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Tag 10: Canada's Wonderworld - Tonawanda
Heute hat der Wecker mal wieder etwas früher geklingelt. Bianca steht etwas verschlafen um 5:30 Uhr auf. Um 6:00 Uhr werden dann die Kinder geweckt. Bianca macht schnell noch eine Waschmaschine an und räumt die Sachen von gestern aus dem Trockner. Zum Glück dauert das Waschen hier nicht so lange, allerdings wird die Wäsche auch nicht so richtig sauber. Aber immerhin riecht sie wieder frisch.
Anschließend wird dann der Frühstückstisch gedeckt und schon einmal die Koffer gepackt, denn heute verlassen wir unsere Unterkunft und auch Kanada wieder. Um 6:50 Uhr fängt Matthias schon einmal mit dem Frühstück an. 10 Minuten später sitzen dann alle am Frühstückstisch. Es gibt wie immer Toast und Toasties mit Marmelade oder Frischkäse und Cerealien.
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Nach dem Frühstück waschen wir ab, räumen den Kühlschrank leer und packen die restlichen Sachen in die Koffer. Gegen 7:45 Uhr bringen wir alles zum Auto, so dass wir um 8:00 Uhr losfahren können. Wir machen noch ein Foto von der Unterkunft. Es hat uns hier sehr gut gefallen und wir würden auf jeden Fall noch einmal hierherkommen.
Auf unserem Weg zu Canada's Wonderland halten wir noch bei einem Freshco an. Diese Supermarktkette kennen wir bisher noch nicht. Als wir hineingehen, haben wir das Gefühl, dass es sich um eine eher höherpreisige Kette handelt. Wir schauen noch, ob es vielleicht eine Deli-Theke gibt oder vielleicht leckeres Brot. Aber leider werden wir nicht fündig.
Also gehen wir nur zur Kasse, um einen Beutel mit Eiswürfeln zu kaufen, die wir uns dann aus der Eistruhe am Ausgang nehmen. Wir sind etwas überrascht über den Preis, aber der Eisbeutel ist dann auch ziemlich groß. Wir füllen das Eis in die Kühlbox und fahren weiter.
Heute finden wir die Einfahrt zum Parkplatz von Canada's Wonderland auch besser als gestern, so dass wir nicht den Umweg fahren müssen. Aufgrund unseres Zwischenstopps beim Supermarkt sind wir aber trotzdem erst um 8:40 Uhr da. Der Parkplatz ist schon ein bisschen gefüllt, aber es sieht noch nicht übermäßig voll aus. Am Sicherheitscheck ist es etwas voller, aber auch hier sind wir schnell durch.
Mit unserem Season Pass können wir heute das early entry nutzen und kommen eine Stunde früher in den Park. Um diese Zeit haben dann jedoch nur ausgewählte Achterbahnen auf. Dazu gehören aber "Alpenfury" und "Fly", die uns noch fehlen.
Also gehen wir direkt zu "Alpenfury". Wir laufen auf die Rückseite des Wonder Mountain und müssen erst einmal unseren Rucksack in das Schließfach bringen. Danach suchen wir das Ende der Schlange. Der Wartebereich ist noch nicht auf und so stehen alle Gäste mitten auf dem Weg.
Bianca schaut noch einmal, wer denn jetzt in den eigentlichen Warteberich gelassen wird, aber das sind die Leute mit FastPass. Als Bianca wieder zurückkommt, meint Antonia auf einmal, ob wir auch den pinken Flamingo sehen würden. Wir schauen uns alle um, sehen aber nichts. Dann beschreibt Antonia genauer, wo sie denn etwas sieht, und zwar auf dem Holzgeländer. Da sie sich nicht traut, nachzuschauen, muss Bianca hingehen. Und tatsächlich steht dort eine kleine pinke Flamingo Figur.
Im letzten Jahr in Califorinia's Great America haben wir einen Mann getroffen, der im Park kleine Enten versteckt hat. Und Antonia wollte unbedingt eine Ente finden. Leider haben wir das nicht. Und so ist sie ganz stolz, dass sie jetzt den Flamingo hat.
