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Tag 12: Holiday Valley, Midway S.P., Waldameer, Memphis Kiddie Park, Every Child’s Playground - Sandusky
Heute können wir bis 7:00 Uhr schlafen. Als der Wecker klingelt, steht Bianca auf und geht ins Bad. Um 7:30 Uhr geht sie dann nach unten zum Schlafzimmer der Kinder. Jetzt müssen auch die beiden aufstehen. In der Zwischenzeit deckt Bianca den Frühstückstisch. Neben den obligatorischen Cornflakes, Bran Flakes, Toasties und Toasts müssen heute auch die Reste gegessen werden, da wir die Unterkunft wieder verlassen.
Daher gibt es für Viktoria auch noch die restlichen Nudeln und für Antonia Eiscreme. Aber da gibt es schlimmeres. Nach dem Essen räumen wir ab, waschen das Geschirr und räumen auf. Wir packen unsere Koffer und räumen das Essen in die Kühlbox. Anschließend bringen wir alles nach draußen zum Auto.
Wir putzen noch ein bisschen, um nicht alles unordentlich zu hinterlassen. Um 9:45 Uhr sind wir dann abfahrbereit. Als wir zum Auto gehen, kommt auch unsere Vermieterin aus dem vorderen Teil des Hauses. Wir verabschieden uns und machen noch ein paar Fotos von der Unterkunft.
In der Gegend hier haben wir häufig einen einzigen roten Stern an den Häusern gesehen. Da wir uns hier nicht in Texas befinden und der Stern insofern auch nicht "Lone Star", also den Staat Texas symbolisieren soll, haben wir uns gefragt, ob das irgendetwas anderes bedeutet. Da an unserem Haus auch ein Stern angebracht ist, fragt Matthias unsere Vermieterin. Sie schaut etwas verwirrt. Entweder kann oder möchte sie nichts sagen. Sie meint nur, dass es Deko ist und sie es schön findet.
Jetzt machen wir uns auf den Weg nach Sandusky. Auf dem Weg dorthin möchten wir jedoch noch ein paar Achterbahnen fahren. Und so fahren wir als erstes in Richtung Holiday Valley. Die Fahrt dorthin dauert etwa eine Stunde.
Wir fahren auf einer Nebenstraße und die Fahrt ist ganz nett. Als wir unserem Ziel näherkommen, wird es immer touristischer. Der Ort erinnert an ein Ski Resort. Es gibt Hotels und Skilifte. Wir müssen ein bisschen suchen, bis wir unser Ziel gefunden haben. Dann fahren wir auf den Parkplatz und gehen in das kleine Gebäude. Hier könnten wir auch in Österreich oder der Schweiz sein.
Wir kaufen Karten für den Mountain Coaster und werden nach draußen geschickt. Über eine Wiese laufen wir zu einem weiteren Gebäude, wo sich der Einstieg zum Coaster befindet. Daneben befinden sich auch ein Sessellift und diverse Wanderwege.
Als wir zum Einstieg kommen, müssen wir uns alle ein kurzes Video anschauen, dass hier in Dauerschleife läuft. Hier wird erklärt, wie man bremst, Tempo macht und Abstand hält. Anschließend werden wir gefragt, ob wir alles verstanden haben, was wir bejahen. Danach zeigen wir unsere Tickets und steigen in den Wagen.
Bianca fährt wieder einmal als Erste, danach folgen Viktoria, Antonia und Matthias. Viktoria möchte immer hinter Bianca fahren, da sie Angst hat, einem Fremden hinten drauf zu fahren. Wir setzen uns in die Wagen, zeigen einmal wie man bremst und Gas gibt und dann werden wir den Lift nach oben gefahren.
Die Landschaft hier ist ganz schön und die Fahrt macht Spaß, auch wenn die Strecke nur 900 m lang ist. Aber da wir hier ganz allein sind, können wir auch so schnell fahren, wie wir wollen, da es niemanden gibt, der vor uns die Strecke entlang schleicht.
