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Tag 5: Six Flags Great Adventure - Milford

Zum Glück konnten wir heute etwas länger schlafen. Und so klingelt der Wecker erst um 7:00 Uhr. Nach kurzer Überwindung steht Bianca auf und geht ins Bad. Wenig später steht auch Matthias auf. Die Kinder werden um 8:00 Uhr geweckt. Sie sind noch ziemlich müde, aber nach kurzer Überredung stehen sie auch auf. Während die beiden sich fertig machen, packt Bianca schon mal die Koffer, wobei wir ja nichts ausgeräumt haben und somit auch nicht viel einpacken müssen. Aber trotz allem liegt bei uns immer ziemlich viel Zeug herum.

Um kurz vor 9:00 Uhr gehen wir dann runter in die Lobby zum Frühstücksraum. Die Auswahl ist nicht so berauschend, aber trotzdem finden wir alle irgendetwas essbares. Nur Antonia ist unzufrieden. Aber es gibt Cerealien, Toast, Bagels, Rührei, Kartoffeln und Waffeln. Und so werden dann doch alle satt.

Nach 20 Minuten gehen wir wieder nach oben. Wir packen die restlichen Sachen zusammen, schauen, ob noch irgendwo Adapter oder Ladekabel stecken und besorgen uns Eis für die Kühlbox. Anschließend bringen wir alles runter zum Auto. Wir checken aus und machen noch schnell ein Foto vom Hotel.

Gegen 9:40 Uhr fahren wir dann los. Wir benötigen etwa eine Stunde für die 38 Meilen lange Fahrt. Antonia liest wieder ein Buch auf dem iPad und Viktoria hört Musik. Gegen 10:50 Uhr erreichen wir den Parkplatz von Six Flags Great Adventure. Wir zeigen unseren Season Pass vor und kommen problemlos auf den Parkplatz und suchen uns einen Platz. Es ist zum Glück noch nicht sonderlich voll, obwohl wir schon relativ spät dran sind.

Wir füllen unseren Rucksack mit ein paar Snacks und holen unsere Wasserflasche heraus. Eine Season Bottle für die Six Flags Parks haben wir noch nicht, die müssen wir heute erst kaufen. Zuerst gehen wir durch die Sicherheitskontrolle, was auch kein Problem ist. Wir werden zum Glück nicht zur weiteren Taschenkontrolle gebeten. Anschließend gehen wir zum eigentlichen Eingang. Dieser sieht im Vergleich zu den anderen Eingängen der Six Flags Kette sehr klein aus. Und dabei ist es doch einer der größeren Parks.

Auf diesen Park haben wir uns eigentlich besonders gefreut. Hier stehen einige besondere Achterbahnen. Aber trotzdem sind wir ein Jahr zu spät hier. Bis November 2024 stand hier mit "Kingda Ka" die höchste Achterbahn der Welt. Aber leider wurde sie geschlossen und Anfang dieses Jahres gesprengt, oder "abgebaut" wie Viktoria sagt.

Aber es gibt noch andere gute Achterbahnen hier und so gehen wir gut gelaunt in den Park. Als erstes wollen wir den RMC fahren. Da dieser wahrscheinlich keine gute Kapazität hat, wollen wir gleich zu Beginn hier hin. Als wir uns dorthin begeben, ist es auch noch ziemlich leer. Da hier am Eingang einige Mitarbeiter stehen, ahnen wir schon, dass man hier wahrscheinlich besonders kontrolliert wird. Also schauen wir uns die Schilder an und man muss tatsächlich alles in Schließfächer einschließen. Zuerst verstehen wir die Schilder so, dass man kleine Sachen auch mit zur Station nehmen darf. Und so schließen wir nur den Rucksack und die Flasche ein. Aber als wir dann mit unseren Bauchtaschen und den Handys wieder zum Eingang gehen, werden wir weggeschickt. Es muss alles eingeschlossen werden. Also besorgen wir uns einen transferable Locker, den wir den ganzen Tag benutzen können. Wahrscheinlich wird es noch andere Attraktionen geben, bei denen man alles einschließen muss.

Der "Jersey Devil Coaster" ist ein Single Rail Coaster von Rocky Mountain Construction. Das Thema der Achterbahn ist der Jersey Devil, ein Fabelwesen, das in den Pine Barrens von New Jersey leben soll. Die Achterbahn ist 910 m lang und enthält einen 40 m hohen Lifthill und drei Inversionen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 93 km/h.

Der "Jersey Devil Coaster" hat vier Züge mit jeweils 12 Reihen und einem Fahrgast pro Reihe. Man sitzt auf niedrigen Sitzen in einer Reihe, wobei man die Beine auf beiden Seiten der Schiene ablegt. Die Züge sind rot lackiert und einem Teufel nachempfunden. Auf dem vorderen Wagen jedes Zuges ist der Kopf des Jersey Devil abgebildet; der Teufel steht für den 13. "Fahrgast" des Zuges und erinnert an die negative Konnotation der Zahl 13. Weitere Bezüge zur Zahl 13 sind die Höhe der Bahn von 13 Stockwerken, das offizielle Eröffnungsdatum und die Tatsache, dass der Jersey Devil Coaster die 13. Achterbahn in Six Flags Great Adventure war.