Leider geht es in unserer Schlange nicht weiter. Wir können auch noch keinen Zug fahren sehen und nach einiger Zeit erfahren wir, dass die Bahn wohl im Moment technische Probleme hat. Mittlerweile ist es auch schon kurz vor 10:00 Uhr, so dass jetzt auch die "normalen" Parkbesucher in den Park kommen. Da hat uns der early entry gar nichts gebracht.
Während wir hier aber stehen, haben wir genug Zeit, uns umzuschauen. Und so sieht Bianca in der Nähe, wo der Flamingo gestanden hat, etwas oranges leuchten. Das könnte jetzt auch ein Kaugummi oder Bonbon sein. Aber als Bianca nachschaut, sieht sie einen orangen Affen. Und ganz in der Nähe steht noch ein Bärchen.
Jetzt ist natürlich der Ehrgeiz geweckt und wir schauen die ganze Zeit, ob wir noch irgendetwas sehen. So langsam geht es auch in der Warteschlange weiter, denn die ersten Züge fahren und der Wartebereich wurde aufgemacht, so dass jetzt alle in die Schlängelgänge vor der Station strömen.
Die einzelnen Gänge sind durch Metallgitter getrennt und als wir hier stehen, sieht Antonia wieder eine Figur. Die Person, die die Figuren verteilt, muss also vor uns in der Schlange stehen. Und so überlegen wir, wer es denn sein könnte.
Während wir hier noch etwa 35 Minuten anstehen, finden die Kinder acht Figuren in allen möglichen Größen. Dabei sind Enten, Schweine, Affen, Schildkröten usw. Antonia ist wirklich gut im Auffinden der Sachen und Viktoria ist traurig, dass sie nichts findet. Am Ende einigen sie sich aber, dass die Figuren für die Allgemeinheit sind und sie sie sich dann zu Hause in den Flur stellen.
Um 10:35 Uhr sind wir dann endlich in der Station. Diese sieht ganz schön gestaltet aus. Es hängen z.B. riesige Kuhglocken von der Decke. "AlpenFury" ist ein Launch Coaster von Premier Rides und die neueste Achterbahn im Park. Sie wurde erst im Juli 2025 eröffnet. Die Bahn verfügt über zwei Züge mit je drei Wagen. Jeder Wagen hat drei Sitzreihen für jeweils zwei Personen. Die Vorderseite des Zuges verfügt über geschwungene Kufen mit Holzakzenten und einem Schriftzug mit "AlpenFury". Wir kommen in die letzten beiden Reihen. Die Kinder gehen in die letzte Reihe und wir in die Reihe davor.
"AlpenFury" ist die längste, höchste und schnellste Launch-Achterbahn in Kanada. Sie erreicht eine Höhe von 50 m, überspannt 1.000 m rund um den Wonder Mountain und den Eingang zur Grand World Exposition von 1890 mit der Station im Alpenfest-Bereich und erreicht Geschwindigkeiten von 115 km/h. Sie verfügt über neun Inversionen - die meisten aller Launch Coaster der Welt.
Nach dem Einsteigen geht es aus dem Bahnhof hinaus in eine Rechtskurve, bevor es auf die Beschleunigungsstrecke geht. Dann geht es mit einem Stengel-Dive in den Wonder Mountain, wo der Zug in der Höhle auf 115 km/h beschleunigt wird. Anschließend folgt die erste und zweite Inversion, eine Fire Serpent Roll. Anschließend geht es in den Inverted Top Hat. Es folgen mehrere Inversionen, bis es am Ende über einige Bunny Hops und dann auf die Bremsstrecke geht.
Wir sind absolut begeistert von der Bahn. Da hat sich Antonia eine gute 600. Achterbahn ausgesucht. Nach der Fahrt steigen wir aus und verlassen die Station. Wir gehen durch den Shop und Matthias schaut noch nach T-Shirt's. Und er findet auch eins, dass ihm ganz gut gefällt. Also wird es gekauft. Viktoria probiert noch ein paar Mützen aus. Hier in den Parks gibt es sehr viele verrückte Mützen. Und heute setzt sie eine Tintenfisch Mütze auf, die aber nicht gekauft wird.
