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Tag 11: Six Flags Darien Lake, Erie County Fair
Heute konnten wir zum Glück mal wieder etwas länger schlafen. Daher klingelt der Wecker erst um 7:00 Uhr. Bianca steht auf, geht ins Bad und macht sich fertig. Anschließend steht Matthias auf und Bianca geht nach unten, um die Kinder zu wecken. Es dauert eine Weile, bis die beiden aufstehen. Dazu müssen wir die Musik ein bisschen lauter machen und das Licht anmachen.
In der Zwischenzeit deckt Bianca den Frühstückstisch. Da wir gestern beim Walmart Croissantteig gekauft haben, macht Antonia heute zum Frühstück ein paar Croissants für uns.
Um 9:15 Uhr gibt es dann Frühstück. Die Croissants schmecken nicht ganz so gut wie zu Hause, aber es ist mal etwas anderes. Natürlich gibt es trotzdem noch Toasties, Bran Flakes und Joghurt.
Nach dem Frühstück räumen wir auf und machen unsere Sachen fertig. Wir packen ein paar Snacks ein und Getränke für die Kühlbox. Um 10:15 Uhr fahren wir dann los.
Bis zu unserem heutigen Ziel sind es etwa 45 Minuten. Und so erreichen wir den Parkplatz von Six Flags Darien Lake gegen 11:00 Uhr. Der Parkplatz ist relativ leer, aber der Park ist auch ziemlich klein. Wir packen unsere Sachen zusammen, stecken Snacks und die Trinkflaschen ein und gehen durch die Sicherheitskontrolle. Danach gehen wir durch den Eingang. Das alles geht sehr schnell und fünf Minuten später sind wir im Park.
Der Park wirkt auf den ersten Blick nicht wirklich groß. Es gibt keine Main Street wie in den anderen Parks. Und auch kein großes Karussell, auf das man am Anfang zu läuft. Und so gehen wir gleich zur ersten Achterbahn, die in der Nähe des Eingangs steht. Dies ist "Tantrum". Und obwohl es eine der größeren Achterbahnen ist, ist es hier ganz leer. Wir gehen in den Wartebereich, der relativ groß ist und können direkt bis zur Station durchgehen.
"Tantrum" ist eine Stahl-Achterbahn vom Typ Euro-Fighter des Herstellers Gerstlauer. "Tantrum" hat eine maximale Höhe von 30 m, eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h und eine Gesamtstreckenlänge von 380 m.
Die Achterbahn hat drei Wagen. Jeder Wagen verfügt über zwei Reihen für jeweils vier Personen. Wir haben Glück und bekommen die Plätze in der ersten Reihe.
Unmittelbar nach dem Verlassen der Station dreht der Wagen leicht nach links und beginnt dann, den 30 m hohen Aufzugshügel hinaufzufahren. Anschließend fährt der Wagen mit einer Geschwindigkeit von 85,0 km/h einen 97-Grad-Steilhang hinunter. Anschließend folgen weitere Inversionen, bis der Wagen in den Bahnhof zurückkehrt.
Die Fahrt macht Spaß und Bianca mag auch Gerstlauer Eurofighter sehr gern. Manchmal sind die Bahnen etwas rumpelig, aber diese Bahn fährt sich eigentlich ganz gut. Nach der Fahrt gehen wir gleich zur nächsten Bahn. Dies ist "Mind Eraser". Und dieser Name ist absolut passend, denn es handelt sich um einen Suspended Looping Coaster von Vekoma.
Auch hier ist der Wartebereich sehr groß, aber ebenfalls komplett leer. "Mind Eraser" ist ein inverted coaster. Wir gehen bis zur Station vor und steigen gleich in den wartenden Zug ein. Es gibt einen Zug mit zehn Wagen, in denen man zu zweit nebeneinandersitzt. Da die letzte Reihe schon besetzt ist, gehen wir in die Reihen davor. Bianca und Antonia setzen sich in die vorletzte Reihe und Matthias und Viktoria gehen in die Reihe davor.
