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Tag 4: New York, Coney Island - Luna Park, Deno's Wonder Wheel Amusement Park
Die heutige Nacht war sehr kurz, denn um 5:00 Uhr klingelt schon wieder der Wecker. Nach nur fünf Stunden Schlaf quälen wir uns aus dem Bett und gehen ins Bad. Um 5:30 Uhr werden dann die Kinder geweckt. Nachdem wir angezogen sind, machen wir uns Frühstück. Wir haben uns ja gestern bei Walmart Cornflakes und Bran Flakes gekauft. Davon essen Matthias und Viktoria eine Schüssel. Außerdem haben wir unseren Toaster, den wir vor zwei Jahren in den USA gekauft haben, wieder mitgenommen. Also können wir auch Toast und Toasties essen.
Anschließend packen wir unsere Rucksäcke. Wir wissen nicht so richtig, was wir alles einstecken dürfen. Also nehmen wir nur ein paar Snacks und eine Flasche Orangensaft mit. Unsere Wasserflasche lassen wir hier, weil wir sie wahrscheinlich nicht mit in das Vanderbilt Building in New York nehmen dürfen. Aber wir nehmen unsere Kühlbox mit und füllen sie mit Eis. So haben wir dann wenigstens am Ende des Tages kühle Getränke.
Gegen 6:50 Uhr verlassen wir das Hotel und gehen zu unserem Auto. Jetzt machen wir uns auf die etwa 40-minütige Fahrt nach New York. Wie immer versuchen wir die Mautstraßen zu vermeiden. Das geht am Anfang auch ganz gut, doch als wir uns New York nähern, kommen wir zu einer Brücke, die mautpflichtig ist. Auf einem Schild steht auch, dass man hier nicht bar bezahlen kann. Falls man keine E-ZPass Box hat, wird das Kennzeichen ermittelt und man bekommt dann Post von der Mautstelle, was USD 23 kosten soll.
Einen anderen Weg können wir nicht fahren, wir müssen auch pünktlich in Coney Island sein. Und so ärgern wir uns einmal mehr, dass wir noch immer nicht die E-ZPass Box bekommen haben. Also fahren wir über die Goethels Bridge und ärgern uns über die Maut. Nachdem wir die Brücke überquert haben, sind wir in New York, genauer gesagt in Staten Island. Hier können wir schon die ersten Hochhäuser bewundern.
Kurze Zeit später kommen wir zu einer weiteren Brücke. Auch hier müssen wir wieder Maut bezahlen. Dieses Mal aber "nur" USD 18. Als wir über die Verrazzano Narrows Bridge fahren, geht langsam die Sonne auf, was sehr schön aussieht. Außerdem können wir von der Brücke aus schon einen Blick auf die Freiheitsstaue werfen, die allerdings ziemlich weit weg und somit sehr klein ist.
Als wir die Brücke wieder verlassen, haben wir Brooklyn erreicht. Hier wollen wir parken und von hier aus in den Tag starten. Direkt hinter der Brücke gibt es auch kostenlose Parkplätze, wo im Moment etliche Angler parken. Aber teilweise wird hier auch ziemlich wild geparkt. Manchmal auch einfach an Auffahrten zu Brücken.
Von hier wäre es allerdings ein bisschen weit zu laufen. Wir haben uns aber schon zu Hause nach Parkplätzen umgeschaut. Und teilweise gibt es hier Parkplätze, auf denen man für USD 20,00 für den ganzen Tag parken kann. Und für New York ist das ziemlich günstig.
Als wir Richtung Coney Island fahren, können wir auch schon die ersten Fahrgeschäfte sehen. Hier befindet sich der Luna Park Coney Island, in den wir heute Abend noch gehen wollen. Und hier wollen wir auch parken. In den kleinen Nebenstraßen stehen lauter handgeschriebene Schilder mit "Parking here". Aber teilweise sind die Parkplätze nicht sehr vertrauenserweckend und dann auch noch teurer als im Internet angegeben. Also fahren wir bis zum Luna Park und fahren auf den großen Parkplatz neben dem angrenzenden Stadion. Es stehen kaum Autos hier und daher wissen wir nicht so richtig, ob wir hier drauf fahren dürfen, sehen aber auch nichts gegenteiliges. Es gibt nur einen Automaten, an dem wir die USD 20,00 für das Parken bezahlen. Wir bekommen einen Zettel, den wir hinter die Windschutzscheibe legen und suchen uns einen Parkplatz.
Wir packen unsere Rucksäcke und ziehen unsere Jacken an, da es noch ein bisschen frisch ist. Dann machen wir uns auf den Weg zur U-Bahn. Direkt beim Luna Park Coney Island beginnt die U-Bahn Linie. Wir gehen in den Bahnhof, der ziemlich dreckig und heruntergekommen aussieht. Um zu den Gleisen zu kommen, müssen wir durch ein Drehkreuz gehen. Man muss nicht extra Tickets kaufen, sondern kann am Drehkreuz einfach mit Kreditkarte bezahlen.
Da die Kinder noch keine Kreditkarte haben, geben wir ihnen unsere und wir bezahlen mit der Kreditkarte auf dem Telefon. Das funktioniert auch gut, wobei die erste Kreditkarte von Matthias nicht akzeptiert wurde. Als wir auf das Gleis kommen, müssen wir uns erst einmal orientieren. Es steht bereits eine U-Bahn am Gleis. Wir fragen eine Dame, die hier arbeitet, ob diese U-Bahn bis zur Grand Central Station fährt. Und als sie dies bejaht, steigen wir ein. Kurz darauf kommt sie noch einmal zu uns in die Bahn, um uns zu sagen, dass die U-Bahn nicht direkt bis Grand Central fährt, sondern wir noch einmal umsteigen müssen. Das finden wir wirklich nett und bedanken uns. Aber das haben wir vorher bereits gewusst.
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Wir suchen uns einen Sitzplatz und da wir hier an der Endstation bzw. der ersten Station sind, ist es noch sehr leer. Wir setzen uns auf die Sitze ganz am Ende der U-Bahn, die, wie wir erst später sehen, für ältere oder schwangere Personen sind. Der Wagen sieht auch etwas schmuddelig aus und es riecht auch komisch. So richtig wohl fühlen wir uns nicht. Insgesamt müssen wir 24 Stationen fahren und mit der Zeit wird es auch voller. Als ein älterer Herr einsteigt, bieten wir ihm unseren Platz an, aber er lehnt dankend ab. Er meint, er müsse ein bisschen Gymnastik machen.
Während der Fahrt steigt auch zwei Mal ein Bettler zu uns in den Waggon. Er ist nicht aufdringlich, aber leider stinkt er ziemlich. Offenbar hat er sich einmal komplett eingemacht. Und leider wartet er auch direkt neben uns an der Tür, bis zum nächsten Bahnhof. Der Gestank ist immer noch in unserer Nase, selbst als er ausgestiegen ist.
Wir sind auf jeden Fall froh, als wir nach etwa 45 Minuten an der Station Broadway / Lafayette St aussteigen können. Hier müssen wir die U-Bahn wechseln. Der Bahnhof ist hier ziemlich eng und es ist relativ gefährlich, als unsere U-Bahn weiterfährt und wir kaum ausweichen und an den Rand gehen können.
Da wir den Bahnhof nicht verlassen, sondern nur zu einer anderen Linie gehen, müssen wir nicht noch einmal bezahlen. Es handelt sich um einen sogenannten Umsteigebahnhof. Wir gehen jetzt zur Line 6. Wir müssen nur darauf achten, dass wir in Richtung uptown und nicht downtown fahren.
Von hier sind es nur noch sechs Stationen bis zur Grand Central Station. Als wir hier nach 10 Minuten aussteigen, sind wir etwas enttäuscht. Der Bahnhof sieht hier genauso dreckig und heruntergekommen aus, wie die anderen Bahnhöfe auch. Aber wir gehen jetzt nach oben und verlassen den U-Bahnhof.