Der Eingang zur Station des Jersey Devil Coaster erfolgt durch ein thematisches Portal. In der Warteschlange befindet sich eine große Statue des Jersey Devil, die für die El Diablo-Fahrt im selben Park gebaut wurde, die zwischen 2015 und 2017 in Betrieb war. Die Statue zeigt einen roten Dämon mit roten Augen und Hörnern, der auf einem Felsen hockt. Außerdem enthält die Warteschlange Schilder, die die Hintergrundgeschichte des Jersey Devil beschreiben.

Jetzt gehen wir aber endlich zum Wartebereich. Es ist noch relativ leer und wir können direkt bis zur Station vorgehen. Vor uns ist eine größere Gruppe. Und da die Mädchen zusammenfahren wollen, lassen sie uns vor. Da man sowieso einzeln sitzen muss, teilen wir uns auf. Matthias und Antonia gehen auf die letzten Plätze des Zuges und Viktoria und Bianca auf die ersten des nächsten Zuges.

Nach der Auffahrt auf den 40 m hohen Lifthill fährt der Zug einen 87° Drop hinunter, der in einen Diveloop und dann in einen Airtime-Hügel mündet. Danach geht der Zug in einen Turnaround über, der in eine Zero-g-Rolle mündet. Nach einer Zwischenbremsung fährt der Zug über einige Airtime-Hügel, bevor er am Ende voll abgebremst wird und in den Bahnhof zurückfährt.

Die Fahrt ist intensiv und macht viel Spaß. Allerdings kommt sie uns ziemlich rumpelig vor. "Wonder Woman - Flight of Courage" in Six Flags Magic Mountain war auf jeden Fall besser. Insofern haben wir auch keine Lust, uns gleich noch einmal anzustellen. Wir gehen lieber zur nächsten Achterbahn weiter. Ganz in der Nähe befindet sich "Nitro". Da es hier noch leer aussieht, stellen wir uns gleich an.

Nitro ist ein Hyper-Coaster des Herstellers Bolliger & Mabillard. Die 1.644 m lange Strecke erreicht eine Höhe von 70 m. Das Design der Achterbahn, welches einem "L" ähnelt, beinhaltet neben vielen Airtime-Hügeln auf der Rückfahrt eine Helix.

Wir können auch bis fast zur Station vorgehen und stellen uns für die letzte Reihe an. Die Station ist ein einfaches Wellblechgebäude und der Wartebereich ist einfach im freien ohne Überdachung.

Die Fahrt macht Spaß und wir haben ordentlich Airtime. Wir finden zwar, dass es noch bessere Hyper-Coaster gibt, aber falls wir noch Zeit haben, würden wir sie gern noch einmal fahren. Jetzt gleich wollen die Kinder aber nicht fahren, da sie ein wenig Kopfschmerzen auf der Bahn bekommen haben. Also gehen wir erst einmal zurück zu den Schließfächern und holen unsere Sachen.

Ganz in der Nähe befindet sich ein Kinderbereich, in dem auch eine Achterbahn steht. Also gehen wir dorthin. Hier steht der "Lil' Devil Coaster", quasi die Kinderversion vom "Jersey Devil Coaster". Hier ist auch gar nichts los, sodass wir gleich in die Station gehen können. Allerdings wird die Bahn gerade kontrolliert, so dass wir noch eine Fahrt abwarten müssen, obwohl die Bahn nur halbvoll ist.

Der "Lil' Devil Coaster" ist eine Stahl-Achterbahn von Zamperla, die sich im Jr. Thrill Seekers-Bereich des Parks befindet. Die Bahn ist 4 m hoch und 80 m lang. Die Dame, die hier an der Bahn arbeitet, hat auf jeden Fall Spaß. Ihre Ansagen sind lustig und sie feuert die Kinder in der Bahn an, die Arme nach oben zu machen.

Als wir an der Reihe sind, steigen wir in die hinteren Reihen ein. Leider müssen wir alle einzeln sitzen. Die Fahrt ist lustig und wir fahren zwei Runden. Außerdem haben wir Spaß mit der Operaterin, die es offenbar lustig findet, dass mal ein paar Erwachsene bei ihr in der Bahn sitzen.

Eigentlich würden wir jetzt gern zu "Skull Mountain", der Indoor Achterbahn gehen, aber leider ist sie gerade geschlossen. Auch "El Toro" ist laut App noch geschlossen. Wir hoffen, dass die Bahnen später noch aufmachen. Bei "El Toro" haben wir ein bisschen Bedenken, da sie in den letzten Videos, die wir gesehen haben, öfters mal geschlossen war.

Also gehen wir erst einmal in den Bereich Movie Town. In den anderen Six Flags Parks ist das immer DC Universe, denn hier stehen die Bahnen, die nach den Superhelden benannt sind. Die erste Achterbahn, an der wir vorbei kommen, ist "Batman: The Ride". Der Eingang und die Bahn sehen genauso aus wie in den anderen Six Flags Parks. Wir gehen durch den Torbogen von Gotham City in einen parkähnlichen Wartebereich, kommen am Batmobil vorbei und gehen dann in eine Wellblechhalle.

Kurz vorher werden wir alle von einem Mitarbeiter angehalten. Offenbar sollen nicht zu viele Leute in die Wellblechhalle gehen, da es hier doch sehr warm werden kann. Wir gehen die Treppe hinauf und stellen uns für die erste Reihe an. Hier ist es zwar ein bisschen voller, aber wir müssen trotzdem nur zwei Bahnen warten, bis wir einsteigen können. Die Kinder wollen natürlich wieder außen sitzen.

