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Tag 7: Six Flags Great Escape

Die heutige Nacht haben wir sehr gut geschlafen. Wir haben die Fenster am Abend aufgemacht und es hat sich sehr gut abgekühlt. Um 7:00 Uhr klingelt dann für Bianca der Wecker. Sie geht vorsichtig ins Bad, um Antonia nicht zu wecken, die ja direkt nebenan schläft.

Um 7:30 Uhr wird dann der Rest der Familie geweckt. Dazu muss Bianca dann auch nach unten ins Wohnzimmer gehen, denn hier schläft Viktoria. Auch sie hat sehr gut in ihrem Nest geschlafen und fand es auch nicht gruselig.

Während die anderen langsam aufstehen und sich fertig machen, deckt Bianca schon einmal den Frühstückstisch. Um 8.30 Uhr sind wir dann alle so weit, dass wir frühstücken können. Es gibt wie immer Toast, Toasties und Cornflakes.

Anschließend räumen wir auf und packen unsere Kühlbox. Auch Snacks für den Park werden eingepackt. Um 9:45 Uhr machen wir uns auf den Weg. Am Anfang fahren wir kleine Straßen entlang und kommen durch Orte mit wirklich schönen und teilweise imposant großen Häusern. Nach etwa 20 Minuten Fahrt geht es auf die Interstate 87. Hier ist die Fahrt nicht mehr so interessant.

Kurz vor unserem Ziel halten wir noch einmal bei einem Walmart. Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir mal etwas von der Deli Theke bekommen. Und tatsächlich werden wir hier endlich fündig. Da Antonia gerne die Hähnchenteilchen probieren möchte, nehmen wir vier Hähnchenteile. Dazu gibt es eine Beilage. Und hier wählen wir die Kartoffelecken. Von diesem Meal nehmen wir dann gleich zwei Portionen. Außerdem nehmen wir noch eine kleine Portion Cheese Bites. Und zusätzlich nehmen wir noch zwei Packungen Zimt-Rosinen-Bagels und ein Toastbrot mit.

Mit den Einkäufen gehen wir zum Auto. Als wir alles einpacken, bemerken wir, dass wir die Eiswürfel vergessen haben. Also gehen Matthias und Viktoria noch einmal in den Laden, um einen Sack zu kaufen. Bianca und Antonia bleiben beim Auto.

Die Eiswürfel werden anschließend in die Kühlbox geschüttet und dann kann es weiter gehen. Um 11:15 Uhr erreichen wir die Gegend um Six Flags Great Escape. Hier sieht es ein bisschen wie in einem Skiresort aus. Es gibt viele größere Hotels und Ferienanlagen. Und tatsächlich kann man hier im Winter Skifahren und ansonsten Wandern oder Bootfahren.

Die Gegend ist so ganz anders als an den anderen Tagen und im Moment können wir noch gar nicht richtig ausmachen, wo sich der Park befindet. Doch dann tauchen plötzlich wie aus dem Nichts die ersten Achterbahnschienen auf. Wir folgen den Schildern zum Parkplatz, der sich auf der anderen Straßenseite des Parks befindet.

Der Parkplatz bzw. die einzelnen Abschnitte des Parkplatzes sind schon gut gefüllt. Auch der Parkplatz sieht ganz anders aus. Es ist nicht eine einzige riesige Betonfläche, sondern mehrere kleinere Abschnitte, die durch Bäume und Büsche voneinander getrennt sind. Und wir fahren teilweise nur noch auf Sand und Schotter.

Wir suchen uns einen Platz in der Nähe eines Baumes, in der Hoffnung, im Laufe des Tages etwas im Schatten zu stehen. Dann packen wir unseren Rucksack, nehmen unsere Trinkflaschen und machen uns auf den Weg. Dazu müssen wir zunächst über eine Fußgängerbrücke gehen, um die Straße zu überqueren. Dabei können wir schon einen guten Blick auf "Steamin' Demon" werfen.

Wir gehen zum Eingang von Six Flags Great Escape. Dieser sieht komplett anders aus, als die Eingänge der anderen Parks.