Das war auf jeden Fall ein gelungener Start in den Tag. Wir laufen zurück zum Parkplatz und steigen ins Auto. Jetzt wollen wir aber erst einmal Einkaufen fahren. Mittlerweile ist es 11:20 Uhr und wir hoffen, dass wir vielleicht einen Supermarkt finden, in dem es Kartoffelecken oder sonstiges gibt.
Als erstes fahren wir jedoch zu einer Tankstelle. Anschließend fahren wir zu TOPS. Diesen Supermarkt kennen wir noch nicht. Es gibt hier zwar auch eine Deli Theke, aber leider gibt es nichts, was uns zusagt. Es gibt sehr viel Fleisch, aber keine Kartoffelecken oder Mozzarella Sticks. Aber es gibt eine ziemlich gute Backabteilung. Hier gibt es Baguettes, die auch knackig sind. Also nehmen wir uns hiervon eins mit.
Unser nächstes Ziel ist der Midway State Park. Dieser ist auch nur etwa 60 Minuten entfernt. Wir fahren wieder kleinere Straßen entlang und können schöne Orte, Häuser und Landschaften sehen.
Gegen 12:50 Uhr erreichen wir den Midway State Park. Der Parkplatz ist recht voll und es sind viele Familien mit Kindern hier. Allerdings sind die Kinder sehr klein und wir fühlen uns hier etwas fehl am Platz. Nichtsdestotrotz gehen wir in den Park. Wir müssen kurz warten, weil hier eine Mini-Eisenbahn um den Park fährt und diese gerade vorbeikommt.
Der Midway State Park wurde 1898 als Picknickplatz gegründet. Heute gilt er als der fünfzehntälteste kontinuierlich betriebene Vergnügungspark in den Vereinigten Staaten. Er wurde 2009 als nationales historisches Viertel in das National Register of Historic Places aufgenommen.
Eine Dame am Eingang begrüßt uns und wir denken schon, dass wir vielleicht nicht hineingelassen werden. Aber als wir ihr sagen, dass wir gern die Achterbahn fahren würden, lächelt sie und schickt uns zum Ticketschalter. Sie warnt uns gleich vor, dass die Kinder wahrscheinlich vermessen werden müssen, obwohl sie eindeutig groß genug sind. Aber die Regeln sind die Regeln.
Also gehen wir zum Ticketschalter und holen uns die entsprechenden Tickets für die Achterbahn. Für eine Fahrt benötigt man 4 Tickets. Nachdem wir diese gekauft haben, kommt der junge Mann aus dem Ticketschalter, vermisst die Kinder, die anschließend ein Armband bekommen. Danach gehen wir gleich zur Achterbahn. Wir müssen kurz warten, da die Bahn gerade fährt.
Beim "Little Dipper" handelt es sich um eine Stahlachterbahn mit einem Zug. Dieser besteht aus drei Wagen mit jeweils zwei Reihen. Wir setzen uns in den letzten Wagen und die Kinder gehen in die letzte Reihe.
Die Bahn fährt in einem Oval und es gibt mehrere kleine Hügel. Die Kinder verbieten uns die Arme nach oben zu nehmen und zu lachen. Also sitzen wir alle während der Fahrt ganz brav in unserem Wagen. Die Fahrt ist ganz lustig. Es gibt ein paar Hügel und die Fahrt es recht flott. Wir fahren zwei Runden und steigen dann wieder aus.
Anschließend schauen wir uns noch ein bisschen um. Es gibt ein kleines Riesenrad, eine Eisenbahn und mehrere kleinere Rundfahrgeschäfte. Aber alles ist doch schon eher für kleine Kinder. Also verlassen wir den Park wieder.
Als wir zum Auto gehen und losfahren, ist es 13:15 Uhr. Da es jetzt noch recht früh ist, fahren wir weiter zum nächsten Park. Die Fahrtzeit beträgt wieder etwa 60 Minuten. Hierfür fahren wir auf die Interstate 86 und später auf die Interstate 90. Wir verlassen den Bundesstaat New York und kommen nach Pennsylvania. Hier befindet sich die Waldameer & Water World. Es gibt einen großen Parkplatz, der auch schon sehr gut gefüllt ist. Wir müssen auf einen Ausweichparkplatz fahren und auch dort ziemlich ans Ende, um noch einen Parkplatz zu finden.