"Mind Eraser" ist ein Standard SLC. Er ist 689 m lang, 33 m hoch und der Zug erreicht eine Geschwindigkeit von 80 km/h. Die Fahrt ist sehr unangenehm und es gibt einige Schläge. Wir sind froh, dass wir die Bahn nicht noch einmal fahren müssen.
Direkt neben "Mind Eraser" steht eine weitere Achterbahn. Dies ist der "Hoot ‚N' Holler" Coaster. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Kinderachterbahn. Laut Schild am Eingang darf man die Achterbahn auch nur fahren, wenn man kleiner als 1,4 m ist. Und in der Coaster Count App sind auch noch nicht sehr viele Fahrer für diese Bahn eingetragen. Offenbar wird die Vorschrift auch sehr ernst genommen. Wir überlegen kurz, ob wir uns einfach anstellen sollen. Aber im Moment sind einige Kinder und deren Eltern an der Bahn. Und die Eltern fahren auch nicht mit, sondern stehen nur daneben.
"Hoot ‚N' Holler" ist eine Familienachterbahn aus Stahl von Zierer. Die Bahn hat einen Zug mit fünf Wagen. Es gibt zwei Sitzplätze pro Reihe für insgesamt zehn Fahrgäste pro Zug. Der Zug der Bahn hat ein Eulenthema. Die Bahn ist 3 m hoch, 60 m lang und 26 km/h schnell.
Nach einer Zeit, in der wir uns das Ganze angeschaut haben, entscheiden wir uns dann, uns nicht anzustellen. Und so gehen wir weiter zu "Viper". Auch hier ist es sehr leer. Wir können bis zur Station vorgehen, müssen aber noch einen Zug warten, bis wir einsteigen können.
"Viper" ist eine Stahlachterbahn von Arrow Huss. Sie wurde 1982 als erste Achterbahn der Welt mit fünf Inversionen eröffnet. Diesen Rekord hielt sie bis zum Jahr 1987. Es gibt zwei Züge mit jeweils sieben Wagen. Jeder Wagen hat zwei Reihen für je zwei Personen. Wir setzen uns irgendwo in die Mitte des Zuges, um möglichst schnell mitfahren zu können. Und es fahren wieder Antonia und Bianca sowie Viktoria und Matthias zusammen.
Nach der Ausfahrt aus der Station macht die Strecke einen weiten U-Turn zum Lifthill, der den Wagen dann 37 m über den Boden bringt. Es geht anschließend in eine Rechtskurve, bevor es den ersten richtigen Hügel hinuntergeht. Am Fuße des ersten Abhangs erreicht der Zug seine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, woraufhin eine vertikale Schleife folgt. Danach fährt der Zug in ein Batwing-Element, eine herzförmige Serie von zwei Inversionen. Wenn der Zug diese verlässt, hat sich die Bahn um 180° gedreht und fährt nun zurück in Richtung Bahnhof. Danach macht die Strecke eine 180°-Drehung nach rechts und fährt in zwei aufeinanderfolgende Korkenzieher ein. Dann geht es in eine 540°-Helix, in der die Strecke durch einen 30 m langen Tunnel führt, und schließlich zurück zum Bahnhof.
Die Fahrt war gar nicht so schlecht. Wir haben nach "Mind Eraser" mit einer weiteren ruppigen Fahrt gerechnet, aber die Bahn fuhr sich sanfter als erwartet.
Nach dem Verlassen der Bahn laufen wir auf der Suche nach Getränken durch den Park. Viele der Essenstände machen erst um 12:00 Uhr auf und so konnten wir uns bisher nichts zu trinken holen. Jetzt ist es 12:05 Uhr und so können wir uns endlich Coke Zero und Wasser mit Eis holen.
Gut gestärkt geht es dann weiter zu "Moto Coaster". Hier müssen wir erst einmal den Eingang suchen. Die Bahn sieht ein bisschen aus wie eine mobile Achterbahn und der Eingang ist etwas versteckt. Man muss Treppen hinunter gehen und alles sieht ein bisschen provisorisch aus. Wir gehen in den Wartebereich und müssen zum ersten Mal ein wenig länger anstehen. Am Ende warten wir aber auch nicht länger als 10 Minuten.