"Batman: The Ride" ist ein Inverted Coaster des Herstellers Bolliger & Mabillard. Nach dem Verlassen der Station geht es einen 30,5 m hohen Lifthill hinauf. Nach dem First Drop folgen gleich drei Inversionen hintereinander. Als erstes wird der Looping durchfahren. Nach der Zero-g-Rolle folgt der zweite Looping. Eine Links- und Rechtskurve (bzw. Rechts- und Linkskurve) führt in den ersten Korkenzieher, bevor der Zug nach einer weiteren Kurve den zweiten Korkenzieher erreicht. Die Bahn ist 821 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 80,5 km/h.

Obwohl wir Inverted Coaster nicht so gern mögen, fährt sich diese Bahn ganz gut und wir bekommen keine Schläge. Bei dieser Bahn wissen wir nicht so genau, warum so viele Leute diese Bahn nicht mögen. Da sind wir schon wesentlich schlimmere gefahren.

Insgesamt haben wir jetzt nur 15 Minuten inklusive Fahrt angestanden. Nachdem wir die Bahn verlassen und ein paar Fotos gemacht haben, gehen wir gleich zu der Achterbahn gegenüber. Hier steht "Dark Knight", also eigentlich auch Batman.

Der "Dark Knight"-Coaster ist eine Batman-thematisierte Indoor-Stahlachterbahn von Mack Rides. Der "Dark Knight"-Coaster wurde durch den Film The Dark Knight von 2008 inspiriert. Die Bahn ist eine Indoor-Wilde-Maus-Achterbahn, bei der man das Gefühl hat, vom Joker verfolgt zu werden.

Als wir in den Wartebereich gehen, gibt es erst einmal einen leicht thematisierten Warteschlangenbereich im Freien. Anschließend geht es in ein Gebäude, wo wir in einen größeren Pre-Show-Raum gelangen. Hier müssen wir einen kurzen Moment warten, bis die Pre-Show beginnt. Wir sehen die Fernsehübertragung einer Pressekonferenz, die vom Staatsanwalt von Gotham City, Harvey Dent, veranstaltet wird. Einer der Reporter fragt nach den Joker-Karten, die an den letzten Tatorten gefunden wurden. Fast sofort unterbricht der Joker selbst die Fernsehübertragung und seine Botschaften, wie "HA HA!" erscheinen überall an den Wänden des Raums.

Anschließend geht es in den zweiten Warteschlangenbereich, der mit einem Fernsehbildschirm ausgestattet ist, auf dem wir uns selbst sehen können. Wenn man den Kameras nahe kommt, werden einem Jokermasken digital über die Gesichter gelegt.

Danach geht es zur Ladestation. Hier fahren die Wagen kontinuierlich durch. Die Wagen sehen aus wie Taxis, nur ohne Dach. Es können sich vier Personen in die Wagen setzen, zwei in jede Reihe. Die Kinder gehen nach vorne und wir auf den "Rücksitz".

Die Fahrt besteht aus mehreren scharfen Haarnadelkurven und plötzlichen Stürzen, die durch verschiedene schaurig beleuchtete Gebäude von Gotham City entlang der Strecke unterstrichen werden. Allerdings ist es doch relativ hell, so dass man die Strecke sehr gut sehen kann. Und die Dekoration ist recht spärlich. Aber wir haben trotzdem Spaß.

Jetzt wollen wir aber erst einmal etwas trinken. Also versuchen wir uns eine Season Bottle zu kaufen. Wir hoffen, dass es nicht so schwierig wird wie im Dorney Park. Obwohl die Six Flags und Cedar Fair Parks fusioniert haben und wir mit unserem Season Pass in alle Parks der beiden Ketten kommen, gelten die Season Bottles nur in den Parks der jeweiligen Kette. Und so müssen wir uns auch einen Becher von Six Flags kaufen.

Also verlassen wir den Bereich Movie Town wieder und gehen in ein Restaurant, Hier ist es relativ voll, da es mittlerweile 12:45 Uhr ist und viele Leute jetzt Mittagessen wollen. Wir stellen uns also nicht in der Schlange an, sondern gehen direkt zur Kasse, da Matthias hier die Flaschen gesehen hat.

Nachdem wir die Season Bottle erworben haben, holen wir uns erst einmal Coke Zero und kaltes Wasser für unsere andere Flasche. Wir setzen uns draußen in den Schatten und erholen uns ein bisschen. Als wir im Schatten sitzen, schaut Matthias auf die App von Six Flags. Und dort steht, dass "Skull Mountain" jetzt wieder geöffnet ist. Also machen wir uns gleich auf den Weg dorthin.

Von außen sieht die Bahn richtig toll aus und sie scheint auch nicht voll zu sein. Jedenfalls gibt es draußen keine Warteschlange. Von außen sieht das Gebäude wie ein großer Berg oder Felsen aus, auf dem ein riesiger steinerner Totenkopf thront. Eigentlich gibt es auch einen Wasserfall, der aus den Augen des Schädels kommt und im Wartebereich für etwas Erfrischung sorgt. Aber dieser ist heute leider nicht eingeschaltet.

Wir gehen in den Berg hinein. Thematisierung gibt es hier leider nicht mehr, aber es ist zumindest ein bisschen kühler. Am Ende gibt es dann doch eine kleine Warteschlange und wir müssen etwa 15 Minuten warten, bis wir an der Reihe sind. Eigentlich wollten wir in die letzte und vorletzte Reihe gehen, aber irgendwie haben wir uns mit den anstehenden Personen verzählt. Wir lassen einen Single Rider in der letzten Reihe vor und auf einmal ist die Reihe doch besetzt, als wir einsteigen wollen, weil eine Person mit Einschränkungen von der anderen Seite einsteigt, was wir vorher nicht gesehen haben.