Da wir nur kurz bleiben wollen, lassen wir die Rucksäcke im Auto und nehmen nur die Bauchtaschen und unsere Wasserflasche mit. Wir laufen zum Eingang des Vergnügungsparks und müssen dazu am Wasserpark vorbeilaufen. Dieser ist sehr gut gefüllt. Wir hoffen, dass es im Vergnügungspark leerer ist. Als wir an einer Picknickfläche vorbeikommen, können wir sehen, dass hier ziemlich viele Tische für Firmenveranstaltungen und Geburtstage eingedeckt sind.
Der Vergnügungspark ist eintrittsfrei. Er verfügt über 35 Fahrgeschäfte, eine Spielhalle und überdachte Picknickplätze. Für die Fahrgeschäfte muss entweder vor der Fahrt ein bezahltes Armband gescannt werden oder es müssen "Wally Points" aus dem "Wally Card"-System verwendet werden.
Es gibt hier fünf Achterbahnen und wir gehen erst einmal durch den Park, um zu schauen, wie viel sie kosten. Nachdem wir alles angeschaut und durchgerechnet haben, kaufen wir 88 Ride Tickets, die wir auf eine Karte laden. Dies ist günstiger als das Armband.
Als erstes laufen wir zum "Ravine Flyer 3". Hier ist es nicht wirklich voll, aber es dauert ein bisschen, bis wir einsteigen können, denn für die Abfertigung des Zuges nimmt sich die Operaterin sehr viel Zeit. Die Fahrt kostet 3 Tickets.
"Ravine Flyer 3" ist eine Stahlachterbahn für Kinder. Sie wurde vom US-amerikanischen Hersteller E&F Miler Industries gebaut. Benannt ist sie nach der ursprünglichen Ravine Flyer-Achterbahn, die mehrere Jahrzehnte zuvor im Park in Betrieb war. Obwohl es sich um die dritte Ravine Flyer handelt, wurde sie vor der Ravine Flyer II eröffnet, da letztere aufgrund rechtlicher Probleme erst 2008 in Betrieb genommen werden konnte. Sie war die erste Stahlachterbahn im Park. Sie ist 4 m hoch und hat eine Gleislänge von 100 m. Der Zug fährt zweimal die Strecke ab, um eine komplette Fahrt zu absolvieren.
Die Bahn hat sechs Wagen, in denen jeweils zwei Personen sitzen können. Wir setzen uns in die letzten beiden Wagen. Matthias und Bianca gehen in den letzten Wagen, die Kinder gehen in den Wagen davor. Gesichert werden wir mit einem Bügel. Nachdem alles kontrolliert wurde, macht die Operaterin eine Ansage. Erst einmal werden wir gefragt, ob wir Spaß haben. Danach sollen wir die Armen nach oben nehmen und die Augen schließen. Danach wird die Bahn dann gestartet.
Von der Station aus geht es über einen kleinen Anstieg nach links über den Wartebereich und dann in einer Helix über eine kleine Wasserfläche mit Springbrunnen, Danach geht es zurück in die Station. Die Einfahrt in die Station ist jedoch etwas ruppig. Trotzdem macht die Fahrt Spaß.
Als nächstes gehen wir zu "Ravine Flyer II". Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um die größte Achterbahn, aber auch hier ist es leer. Wir müssen nur etwa 10 Minuten anstehen, bis wir an der Reihe sind. Für die Fahrt zahlen wir 5 Points.
"Ravine Flyer II" ist eine Hybrid-Holzachterbahn des Konstrukteurs The Gravity Group, die am 17. Mai 2008 eröffnet wurde. Während die mit stählernen Laufbändern versehenen Schienen aus Holz sind, sind die Stützen und Räder aus Stahl gefertigt. Die Bahn ersetzt die alte Bahn "Ravine Flyer" des Parks, welche 1938 abgerissen wurde. "Ravine Flyer II" besitzt zwei Züge des Herstellers Philadelphia Toboggan Coasters mit jeweils sechs Wagen. In jedem Wagen können vier Personen in jeweils zwei Reihen à zwei Personen Platz nehmen. Wir gehen in den vorletzten Wagen, wobei sich die Kinder dann in die hintere Reihe setzen.