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Als wir jetzt die Treppen nach oben gehen, können wir unseren Augen fast nicht trauen. Auf einmal stehen wir in diesem imposanten Bahnhofsgebäude, das man von unzähligen Fotos kennt. Wir sind total begeistert und machen Fotos. Auch Antonia ist fasziniert, denn sie hat gerade eine Serie geschaut, die teilweise hier gedreht wurde.
Nachdem wir etliche Fotos gemacht haben, verlassen wir das Bahnhofsgebäude. Wir gehen auf die Straße und suchen nach dem Vanderbilt Building. Und da müssen wir auch gar nicht lange suchen, denn es befindet sich gleich nebenan und ist auch sehr gut ausgeschildert. Wir müssen jetzt wieder ein Stockwerk nach unten fahren. Hier befinden sich die Ticketschalter. Es gibt auch schon lange Schlangen beim Einlass.
Alles ist hier gut organisiert und wir werden von einer Dame angesprochen, die nach unseren Tickets fragt. Wir haben Tickets für 9:30 Uhr gebucht, da wir nicht genau einschätzen konnten, wie gut wir durchkommen und alles finden. Da es jetzt erst 8:50 Uhr ist, hatten wir gehofft, schon ein bisschen früher reingelassen zu werden.
Die Dame bespricht sich kurz mit ihrer Kollegin und meint dann, dass wir um 9:15 Uhr wiederkommen sollen und dann direkt zu ihr kommen sollen. Also verlassen wir den Wartebereich und gehen wieder kurz nach draußen, wo wir einen ersten Blick auf die riesigen Hochhäuser werfen, die hier wirklich faszinierend sind. Wir machen noch ein paar Fotos und gehen dann wieder in das Bahnhofsgebäude zurück. Jetzt haben wir noch genügend Zeit, um uns in Ruhe umzuschauen.
Gegen 9:10 Uhr gehen wir dann zum Vanderbilt Building zurück zu dem es vom Bahnhof auch einen direkten Übergang gibt. Zuerst sehen wir die Dame von eben in dem ganzen Trubel nicht. Als wir gerade einem ihrer Kollegen unsere Tickets zeigen, kommt sie auf uns zu und drückt uns Armbänder in die Hand. Damit stellen wir uns dann in die Schlange.
Zunächst stehen wir noch vor dem eigentlichen Eingang in zwei Reihen. Es geht aber relativ schnell voran. Als wir den Kindern dann ein bisschen erzählen, dass es sich hier um mehr als nur eine einfache Aussichtsplattform handelt und dass man die Armbänder scannen kann, um dann diverse Fotos in den Räumlichkeiten zu machen, wird Antonia sauer. Sie meint, dass wir ihr das hätten vorher erzählen sollen, dass sie jetzt darauf nicht vorbereitet sei und wir so etwas mit ihr absprechen müssten. Bianca wird dann auch etwas sauer und ist enttäuscht. Wir haben uns schließlich lange damit beschäftigt und gehofft, dass dies ein besonderes Erlebnis wird und jetzt ist die Laune bei allen im Keller.
Nachdem wir in das eigentliche Gebäude gegangen sind, müssen wir noch einmal unsere Armbänder zeigen. Außerdem werden noch einmal die eigentlichen Tickets kontrolliert. Es wird auch geschaut, welchen timeslot man gebucht hat. Hier steht auch ein Sicherheitsmann mit einem Hund. Wir bleiben ganz normal in der Schlange und stellen uns weiter an. Am Ende müssen alle durch einen Metalldetektor wie am Flughafen gehen. Im Einzelfall müssen auch noch einmal Rucksäcke geöffnet werden.
Danach gibt es einen Raum mit einem kleinen Kino, wo etwas zu dem Bau des Gebäudes erzählt und gezeigt wird. Aber jetzt läuft gerade eine Vorstellung und der Raum ist geschlossen. Danach werden von jeder Gruppe Fotos vor einem Blue Screen gemacht.
Nach den Fotos bekommen wir alle Überzieher in die Hand gedrückt, die wir über unsere Schuhe ziehen müssen. Außerdem kann man sich eine Sonnenbrille nehmen, falls man keine eigene dabei hat.
Nachdem dies alles erledigt ist, müssen wir noch gruppenweise zu einem Automaten gehen, wo von jedem einzeln ein Foto gemacht wird. Es gibt auf einem Monitor genaue Anweisungen, wo man stehen soll. Das klappt auch bei allen, nur bei Bianca nicht. Also muss hier eine Mitarbeiterin helfend eingreifen.
Anschließend können wir endlich zu den Fahrstühlen gehen. Es ist bereits 9:50 Uhr als wir einsteigen. Wir sind mit die letzten, die in den großen Fahrstuhl einsteigen und stehen daher in der Mitte. Der Fahrstuhl ist komplett verspiegelt, was schon einmal sehr interessant aussieht. Dann wird es auf einmal dunkel und wir fahren los. Es geht hinauf in die 91. Etage.
Als sich der Fahrstuhl nach einer sehr kurzen Fahrt öffnet, kommen wir in einen geschwungenen Gang, der blau beleuchtet ist. Noch können wir nicht sehen, wo er langführt. Da wir als letztes in den Fahrstuhl eingestiegen sind, können wir jetzt auch wieder als erstes aussteigen. Wir laufen den Gang entlang und kommen in den ersten Raum. Hier befindet sich "Transcendence". Dies ist ein großer, 2-stöckiger Raum, der mit Spiegeln verkleidet ist. Die Wände, der Boden, die Decke und die Säulen reflektieren sich gegenseitig und jeden im Raum. Die hinteren Wände sind raumhohe Fenster, die auf die Skyline der Stadt blicken, die sich ebenfalls in den Spiegeln spiegelt. Zwei verspiegelte, zylindrische "Portale" sind in die Decken rechts und links des Raumes eingelassen. So können die Gäste nach oben in die zweite Etage schauen und andersherum.
Der Anblick ist unglaublich und im ersten Moment kostet es ein wenig Überwindung auf die Spielböden zu laufen, weil es ein bisschen so aussieht, als würde man in die Tiefe stürzen. Wie alle anderen auch, legen sich die Kinder gleich auf den Boden und spiegeln sich in der Decke.
Anschließend gehen wir zu den großen Fenstern und werfen einen Blick auf die Stadt. Das ist einfach ein unglaublicher Anblick. Wir sehen das Empire State Building, den Central Park, das One World Building und vieles mehr. Auch wenn es voll ist, gibt es immer eine Möglichkeit, ein Fenster für sich zu haben und Fotos zu machen. Die anderen Gäste sind auch sehr rücksichtsvoll und warten immer, bis die anderen fertig sind.
Wir machen etliche Fotos und halten uns hier etwa 20 Minuten auf. Dann gehen wir in den nächsten Raum. Hier befindet sich die Ausstellung "Reflect". In diesem Raum gibt es die Ausstellung der Künstlerin Yayoi Kusama mit dem Titel "Clouds". Silberne, metallische, reflektierende Stücke, die "Wolken" ähneln sollen, liegen in zwei Anordnungen in der Mitte des Raumes auf dem Boden. Das sieht sehr hübsch aus.
Das Beste ist aber, dass es hier auch die bodentiefen Fenster gibt und es hier im Gegensatz zu dem Spiegelraum ganz leer ist. Nachdem wir auch hier etliche Fotos gemacht haben, gehen wir in den nächsten Raum.
Dieser Raum heißt "Affinity" und ist der bekannteste Raum. Dieser helle Raum verfügt über deckenhohe Fenster, Endlosspiegel, eine Geräuschkulisse und silberne Mylar-Ballons, die jede Bewegung im Raum reflektieren. Ein Luftstrom fließt durch den Raum und hält die schwebenden Ballons im Raum in Bewegung. Es gibt etliche Fotos von diesem Raum mit Gästen und den Ballons im Internet.