"Moto Coaster" ist eine Motorrad-Achterbahn von Zamperla. Es ist eine ähnliche Achterbahn wie "Steeplechase" in Cony Island. Allerdings sitzt man dieses Mal auf einem Motorrad und nicht auf einem Pferd. Die Bahn ist 13 m hoch, 265 m lang und 61 km/h schnell. Es gibt einen Zug mit sechs Wagen. In jedem Wagen können zwei Personen sitzen.
Da es relativ voll ist, können wir uns die Reihen nicht aussuchen. Und so setzen sich Bianca und Antonia in die dritte Reihe und Matthias und Viktoria in die vierte Reihe. Da wir im Luna Park Cony Island von dem intensiven Launch überrascht wurden, lassen wir die Arme dieses Mal lieber unten und halten uns fest. Die Fahrt macht Spaß, die Kurven sind teilweise intensiv. Grundsätzlich würden wir die Bahn auch noch einmal fahren. Aber erst einmal gehen wir zu den anderen Achterbahnen.
Die nächste Achterbahn wäre "Boomerang". Diese befindet sich eigentlich direkt neben dem "Moto Coaster". Aber es gibt keinen direkten Weg dorthin. Entweder müssen wir wieder zurück in Richtung Ausgang und um den See laufen oder wir verlassen den Park und gehen durch das Camp, in dem einige Häuser für Übernachtungsgäste sowie Shops stehen. Dazu gehen wir durch ein Tor, wo ein Mitarbeiter sitzt, der uns einen Stempel auf die Hand gibt. Er sagt uns, dass wir dann den Eingang bei "Boomerang" nehmen können, um wieder in den Park zu kommen. Da wir genau dorthin wollen, entscheiden wir uns, diesen Weg zu nehmen.
Der Bereich, in dem sich die Geschäfte befinden, ist nicht groß. Und so laufen wir anschließend durch ein parkähnliches Gelände. Als wir zum Eingang bei "Boomerang" kommen, sagt uns der dort sitzende Mitarbeiter jedoch, dass wir hier nicht wieder in den Park gehen könnten. Dies sei nur der Ausgang. Und so müssen wir noch ein ganzes Stück weiterlaufen, bis wir zu einem größeren Eingang kommen. Dies ist der Eingang für die Hotelgäste.
Leider kommt gerade ein ganzer Schwung Gäste in den Park. Es gibt hier auch eine Sicherheitskontrolle und alle müssen ihre Taschen durchsuchen lassen. Das dauert leider eine ganze Weile, weil etliche Leute riesige Badetaschen dabeihaben. Dann gibt es bei einigen auch Probleme mit den Parktickets. Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir dann aber endlich wieder im Park. Wir bedauern schon, dass wir nicht einfach wieder am "Moto Coaster" zurück um den See gelaufen sind.
Jetzt gehen wir aber endlich zu "Boomerang". Und auch hier ist es leer. "Boomerang: Coast to Coaster" ist eine Shuttle-Achterbahn aus Stahl. Die Achterbahn wurde von Vekoma entworfen und hergestellt. Die Bahn hat eine blaugrüne Schiene und weiße Stützen. Bianca und Antonia setzen sich in die letzte Reihe und Matthias und Viktoria in die Reihe davor.
Wenn die Achterbahn startet, wird der Zug rückwärts den Lifthill hinaufgezogen, dann durch eine Cobra Roll und einen Looping durch die Station fallen gelassen. Am Ende dieses Zyklus wird der Zug den Lifthügel am Ende der Strecke hinaufgezogen und dann wieder abgeworfen, so dass der Zug rückwärts durch die Loopings fahren kann, daher der Name "Boomerang: Coast to Coaster". Die Bahn ist 36 m hoch, 285 m lang und 76 km/h schnell.