Nach dem Verlassen des Bahnhofs fährt der Zug eine kurze Abfahrt hinunter und biegt nach links zum Lifthill ab. Nach dem Aufstieg auf den Lifthill fährt der Zug sofort die erste Abfahrt hinunter, biegt scharf nach rechts ab und fährt über einen Airtime-Hügel, während er die Straße PA 832 überquert. Die Strecke kurvt nach links, dann nach rechts, während sie den Wendepunkt zum Gipfel der zweiten großen Abfahrt hinauffährt. Der Zug fährt diese Abfahrt hinunter zur zweiten Kreuzung der PA 832 über einen weiteren Airtime-Hügel. Unmittelbar darauf folgen zwei Tunnel, die zwei Airtime-Hügel umschließen, und eine ansteigende Linkskurve. Die Strecke führt über einen weiteren Airtime-Hügel und macht eine leichte Linkskurve bergab, bevor sie unter den Lift Hill fährt, wo ein Foto während der Fahrt aufgenommen wird. Anschließend überquert sie einen weiteren Airtime-Hügel, bevor sie in die 90°-Rechtskurve in die Schlucht einfährt. Die Strecke dreht sich weiter nach rechts, steigt aus der Schlucht empor und durchquert den Lift Hill in einem weiteren Airtime-Hügel, wobei sie sich weiterhin nach rechts dreht. Sie überquert zwei letzte Airtime-Hügel und macht eine Rechtskurve, bevor sie in die Bremsstrecke einfährt und nach links abbiegt, um zum Bahnhof zurückzukehren.
Wir sind etwas überrascht von der Fahrt. Das hätten wir jetzt nicht erwartet. Die Fahrt ist wirklich toll und ganz schön schnell. Auch die Airtime ist gut. Es ist zwar auch etwas ruppig, so dass wir die Arme lieber unten lassen und uns festhalten, aber trotzdem haben wir Spaß.
Danach laufen wir auf die andere Seite des Parks. Hier stehen auch noch zwei Achterbahnen. Wir gehen zunächst zur kleineren. Dies ist "Whirlwind". Hierbei handelt es sich um einen Spinning Coaster von SBF Visa. Es gibt einen einzelnen Zug mit vier Wagen. In jedem Wagen sitzen die Fahrgäste in 2 Reihen zu je 2 Personen, sodass pro Zug insgesamt 16 Fahrgäste Platz finden. In jeder Reihe sitzen die Fahrgäste Rücken an Rücken.
Wir müssen hier ein bisschen warten, da die Abfertigung ziemlich lange dauert. Und da die Sonne jetzt ganz schön brennt und es hier keinen Schatten gibt, ist dies ganz schön anstrengend. Bevor wir einsteigen können, scannen wir unsere Karte. Die Fahrt auf "Whirlwind" kostet 3 Ride Tickets. Auch als wir endlich im Wagen sitzen und in der Sonne warten, dauert es ganz schön lange, bis es losgeht.
Zu der Fahrt lässt sich jetzt nichts Besonderes sagen. Es ist ein Spinning Coaster, wie wir ihn schon mehrere Male gefahren sind. Wir setzen uns so in die Wagen, dass wir uns beim Einsteigen gegenübersitzen und uns während der Fahrt immer mal wieder sehen können. Und so fahren Bianca und Antonia in einem Wagen und Matthias und Viktoria in dem Wagen daneben.
Nach der Fahrt geht es direkt weiter zu "Steel Dragon". Hier ist es ziemlich voll. Auch hier stehen wir die ganze Zeit in der prallen Sonne. Insgesamt müssen wir 20 Minuten warten. Während der Wartezeit schauen wir uns auch die anderen Besucher an. Und wir sehen hier auch eine Familie, bei der der Vater und der Sohn Coaster T-Shirts tragen. Und der Junge hat auch eine Go-Pro dabei, mit der er die Fahrt filmt. In Coaster-Count können wir sie jedoch nicht finden, aber Amerikaner finden wir hier auch eher selten.