Leider hat das Anstehen jetzt sehr lange gedauert. Mittlerweile ist es 11:00 Uhr und wir haben 120 Minuten angestanden. Natürlich mit dem technischen Defekt am Anfang, aber trotzdem war es sehr lang. Da es heute aber Samstag ist, ist es im Park sehr voll. Am liebsten würden wir "AlpenFury" gleich noch einmal fahren, aber es sind 150 Minuten Wartezeit in der App angezeigt.
Also gehen wir jetzt erst einmal zu "The Fly", die uns ja als letzte Achterbahn noch fehlt. Zum Glück steht sie direkt neben "AlpenFury". Leider ist es jetzt auch hier ziemlich voll. Heute Morgen war es leer, aber da haben wir bei "AlpenFury" angestanden und wollten den Platz nicht verlieren.
Als wir in den Wartebereich von "The Fly" gehen, schauen wir auch hier nach Figuren. Aber leider sehen wir keine. Wahrscheinlich ist die Person, die die Figuren verteilt hat, jetzt woanders hingegangen.
"The Fly" ist eine stählerne Wildmaus-Achterbahn. Die Attraktion wurde von Mack Rides gebaut. Die Fahrt ist dem Insekt Fliege gewidmet und nicht wie andere Bahnen dieses Typs der Maus. Die Bahn ist 16 m hoch, 400 m lang und 56 km/h schnell.
Wir stehen etwa 50 Minuten an, bis wir endlich einsteigen können. Das ist natürlich für diese Achterbahn sehr lange. Aber die Fahrt ist lustig, wir mögen diesen Achterbahn Typ eigentlich ganz gern.
Als wir aus der Bahn aussteigen, ist es 12:00 Uhr. Wir sind jetzt seit drei Stunden hier im Park und sind nur zwei Achterbahnen gefahren. Da haben wir gestern wesentlich mehr geschafft. Wir laufen durch den Park und überlegen, was wir noch fahren könnten. Und immer schauen wir genau auf den Boden oder auf irgendwelche Zäune, ob wir vielleicht noch Figuren sehen.
Wir laufen bei "Yukon Striker", dem Dive Coaster vorbei. Aber leider ist es hier sehr voll. Wir schauen in der App nach, wo es denn einigermaßen leer ist, aber leider ist es jetzt überall voll. Es gibt eigentlich keine Wartezeiten unter 60 Minuten.
Da wir gestern im Snoopy Bereich eine Bahn gesehen haben, die auch auf Schienen fährt, jedoch nicht als Achterbahn ausgegeben ist, gehen wir noch einmal dorthin. Man kann ja nie wissen, ob sie nicht doch mal als Achterbahn eingestuft wird.
Also laufen wir wieder am Wonder Mountain vorbei. Und als wir hier entlang gehen, finden die Kinder wieder kleine Figuren. Teilweise an genau den Stellen, an denen wir schon heute Morgen Figuren gefunden haben. Die mysteriöse Person scheint also noch einmal Figuren verteilt zu haben. Und während Bianca mit den Kindern einmal um den ganzen Wonder Mountain läuft, um nach den Figuren zu schauen, geht Matthias Getränke besorgen.
Wir werden noch einmal fündig, aber nur auf der Seite, wo sich "AlpenFury" befindet. Anschließend laufen wir weiter in den Bereich Planet Snoopy. Hier stellen wir uns bei "Treetop Adventure" an. Nachdem wir in den Wartebereich gegangen sind, können wir sehen, dass es sich hier um eine Monorail handelt, die mit Pedalen betrieben wird. Es handelt sich um kleine Hubschrauber, in die zwei etwas größere Personen passen.
Da es uns aber zu unangenehm ist, wieder aus dem Wartebereich hinauszugehen und die anderen Fahrgeschäfte auch so unglaublich lange Wartezeiten haben, bleiben wir hier stehen. Als erstes steigen dann Bianca und Viktoria in den Hubschrauber, anschließend Matthias und Antonia. Die beiden hatten gehofft, dass sie Bianca und Viktoria ein bisschen jagen können, aber die Hubschrauber fahren automatisch und es ist ganz egal, ob man in die Pedale tritt oder nicht.