Die Fahrt war eben ein typischer Boomerang, den wir alle überhaupt nicht mögen. Aber es war ganz okay. Es gab ein paar Schläge in der Cobra Roll, aber das kennen wir ja schon.
Jetzt machen wir erst einmal eine Pause und setzen uns in den Schatten. Hier holen wir unsere Snacks aus dem Rucksack und essen ein bisschen.
Nachdem wir uns ein bisschen erholt haben, gehen wir zur nächsten Achterbahn. Dies ist die Holzachterbahn "Predator".
Auch hier ist es nicht so voll. Wir müssen nur etwa 10 Minuten warten, bis wir einsteigen können. Da wir alle in der letzten Reihe sitzen wollen, fahren wir getrennt. Matthias und Antonia fahren zuerst, Bianca und Viktoria steigen dann ein, als die beiden wieder kommen.
"Predator" ist eine Holzachterbahn von Dinn Corporation. Die Bahn hat ein double out-and-back layout. Sie ist 29 m hoch, 1.000 m lang und 80 km/h schnell. Es gibt einen einzelnen Zug mit sechs Wagen. In jeden Wagen gibt es zwei Reihen für jeweils zwei Personen.
Die Fahrt ist etwas ruppig, macht aber Spaß. Als wir aus der Bahn aussteigen, können wir sehen, dass jetzt auch "Superman" fährt. Die Bahn war den ganzen Tag geschlossen und jetzt sehen wir die ersten Wagen fahren. Also machen wir uns schnell auf den Weg dorthin, bevor sie wieder irgendwelche technischen Defekte hat.
Wie zu erwarten war, ist der Wartebereich leider sehr voll. Es ist nun mal die größte Achterbahn des Parks und alle sind jetzt hierher gestürmt. Leider steht man die meiste Zeit in der Sonne. Erst wenn es hoch zur Station geht, steht man etwas überdacht.
Und so stehen wir ca. 60 Minuten unten in der Sonne, bis wir nach oben zur Station kommen. Es fährt auch nur ein Zug und die Abfertigung dauert unglaublich lange. Da wir in der letzten Reihe sitzen wollen und die Sonne leider schräg in die Station scheint, stehen wir hier oben auch noch in der Sonne.
"Ride of Steel" ist ein Mega Coaster des Herstellers Intamin. Eine spiegelbildlich baugleiche Anlage fährt unter dem Namen "Superman: Ride Of Steel" in Six Flags America, d.h. wir werden sie gegen Ende des Urlaubs noch einmal fahren, wenn wir dort im Park sind. Eine ähnliche Bahn fährt unter "Superman The Ride" in Six Flags New England, dem Park, in dem wir vor ein paar Tagen waren.
Die Bahn hat zwei Züge mit jeweils acht Wagen. In jedem Wagen gibt es zwei Sitzreihen für jeweils zwei Personen. Damit wir nicht noch länger warten müssen, gehen Bianca und Antonia in die letzte Reihe und Matthias mit Viktoria in die Reihe davor.
Die 1.646 m lange Strecke erreicht eine Höhe von 63 m und besitzt einen 62 m hohen First Drop von 68°, auf dem die Züge eine Höchstgeschwindigkeit von 117,5 km/h erreichen. Danach folgt ein weiterer Hill und anschließend eine Helix, die zum Glück nicht allzu intensiv ist. Anschließend geht es wieder zurück in Richtung Station. Es folgen weitere Hills und noch eine Helix. Zum Schluss gibt es noch zwei Bunny Hops. Danach geht es zurück zur Station.
Die Fahrt hat Spaß gemacht, aber nach den ganzen Achterbahnen, die wir schon gefahren sind, war es nichts besonderes mehr. Wir wären die Bahn zwar noch einmal gefahren, aber die Schlange ist immer noch lang. Und wir haben keine Lust, noch einmal 70 Minuten anzustehen.
Wir sind jetzt auch schon ein bisschen geschafft von den vorherigen Tagen und so beschließen wir, den Park zu verlassen, auch wenn es erst 15:00 Uhr ist. Wir gehen zurück zu unserem Auto und holen uns kühle Getränke aus der Kühlbox. Die schmecken schon wesentlich besser, als die Getränke im Park.