Dieser Raum ist vergleichsweise klein und sehr voll. Aber wir finden trotzdem einen Platz vor einem Fenster, wo wir Fotos von uns, der Skyline und den Ballons machen können.
Einige Gäste gehen etwas rabiat mit den Ballons um, so dass sie platzen. Die zuständige Mitarbeiterin ist etwas genervt und macht immer wieder Ansagen, dass man vorsichtig laufen und die Ballons nicht treten soll.
Wir haben viel Spaß in dem Raum und machen viele Fotos. Dieser Raum wird auf jeden Fall zu unserem Lieblingsraum. Hier halten wir uns auch etwas länger auf. Viktoria hat sich einen großen silbernen Ballon geschnappt und würde ihn am liebsten mitnehmen.
Danach geht es mit der Rolltreppe in die 92. Etage. Hier befindet sich "Transcendence". Dieser Raum ist die zweite Etage des vorherigen Transcendence-Raums in der 91. Etage. Auf einem umlaufenden gläsernen Weg kann man in die untere Etage schauen. Man kann auch durch die beiden verspiegelten, zylindrischen "Portale" in die erste Etage blicken.
Diesen Raum finden wir von der Gestaltung nicht ganz so spannend, aber natürlich hat man auch hier wieder die bodentiefen Fenster, um auf New York hinabzublicken. Und so nutzen wir eher diese Fenster und diesen Ausblick, um noch ein paar Fotos zu machen. Hier ist es auch nicht ganz so voll, wie eine Etage tiefer.
Als nächstes geht es zu "Levitation". Dieser Raum hat weiße Wände, eine lange weiße Bank und raumhohe Fenster mit Blick auf die Skyline der Stadt. Zwei dieser Fenster sind mit gläsernen Vorsprüngen ausgestattet. Hier kann man ein Foto von sich "schwebend" über der Stadt machen. Hier wollen natürlich alle ein Foto von sich machen, so dass es hier eine etwas längere Warteschlange gibt. Die Kinder haben erst keine Lust, sich anzustellen. Aber wir würden das Foto gern machen, denn wer weiß, ob wir hier jemals wieder herkommen.
Also stellen wir uns an. Die Schlange rückt auch ziemlich schnell voran, da die Leute immer gruppenweise vorgehen und die Zeit für jede Gruppe begrenzt ist. Als wir an der Reihe sind, stellen wir uns auf den Vorsprung. Obwohl das Glas sicherlich stabil ist und auch schon genügend Leute vor uns die Sicherheit getestet haben, ist es ein komisches Gefühl.
Von hier blicken wir auf die 325 Meter tiefer gelegene Madison Avenue. An der Decke hängt eine Kamera, die Fotos von uns macht. Anschließend haben wir etwa 90 Sekunden Zeit, mit unseren Kameras Fotos zu machen. Dann ist die Zeit auch schon wieder vorbei und wir gehen in den nächsten Raum.
Der nächste Raum heißt "Air". Dies ist ein weiterer komplett verspiegelter Raum mit deckenhohen Fenstern an einer Wand und einem hellen, deckenhohen LED-Bildschirm an der gegenüberliegenden Wand. Der Bildschirm zeigt eine sich bewegende Wolkenlandschaft. Da wir am Eingang unser Gesicht gescannt haben, soll es möglich sein, dass man hier sein Gesicht in den Wolken sieht. Aber so richtig können wir uns nicht erkennen. Trotzdem können wir hier schöne Fotos machen.
Leider gibt es zwei große Gruppen Inder, die die ganze Leinwand für sich in Beschlag nehmen, so dass wir uns an das Ende der Leinwand drücken müssen. Damit sind wir mit dieser Etage fertig. Jetzt können wir auch unsere Schuhüberzieher ausziehen. Bevor wir aber in die letzte Etage gehen, wollen wir noch einmal auf die Toilette gehen. Wir haben gehört, dass es hier die schönsten Toiletten New Yorks gibt bzw. die Toiletten mit der schönsten Aussicht. Wir waren bereits in der 91. Etage auf der Toilette, aber hier haben nur die Herrentoiletten Fenster. Und tatsächlich sind diese Toiletten spektakulär. Sie sind blau gehalten und haben ebenfalls bodentiefe Fenster. Und hier kann man natürlich ganz in Ruhe die Aussicht genießen.
Danach geht es mit der Rolltreppe in die 93. Etage. Sobald man hochkommt, steht man in der Warteschlange eines Cafés. Man kann hier Speisen und Getränke kaufen und sich an einen Tisch setzen. Wir wollen jedoch nichts kaufen und gehen direkt auf die Außenterrasse. Auch hier gibt es ein Café.
Die Terrasse ist durch Glaswände gesichert. Der Blick ist natürlich ähnlich wie in den unteren Etagen, aber trotzdem ist es ein anderes Gefühl, wenn man jetzt im Freien steht. Da wir aber schon so viele Fotos gemacht haben und gefühlt schon alles gesehen haben, machen wir uns relativ schnell wieder auf den Weg nach unten.
Theoretisch könnte man jetzt hier auch noch ein zusätzliches Erlebnis im Glasfahrstuhl Ascent buchen. Dieser fährt außen am Gebäude noch einmal 8 Etagen höher und hat ebenfalls einen gläsernen Boden. Aber diese Fahrt haben wir nicht gebucht.
Als wir in Richtung Ausgang gehen, kommen wir an einem Fotostand vorbei. Hier stehen Mitarbeiter, die uns zu Automaten begleiten, an denen wir unsere Armbänder scannen. Anschließend können wir uns die Fotos anschauen, die heute von uns gemacht wurden. Und natürlich kaufen wir unser Fotopaket. Wir hatten schon zu Hause beim Kauf der Tickets überlegt, ob wir das Fotopaket gleich mitkaufen, haben uns aber dagegen entschieden. Jetzt kaufen wir es doch und zahlen USD 5,00 mehr.
Nachdem wir geprüft haben, ob die Fotos auch auf unserem Telefon sind, gehen wir zu den Fahrstühlen und fahren wieder ins Erdgeschoss. Als wir zurück auf die Straße gehen, sind wir immer noch ganz begeistert. Das war wirklich ein tolles Erlebnis und wir sind alle froh, es gemacht zu haben. Auch Antonia fand es toll und sie entschuldigt sich für ihren Ärger am Eingang.
Mittlerweile ist es 11:30 Uhr und wir haben uns hier länger als erwartet aufgehalten. Es ist jetzt ganz schön warm draußen und wir haben auch Durst. Leider haben wir unsere Wasserflasche nicht mitgenommen, was ohne weiteres erlaubt gewesen wäre. Jetzt laufen wir die 44th Street in Richtung Times Square.
Die Straßen und Bürgersteige sind relativ voll. Aber wir kommen ganz gut voran. Die Hochhäuser sehen schon toll aus, die kleineren Straßen wirken aber teilweise ungepflegt und dreckig. Außerdem gibt es hier immer wieder kleinere Cannabis Shops, aus denen uns immer eine Wolke entgegenkommt. Für den Weg zum Times Square benötigen wir etwa 12 Minuten.
Am Times Square ist natürlich sehr viel Betrieb. Es wimmelt nur so von Touristen und irgendwelchen Menschen, die einem etwas verkaufen wollen. Es gibt hier riesige, bunte und helle LED-Bildschirme, für die der Times Square berühmt ist. Außerdem laufen hier ähnlich wie in Las Vegas viele verkleidete Personen herum, mit denen man ein Foto machen kann, für das man am Ende viel Geld bezahlen muss. Aber wir sehen auch den berühmten Naked Cowboy.
Uns gefällt es hier nicht wirklich und so setzen wir unseren Weg in Richtung Flat Iron Building fort. Als wir an der Drogerie CVS vorbeikommen, gehen wir dort hinein. Wir wollen nach Getränken schauen und auch noch mal nach der E-ZPass Box fragen. Letztere gibt es natürlich auch hier nicht.