Antonia ist sauer, dass sie jetzt in der vorletzten Reihe sitzen muss. Hier fährt sie zusammen mit Viktoria. Bianca und Matthias sitzen in der Reihe davor.

Skull Mountain ist eine Indoor Achterbahn von Intamin. Nachdem wir die Station verlassen haben, geht es einen Lifthill hinauf. Der Zug fährt dann um die vordere Fassade des Gebäudes herum, wo es ein paar Öffnungen gibt. Dann geht es einen zweiten Lifthill hinauf. Die weitere Fahrt findet im Inneren des Gebäudes statt. Der erste Drop ist der einzige Steilabfall der Bahn, während der Rest der Fahrt aus drei horizontalen Helixen besteht.

Eigentlich sollte es eine Fahrt im Dunkeln sein, doch es ist relativ hell in der Halle, was natürlich nicht ganz so viel Spaß macht. Die Bahn ist 12 m hoch, 420 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 53 km/h. Trotzdem war die Fahrt ganz gut.

Nach der Fahrt verlassen wir die Halle wieder, die beim Rausgehen aber gar nicht mehr thematisiert ist und wie eine Lagerhalle aussieht. Anschließend laufen wir in den nächsten Bereich. Hier stehen "The Joker" und "Harley Quinn Crazy Train".

Leider ist "The Joker" geschlossen und bei "Harley Quinn" ist es unglaublich voll. Und das bei einer Kinderachterbahn. Die Wartezeit beträgt etwa 50 Minuten und so lange wollen wir hierfür nicht anstehen. Wir hoffen, dass die Wartezeit im Laufe des Tages noch runtergeht und gehen erst einmal weiter.

Wir gehen in Richtung Plaza Del Carnival. Dies ist ein mexikanischer Bereich. Es sieht ganz hübsch aus. Aber eigentlich besteht der gesamte Bereich nur aus der riesigen Holzachterbahn "El Toro". Und als wir gerade durch den Bereich laufen, sieht Matthias in der App, dass die Bahn gerade aufgemacht hat. Also laufen wir schnell dorthin und verstauen unsere Sachen im Locker. Eigentlich steht auf den Schildern, dass man alles in den Locker packen muss, aber später sehen wir, dass es auch kleine Fächer für Telefone kurz vor dem Stationsgebäude gibt. Hier können wir ein paar Leute überholen, die ihre Sachen verstauen müssen, denn wir haben erst gar nichts mitgenommen. Das ist natürlich schade, denn so können wir keine Fotos von der Station und den Zügen machen.

Wir gehen in den Wartebereich, der im Moment noch vollkommen leer ist. Wir können bis zur Station durchgehen. Wir stellen uns für die letzten beiden Reihen an und kommen in der nächsten Bahn, der dritten des Tages, mit. Antonia und Viktoria gehen in die letzte Reihe und Matthias und Bianca in die vorletzte Reihe.

Die Abfertigung geht hier richtig schnell. Die Operator rennen die Station entlang und sind bereits nach wenigen Zügen komplett durchgeschwitzt. Und da im Zwei-Zug-Betrieb gefahren wird, bekommen sie auch keine Pause.

"El Toro" ist eine Holzachterbahn von Intamin. Sie ist mit ihrer ersten Abfahrt von 76° die zweitsteilste Holzachterbahn der Welt. Als Stationsgebäude wurde das Stationsgebäude der ehemaligen Achterbahn Viper verwendet, die 2004 abgebaut wurde. Die Streckenführung der ersten zwei Drittel hat sehr große Ähnlichkeit mit der Holzachterbahn "Colossos" im Heide-Park Soltau. Dies liegt daran, dass die bis dato höchste reine Holzachterbahn, "Colossos", ein Vorbild beim Bau von "El Toro" war. Allerdings besteht das letzte Drittel der Strecke bei "El Toro" aus einem verwundenen Twist-Teil, der aus vielen Hochgeschwindigkeitskurven besteht. "El Toro" ist aktuell die zweitgrößte und zweitsteilste Holzachterbahn der Welt. Die Bahn ist 55 m hoch, 1.341 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 112,7 km/h.

Wir sind ein bisschen aufgeregt, als es den Lift hinaufgeht. Aber als es dann den first drop hinuntergeht, haben wir alle Spaß. Am Anfang zögern wir noch ein bisschen, die Armen nach oben zu nehmen, aber die Bahn fährt sich eigentlich ganz ruhig. Und der erste Teil der Fahrt ist auch richtig toll. Erst am Ende, als es in die ganzen Kurven geht, halten wir uns lieber wieder fest, denn hier wird man ganz schön hin und her geschmissen. Alles in allem ist der Zug einfach viel zu schnell unterwegs, wie Bianca immer sagt.

Antonia findet die Bahn jetzt nicht so toll. Sie hat Kopfschmerzen bekommen. Also gehen wir erst einmal zu den Schließfächern und holen eine Kopfschmerztablette. Da Antonia nicht alleine vor der Achterbahn warten möchte, kommt sie noch einmal mit den anderen mit. Denn wir möchten die Bahn gern noch einmal fahren. Und das machen wir jetzt gleich, da es immer noch relativ leer ist.