Jetzt fahren wir allerdings noch nicht nach Hause. Matthias hat für uns noch eine Überraschung herausgesucht und so machen wir uns auf die etwa 60-minütige Fahrt. Wir fahren kleinere Landstraßen und fahren auch durch eine ländliche Gegend. Als wir uns unserem Ziel nähern, sehen wir mehrere Schilder in den Vorgärten stehen, auf denen die Anwohner ihre Parkplätze anbieten. Da es aber auch offizielle Parkplätze gibt, die kostenlos sind, verzichten wir auf das Angebot.
Je näher wir unserem Ziel kommen, umso voller wird es auch. Es sind etliche Autos und Fußgänger unterwegs. Aber nach kurzer Zeit und einem kleinen Umweg, der unserem Navi geschuldet ist, kommen wir ans Ziel. Wir fahren auf den Parkplatz, der nur eine staubige Wiese ist.
Wir suchen uns einen Parkplatz und lassen unseren Rucksack auch im Wagen liegen. Auf Snacks und Getränke können wir verzichten, wir wollen nicht so lange hierbleiben. Wir überqueren dann die Straße und gehen zum Eingang der Erie County Fair. Um auf die Fair zu kommen, müssen wir erst einmal Eintritt bezahlen. Also stellen wir uns in eine Schlange an. Das dauert ziemlich lange, aber nach einer Weile kommen Mitarbeiter mit mobilen Kartengeräten die Schlange entlang, damit es schneller vorwärts geht.
Nachdem wir den Eintritt bezahlt haben, betreten wir die Fair und schauen uns erst einmal um. Ganz am Anfang befinden sich die Ausstellungshallen. Bei dieser Fair geht es scheinbar um Landwirtschaft und Tiere. An den Hallen stehen entsprechende Schilder. Wir gehen in einige Hallen hinein und schauen uns die Tiere an. Hier gibt es Kühe, Schafe, Ziegen, Esel, Alpakas und Schweine.
Da wir es aber nicht so toll finden, wie die Tiere hier gehalten werden, gehen wir wieder nach draußen. Auf der anderen Seite gibt es noch eine Halle mit Hühnern, Hasen und anderen kleineren Tieren. Da diese aber alle nur auf den Gittern stehen, gehen wir auch ganz schnell wieder nach draußen.
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Unser eigentliches Ziel ist sowieso der Freizeitpark-Bereich. Hier sollen drei Achterbahnen stehen. Da man diese Fahrten noch einmal extra bezahlen muss, laufen wir erst einmal über die Kirmes, um die Achterbahnen zu suchen und die Preise bzw. Tickets zusammenzurechnen. Insgesamt benötigen wir 96 Tickets. Da wir beim Kauf von 100 Tickets 20 Tickets gratis bekommen, nehmen wir dieses Angebot. Im Nachhinein müssen wir dann leider feststellen, dass uns der doppelte Betrag abgebucht wurde.
Wir gehen jetzt ein zweites Mal über die Kirmes zum "Wacky Worm Coaster". Hierbei handelt es sich um einen klassischen Wurm und eine Fahrt kostet 8 Tickets. Wir müssen eine Fahrt warten und steigen dann ein. Wir gehen in die letzten beiden Reihen. Es ist zwar eng, aber wir setzen uns zu zweit in eine Reihe. Matthias und Viktoria setzen sich in die letzte Reihe, Bianca und Antonia gehen in die Reihe davor.
Es ist ein klassischer Wurm, den wir schon diverse Male gefahren sind. Aber wir haben unseren Spaß. Wir fahren drei Runden und steigen dann wieder aus.
Jetzt laufen wir weiter über die Kirmes zur nächsten Achterbahn. Wir kommen an vielen seltsamen Ständen vorbei. Hier kann man Kleidung und allerhand Krimskrams kaufen. Es gibt auch Labubus zu kaufen, aber wir wissen nicht genau, ob es auch Originale sind. Sie wirken uns dafür zu günstig.