Ansonsten kaufen wir hier nur eine große Flasche Wasser und zwei kleine Flaschen Coke und Coke Zero. Außerdem stecken wir noch eine Packung Oreo's ein. Damit ist unser Rucksack voll und wir laufen weiter. Was uns bei unserem weiteren Weg auffällt ist, dass alle New Yorker bei rot über die Ampel gehen. Das scheint also nur eine Empfehlung zu sein. So kann man relativ leicht Touristen von Einheimischen unterscheiden. Aber am Ende des Tages passen wir uns auch den heimischen Gepflogenheiten an.
Nach etwa 15 Minuten kommen wir zur 34th Street. In dieser Straße steht das Empire State Building. Von der Kreuzung aus kann man es ganz gut fotografieren, weil man noch nicht zu nah dran ist. Leider steht es genau vor der Sonne, so dass es ziemlich blendet.
Nach weiteren 10 Minuten stehen wir vor dem Flatiron Building. Irgendwie hatte wir es uns spektakulärer vorgestellt. Aber man kann die schmale Form nur schlecht abschätzen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es komplett eingerüstet ist.
Da es sehr warm ist und uns unsere Füße auch ein bisschen weh tun, gehen wir in den Madison Square Park. Hier setzen wir uns auf eine Parkbank und machen eine Pause. Direkt gegenüber von unserer Bank gibt es eine Hundeauslaufstelle. Die Hunde können hier auf einer umzäunten Fläche ohne Leine auf einer Kunstrasenfläche toben. Und so können wir jede Menge Hunde und deren Besitzer beobachten, während wir trinken und etwas snacken.
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Wir machen etwa 15 Minuten Pause und gehen dann weiter. Jetzt wollen wir zur Highline gehen. Die Straßen, die wir dorthin laufen, sind eher heruntergekommen und wir wollen uns nicht vorstellen, wie es ist, hier zu leben.
Nach etwa 25 Minuten Fußmarsch kommen wir zum Aufgang zur High Line. Die High Line ist eine 2,6 km lange und 7,5 m über dem Boden liegende, nicht mehr als solche genutzte Güterzugtrasse im Westen von Manhattan, die zu einer Parkanlage, dem High Line Park, umgebaut wurde. Sie führt durch die Stadtteile Meatpacking District und Chelsea. Es gibt Wege und bepflanzte Flächen. Doch zwischendurch kann man immer wieder die alten Gleise sehen. Die Anlage ist grundsätzlich ganz schön, weil sie grün ist und durch die hochgelegenen Wege auch einen guten Blick auf die Stadt bieten. Allerdings ist es so voll, dass es nur ein Geschiebe ist und wir nicht ohne weiteres stehenbleiben können.
Von daher sind wir ganz froh, als wir die Highline auch wieder verlassen können. Wir gehen die Stufen wieder hinunter auf die Straßen und laufen die paar Meter bis zum Pier 57. Hier gibt es eine Markthalle, in die wir erst einmal hineingehen, um uns ein bisschen abzukühlen. Hier drinnen gibt es diverse Essensstände und Ausstellungen. Da uns das nicht interessiert, gehen wir auf die umlaufende Terrasse. Von hier kann man einen Blick auf die Skyline New Yorks, den Hudson River und Little Island werfen.
Little Island ist unser eigentliches Ziel. Little Island am Pier 55 ist ein künstlicher Inselpark im Hudson River. In das Flussbett des Hudson wurden 280 Betonpfähle gebaut, auf denen 132 topfförmige Strukturen sitzen. Die Töpfe erreichen eine Höhe von 4,6 bis 18,9 m über der Wasseroberfläche. Der Park verfügt über mehrere Rasenflächen, Wege und Beete. Außerdem gibt es eine kleine Bühne, Imbissstände sowie ein Amphitheater. Das sieht schon sehr interessant aus und wir machen etliche Fotos davon.
Matthias möchte gern noch bis zum Ende der Terrasse gehen, aber darauf haben wir keine Lust. Es ist sehr warm und die Terrasse liegt komplett in der Sonne. Daher gehen die Kinder lieber wieder in die Markthalle zurück. Bianca wartet draußen auf Matthias und zusammen gehen wir dann ebenfalls in die Markthalle.
Da wir schon ziemlich kaputt sind und auch noch ein bisschen Programm vor uns haben, beschließen wir, dass wir nicht mehr zu Little Island gehen. Wahrscheinlich sieht es von weitem schöner aus, als wenn man tatsächlich auf der "Insel" ist. Es ist auch schon 13:30 Uhr. Und so gehen wir nur noch auf die Dachterrasse, um von hier noch einmal einen Blick auf Little Island zu werfen.
Dazu fahren wir mit einem riesigen Fahrstuhl in die 3. Etage. Der Fahrstuhl ist eher ein Lastenaufzug als ein Personenaufzug. Oben angekommen sehen wir eine größere Rasenfläche, Bänke und Tische. Aber wir wollen eigentlich nur von hier oben einen Blick auf Little Island werfen. Also gehen wir nur bis zum Rand und machen unsere Fotos. Aber von hier oben sieht es auch nicht viel anders aus.
Also halten wir uns hier nicht so lange auf und gehen wieder nach unten. Dort gehen wir zur nächstgelegenen U-Bahnstation. Dies ist die Station 14th Street zu der wir ungefähr 14 Minuten laufen müssen. Auch hier können wir wieder problemlos mit unserer Kreditkarte bzw. dem Telefon in die Station gelangen. Wir steigen in die Linie 1 Richtung downtown ein. Der Zug wirkt dieses Mal etwas sauberer und die Gäste sind auch angenehmer. Aber so richtig wohl fühlen wir uns immer noch nicht. Immerhin können wir sitzen.
Wir fahren acht Stationen bis zur Endhaltestelle South Ferry. Von hier laufen wir die wenigen Meter bis zum Whitehall Building. Als wir an dem Gebäude entlang zum Eingang laufen, kommen unglaublich viele Leute aus dem Gebäude. Etwas später merken wir warum, die Fähre ist gerade angekommen.
Als wir in das Gebäude gehen, ist es dort schon ziemlich voll. Es ist bereits eine große Menschentraube am Eingang zur Fähre zu sehen. Wir stellen uns an, da die Fähre bereits da ist und sie wahrscheinlich gleich zum Einsteigen bereit ist. Da Antonia noch einmal auf die Toilette muss, gehen Bianca und Antonia hier noch einmal zu den Waschräumen.
Als die beiden zurückkommen, hat der Einstieg bereits begonnen. Viktoria und Matthias haben gewartet. Als wir alle auf die Fähre gehen, ist es bereits sehr voll. Auf der rechten Seite, von der man später die Freiheitsstatue sehen kann, ist alles voll. Also gehen wir auf die linke Seite und suchen uns einen Platz. Aber auch hier gibt es maximal einen Platz in der zweiten Reihe.
Die Staten Island Ferry ist eine kostenlose Fährverbindung, die zwischen Lower Manhattan (Whitehall Terminal) und St. George auf Staten Island pendelt. Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten und bietet kostenlose, beeindruckende Ausblicke auf die Freiheitsstatue, die Skyline von Manhattan und Governors Island. Das macht sie natürlich zu einer beliebten Touristenattraktion. Als wir nach ein paar Minuten in Richtung Freiheitsstatue fahren, gehen wir zum Bug des Schiffes. Hier ist es natürlich auch voll, aber immerhin haben wir einen ganz guten Blick, auch wenn es nur aus der zweiten Reihe ist.
Kurz nachdem wir an der Freiheitsstaue vorbei gefahren sind, legen wir auch schon wieder in Staten Island an. Um von Bord zu kommen, müssen wir eine Etage tiefer gehen. Hier ist es zu unserem Erstaunen relativ leer. Das scheint ein guter Tipp zu sein und wir beschließen, auf der Rückfahrt auch hier zu stehen.