Wir zeigen unsere Season Passes vor, aber es ist nur bei Viktoria ein Foto hinterlegt. Und so müssen wir alle noch einmal ein Foto von uns machen lassen. Das war in den anderen Parks bisher kein Problem, aber ausgerechnet hier müssen wir ein Foto machen lassen.

Danach gehen wir in den Park. Und auch hier sieht es auf den ersten Blick ganz anders aus. Der Park ist sehr grün. Man hat teilweise das Gefühl, dass er mitten im Wald liegt. Und auch die Maskottchen, die zur Begrüßung hier stehen, sind ganz andere. Sonst sehen wir ja immer Snoopy, Tweety, Sylvester oder andere Figuren der Peanuts oder Looney Tunes. Hier gibt es aber die Timbertown Gang bestehend aus Frankie the Fox, Bucky the Beaver, Rocky the Racoon und Spruce the Moose.

Dies liegt daran, dass der Park erst später von der Six Flags Gruppe übernommen wurde und der ursprüngliche Charakter des Parks teilweise erhalten blieb.

Wir konzentrieren uns zunächst wie immer auf die Achterbahnen und gehen als erstes zu "Steamin' Demon", die wir ja schon von weitem sehen konnten. Auf dem Weg dorthin laufen wir durch den Ghosttown Bereich. Dieser ist im Stil einer Westernstadt gehalten und sieht sehr schön aus. Hier befindet sich auch eine weitere Achterbahn, "Canyon Blaster", die leider heute geschlossen ist.

Also gehen wir weiter zum Eingang von "Steamin' Demon". Hierbei handelt es sich um eine Stahlachterbahn von Arrow. Die Bahn passt eigentlich gar nicht in den Ghosttown Bereich. Der einzelne blaue Zug fährt auf orangefarbenen und gelben Schienen mit blauen Stützen. Die Achterbahn verfügt über einen einfachen Looping und einen doppelten Korkenzieher. Die eigentliche Fahrzeit ist sehr kurz, da die Achterbahn die ca. 480 m lange Strecke in etwa 37 Sekunden zurücklegt.

Die Bahn ist 29 m hoch, 477 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 72 km/h. Es gibt einen Zug mit sieben Wagen. Jeder Wagen verfügt über zwei Zweierreihen. Der Wartebereich ist auch nicht voll und so gehen wir bis zur Station vor. Wir stellen uns für die letzten beiden Reihen an. Dieses Mal fahren Bianca und Viktoria zusammen in der letzten Reihe. Matthias und Antonia setzen sich in die Reihe davor.

Als es losgeht, erwarten wir das schlimmste. Aber die Fahrt ist eigentlich angenehmer als gedacht. Aber trotzdem benötigen wir hier nicht unbedingt eine Wiederholungsfahrt.

Nach der Fahrt machen wir eine kurze Pause in einer überdachten Picknick Area, denn es ist hier ziemlich warm. Außerdem besorgen wir uns noch kühle Getränke.

Nach 10 Minuten gehen wir dann weiter. Zunächst müssen wir wieder durch den Kinderbereich gehen. Hier stehen kleine Häuser, in die man teilweise hineingehen kann und in denen Märchen nachgestellt werden oder die Maskottchen wohnen.

Die nächste Achterbahn, zu der wir gehen, ist "Flashback". "Flashback" ist wie der Name schon sagt ein Shuttle-Coaster von Vekoma. Die Achterbahn ist ein Standard-Boomerang-Modell. Die Bahn ist 35,5 m hoch, 285 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 75,6 km/h.

Auch hier ist es nicht voll, sodass wir wieder direkt bis zur Station gehen können. Und so stellen sich die Kinder für die letzte Reihe an und wir für die Reihe davor.

Der Zug wird von einem Fangwagen hinter der Station hochgezogen. Dann wird der Zug losgelassen und fährt durch die drei Inversionen. Der Zug wird dann am zweiten Spike aufgefangen, nach oben gezogen und wieder losgelassen. Der Zug fährt anschließend wieder rückwärts durch die drei Inversionen.

Die Bahn ist ein bisschen schmerzhaft. Insbesondere in der cobra-roll gibt es aufgrund der Schulterbügel ein paar Schläge auf die Ohren. Auch hier werden wir keine weitere Fahrt machen.