Es gibt auch Stände, an denen man lebende Fische gewinnen kann. Hier muss man Reifen über kleine Gläser werfen. Wenn man dies geschafft hat, gewinnt man die Fische, die sich in diesen Gläsern befinden. Diese werden dann in Tüten oder klitzekleine Plastikaquarien gesteckt. Falls man mit den Fischen nicht über die Kirmes laufen möchte, kann man diese auch dort lagern und später abholen.
Außerdem gibt es natürlich auch diverse Essenstände. Das Essen riecht ganz lecker, ist aber auch ziemlich teuer. Die Menschen an den Ständen rufen uns ständig etwas zu und wir fühlen uns nicht so richtig wohl. Auch die Gäste sind teilweise etwas seltsam. Die Kinder wollen schnellstmöglich weg von hier und so sehen wir zu, dass wir schnell die Achterbahnen fahren.
Die nächste Achterbahn, zu der wir gehen ist "Zyklon". Dies ist eine etwas größere Achterbahn. Eine Fahrt kostet hier 10 Tickets. Hier müssen wir ein bisschen warten, aber am Ende sind es vielleicht nur 5-10 Minuten. Es gibt einzelne Wagen mit jeweils zwei Reihen und die Kinder gehen in die erste Reihe. Wir gehen in die Reihe dahinter.
Die Fahrt ist ganz lustig, aber doch etwas ruppig. Noch einmal müssten wir sie nicht fahren. Also steigen wir aus und gehen zur nächsten Achterbahn. Dies ist wieder ein Wurm, der auf der anderen Seite der Kirmes steht. Er heißt auch einfach "Wacky Worm" und ist eigentlich identisch zu dem Wurm, den wir gerade eben gefahren sind. Eine Fahrt kostet hier 8 Tickets.
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Wir stellen uns an und können auch gleich einsteigen. Die Fahrt ist wieder lustig, es sitzen noch einige Kinder und Eltern mit uns in der Bahn. Und dieses Mal fahren wir sogar vier Runden.
Nach der Fahrt haben wir noch ein paar Credits auf unserer Karte. Und so gehen wir über die Kirmes und schauen, wie wir diese Credits noch verfahren können. Matthias und Viktoria entdecken dann den "Zipper". Hierbei handelt es sich um eine Art ovales Riesenrad, bei dem sich die Gondeln aber auf den Kopf drehen. Antonia hat keine Lust auf das Fahrgeschäft. Im letzten Jahr sind Bianca und sie zusammen ein ähnliches Fahrgeschäft gefahren, bei dem man die Gondeln selbst zum Überschlag bringen musste und die beiden haben es trotz großer Anstrengung nicht zum Drehen gebracht.
Also stellen sich die beiden in den Schatten, während sich Matthias und Viktoria anstellen. Die Fahrt auf dem "Zipper" kostet 8 Tickets. Die beiden müssen zwei Fahrten warten, da auch nicht alle Gondeln beladen werden.
Als sie an der Reihe sind, steigen sie in die geschlossene Gondel. Die Fahrt ist mal etwas anderes. Und sich die Wagen von selbst überschlagen, müssen sich die beiden auch nicht anstrengen. Am Ende sind die Überschläge doch viel seltener als es von außen aussieht. Dafür ist die Fahrt aber recht lang.
Nachdem die beiden wieder ausgestiegen sind, verlassen wir die Kirmes auch schnell wieder. Wir fühlen uns hier nicht so richtig wohl und auch über die Tierausstellung wollen wir nicht mehr schlendern.
So gehen wir zurück zum Parkplatz und trinken erst einmal etwas Kaltes aus der Kühlbox. Wir essen auch ein paar Snacks und machen uns dann auf den Heimweg. Es ist jetzt kurz vor 19:00 Uhr. Wir benötigen für den Weg nach Hause etwa 40 Minuten.