Auch wenn wir nicht auf Staten Island bleiben wollen, sondern mit der gleichen Fähre wieder zurück nach Manhattan fahren wollen, müssen alle Gäste aussteigen und die Fähre wechseln. Und so verlassen wir die Fähre mit als erste. Wir laufen einmal um das Gebäude herum und gehen zum Eingang. Hier können wir auch gleich wieder auf die Fähre gehen. Wir gehen zu dem von uns avisierten Platz und stehen hier nur mit wenigen anderen Gästen.
Auf der Rückfahrt haben wir einen sehr guten Platz und eine sehr gute Sicht. Allerdings fährt die Fähre dieses Mal nicht ganz so dicht an der Freiheitsstaue vorbei. Die Fahrspur ist deutlich weiter entfernt. Aber wir finden die Aussicht trotzdem toll und können bei der Anfahrt auf Manhattan auch die Skyline von New York wunderbar sehen.
Um 15:25 Uhr legen wir wieder am Whitehall Building an.
Wir verlassen das Gebäude und gehen zurück zur U-Bahn. Wir steigen wieder in die Linie 1 ein und fahren dieses Mal uptown für zwei Stationen bis zum World Trade Center.
Auch hier sieht der Bahnhof auf den ersten Blick nicht toll aus. Aber es gibt eine Wandvertäfelung, die ganz hübsch ist. Das Kunstwerk aus dem Jahr 2018 in dieser Station ist CHORUS , ein 404 m² großes, eine Million Dollar teures, webbasiertes Kunstwerk von Ann Hamilton . Dieses Kunstwerk zeigt Wörter aus mehreren Dokumenten, darunter aus der Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, die in die Wände der Station geprägt sind.
Wir verlassen den Bahnhof und gehen in das Hauptgebäude des World Trade Center Hub, das als "Oculus" bekannt ist. Der ursprüngliche Bahnhof wurde bei den Anschlägen vom 11. September zerstört und anschließend wieder neu aufgebaut. Das Gebäude ist futuristisch.
Wir fahren mit der Rolltreppe zu einer Aussichtsplattform und werfen einen ersten Blick auf das Gebäudeinnere. Das Gebäude ist sehr hoch und beinhaltet viele Geschäfte. Das futuristische Oculus ist ein großes elliptisch geformtes Gebäude mit einer Konstruktion aus Stahlrippen und es ähnelt ein wenig einem Walskelett. In der Nacht ist das beleuchtete Gebäude wie eine Laterne, die von weitem zum 9/11 Denkmal leitet.
Wir machen ein paar Fotos und verlassen dann den Bahnhof, um zum 9/11 Memorial zu gehen. Das 9/11 Memorial ist eine zentrale Gedenkstätte mit angeschlossenem Museum im neuen World Trade Center in New York City. Die Gedenkstätte auf dem Gelände des zerstörten World Trade Centers erinnert an die 2.983 Todesopfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 und der sechs Opfer des Bombenanschlags von 1993 auf das World Trade Center. Das Zentrum des 9/11-Memorials bildet das Mahnmal "Reflecting Absence" (Spiegelung des Nichtvorhandenseins) mit zwei großen rechteckigen Hohlräumen, die an die Fundamente der zerstörten Zwillingstürme erinnern. Von dort kann man die jeweils neun Meter tiefer liegenden, mittig platzierten Wasserbassins betrachten. Diese fangen die fallenden Wasserkaskaden auf. Um die äußeren, hüfthohen Wände der Pools sind die 2.983 Namen der Opfer in zwei Galerien aus Stein eingraviert.
Die Wasserbecken befinden sich genau an der Stelle der ehemaligen Zwillingstürme und sind auch genauso groß. Die Becken sehen schon groß aus, aber dass sie genauso groß sein sollen, wie die beiden Wolkenkratzer, kann man sich nicht vorstellen.
Wir machen ein paar Fotos, schauen uns noch das Gebäude des Museums an und gehen dann weiter. Die Stimmung ist schon etwas gedrückt, denn eigentlich stehen wir hier ja an einem Friedhof.
Wir machen noch Fotos vom One World Building, dem neuen World Trade Center und dem Oculus Building. Von außen sieht das Oculus aus wie eine Taube, was Ruhe und Frieden ausstrahlen soll an diesem Ort.
Wir müssen jetzt noch etwa 8 Minuten bis zur unserer nächsten U-Bahnstation laufen. Die ist für uns Fulton Street. Auf dem Weg dorthin kommen wir an der St. Paul's Chapel vorbei.
Hier steigen wir in die Linie A und fahren ohne Zwischenstopp eine Station bis zur High Street in Brooklyn. Hier steigen wir aus und laufen die wenigen Meter bis zum Brooklyn Bridge Park.
Von hier haben wir einen guten Blick auf Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge. Wir machen ein paar Fotos und wollen uns eigentlich nur noch hinsetzen, weil uns die Füße wehtun. Aber die umliegenden Rasenflächen sind voll mit Menschen auf Picknickdecken, die hier Junggesellenabschiede oder Quinceañera feiern.
Wir haben keine Lust mehr zu laufen. Eigentlich wollten wir über die Brooklyn Bridge von Manhattan nach Brooklyn laufen. Aber da es auf der Highline schon so unglaublich voll war, haben wir uns das gespart. Jetzt laufen wir nur noch in den einen Straßenzug in Dumbo, um das berühmte Foto von der Manhatten Bridge nachzustellen.
Hier ist es natürlich sehr voll und alle Menschen stehen auf der Straße, um das Foto zu machen. Aber es gibt auch Bereiche, die für Autos gesperrt sind, wo man in Ruhe stehen kann.
Nachdem wir das Foto gemacht haben, gehen wir etwa sechs Minuten zum U-Bahnhof Front Street. Hier steigen wir in die Linie F ein. Die Bahn sieht auf jeden Fall besser aus als heute morgen. Auch das Publikum ist angenehmer. Am Anfang können nur die Kinder sitzen, aber gegen Ende der Fahrt haben wir alle einen Sitzplatz.
Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten und wir halten an 16 Haltestelle. Kurz vor dem Ende der Fahrt, bleibt die Bahn ziemlich lange am Bahnhof stehen. Es ist nur noch eine Station zu fahren, aber es geht einfach nicht weiter. Da die Türen die ganze Zeit offen stehen, kommen auch Tauben in die Bahn gelaufen. Wir haben schon Angst, dass sich die Türen schließen und die Tauben dann aufgeregt durch den Waggon fliegen. Aber das passiert zum Glück nicht.
Wir fahren dann noch die eine Station bis zur Endstation und steigen aus. Bevor wir jetzt zu den Achterbahnen gehen, wollen wir noch einmal am Auto vorbeigehen und etwas trinken.
Der Parkplatz ist jetzt gut gefüllt, denn es findet gerade ein Baseballspiel im angrenzenden Stadion statt. Als wir am Auto stehen und kühle Getränke trinken und ein paar Snacks essen, wird gerade die Nationalhymne gesungen. Allerdings so schlecht, dass die Zuschauer die Sängerin auspfeifen.
Wir stecken ein paar Getränke in den Rucksack und gehen dann los. Als erstes gehen wir zur Strandpromenade. Direkt neben dem Freizeitpark befindet sich der Strand. Hier ist ein bisschen Betrieb, aber schön sieht der Strand nicht aus. Da Viktoria auf die Toilette muss, gehen Bianca und Viktoria in das Gebäude am Strand. Aber die Toiletten sind hier unglaublich dreckig. Da sich die Menschen vom Strand hier auch Umziehen, ist alles nass und voller Sand. Die beiden brauchen ziemlich lange, bis sie eine Toilette gefunden haben, auf die man gehen kann.
Aber auch außerhalb ist es nicht sonderlich schön. Es gibt einige Ess- und Souvenirstände. Aber überall riecht es nach Cannabis. Es stehen hier auch diverse Leute mit exotischen Tieren wie Schlangen und Papageien, um Fotos zu verkaufen.