Als nächstes gehen wir in den Kinderbereich "Timber Town". Hier sind die Maskottchen um Spruce the Moose zu Hause. Und natürlich gibt es hier auch eine Achterbahn. Am Eingang ist ein Schild angebracht, dass dieser Bereich für Kinder unter 1,37 m und deren Begleiter reserviert ist. Und tatsächlich sehen wir hier nur Familien mit kleinen Kindern. Die Fahrgeschäfte sind wirklich süß und die Achterbahn sieht auch süß aus. Die Achterbahn heißt "Frankie's Mine Train" und ist eine Familienachterbahn aus Stahl von Zamperla. Die Bahn ist 4 m hoch, 80 m lang. Es gibt einen Zug mit sechs Wagen. Jeder Wagen verfügt über eine Zweierreihe.

Wir schauen uns die Achterbahn erst einmal von weitem an. Als es etwas leerer ist, fragen wir den Operator, ob wir auch fahren dürfen. Aber er sagt, dass dies nicht erlaubt sei. Dazu müssten wir ein kleines Kind dabei haben. Das haben wir leider nicht und sind auch etwas enttäuscht. Es ist auch überhaupt nicht verständlich, warum man ohne kleine Kinder nicht fahren darf. Zumal es heute auch relativ leer ist und unseretwegen keine Kinder warten müssten. Aber na gut, die Regeln sind eben die Regeln und wahrscheinlich würde der Operator Ärger bekommen.

Also laufen wir weiter durch den Park zur nächsten Bahn. Auf unserem Weg kommen wir durch einen deutschen Bereich. Hier steht ein Löwe mit einem Bierkrug von Paulaner und es weht die Bayern Flagge. Außerdem gibt es hier auch ein "Bierhaus", genauso auf Deutsch geschrieben.

Wir kommen an einigen kleineren Fahrgeschäften vorbei, doch dann sind wir schon fast im Wasserpark "Hurricane Harbor", in den es hier nahtlos übergeht. Während sich auf der einen Seite die Wasserrutschen befinden, steht auf der anderen Seite die Holzachterbahn "Bobcat".

Der Eingang ist schön gestaltet und es sieht alles richtig neu aus. Und so gehen wir in den Wartebereich. Leider ist es hier zum ersten Mal etwas voller. Der Wartebereich ist jetzt nicht wirklich schön. Es gibt einen Holzzaun, der den Wartebereich von der Bahn abtrennt. Hier schlängeln sich die Gänge lang. Beim Warten kann man immer wieder einen Blick auf die Achterbahn werfen, wenn sie aus der Station kommt oder wieder hineinfährt. Am Ende des Wartebereichs geht es dann eine Treppe zur Station hinauf.

Die Station sieht schon nett aus. Sie sieht ein bisschen wie eine Schweizer Skihütte aus. Das passt jetzt nicht so richtig zum "Bobcat" Thema ist aber eine Hommage an die Bahn, die hier vorher stand. Dies war der Alpine Bobsled, ein Coaster von Vekoma. Und man hat die alte Station für die neue Bahn wiederverwendet.

"Bobcat" ist eine Holzachterbahn von The Gravity Group. Die Bahn ist 17 m hoch, 430 m lang und 64 km/h schnell. Es gibt zwei Züge mit sechs Wagen. Jeder Wagen hat eine Zweierreihe. Wir stellen uns für die letzten beiden Reihen an. Vor uns in der Reihe steht ein einzelner Mann, der sehr viele Fotos von der Achterbahn macht. Wir vermuten gleich, dass es sich hier um einen Achterbahn-Counter handelt. Er hat auch ein Cap auf, auf dem sich ein Youtube Zeichen und ein QR-Code befinden. Matthias scannt den Code und wir erfahren dadurch, dass er seinen eigenen Youtube Kanal hat.

Die Fahrt auf der Bahn macht richtig Spaß. Die Fahrt ist sehr schnell und rasant, aber auch sehr soft. Es rumpelt überhaupt nicht und es gibt gute Airtime-Momente. Insgesamt mussten wir jetzt 20 Minuten warten. Das ist eigentlich nicht lange, aber bei dem leeren Park kommt es uns schon sehr lange vor.