Die letzte Reihe ist dieses Mal besetzt. Also gehen Matthias und Viktoria in die vorletzte Reihe und Bianca und Antonia in die Reihe davor. Dieses Mal kennen wir die Bahn ja schon und können uns auf die etwas ruppigen Passagen einstellen.

Wir hatten wieder viel Spaß, gehen jetzt aber erst einmal weiter. Falls wir später noch Zeit haben, würden wir aber gern noch einmal fahren. Wir gehen über eine Brücke und haben von hier aus noch einmal einen tollen Blick auf "El Toro". Die Bahn sieht schon gewaltig aus.

Im hinteren Teil des Parks befindet sich "Medusa". "Medusa" ist ein floorless Coaster von Bolliger & Mabillard. Die Bahn hat grüne Schienen und orangefarbenen Stützen. Die Warteschlange ist thematisch an eine kalifornische Goldgräberstadt angelehnt, die von Medusa zerstört wurde. Der Eingang verfügt über einen Holzpfosten, der an den ursprünglichen Eingang von Medusa aus dem Jahr 1999 erinnert, und die Warteschlange ist mit Schildern mit der neuen Handlung und einem grün-orangefarbenen Farbschema ausgestattet. Davon bekommen wir allerdings nichts mit, denn die Schlange ist so kurz, dass wir gleich bis zur Station vorgehen können.

Da die letzte und die erste Reihe bereits belegt sind, stellen wir uns in der vorletzten Reihe an. Die Kinder wollen natürlich wieder außen sitzen. Und so bleiben für uns nur die Plätze innen.

Sobald der Zug beladen ist, fährt der Boden ein, so dass die Füße frei baumeln können. Nach dem Verlassen des Bahnhofs macht der Zug eine Linkskurve, um den 43 m hohen Lift zu erklimmen. Oben angekommen, gibt es einen kleinen Pre-Drop, bevor es in einem 55°-Winkel 40 m nach unten geht. Der Zug erreicht dann eine Höchstgeschwindigkeit von 98 km/h. Es folgen ein 29 m langer Dive Loop, eine Zero-g-Rolle, gefolgt von einer Kobra-Rolle. Danach geht es dann zurück in die Station.

Während der Fahrt kommen wir auch an einigen interessanten Elementen vorbei. So fahren wir u.a. durch eine ganze Reihe hintereinander aufgereihte Supermann Schilder. Und am Ende gibt es eine riesige Rolle, aus der feiner Wassernebel kommt. Das ist ganz witzig und auch mal etwas anderes.

Uns hat die Fahrt gut gefallen. Insbesondere Antonia hatte ihren Spaß und so wollen wir gleich noch einmal fahren, bevor wir später wieder durch den ganzen Park hierher laufen müssen. Nur Viktoria hat keine Lust auf eine Wiederholungsfahrt. Sie hat auf der Bahn etwas Kopfschmerzen bekommen, obwohl wir anderen die Fahrt als ziemlich ruhig empfunden haben.

Also holen wir unseren Rucksack aus dem Schließfach und besorgen noch etwas Wasser. Damit setzt sich Viktoria dann in den Schatten gegenüber vom Eingang, während wir noch einmal in den Wartebereich gehen. Auch dieses Mal können wir fast bis zur Station durchgehen. Dieses Mal bekommen wir sogar einen Platz in der letzten Reihe.

Die zweite Fahrt macht auch wieder Spaß, wobei dieses Mal leider die Wassereffekte nicht funktioniert haben. Als wir in der Schlussbremse stehen, winken wir Viktoria zu, die uns aber leider nicht sieht.

Wir verlassen die Bahn wieder und gehen zurück zu Viktoria. Wir verlassen den hinteren Bereich des Parks und laufen zurück zu "Joker". Die Achterbahn fährt jetzt wieder und so bringen wir unseren Rucksack in das Schließfach und stellen uns an. Die Warteschlange sieht gar nicht so voll aus, aber es geht nur langsam voran. Wir entscheiden uns für eine der beiden Seiten, haben aber keine wirkliche Präferenz, sondern wählen die Seite, die für uns leerer aussieht.

Nach etwa 30 Minuten Wartezeit sind wir endlich an der Reihe. In der Bahn sitzt man sich beim Einsteigen gegenüber. Bianca und Antonia sitzen zusammen und Matthias und Viktoria sitzen den beiden gegenüber. Viktoria fährt den ersten Lift gern mit dem Gesicht zur Schiene nach oben, weil sie dann bei der ersten Drehung nach unten schaut. Bianca und Antonia fahren dagegen lieber mit dem Rücken zur Schiene hoch, um sich dann von der Fahrt überraschen zu lassen.

"The Joker" ist eine S&S 4D Free Spin-Achterbahn, die wir auch schon in anderen Six Flags Parks gefahren sind. Die Wagen fahren im Zickzack entlang der Strecke und überschlagen sich während der Fahrt bis zu sechs Mal auf etwas unkontrollierte Weise.

Bei "The Joker" geht es zunächst eine 40 m hohe Steigung hinauf. Dann sausen die Wagen über Hügel, während sie sich mehrmals nach vorne drehen, bevor sie in einen steilen Raven Drop stürzen. Anschließend wechseln die Fahrer die Richtung und kommen in den Genuss eines Rückwärtsflips, drehen sich rückwärts in einen weiteren Raven Drop und enden dann mit einem Vorwärtsflip.

