianca nimmt sich noch ein Stück von ihrer Geburtstags-Käsetorte. Und dann sind wir auch alle satt. Mittlerweile ist es schon 23:00 Uhr und wir sind ziemlich müde. Die Kinder diskutieren kurz, wer in welchem Bett schläft, aber am Ende können sich alle einigen. Da wir morgen sehr früh aufstehen müssen und einen anstrengenden Tag vor uns haben, gehen wir schnell ins Bett. Um 24:00 Uhr sind wir dann alle eingeschlafen.


Der dritte Tag in Daten:

Datum
01.08.2025
Uhrzeit Pennsylvania/New Jersey: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)

Eintritt
Dorney Park (Eintritt USD 40,00 p.P. und Parken USD 30,00 im ALL PARK* PASSPORT enthalten)

Übernachtung
Hampton Inn Linden , Linden (gebucht über hotels.com )
Preis pro Nacht (Standard-Zimmer - Two Queen): EUR 167,06

Sonstige Ausgaben
Dorney Park, Season Bottle Cedar Fair: USD 39,21 (EUR 34,45)
Maut - NJTP I-278/Eliz/Goethals/Verrazano: USD 3,35 +Administration Fee USD 14,99 + AP Concession Recovery Fee USD 1,66 + Tax USD 0,13 = USD 20,13 (EUR 17,20)
WAWA, Linden: USD 14,91 (EUR 13,10)
Panda Express, Linden: USD 10,98 (EUR 9,65)
Walmart, Linden: USD 36,95 (EUR 32,46)

Entfernung
172 Meilen gefahren
12.656 Schritte (8,31 km) gelaufen

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