Als wir die Bahn verlassen, sehen wir, dass der Wartebereich noch voller geworden ist. Eigentlich würden wir gern noch einmal fahren, aber jetzt ist uns die Wartezeit zu lang. Daher gehen wir erst einmal zur letzten Achterbahn für heute. Und das wird auch Biancas 600. Achterbahn werden.

Um zu dieser Achterbahn zu kommen, müssen wir jetzt wirklich durch den Wasserpark gehen. Wir laufen an den Becken vorbei, aber die Rutschen auf der einen Seite sind heute nicht in Betrieb. Auf jeden Fall ist hier kein Wasser in den Becken. Und da sich dieser Teil des Parks auch mitten im Wald befindet und überall Nadelbäume stehen, sieht es hier auch ziemlich dreckig aus. Im Wellenbecken auf der anderen Seite ist aber Betrieb. Es ist ja auch wieder ganz schön warm heute. Es sind ca. 35° C.

Wir gehen auf jeden Fall erst einmal weiter zur Achterbahn. Hier steht "Comet". "Comet" ist eine Holzachterbahn von Philadelphia Toboggan Coasters. "Comet" bietet eine 2-minütige Fahrt über mehrere Hügel. Der erste und größte Hügel hat eine Fallhöhe von 27 m und bringt die Fahrgäste auf eine Höchstgeschwindigkeit von 89 km/h.

Hier im hinteren Teil des Parks ist überhaupt nichts los. Wir gehen in den Wartebereich und direkt hoch bis in die Station. Wir wählen wie immer die Plätze in der letzten Reihe. Da es Biancas 600. Achterbahn ist, darf sie in die letzte Reihe. Matthias geht ebenfalls in die letzte Reihe und die Kinder in die Reihe davor.

Die Fahrt macht wirklich Spaß. Sie ist schnell und nicht zu rumpelig. Auch wenn die Bahn schon alt aussieht, ist sie doch "erst" aus dem Jahr 1994. Die 1.279 m lange Strecke beschreibt ein klassisches Out-and-Back-Layout und es gibt mehrere Airtime-Hügel. Und wie immer fühlt sich die Fahrt viel zu schnell an.

Als wir aus der Achterbahn kommen, sehen wir den Youtube Mann wieder, der ein paar Aufnahmen von "Comet" macht. Matthias spricht ihn an, aber er ist nicht gesprächig und hat offenbar keine Lust auf Small Talk mit uns. Also gehen wir weiter.

Jetzt ist es 13:15 Uhr und wir sind mit allen Achterbahnen durch. Leider sind es dann doch weniger, als wir erwartet haben. Wir machen kurz Pause im Schatten und essen ein paar Snacks. Außerdem tragen wir auf Coaster-count noch unsere Meilensteine nach. Anschließend gehen wir wieder zurück zum vorderen Teil des Parks. Leider sind heute auch einige Attraktionen geschlossen. In der Nähe von "Comet" steht ein Zamperla Frisbee, der leider geschlossen ist.

Und so gehen wir zu "Cannonball Express" einen Musik Express von Mack Rides. Da Bianca auf diesen Fahrgeschäften immer schlecht wird, bleibt sie draußen, während sich Matthias, Antonia und Viktoria anstellen. Sie müssen auch nicht lange warten, bis sie an der Reihe sind. Die drei gehen in einen Wagen und sie haben auch sehr viel Spaß. Die Bahn fährt am Ende sogar noch rückwärts.

Wir gehen Richtung Ausgang und schauen noch einmal im Ghosttown Bereich vorbei. Aber die Achterbahn "Canyon Blaster" ist natürlich immer noch geschlossen.

Und bei "Steamin' Demon" ist mittlerweile auch eine kleine Schlange. Aber vor "Steamin' Demon" steht noch ein Booster Ride, ein Riesenpendel. Hier sieht es relativ leer aus. Und so stellen sich Matthias und Viktoria an. Antonia weiß noch nicht genau, ob sie fahren möchte. Und so bleiben Bianca und Antonia in der überdachten Picknick Ecke. Nach kurzer Zeit kommen Matthias und Viktoria aber schon wieder. Der Ride hat gerade technische Defekte. Daher ist es wahrscheinlich so leer.