Die Fahrt macht eigentlich immer Spaß, auch wenn wir uns hier nur zwei Mal überschlagen haben. Manchmal sind die Drehungen etwas abrupt und man kann durch die schnellen Richtungswechsel leicht Kopfschmerzen bekommen. Aber dieses Mal geht es.

Nach der Fahrt verlassen wir die Station und gehen direkt zu "Harley Quinn Crazy Train", der direkt neben "The Joker" steht. Die Warteschlange ist jetzt auch wesentlich kürzer geworden, so dass wir uns hier anstellen.

"Harley Quinn Crazy Train" ist eine Stahlachterbahn, die der DC Comic Figur Harley Quinn nachempfunden ist. Sie wurde von der Firma Zierer hergestellt, 1999 eröffnet und als Junior-Achterbahn eingestuft.

Der "Harley Quinn Crazy Train" besteht aus einem einzigen Zug mit 20 Wagen, dem mit Abstand längsten im Park. Jeder Wagen hat eine Reihe mit zwei Sitzen für insgesamt 40 Fahrgäste. Die Bahn ist 8 m hoch, 360 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 36 km/h.

Auch wenn relativ viele Menschen in die Bahn passen und die Schlange auch nicht lang ist, warten wir am Ende etwa 20 Minuten, bis wir an der Reihe sind. Da uns die Bahn jetzt nicht so wichtig ist, ist uns der Platz ziemlich egal. Wir versuchen nur, relativ ans Ende der Bahn zu kommen. Und so sitzen Bianca und Antonia in der 15. Reihe und Matthias und Viktoria in der Reihe dahinter.

Die Fahrt ist ganz lustig und erinnert an die Tausendfüßerbahn im Tripsdrill oder eine Marienkäferachterbahn. Normalerweise würde man dafür nicht so lange anstehen. Aber hier ist die Bahn nach "Harley Quinn" thematisiert und dadurch ganz witzig.

Nach der Fahrt holen wir unsere Sachen aus dem Schließfach und machen eine kurze Snackpause und organisieren noch etwas zu trinken. Anschließend laufen wir wieder in den Metropolis Bereich. Hier steht noch eine Achterbahn, auf die wir uns freuen.

Wir schauen zuerst auf die Schilder am Eingang, aber auch hier muss alles in die Schließfächer. Also schließen wir auch hier wieder alles ein. Es ist immer ein bisschen schade, da man dann keine Fotos von den Bahnen machen kann.

Wir gehen in den Wartebereich und am Anfang sieht es auch gar nicht so voll aus. Wir laufen durch die Gänge im Außenbereich bis wir kurz vor einer Halle von einem Mitarbeiter angehalten werden. Hier werden die Leute dann nur noch schubweise durchgelassen. Wir werden noch einmal nach losen Gegenständen gefragt, die wir hier noch einmal in kleinere Locker einschließen könnten. Da wir nichts mehr haben, gehen wir direkt bis in die Halle. Hier trifft uns fast der Schlag, denn hier befinden sich noch einmal sehr viele Schlängelgänge, die auch alle voll sind.

Die Halle ist nicht wirklich thematisiert. An den Wänden hängen ein paar Fotos von Superhelden und Bösewichten. Während wir anstehen, gibt es eine Durchsage, dass die Bahn im Moment down ist. Einige Leute verlassen daraufhin auch den Wartebereich. Wir überlegen auch kurz, ob wir gehen sollen, aber wir haben nur noch diese Achterbahn und eine weitere offen. Da es bei der anderen auch voll sein soll, bleiben wir hier.

Am Ende dauert es über eine Stunde, bis wir endlich in der Station sind. Während wir anstehen, kommen auch einmal ein paar Sicherheitsleute in den Bereich, die mit mehreren Personen wieder hinausgehen. Offenbar hatten einige doch noch Telefone dabei, die hier ja nicht mehr erlaubt sind. Aber wir sehen noch wesentlich mehr Menschen, die auch ihre Telefone in der Hosentasche oder in der Hand haben und die nicht hinausbegleitet werden.

Als wir in die Station kommen, können wir uns die Plätze aussuchen. Die Kinder gehen in die letzte Reihe und wir in die Reihe davor. Und auch zwei Reihen vor uns können wir sehen, dass sich ein Mann sein Telefon in die Hosentasche steckt. Und so haben wir die ganze Fahrt über Angst, dass uns das Telefon entgegen fliegt.

"The Flash: Vertical Velocity" ist ein Vekoma Super Boomerang Launch Coaster, der an die DC Comic Figur The Flash angelehnt ist. The Flash ist auch eine Shuttle-Achterbahn und verfügt über einen Immelmann-Stall, eine Zero-g-Rolle und kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h.

Wir sind ja schon einige Boomerang Coaster gefahren, die nicht wirklich gut waren, aber diese Achterbahn ist wirklich toll. Als wir aussteigen, sind wir ganz begeistert. Wir würden die Bahn gern gleich noch einmal fahren. Aber wir haben jetzt insgesamt 70 Minuten bei der Bahn verbracht. Es ist jetzt 17:40 Uhr und wir müssen noch eine Achterbahn fahren. Der Park hat heute zwar bis 21:00 Uhr, aber wir wollen eigentlich nicht bis zum Parkschluss bleiben, da wir noch eine etwas längere Fahrt vor uns haben.

Also holen wir unsere Sachen wieder aus dem Schließfach und gehen jetzt zu "Superman: Ultimate Flight". In diesem Bereich des Parks waren wir noch gar nicht. Aber Superman ist auch die einzige Attraktion, die hier steht.