Die Fahrt ist ganz lustig und unterwegs soll man nach Tieren Ausschau halten. Wir finden sie auch alle. Aber es ist eben eine Kinderattraktion.
Anschließend schauen wir noch, wie voll es bei "Boo Blaster" ist. Aber hier muss man auch 60 Minuten anstehen. Also laufen wir noch einmal zurück zum Wonder Mountain und weiter zu "Leviathan". Wir stellen uns in den Wartebereich und heute können wir am Anfang gleich weiter gehen als gestern. Wir können direkt bis zu den überdachten Schlängelgängen laufen. Trotzdem dauert es gefühlt länger als gestern, da die Schlange nicht so zügig vorangeht.
Nach etwa 35 Minuten sind wir dann aber in der Station. Wir bekommen wieder die vorletzte Reihe zugewiesen. Die kennen wir ja schon von gestern.
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Die Fahrt macht wieder sehr viel Spaß und wir sind ganz begeistert. Da uns "Mighty Canadian Minebuster" gestern ganz gut gefallen hat, gehen wir noch einmal dorthin. Allerdings ist es hier viel voller als gestern. Wir stehen etwa 35 Minuten an, bis wir endlich einsteigen können. Es ist nämlich unglaublich warm im Wartebereich, der nicht überdacht ist.
Dieses Mal können wir uns sogar in die letzten beiden Reihen setzen. Antonia und Matthias gehen ganz nach hinten, Bianca und Viktoria gehen in die vorletzte Reihe. Die Fahrt ist wieder ganz lustig, aber heute kommt es uns irgendwie rumpeliger vor als gestern. Viktoria meint zwar, dass sie die Bahn gestern auch schon nicht gut fand. Wir haben es heute aber als schlimmer empfunden.
So langsam wissen wir nicht mehr genau, was wir noch fahren wollen, da die Wartezeiten überall zu lang sind. Also gehen wir noch einmal zu "AlpenFury". Hier muss man zwar auch noch 70 Minuten anstehen, aber dafür lohnt es sich wenigstens. Wir gehen also zu den Schließfächern und packen unsere Sachen hinein. Anschließend gehen wir in den Wartebereich. Die Kinder schauen wieder nach Figuren, aber dieses Mal finden wir leider keine.
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Als wir bereits 20 Minuten angestanden haben und merken, dass es nicht wirklich weitergeht, kommt die Durchsage, dass die Achterbahn einen technischen Defekt hat und man natürlich nicht sagen kann, wie lange das Ganze dauert. Einige Leute verlassen daraufhin den Wartebereich. Wir bleiben noch etwas stehen, aber da sich nichts bewegt, verlassen wir nach weiteren 15 Minuten auch den Wartebereich.
Als wir gerade von den Schließfächern wieder kommen, sehen wir die erste Bahn über unseren Kopf hinwegfahren. Das ist sehr ärgerlich. Hätten wir mal 5 Minuten länger gewartet. Die ersten Leute stürmen jetzt wieder zum Wartebereich, der sich sehr schnell füllt.
Wir überlegen kurz, ob wir uns doch noch einmal anstellen sollen, entscheiden uns dann aber dagegen. Wir haben noch eine zweistündige Fahrt vor uns und außerdem wollen wir auch mal etwas früher in die Unterkunft kommen.
Also verlassen wir gegen 15:30 Uhr den Park, der uns allen sehr gut gefallen hat. Leider war es heute sehr voll und wir konnten nicht allzu viel Attraktionen fahren. Wir freuen uns jetzt auf kühle Getränke aus der Kühlbox und steigen ins Auto.
Da wir heute Kanada wieder verlassen werden und Bianca unbedingt Poutine essen möchte, suchen wir nach einem Lokal in der Nähe. Das Navi führt uns zu einer Adresse ganz in der Nähe. Es sieht hier etwas seltsam aus und wir fahren zwei Mal um den Block, aber wir sehen kein Poutine Restaurant. Wahrscheinlich ist die Information veraltet und das Restaurant existiert hier nicht mehr.