Wir gehen noch kurz in den Souvenirshop und schauen uns um. Aber es gibt hier nichts besonderes. Also verlassen wir den Park und gehen zum Auto zurück. Wir wollen jetzt zwar noch nicht nach Hause fahren, aber wir haben heute unsere Badesachen eingepackt. Und da wir schon so früh mit dem Freizeitpark fertig sind, haben wir heute mal Zeit, den Wasserpark auszuprobieren. Es ist zwar nicht der schönste Wasserpark, aber wer weiß, wann wir mal wieder die Gelegenheit haben.

Also holen wir unsere Badetasche aus dem Auto, stecken noch ein paar Snacks ein und gehen wieder zurück zum Eingang. Dieses Mal müssen wir bei der Security die Tasche kontrollieren lassen. Anschließend gehen wir zum Eingang. Wir müssen aber weder unsere Tickets noch unseren Stempel vorzeigen, weil der Mann, bei dem wir uns gerade den Stempel geholt haben, uns offenbar wiedererkennt.

Mit den Badesachen laufen wir jetzt direkt durch zum Wasserpark. Dort suchen wir uns einen Platz beim Wellenpool. Hier ist alles schon ganz gut besetzt, aber wir finden noch vier freie Liegen. Diese gibt es nur auf der einen Seite des Pools, auf der anderen Seite befinden sich Cabanas, die aber auch teilweise belegt sind.

Anschließend gehen wir uns umziehen. Dabei gibt es dann noch einen kleinen Streit mit Antonia. Der Bikini, den sie für den Urlaub eingesteckt hat, gefällt ihr jetzt nicht mehr. Und da sie eigentlich diejenige war, die unbedingt baden wollte, ist Viktoria jetzt sauer, weil sie sich extra für Antonia umgezogen hat. Also muss Bianca ihren neu gekauften Bikini an Antonia abtreten und sie muss ihren alten Bikini anziehen.

Als wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich alle umgezogen sind, gehen wir ins Wasser. Bianca ist das Wasser wie immer zu kalt und so setzt sie sich nur am Eingang des Pools in das flache Wasser, während die anderen nach hinten gehen. Die Wellen sind recht ordentlich und alle haben Spaß.

Leider wird das Becken jede Stunde einmal für alle gesperrt. Dann müssen alle aus dem Wasser und die Life Guards haben eine kurze Pause. Außerdem wird der Pool nach Gegenständen abgesucht.

In der Zeit gehen wir zurück zu den Liegen und essen und trinken ein bisschen. Um 18:00 Uhr schließt der Wasserpark, aber um 17:30 Uhr leert es sich so langsam. Also gehen wir auch aus dem Wasser und legen uns ein bisschen auf die Liegen, um uns trocknen zu lassen.

Anschließend ziehen uns wieder um. Da wir die ganze Zeit, auf der wir auf der Liege liegen, "Comet" hinter und fahren sehen konnten, gehen wir noch einmal zur Achterbahn.

Es ist wieder komplett leer. Wir gehen wieder in die letzten beiden Reihen. Als wir zurück in die Station kommen, stehen Leute für die letzte Reihe an. Also fragen wir, ob wir uns einen anderen Platz suchen dürfen, ohne aus der Station zu gehen. Und wir dürfen, so dass wir uns dieses Mal weiter nach vorne setzen.

Wir haben auch dieses Mal Spaß auf "Comet" und der Tag nimmt noch ein schönes Ende. Wir schlendern anschließend noch gemütlich Richtung Ausgang. Auf unserem Weg biegen wir noch einmal nach Timbertown ab und es ist jetzt komplett leer. Es ist jetzt ein anderer Operator bei "Frankie's Mine Train". Aber auch er sagt, dass wir leider nicht fahren dürfen, es ihm aber sehr leid tun würde.

Und so laufen wir endgültig zum Ausgang. Wir hatten einen schönen Tag, aber so richtig gut hat uns der Park jetzt nicht gefallen. Er ist schon recht klein und insgesamt sind wir heute nur vier neue Achterbahnen gefahren. Für die USA ist das recht wenig, aber für deutsche Verhältnisse ist der Park wahrscheinlich schon recht gut.

Wir machen uns dann auf den 45-minütigen Rückweg. Aber erst einmal halten wir wieder bei dem Walmart von heute morgen an. Es ist jetzt 19:00 Uhr und wir hoffen, dass wir noch etwas von der Deli Theke bekommen. Und tatsächlich ist hier alles noch gut gefüllt.