Die App zeigt eine Wartezeit von 60 Minuten an. Das wundert uns etwas, denn so voll sieht es gar nicht aus. Also gehen wir in den Wartebereich. Unseren Rucksack haben wir eingeschlossen, unsere Telefone nehmen wir dieses Mal mit. Auch die Trinkflasche nehmen wir mit, damit wir bei der langen Wartezeit auch etwas Wasser haben.

Am Anfang laufen wir die langen Wege des Wartebereichs entlang und es ist auch niemand zu sehen. So haben wir die Hoffnung, dass es gar nicht so voll ist. Doch dann kommen wir zu einem überdachten Bereich. Und hier sind alle Schlängel offen und komplett voll.

Während wir anstehen, können wir auch sehen, dass die Bahn nur mit einem Zug betrieben wird. Und so dauert es dann 50 Minuten, bis wir endlich in der Station sind. Die Wartezeit war unglaublich langweilig. Es gibt keine Thematisierung im Wartebereich, aber zum Glück haben wir im Schatten gestanden. Und um uns die Wartezeit zu vertreiben, haben wir "Wer bin ich?" gespielt.

Als wir in die Station kommen, stellen wir uns für die erste Reihe an. Das dauert zwar noch einmal zwei Züge mehr, aber wir haben jetzt schon so lange gewartet, dass das auch keinen Unterschied mehr macht.

"Superman: Ultimate Flight" ist ein Flying Coaster von Bolliger & Mabillard. Hierbei wird das Fliegen simuliert, indem die Fahrgäste parallel zur Schiene positioniert werden, und während des größten Teils der Fahrt auf den Boden schauen.

Die Bahn ist 32 m hoch, 841 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 82 km/h. Der Zug hat acht Wagen, wobei in jedem Wagen vier Personen in einer Reihe sitzen bzw. liegen können.

Die Fahrt macht Spaß, ist aber wie viele andere Flying Coaster, die wir bereits gefahren sind. Die Bahn hat natürlich auch einen "Pretzel Loop", den insbesondere Bianca immer als unangenehm empfindet. Aber wenn man sich vorher darauf einstellt und tief einatmet, tut es nicht ganz so doll in der Lunge weh.

Wir gehen jetzt noch einmal in den entgegengesetzten Teil des Parks. Wir laufen an "El Toro" vorbei, aber hier ist es jetzt sehr voll. Zum Glück sind wir die Bahn heute Mittag schon gefahren. Wir laufen über eine Brücke und können "El Toro" jetzt schön in der Abendsonne fotografieren. Etwas weiter hinten gibt es den Bereich Frontier Adventures, der westernmäßig thematisiert ist. Hier befinden sich ein Log Flume Ride und eine weitere Achterbahn, die heute leider nicht fährt.

Wir wollen uns noch einmal vergewissern, ob die Bahn, "Runaway Mine Train" von Vekoma, nicht doch noch aufmacht. Aber es ist keinerlei Bewegung in der Station und dem ganzen Bereich zu sehen. Auch der Log Flume, der von außen sehr schön aussieht, fährt nicht. Also machen wir nur ein Foto und gehen wieder zurück Richtung Ausgang.

Da es hier jedoch noch einen Shooting Dark Ride gibt, den Antonia unglaublich mag, schauen wir in der App, wie lange die Wartezeit ist. Wir sind diesen Shooter bereits in anderen Six Flags Parks gefahren und mussten eigentlich nie lange warten. Hier wird jetzt allerdings eine Wartezeit von 60 Minuten angezeigt.

Obwohl wir eigentlich schon ziemlich müde und kaputt sind, stellen wir uns an in der Hoffnung an, dass es doch schneller geht. Der Außenbereich der Warteschlange ist ganz leer. Als wir in das Gebäude , die Hall of Justice, gehen, kommen wir an dem bereits bekannten Denkmal von Superman, Batman und Wonder Woman vorbei. Und kurz danach müssen wir dann in der Warteschlange stehen. So lange haben wir in diesem Ride noch nie gewartet. Meistens konnten wir bis zum Animatronic von Cyborg durchgehen.

Jetzt müssen wir bis zu diesem Punkt allerdings 30 Minuten warten. Und obwohl wir dann schon fast beim Einstieg sind, dauert es noch einmal 10 Minuten, bis wir einen Wagen bekommen. Es werden einfach immer so viel Fast Pass Leute vorgelassen und auch ansonsten ist die Abfertigung unglaublich langsam. Wir dürfen unsere Flaschen erst zur Ablage bringen, als unser Wagen schon dasteht und wir eigentlich einsteigen könnten.

Der Wartebereich ist eigentlich gut thematisiert und während der Wartezeit erfahren wir, dass Lex Luthor die Justice League als gesetzlose Selbstjustizler gebrandmarkt hat. Indem er die Schwächen verschiedener Mitglieder der Liga ausnutzt und den Joker anheuert, um die Liga abzulenken, hat Luthor Supergirl, Flash, Green Lantern und Wonder Woman gefangen genommen. Cyborg rekrutiert die Fahrer für das Reserve-Team der Justice League und schickt sie mit RTVs, autonomen Fahrzeugen, die die Fahrer dank der Informationen von Superman und Batman zu den Krisenherden in der Stadt bringen, nach Metropolis. Jeder Fahrer verfügt über einen EMP-Blaster, der Objekte - einschließlich robotischer Feinde - zerstört und Menschen betäubt, wodurch Punkte gesammelt werden können.