Aber uns geht es nur um die Achterbahnen. Es gibt hier zwei Parks, die seltsam verwoben sind, aber separat betrieben werden. Der kleinere ist Deno's Wonder Wheel. Hier gehen wir als erstes hin. Hier gibt es kein Armband und man muss Credits für die einzelnen Fahrten kaufen. Insgesamt benötigen wir 80 Credits. Also gehen wir zu dem Kassenhäuschen, um diese zu kaufen. Als wir sagen, was wir haben wollen, meint die Dame USD 80,00. Da es aber ein Angebot gibt, bei dem man 60 credits für USD 50,00 kaufen kann, wollen wir natürlich auch nur USD 70,00 bezahlen. Es dauert aber eine gefühlte Ewigkeit, bis wir ihr klarmachen können, was wir wollen.
Mit der Karte und den credits gehen wir erst einmal in den Park, um uns umzuschauen. Der Park ist eher etwas für kleinere Kinder. Und so fangen wir auch mit den kleineren Fahrgeschäften an. Als erstes gehen wir zu "Sky Flyer".
"Sky Flyer" ist eine Kinderachterbahn von SBF Visa. Die Bahn hat eine Länge von 28 m und ist schön bunt. Die Wagen sehen aus wie kleine Flugzeuge. Es gibt einen Zug mit drei Wagen. In jedem Wagen gibt es zwei Reihe für jeweils zwei Personen.
Wir fragen uns kurz, ob wir überhaupt damit fahren dürfen, aber es gibt kein Schild mit irgendwelchen Beschränkungen. Also stellen wir uns an. Wir dürfen auch einsteigen, allerdings müssen Bianca und Matthias einzeln sitzen. Die Kinder dürfen in eine Reihe. Die Fahrt ist ganz lustig, aber natürlich nichts Aufregendes. Die Fahrt hat 5 credits gekostet.
Danach gehen wir weiter zu "Sea Serpent". "Sea Serpent" ist ein Stahl Kiddie Coaster von E&F Miler Industries. Es gibt einen einzelnen Zug mit sechs Wagen. In jedem Wagen können zwei Personen sitzen. Nachdem wir uns mühsam in den Wagen gequetscht haben, geht es einen Lifthill hinauf. Dann geht es den kurvenreichen ersten Drop hinunter. Es ist ein wirklich schöner erster Drop für eine Kinderachterbahn. Dann fährt man über den ersten Hügel, der direkt in den Kiddy Turnaround führt. Dann geht es durch ein paar winzig kleine Bunny Hops, bevor es wieder zur Station zurückgeht.
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Auch diese Bahn war ganz lustig und hat ebenfalls 5 credits gekostet. Jetzt fehlt uns hier nur noch eine Achterbahn. Wir gehen an dem namensgebenden Riesenrad vorbei und kommen zu der letzten Achterbahn. Dies ist jetzt auch mal eine größere Achterbahn. Daher kostet sie auch 10 credits.
"Phoenix" ist ein suspended Family-Coaster von Vekoma. Es gibt einen Zug mit zehn Wagen. Die Bahn ist 20,7 m hoch, 372 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 55 km/h. So richtig viel ist hier nicht los und so stellen wir uns für die erste Reihe an. Antonia und Viktoria gehen in die erste Reihe, Bianca und Matthias in die letzte Reihe.
Die Fahrt macht richtig Spaß, auch wenn es keine Inversionen gibt. Wir fahren auch zwei Runden und die zweite Runde kommt uns irgendwie schneller vor.
Eigentlich wären wir gern noch mit Wonder Wheel gefahren, denn es ist kein normales Riesenrad. Ähnlich wie bei dem Riesenrad in Disney Califorina Adventure gibt es hier schwingende Gondeln. Und das war eigentlich ganz lustig. Aber die Fahrt kostet hier 10 credits und wir wollen dafür jetzt nicht USD 40,00 ausgeben. Der Tag war schon teuer genug. Und so verlassen wir Deno's Wonder Wheel wieder und gehen zum Luna Park.
Luna Park ist ein Vergnügungspark, der am 29. Mai 2010 eröffnet wurde. Er wurde nach dem ursprünglichen Luna Park von 1903 benannt, der bis 1944 an einem Standort nördlich des heutigen Standorts des Parks in der 1000 Surf Avenue in Betrieb war. Der Park wurde von Central Amusement International, LLC (CAI) entworfen, entwickelt und betrieben, einer Tochtergesellschaft des italienischen Unternehmens Zamperla, das 19 neue mechanische Fahrgeschäfte für den Park gebaut hat. Insofern ist dieser Park quasi eine Ausstellungsfläche von Zamperla Fahrgeschäften. Wir sind gespannt, denn von Zamperla sind wir eigentlich nicht so begeistert.
Hier müssen wir zu den Kassenhäuschen gehen und unsere Armbänder abholen, die wir schon zu Hause gekauft haben. Die Armbänder gibt es online im Voraus günstiger und sie sind genauso teuer wie der Kauf der einzelnen Fahrten. Und so können wir auch Wiederholungsfahrten machen oder andere Fahrgeschäfte fahren.
An den Kassenhäuschen ist nur eine kleine Schlange und wir müssen nicht lange warten. Während wir hier stehen, wird eine Frau von der Security nach draußen eskortiert, wo sie dann in Tränen ausbricht. Aber wir haben nicht mitbekommen, was hier genau passiert ist.
Nachdem wir unsere Armbänder bekommen haben, verlassen wir den Park eigentlich schon wieder und laufen an der Straße entlang zum "Cyclone". Diese Achterbahn steht irgendwie außerhalb des Parks, gehört aber dazu. Und so gehen wir in den Wartebereich und scannen unser Armband. Wir müssen auch nicht lange warten, bis wir an der Reihe sind. Zuerst müssen wir unser Gepäck abgeben und bekommen dafür ein weiteres Armband.
"Cyclone" ist eine Holzachterbahn, die am 26. Juni 1927 eröffnet wurde. Am 26. Juni 1991, an Cyclones 64. Geburtstag, wurde sie zu einem National Historical Landmark ernannt. Sie gilt als Vorbild für einige nachfolgend gebaute Holzachterbahnen desselben Typs, etwa Bandit im Movie Park Deutschland. Die Züge von "Cyclone" bestehen aus drei Wagen. In jedem Wagen können acht Personen (vier Reihen à zwei Personen) Platz nehmen.
An der Station steht man direkt auf einem schmalen Holzbereich neben den Schienen und wartet auf die Einfahrt des Zuges. Da es keine Gatter gibt, in die die Gäste eingeteilt werden, ist es beim Einstieg ein bisschen chaotisch, weil niemand weiß, in welche Reihe er einsteigen soll. Die Wagen sind auch ziemlich eng beim Einstieg.
Nachdem der Zug den Bahnhof verlassen hat, biegt er sofort in einem 180-Grad-Winkel nach rechts ab. Anschließend geht es einen 26 m hohen Lifthill hinauf. Bei der Abfahrt kommt der Zug den darüber liegenden Gleisen nahe und erzeugt einen Headchopper- Effekt. Anschließend gibt es noch mehrere Kehren, camelback hills und Kurven. Der Zug fährt mit fast 97 km/h ziemlich schnell über die 869 m lange Strecke. Und da es eine Holzachterbahn ist, ist die Fahrt auch ein bisschen ruppig, aber nicht unangenehm. Trotzdem wird man natürlich ziemlich durchgeschüttelt und einmal prallt Viktoria mit ihrem Arm gegen den Wagenrand, was ziemlich schmerzhaft ist.