Also bestellen wir cheese bites, Jalapeno Poppers und Kartoffelecken. Es ist ein bisschen peinlich aber wir wollen alles jeweils zwei Mal in der Größe small. Wir werden gefragt, ob wir auch einmal large nehmen würden, aber wir lehnen ab. Denn wir haben das Gefühl, dass zwei Mal small ein Mal large entspricht. Allerdings kostet small USD 0,97, während large USD 3,84 kostet.

Außerdem kaufen wir noch ein paar Dosen Sprite. Viktoria ist auf den Geschmack gekommen, obwohl darin Kohlensäure enthalten ist und sie sonst immer stilles Wasser trinkt. Auch ein paar Mini Gurken, Mini Paprikas, Nudeln, Tomatensoße und geriebener Mozzarella werden gekauft. Auch die Kopfschmerztabletten für Bianca, die wahre Wunder wirken, werden eingesteckt.

Mit den Einkäufen geht es dann wieder zum Auto. Die Snacks werden gleich auf der Rückfahrt im Auto gegessen. Wir halten aber erst noch einmal an der Tankstelle an.

Gegen 20:15 Uhr sind wir dann in der Nähe unserer Unterkunft. Hier halten wir noch einmal an einem Supermarkt an. Es gibt hier zwar keinen Walmart, aber einen Hannaford. Diese Kette kennen wir bisher noch nicht. Als wir in den Supermarkt gehen, sehen wir, dass es hier auch Pfandflaschen Automaten gibt. Also gehen wir zurück zum Auto und holen unsere leeren Dosen. Bisher haben wir diese immer weggeschmissen, aber jetzt können wir sie wie in Deutschland in die Automaten stecken. Leider werden nicht alle Dosen angenommen und so bekommen wir nur einen Pfandbon über USD 0,05. Aber wir werden jetzt die leeren Dosen sammeln.

Da uns aufgefallen ist, dass wir in diesem Urlaub noch gar kein Eis gegessen haben, wollen wir jetzt nach Ben & Jerry's Eis schauen. Da es heute kein Abendessen mehr geben wird, nehmen wir drei Sorten mit. Jeder darf sich eine Sorte aussuchen. Bianca nimmt keine, denn sie isst nicht so gerne Eis. Viktoria entscheidet sich für "Churray for Churros!", Antonia nimmt "Choco-lotta Chessecake Sundae" und Matthias "New York Super Fudge Chunk".

Nach etwa 10 Minuten Fahrt sind wir dann wieder in der Unterkunft. Wir packen alles aus und hängen die nassen Badesachen zum Trocknen auf. Dann decken wir den Tisch und essen unser Eis.

Anschließend gehen wir noch Duschen und Haarewaschen, weil alles extrem nach Chlor riecht. Viktoria macht noch Duolingo auf dem iPad und Antonia verkriecht sich in ihr Bett, um zu lesen. Und so können wir heute endlich mal ein bisschen früher ins Bett gehen. Trotzdem ist es dann wieder 22:45 Uhr als wir alle so langsam eingeschlafen sind.


Der siebente Tag in Daten:

Datum
05.08.2025
Uhrzeit New York: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)

Eintritt
Six Flags Great Escape (Eintritt USD 35,00 p.P. und Parken USD 30,00 im ALL PARK* PASSPORT enthalten)

Übernachtung
Historic Village Home , Greenwich (gebucht über airbnb.de )
Preis pro Nacht (Apartment: 4 Gäste, 1 Schlafzimmer, 3 Betten, 1 Badezimmer): EUR 139,18

Sonstige Ausgaben
Walmart, Queensbury: USD 12,00 (EUR 10,42)
Walmart, Queensbury: USD 2,01 (EUR 1,75)
Walmart, Queensbury: USD 53,05 (EUR 46,07)
Tanken bei Stewart's Shops in Glens Falls: USD 68,39 (EUR 59,39), 22,284 G à 3,069 USD/G
Hannaford, Greenwich: USD 14,92 (EUR 12,96)

Entfernung
53 Meilen gefahren
xx.xxx Schritte gelaufen

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