"Steel Dragon" ist eine Stahlachterbahn von Maurer Rides. Die Bahn ist eine Spinning-Achterbahn. Steel Dragon hat acht Wagen, von denen allerdings nur vier in Betrieb sind. Man sitzt zu zweit nebeneinander und mit dem Rücken zu der anderen Reihe. In einen Wagen passen vier Fahrgäste gleichzeitig.
Als wir in die Wagen steigen, setzen sich Bianca und Antonia in Fahrtrichtung, während Matthias und Viktoria rückwärtsfahren. Nach dem Verlassen des Bahnhofs biegen die Wagen nach rechts ab und fahren dann einen Lift Hill hinauf. Oben angekommen geht es in die größte Abfahrt, während sich die Wagen zu drehen beginnen. Die Bahn ist 16 m hoch, 424 m lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 60 km/h.
Jetzt fehlt uns nur noch eine Achterbahn. Und so gehen wir zur letzten Bahn, der Holzachterbahn "The Comet". Sie wurde von Philadelphia Toboggan Coasters gebaut und 1951 eröffnet. Die 396 m lange Strecke erreicht eine Höhe von 11 m und besitzt eine 8 m hohe erste Abfahrt. Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. "The Comet" besitzt zwei Züge, einen grünen und einen orangen. Jeder Zug besitzt vier Wagen. In jedem Wagen können vier Personen (zwei Reihen à zwei Personen) Platz nehmen.
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Wir müssen auch hier etwas länger warten. Am Ende sind es 20 Minuten, die wir anstehen. Wir können dann in den orangen Zug einsteigen. Wir setzen uns in den vorletzten Wagen. Und auch dieses Mal wollen die Kinder zusammenfahren.
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Die Fahrt beginnt mit einer Rechtskurve aus dem Bahnhof heraus auf einen 11 m hohen Lift Hill. Nach der ersten Abfahrt folgt eine Linkskurve. Anschließend folgt eine weitere Abfahrt in zwei Airtime Hills, bevor es wieder nach oben in eine Rechtskurve über den Bahnhof geht. Es folgt eine Reihe von zwei Bunny-Hops. Danach kommen weitere Kurven und ein letzter Bunny-Hop, bevor wir in die Schlussbremse fahren. Danach biegt der Zug nach rechts in den Bahnhof ein.
Die Fahrt hat wirklich Spaß gemacht. Auch wenn sie ziemlich rasant war, hat es nicht so geschlagen.
Uns ist jetzt ziemlich warm und unsere Wasserflasche ist leer. Weitere Fahrgeschäfte, die uns interessieren gibt es auch nicht. Also laufen wir den Weg zurück zum Parkplatz zu unserem Auto. Wir holen uns erst einmal kühle Getränke aus der Kühlbox. Danach setzen wir uns ins Auto und machen die Klimaanlage an.
Es ist jetzt 16:30 Uhr. So langsam bekommen wir etwas Hunger. Und da wir sowieso noch etwas einkaufen müssen, schauen wir, was es für Supermärkte in der Nähe gibt. Es gibt ein Walmart Supercenter, zu dem wir uns jetzt auf den Weg machen.
Hier schauen wir als erstes, ob es in der Deli Theke Kartoffelecken gibt. Leider ist diese ziemlich geplündert. Es gibt nur noch abgepacktes Hähnchen, Stampfkartoffeln und Mac & Cheese. Das ist jetzt nicht so unser Fall und daher kaufen wir hier nichts. Auch die abgepackten Sandwiches und Salate sprechen uns nicht an.
Da wir aber noch andere Sachen benötigen, schauen wir uns danach um. Wir kaufen noch ein paar Dosen Coke und Coke Zero. Außerdem packen wir noch Bagels, Toastbrot und Toasties in den Wagen. Die Kinder wollen auch noch Mini-Gurken, Mini-Paprika und kleine Tomaten. Da wir letztens Nudeln gekocht haben, holen wir noch einmal Spaghetti, Tomatensauce und geriebenen Käse. Auch Orangensaft und Käsekuchen für Bianca dürfen nicht fehlen.