Die Fahrt hat großen Spaß gemacht, aber da Viktoria Schmerzen hat, möchte sie nicht noch einmal fahren. Also verschieben wir die Wiederholungsfahrt auf später und gehen erst einmal die Straße zurück zum Luna Park. Als nächstes wollen wir "Mini Mouse" fahren. "Mini Mouse" ist eine Kinder-Achterbahn aus Stahl von Zamperla. Sie wurde im Jahr 2021 eröffnet. Sie besteht aus acht Wagen pro Zug. In jedem Wagen können zwei Personen in einer Reihe nebeneinandersitzen.
Die Fahrt war lustig und wir hatten Spaß. Aber eine Wiederholungsfahrt muss nicht unbedingt sein. Als nächstes gehen wir zu "Tickler". "Tickler" ist ein Spinning Coaster von Zamperla. Es gibt einzelne Wagen, in denen man zu viert nebeneinandersitzen kann. Die Bahn ist 420 m lang.
Es gibt bei der Bahn eine relativ lange Schlange und leider geht es auch nur langsam voran. Am Ende müssen wir 30 Minuten warten, bis wir endlich einsteigen können. Die Fahrt macht Spaß, wir mögen Spinning Coaster ganz gern, aber so richtig drehen wir uns nicht. Das ist natürlich schade und leider war die Fahrt insofern die lange Wartezeit nicht wert.
Die nächste Achterbahn, zu der wir gehen, ist der "Circus Coaster". Der Circus Coaster ist eine familienfreundliche Achterbahn. Die von Zamperla hergestellte Achterbahn verfügt über eine 9 m hohe Strecke mit einer Länge von 175 m und einer Höchstgeschwindigkeit von 30,0 km/h. Der Circus Coaster besitzt einen Zug mit sechs Wagen. In jedem Wagen gibt es zwei Reihen für jeweils zwei Personen.
Die Bahn sieht ziemlich klein aus und wir wissen nicht genau, ob wir damit fahren dürfen. Aber wir stellen uns einfach an und es scheint kein Problem zu sein. Wir dürfen sogar zu zweit nebeneinandersitzen.
Die Bahn fährt drei Runden und ist ganz spaßig. Mittlerweile ist es 20:00 Uhr. Wir sind schon ziemlich fertig vom Tag und so langsam wird es dunkel. Gegen Abend wird es auch merklich voller. Es sind teilweise seltsame Gestalten im Park und auf der Strandpromenade, so dass wir uns hier nicht so richtig wohlfühlen. Aber was soll's. Wir wollen die Achterbahnen fahren und so laufen wir weiter. Wir gehen jetzt in einen anderen Teil des Parks. Dies ist die sog. Scream Zone. Hier stehen jetzt die etwas größeren Achterbahnen.
Die erste Bahn, zu der wir gehen, ist "Soarin' Eagle". Und diese Bahn ist wirklich zum Schreien. Das merkt man schon daran, dass der Wartebereich komplett leer ist. Wir können bis zur Station vorgehen. Als wir am Drehkreuz unsere Armbänder scannen wollen, wird uns gesagt, dass wir die Rucksäcke und Bauchtaschen nicht mitnehmen dürfen. Also gehen Bianca und Antonia mit den Sachen nach draußen, während sich Matthias und Viktoria anstellen.
"Soarin' Eagle" war die erste "Volare"-Achterbahn von Zamperla, als sie 2002 in Elitch Gardens in Denver, Colorado, als Flying Coaster eröffnet wurde. Die Volare, die billigste Variante eines Flying Coasters, hat ein kompaktes Layout mit einem charakteristischen Spiralhügel. Ende 2010 wurde die Bahn abgebaut und in den Luna Park in Coney Island verlegt. Die Bahn hat eine identische Schwester, "Hero", die wir im April im Flamingo Land in UK bereits gefahren sind. Die Bahn ist 15 m hoch, 391 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 41,4 km/h.
Die Fahrt beginnt, indem wir in einen der Züge einsteigen, der langsam über einen Laufsteg fährt. Die Züge stehen ursprünglich aufrecht. Man muss von hinten einsteigen und eine Art Leiter oder Treppe hinaufsteigen. Dann sucht man sich seine gewünschte Höhe auf der fünfstufigen Leiter. Anschließend wird der Wagen in die horizontale Position gekippt. Vor der Abfahrt wird ein Käfig über dem Rücken der Züge verriegelt, damit wir für die Dauer der Fahrt gesichert sind.
Dann fährt der Zug auf den spiralförmigen Aufzugshügel, der den Zug langsam nach oben befördert. Nach dem Lift fährt der Zug einen kurzen, steilen Abhang hinunter und dann langsam wieder hinauf. Dann folgt eine Haarnadelkurve und die erste Barrel Roll Inversion. Anschließend fährt der Zug in einer weiteren Haarnadelkurve in einen weiteren kurzen Drop. Eine weitere Haarnadelkurve führt den Zug dann in die zweite Barrel Roll und dreht sich erneut. Der Zug wird dann durch die Trimm-Bremsen gebremst und durchfährt eine weitere Reihe von Haarnadelkurven und Drehungen, bis der Zug durch die letzte Bremsfahrt gebremst wird.
Die Fahrt ist ziemlich schmerzhaft. Die liegende Position ist unbequem und man ist in der Position nicht richtig gesichert. Man rutscht ständig hin und her und hat Angst bei Überschlägen oder Bremsen mit dem Kopf gegen das Gitter zu knallen. Insbesondere die letzte Bremse ist sehr intensiv und schmerzhaft. Da Matthias und Viktoria als erstes gefahren sind, können sie Bianca und Antonia ein bisschen vorwarnen, bevor wir die Sachen übergeben und die beiden sich dann anstellen.
Eine Wiederholungsfahrt brauchen wir definitiv nicht. Wir sind froh, dass wir einen Haken an die Bahn machen können. Gegenüber von "Soarin' Eagle" steht "Steeplechase". Als wir uns hier anstellen, müssen wir auch feststellen, dass man sein Gepäck nicht an der Station ablegen darf. Also stellen wir uns wieder getrennt an. Zuerst stellen sich Bianca und Antonia an, während Matthias und Viktoria mit dem Gepäck auf einer Bank sitzen.
Steeplechase ist ein Launch-Coaster von Zamperla. Das Besondere ist, dass man hier auf Pferden Platz nimmt. Es gibt zwei Züge mit sechs Wagen pro Zug. Die Bahn ist 13 m hoch, 364 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 60 km/h.
Bianca und Antonia bekommen sogar einen Platz in der ersten Reihe. Die beiden machen dann beim Start die Arme nach oben, was keine sehr gute Idee ist. Denn nach der geraden Beschleunigungsstrecke wird man mit voller Wucht in die erste Kurve geworfen, was ziemlich schmerzhaft ist und auf den Rücken geht. Danach halten sich die beiden lieber fest.
Die Fahrt ist dann aber sehr intensiv und spaßig. Das war wirklich eine gute Achterbahn. Anschließend wird dann getauscht und Matthias und Viktoria stellen sich an, während Bianca und Viktoria auf der Bank warten. Auch die beiden haben Spaß. Aber nach den Berichten von Bianca und Antonia halten sie sich lieber fest. Die beiden bekommen auch einen Platz in der letzten Reihe, so dass es dort noch intensiver ist.
Mittlerweile ist es schon richtig dunkel geworden und alle Attraktionen sind beleuchtet, was sehr schön aussieht. Jetzt müssen wir wieder den Parkbereich wechseln. Jetzt steht "Thunderbolt" auf dem Plan. Das ist hier wahrscheinlich die größte Attraktion und dementsprechend ist es auch voll. Wir stellen uns in die lange Schlange, aber es geht zum Glück relativ schnell voran. Nach etwa 15 Minuten geben wir an einem Häuschen unseren Rucksack ab. Zum Glück müssen wir uns hier nicht getrennt anstellen.
Danach geht es weiter zur Station. Seinen Platz kann man sich hier leider nicht aussuchen, weil es so voll ist. Und da es hier drei Plätze nebeneinander gibt, sitzen wir getrennt. Matthias und die Mädels sitzen in der ersten Reihe, während Bianca in der Reihe dahinter sitzt. Die Sicherung wird hier sehr eng gedrückt, so dass man bestimmt keine airtime hat. Aber die Operator meinen, dass müsse so sein.