Wir suchen daher das nächste Restaurant aus. Es ist zum Glück auch nicht so weit weg von hier. Das Restaurant heißt Enchanted Poutinerie. Wir halten vor dem Laden und gehen hinein. Das Restaurant ist auf Poutine spezialisiert und es gibt ganz viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Da wir Poutine noch nie gegessen haben, bestellen wir die Classic Poutine.
Da offenbar nur Bianca die einheimische kanadische Küche probieren möchte, nehmen wir nur eine Portion. Wir müssen auch nicht lange warten und probieren die Poutine gleich hier im Laden. Es gibt zum Glück einen Tresen mit mehreren Stühlen.
Die Poutine ist eine in Kanada populäre Fast-Food-Spezialität. Sie besteht aus Pommes, Käsebruch und darüber gegossener Bratensauce. Bianca ist begeistert und findet das Essen ganz toll. Der Rest der Familie, insbesondere Antonia und Viktoria, mögen das Essen gar nicht. Ihnen sind die Pommes zu matschig. Also essen Bianca und Matthias die Poutine alleine auf.
Nach dem Essen gehen wir wieder nach draußen zum Auto. Wir setzen unsere Fahrt fort. Es ist jetzt 16:15 Uhr und wir fahren zwei Stunden, bis wir wieder zu den Niagarafällen und der Grenze kommen. Wir halten jedoch nicht noch einmal bei den Wasserfällen, sondern fahren über die Brücke Richtung Grenzkontrolle. Von der Brücke aus können wir jedoch noch einmal einen Blick auf die Wasserfälle werfen.
Die Grenzkontrollstation ist auch nicht so voll. Vor uns stehen zwei Autos. Als wir zum Grenzbeamten kommen, reichen wir die Pässe rüber. Er fragt, ob wir Bargeld dabeihaben, was wir verneinen. Dann folgt die Frage, wo wir denn wohnen würden. Und als Matthias ansetzt und sagen möchte, dass wir in Tonawanda wohnen, geht Bianca schnell dazwischen und sagt, dass wir in Berlin, Deutschland wohnen.
Wir hatten gelesen, dass einige Touristen wegen dieser Frage schon im Abschiebegefängnis gelandet sind, weil sie suggeriert haben, dass sie dauerhaft in den USA leben. Danach ist aber alles zur Zufriedenheit beantwortet und wir können fahren.
Es ist jetzt noch etwa eine einstündige Fahrtzeit, bis wir in Tonawanda ankommen. Die Unterkunft erreichen wir gegen 18:30 Uhr. Wir parken unser Auto und gehen zum Eingang. Wir haben hier keine Informationen bekommen, wie wir ins Haus kommen. Es stand in der Anzeige, dass wir vom Vermieter begrüßt werden. Da wir erwartet haben, dass wir etwas länger in Canada's Wonderland bleiben, haben wir eine Ankunftszeit von 21:00 Uhr angegeben.
Während wir noch hier stehen und überlegen, was wir denn machen. Ob wir jetzt einkaufen fahren oder irgendwo eine Telefonnummer finden, geht auf einmal die Tür von innen auf. Wir werden von der Vermieterin begrüßt. Sie wohnt im Vorderhaus und hat uns wahrscheinlich auf das Grundstück laufen sehen.
Sie begrüßt uns freundlich und bittet uns herein. Anschließend zeigt sie uns das Haus. Nach kurzer Zeit verabschiedet sie sich dann. Im Wohnzimmer gibt es eine Verbindungstür zum Vorderhaus. Sie geht hindurch und schließt dann hinter sich ab. Jetzt können wir uns in Ruhe allein umschauen.
Das Haus betritt man durch die Küche. Diese ist ziemlich klein und schon etwas alt. Von hier aus geht es dann in den Wohnraum. Hier steht ein großer Esstisch mit Rattanstühlen. Auf der anderen Seite gibt es einen Kamin und eine große Couch. Außerdem noch einen Sessel und einen Sitzsack. Es sieht auf jeden Fall sehr gemütlich aus.