Wir fahren auf die Interstate 90 Richtung Norden. Nach etwa 15-minütiger Fahrt sehen wir von weitem ein Shopping Center, in dem es ein "Ross Dress for Less" gibt. Da Antonia hier gerne einkaufen geht und sie auch in ein paar Tagen Geburtstag hat, fahren wir hier ab, damit sie sich ein wenig umschauen kann.
Wir suchen uns einen Parkplatz und steigen aus. Da Matthias und Viktoria nicht so gerne zu Ross gehen und sie sich dort auch nicht so lange aufhalten wollen, schlendern sie an den anderen Geschäften vorbei. Während Bianca und Antonia zu Ross gehen, gehen die beiden zu "Sam's Club". Dies ist ein Großhändler, ähnlich wie die Metro. Hier gibt es alles in großen Mengen, u.a. Kopfschmerztabletten und Hershey Schokolade. Und die Sachen sind auch viel günstiger als bei Walmart.
Antonia schaut sich bei Ross ausgiebig um und hat am Ende etliche Sachen in den Wagen gelegt, die sie dann auch anprobiert. Am Ende kauft sie sich von Omis Geburtstagsgeld einen Adidas Rucksack für die Schule. Außerdem eine Handtasche, ein T-Shirt einen Rock und eine Jeans.
Nach etwa 90 Minuten ist der Einkauf beendet und wir können weiterfahren. Da wir jetzt alle hungrig sind, fahren wir gleich noch zu einem Five Guys, der hier in der Nähe ist. Im ersten Moment sieht es so aus, als ob er doch nicht dort wäre, wo das Navi uns den Laden angezeigt hat, da es sehr nach Baustelle aussieht. Doch als wir aussteigen, sehen wir ein Schild, das sagt, das der Laden geöffnet ist.
Wir gehen hinein und bestellen uns Burger und Pommes. Matthias nimmt einen Double Cheeseburger mit allem. Bianca und Antonia nehmen einen Little Cheeseburger mit allem, außer Senf für Antonia bzw. Zwiebeln für Bianca. Außerdem nehmen wir noch zwei große Portionen Pommes. Viktoria möchte keinen Burger probieren. Also bekommt sie nur Pommes, die hier aber auch sehr lecker sind.
Während wir auf die Bestellung warten, holen wir uns Erdnüsse, die es hier kostenlos gibt. Und auch kaltes Wasser gibt es kostenlos.
Nach etwa 10 Minuten ist unser Essen fertig. Es ist wie immer sehr gut. Und nach den großen Burgern und den vielen Pommes sind wir auch alle pappsatt.
Als wir das Restaurant verlassen, ist es bereits 21:45 Uhr. Wir fahren etwa 20 Minuten bis zu unserer Unterkunft. Dort laden wir das Auto aus und gehen schnell ins Haus. Das muss auch schnell gehen, denn an der Eingangstür sitzen sehr viele Spinnen.
Im Haus gehen wir auch relativ schnell ins Bett. Der Tag war wieder einmal anstrengend und wir sind müde. Wir schicken noch ein paar Fotos vom heutigen Tag nach Hause an die Familie und gehen dann gegen 23:00 Uhr schlafen.
Der elfte Tag in Daten:
Datum
09.08.2025
Uhrzeit New York: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)Eintritt
Six Flags Darien Lake(Eintritt USD 35,00 p.P. und Parken USD 30,00 im ALL PARK* PASSPORT enthalten)
Erie County Fair(Eintritt USD 28,64 = EUR 25,12, Ride Tickets USD 104,00 = EUR 91,22)
Übernachtung
Lovely 2 Bedroom Apartment attached to Main House, Tonawanda (gebucht über airbnb.de
)
Preis pro Nacht (Apartment: 4 Gäste, 2 Schlafzimmer, 3 Betten, 2 Badezimmer): EUR 128,59Sonstige Ausgaben
Ross Dress for Less, Cheektowaga: USD 91,10 (EUR 78,49)
Five Guys, Cheektowaga: USD 43,86 (EUR 37,79)Entfernung
98 Meilen gefahren
18.156 Schritte/11,88 km gelaufen