"Thunderbolt" ist natürlich ebenfalls von Zamperla. Die Bahn hat einen 90-Grad-vertical drop und vier Inversionen. Die Bahn hat eine Länge von 681 m und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h.
Nach dem Verlassen des Bahnhofs macht der Zug eine 180-Grad-Drehung nach links und fährt in den 38 m hohen 90-Grad-Lifthügel ein. Danach geht es sofort um 90 Grad nach unten und in einen vertikalen Looping, gefolgt von einer Zero-G-Roll nach links. Es folgen mehrere Inversionen, bis der Wagen wieder in den Bahnhof einfährt.
Die Bahn ist irgendwie der Versuch, einen Gerstlauer Eurofighter nachzubauen. Aber die Fahrt ist sehr schmerzhaft. Bianca verzichtet daher darauf, die Arme nach oben zu machen. Außerdem ist sie auch froh, dass die Sicherung so fest ist. Dann wird man wenigstens nicht ganz so herumgeschleudert. Von außen sieht die Bahn auf jeden Fall besser aus, als sie sich tatsächlich fährt.
Wir holen unsern Rucksack ab und gehen zum letzten Bereich des Parks. Dies ist der neueste Bereich. Hier stehen noch eine Achterbahn und eine Wasserattraktion. "Tony's Express" ist eine familienfreundliche Stahlachterbahn von Zamperla. Sie ist die neueste Achterbahn im Park und fährt zwischen dem Log Flume "Leti's Treasure" entlang. Die Station ist schön gestaltet mit einem beleuchteten Bahnhofsgebäude und die Züge sehen auch sehr hübsch aus. Die Bahn ist 15 m hoch, 400 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 42 km/h.
Da man auch hier seine Rucksäcke einschließen muss, fahren wir wieder einmal getrennt. Zuerst stellen sich Matthias und Viktoria in den Wartebereich. Es ist auch gar nichts los und die beiden können bis zur Station vorgehen. Allerdings dauert die Abfertigung unglaublich lange. Die Fahrt macht aber Spaß und die Bahn dreht zwei Runden.
Nachdem Matthias und Viktoria ausgestiegen sind, gehen Bianca und Antonia in den Wartebereich. Leider schaffen sie es nicht, in die nächste Bahn zu kommen, da die Operaterin das Drehkreuz zum Scannen der Armbänder nicht freigeschaltet hat und lieber den halbleeren Zug kontrolliert. Erst nachdem der Zug abgefahren ist, kommt sie wieder runter und schaut beim Scannen der Armbänder zu.
Bianca und Antonia gehen in die letzte Reihe. Während die beiden dort stehen, machen Matthias und Viktoria seltsame Zeichen, die die beiden nicht verstehen. Also kommt Viktoria noch angerannt und stellt sich auch in die Station. Die beiden wollten nur sagen, dass der Anstellbereich für die letzte Reihe etwas seltsam versteckt ist. Aber das hatten Bianca und Antonia schon gesehen.
Als der Zug dann ankommt gehen Bianca und Antonia in die letzte Reihe und Viktoria in die Reihe davor.
Das war ein schöner Abschluss des Tages. Es ist jetzt 21:15 Uhr und wir sind ziemlich müde. Eigentlich könnten wir jetzt noch Wiederholungsfahrten machen oder andere Fahrgeschäfte fahren, aber wir wollen einfach nur nach Hause. Außerdem fühlen wir uns hier im Luna Park nicht so richtig wohl. Und so gehen wir zurück zum Auto. Der Parkplatz dort ist mittlerweile schon gut geleert. Wir sind uns nicht sicher, ob das Baseballspiel schon vorbei ist, aber ein Großteil der Besucher ist offenbar schon gegangen.
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Wir holen uns noch ein paar Snacks und Getränke aus dem Kofferraum und machen uns dann auf den Weg nach Hause. Eigentlich würde der Weg jetzt nur 40 Minuten dauern. Aber wir haben keine Lust, noch einmal über die beiden teuren toll bridges zu fahren. Also schauen wir, ob es auch einen Weg ohne Maut gibt. Den gibt es, aber er dauert zwei Stunden.
Die Kinder jammern ein wenig, weil sie ins Hotel und dann ins Bett wollen, aber wir entscheiden uns für den weiten Weg. Wir fahren also los und zunächst geht es in die komplett andere Richtung. Wir fahren nach Manhattan und fahren jetzt sogar über die Brooklyn Bridge. Diese ist komischerweise keine Maut Brücke. Danach geht es dann bis hoch nach Upper Manhattan. Und obwohl es bereits 22:00 Uhr ist, ist es unglaublich voll auf den Straßen.
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Jetzt in der Dunkelheit haben wir noch einmal einen großartigen Blick auf die beleuchtete Skyline von Manhattan und eigentlich ist die Fahrt ganz schön. In Upper Manhattan können wir dann endlich auf der George Washington Bridge den Hudson River überqueren. Die Brücke ist riesig. Sie ist doppelstöckig. Oben gibt es acht Fahrstreifen und unten sechs Spuren. Nach New York muss man Maut bezahlen. Aber wenn man aus New York herausfährt, ist sie mautfrei.
Die restliche Fahrt zieht sich ganz schön. Wir sind müde, aber die Straßen sind leider immer noch sehr voll, auch als wir den Großraum von New York schon verlassen haben. Insbesondere bei Abfahrten bilden sich immer Staus. Und da passiert es dann auch, dass wir auf einmal eine falsche Abfahrt nehmen. Und genau in diesem Moment hat unser Navi auf dem Telefon leider einen Aussetzer. Das Navi weiß nicht mehr, wo wir sind und wir leider auch nicht. Also fahren wir an die Seite und warten, bis wir wieder Empfang haben.
Da wir falsch gefahren sind, müssen wir jetzt noch einmal über eine Brücke in Richtung New York fahren, um dann wieder zu wenden. Wir hoffen, dass diese nicht mautpflichtig ist, sonst hätte sich der ganze Umweg nicht gelohnt. Aber scheinbar ist sie es nicht. Nach einem etwa 20 minütigen Umweg sind wir dann wieder auf dem richtigen Weg.
Kurz vor 24:00 Uhr sind wir dann endlich im Hotel. Die Kinder sind im Auto eingeschlafen. Beim Parken werden sie dann wach. Wir packen unsere Sachen zusammen und gehen ins Hotel. Mit dem Fahrstuhl geht es hoch aufs Zimmer. Wir legen die Sachen nur noch zur Seite und machen uns schnell bettfertig. Todmüde gehen wir dann um 0:30 Uhr ins Bett.
Der vierte Tag in Daten:
Datum
02.08.2025
Uhrzeit New Jersey/New York: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)Eintritt
Summit One Vanderbilt(USD 221,03 = EUR 192,03)
Luna Park Coney Island(USD 271,96 = EUR 236,28)
Deno's Wonder Wheel(USD 70,00 = EUR 61,30)
Übernachtung
Hampton Inn Linden, Linden (gebucht über hotels.com
)
Preis pro Nacht (Standard-Zimmer - Two Queen): EUR 167,06Sonstige Ausgaben
Maut - PANYNJ Goethals Br (USD 22,38) und MTAB&T Verrazano Narrows Br (USD 11,19)+Administration Fee (USD 14,99): USD 48,56 (EUR 41,90)
Parken Coney Island: USD 20,00 (EUR 17,57)
SQ One Vanderbilt Fotos: USD 25,00 (EUR 21,96)
CVS/Pharmacy, New York: USD 18,82 (EUR 16,53)
New York Subway: pro Fahrt USD 2,90, insgesamt 4x5 Fahrten = USD 58,00 (EUR 51,85)Entfernung
71 Meilen gefahren
20.843 Schritte (14,06 km) gelaufen