Vom Wohnzimmer geht dann das Kinder-Schlafzimmer ab. Dieses ist recht klein. Hier steht ein Etagenbett und ein Regal. Platz für den Koffer ist leider nicht. Dieser muss im Wohnzimmer liegen. Vom Schlafzimmer geht dann noch ein Bad ab. Die Kinder überlegen dann auch gleich, wer wo schläft. Am Ende entscheidet sich Antonia für oben und Viktoria für unten.
Wenn man wieder zurück ins Wohnzimmer geht und am Esstisch vorbeiläuft, kommt man zu einer Treppe, die relativ steil ist. Oben befindet sich dann das Eltern-Schlafzimmer mit einem Doppelbett und daneben befindet sich ein weiteres Bad.
Wir finden die Unterkunft ganz gemütlich. Die Kinder sind etwas unzufrieden. Ihnen ist das Schlafzimmer zu klein. Und Viktoria beschwert sich, dass sie unten im Bett nicht sitzen kann, ohne sich den Kopf zu stoßen. Außerdem mag sie die Weltkarte nicht, die an der Wand hängt.
Matthias fährt jetzt das Auto auf den Hof, auch wenn wir alle sagen, dass die Einfahrt zu schmal ist. Aber so können wir unsere Sachen besser ausladen. Wir verstauen alles im Haus und machen uns anschließend noch einmal auf den Weg zu einem Walmart.
Dieser ist auch nicht weit entfernt. Wir fahren etwa 10 Minuten bis dorthin. Beim Walmart kaufen wir dann Orangensaft, Kekse, salzige Butter, Zimt-Rosinen Bagels, Weintrauben, Mini-Paprikas, Mini-Gurken und Äpfel. Und natürlich kaufen wir auch Eiscreme. Dieses Mal nehmen wir Ben & Jerry's Fudgy Flan sowie Milk & Cookies mit. Außerdem noch Vanille Eis und eine Flasche Hershey Schokoladensoße.
Mit den Einkäufen geht es dann wieder zurück zur Unterkunft. Wir verstauen alles im Kühlschrank bzw. Gefrierer. Heute wollen wir mal kochen. Wir hatten in den letzten Tagen schon Nudeln, Soße und Käse gekauft.
Leider ist die Küche hier nicht ganz so gut ausgestattet, wie in den vorherigen Unterkünften. Aber wir finden immerhin noch etwas Salz.
Um 21:30 Uhr ist das Essen dann fertig und es schmeckt auch allen ganz gut. Anschließend gibt es das Eis.
Während Bianca das Essen gekocht hat, haben die Kinder ihre Figuren im Wohnzimmer aufgebaut. Sie haben insgesamt 18 Figuren gefunden und teilweise auch wirklich kleine. Diese werden jetzt gut in einer Tüte verstaut, damit sie nicht verloren gehen.
Gegen 22:30 Uhr machen wir uns dann so langsam bettfertig. Da die Kinder unten alleine schlafen, lassen wir ihnen eine Lampe im Wohnzimmer an. Dann gehen wir nach oben. Gegen 23:00 Uhr sind wir alle eingeschlafen.
Der zehnte Tag in Daten:
Datum
08.08.2025
Uhrzeit Ontario/New York: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)Eintritt
Canada's Wonderland(Eintritt USD 45,00 p.P. und Parken USD 30,00 im ALL PARK* PASSPORT enthalten)
Übernachtung
Lovely 2 Bedroom Apartment attached to Main House, Tonawanda (gebucht über airbnb.de
)
Preis pro Nacht (Apartment: 4 Gäste, 2 Schlafzimmer, 3 Betten, 2 Badezimmer): EUR 128,59Sonstige Ausgaben
Freshco, Vaughan: CAD 3,99 (EUR 2,51)
Canada's Wonderland, Locker: CAD 3,00 (EUR 1,88)
Canada's Wonderland, Locker: CAD 3,00 (EUR 1,88)
Canada's Wonderland, Shop: CAD 22,09 (EUR 13,88)
Enchanted Poutine, North York: CAD 13,55 (EUR 8,51)
Walmart, Tonawanda: USD 49,94 = EUR 43,03Entfernung
126 Meilen gefahren
13.719 Schritte/9,16 km gelaufen