Als das RTV die Hall of Justice verlässt, fahren wir durch eine blaue Nebelwolke, die uns vorübergehend vor Jokers tödlichem grünen Lachgas schützt. Vor den S.T.A.R. Labs kämpft Superman gegen den Joker, wird jedoch von Lex Luthor außer Gefecht gesetzt und gefangen genommen. Der Joker versucht, das RTV mit Gas zu attackieren, doch wir entkommen nach Metropolis, bevor wir LexCorp erreichen, wo Cyborg versucht, sich in die Sicherheitssysteme des Gebäudes zu hacken. Batman kommt zur Unterstützung, sodass wir LexCorp betreten können, wo wir von Luthor überfallen werden.

Der RTV fährt zu dem riesigen Labor, in dem die Mitglieder der Liga gefangen gehalten werden. Während wir versuchen, Luthors Roboterwächter zu zerstören, befreien Cyborg und Batman die Liga. Auf ihrer Flucht zurück in die Stadt kämpfen die Justice League und das Reserve Team gegen Lex Luthor, den Joker, Lexbots und ihre Handlanger und verfolgen die beiden in die U-Bahn der Stadt, bevor sie sie schließlich fassen können.

Als Dank für die Rettung der Stadt werden wir zu Ehrenmitgliedern der Justice League ernannt und erhalten unsere Punktestände zu sehen, darunter auch den besten Punktestand für dieses Fahrzeug. Und auch dieses Mal haben natürlich Matthias und Antonia die meisten Punkte.

Die Fahrt hat wieder einmal viel Spaß gemacht. Es gibt viele Animatronics und Effekte und die Filme auf der Leinwand sind wirklich gut. Aber noch einmal würden wir uns nicht für 50 Minuten anstellen. Das war jetzt auch unsere dritte Fahrt in diesem Dark Ride.

Mittlerweile ist es 20:10 Uhr und so machen wir uns auf den Weg zum Ausgang. Wir sind jetzt doch länger als erwartet und fast bis Parkschluss geblieben. Wir schauen noch einmal, wie voll es bei "The Flash: Vertical Velocity" ist, aber hier ist es immer noch zu voll.

Also verlassen wir den Park und gehen zum Auto. Wir sind froh, dass wir kalte Getränke im Wagen haben, auch wenn es jetzt schon dunkel und etwas kühler geworden ist. Wir holen uns auch ein paar Snacks für die Fahrt nach vorne und machen uns dann auf den Weg.

Wir haben jetzt eine etwa 2,5-stündige Fahrt vor uns. Wir müssen erst einmal wieder an New York vorbei. Und hoffen, dass jetzt keine Maut mehr anfällt. Jedenfalls haben wir das so ins Navi eingegeben. Wir fahren zunächst auf die NJ 9. Hier ist es ziemlich voll. Und das bleibt leider auch so, bis wir endlich an New York vorbei gefahren sind.

Als wir den Hudson River überqueren, fahren wir über eine schöne Brücke. Wie sich später herausstellt, ist auch dies eine Mautbrücke. Wir haben allerdings kein Schild gesehen, wären im Zweifelsfall aber auch keinen Umweg gefahren, denn es ist bereits 23:00 Uhr und wir wollen nur noch ins Hotel.

Gegen 24:00 Uhr erreichen wir nach über 3 Stunden endlich unser Hotel. Wir checken ein und suchen uns einen freien Platz auf dem vollen Parkplatz. Wir bringen unsere Koffer, die Kühlbox und das Essen nach oben. Das Zimmer ist eigentlich recht schön. Wir haben zwei große Betten und einen abgetrennten Bereich mit Sitz- und Küchenecke. Es gibt hier auch einen Schreibtisch. Der einzige Nachteil ist, dass sich das Waschbecken außerhalb des Badezimmers und zwar genau gegenüber den Betten befindet.

Da Viktoria noch etwas Hunger hat, isst sie ein paar Bran Flakes. Die anderen machen sich in der Zwischenzeit bettfertig. Wir packen jetzt auch nur die notwendigsten Sachen aus, da wir nur eine Nacht bleiben.

Wir verstauen noch ein paar Sachen aus der Kühlbox im Kühlschrank, der sich komischerweise im Kleiderschrank bzw. einer Nische befindet. Um 1:00 Uhr liegen wir aber dann alle müde im Bett und schlafen auch sofort ein.


Der fünfte Tag in Daten:

Datum
03.08.2025
Uhrzeit New Jersey/New York/Connecticut: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)

Eintritt
Six Flags Great Adventure (Eintritt USD 49,00 p.P. und Parken USD 30,00 im ALL PARK* PASSPORT enthalten)

Übernachtung
Springhill Suites Milford , Milford (gebucht über hotels.com )
Preis pro Nacht (Suite - 2 Doppelbetten): EUR 135,62

Sonstige Ausgaben
Tanken bei Exxon in Linden: USD 67,08 (EUR 58,93), 22,074 G à 3,039 USD/G
SF Great America, Locker: USD 2,00 (EUR 1,76) und USD 10,00 (EUR 8,79)
SF Great America, Season Bottle Six Flags: USD 39,44 (EUR 34,17)
Maut - NYSTA Mario Cuomo Bridge (USD 11,81)+Administration Fee (USD 14,99): USD 26,80 (EUR 23,13)

Entfernung
197 Meilen gefahren
16.882 Schritte (11,37 km) gelaufen

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