Damit gehen wir dann zur Kasse. Da wir aber immer noch Hunger haben, fahren wir noch zu Wegmans, der sich hier gleich in der Nähe befindet. Hier schauen wir uns auch nach einer Deli-Theke um, die es aber leider nicht gibt. Dafür kann man hier aber Pizza, Sandwiches, Salate und Sushi kaufen. Matthias und Viktoria entscheiden sich für ein großes Sandwich, dass sie sich nach ihren Vorstellungen zusammenstellen lassen und anschließend teilen. Antonia nimmt einen Salat.
Mit dem Essen gehen wir zum Auto. Dort setzen wir uns dann hin und essen erst einmal.
Mittlerweile ist es 17:40 Uhr. Wir haben jetzt immer noch nicht genug von Achterbahnen und fahren daher weiter. Es geht auf die Interstate 90 in Richtung Cleveland. Wir fahren allerdings um Cleveland herum. Nach etwa 90 Minuten Fahrzeit erreichen wir den Memphis Kiddie Park. Wir fahren auf den Parkplatz, der schon recht leer ist, denn der Park schließt in 40 Minuten.
Wir gehen schnell zum Ticketschalter, um uns Ride Tickets für die Achterbahn zu kaufen. Für diese benötigen wir 4 Tickets pro Person. Wir gehen schnell die wenigen Schritte bis zur Achterbahn. Wir stellen uns an und müssen nur kurz warten.
Als die Bahn zum Stehen kommt, werden wir in die Wagen eingeteilt. Wir setzen uns alle einzeln in die Reihen. Mit uns im Zug sitzt nur noch ein kleines Mädchen.
"Little Dipper" ist eine kleine Stahlachterbahn. Die Achterbahn wurde von der Allan Herschell Company gebaut und nahm im April 1952 den Betrieb auf. Die Bahn ist ein Standardmodell von Little Dipper. Sie hat eine einfache ovale Form. Die Achterbahn verfügt über einen Zug mit drei Wagen. Jeder Wagen hat zwei Sitzreihen.
Die Fahrt ist lustig und das kleine Mädchen und wir haben Spaß. Nach der Fahrt verlassen wir den Park auch gleich wieder. Es ist jetzt 19:30 Uhr und wir fahren weiter zu unserer Unterkunft. Nach etwa 30 Minuten Fahrzeit halten wir aber noch einmal an einem Spielplatz an. Hier gibt es eine schienengeführte Seilbahn, die bei Coaster-Count auch als Achterbahn gelistet ist. Also halten wir an dem Parkplatz an. Wir gehen auf den Spielplatz, der zum Glück auch recht leer ist. Ein Junge nutzt gerade die Seilbahn und so setzen wir uns erst einmal auf eine Bank und warten, bis er fertig ist.
Wir müssen auch nicht lange warten, bis er fertig ist. Also gehen wir jetzt alle auf die Seilbahn und fahren alle eine Runde.
Anschließend wollen die Kinder auch die anderen Spielgeräte ausprobieren. Sie gehen auf die Schaukel, ein kleines Karussell und den Kletterturm. Außerdem gibt es hier auch noch eine Art Musikinstrumente.
Als die Sonne untergeht, wird es gleich merklich kühler. Viktoria muss auch auf die Toilette und normalerweise gibt es hier auf den Spielplätzen auch immer Toiletten. Aber diese sind jetzt alle verschlossen. Wahrscheinlich sind sie nur tagsüber offen.
Daher gehen wir schnell zum Auto zurück und fahren jetzt zu unserer Unterkunft. Von hier sind es auch noch einmal 50 Minuten Fahrzeit. Gegen 21:00 Uhr erreichen wir unsere Unterkunft. Bevor wir auf den Hof fahren, schauen wir wie immer noch einmal genau in die Beschreibung, ob wir hier auch tatsächlich richtig sind und wie wir in die Wohnung kommen.
Nachdem wir kontrolliert haben, dass wir richtig sind, fahren wir auf den Hof. Hier steht noch ein weiteres Auto, da es hier zwei Wohnungen gibt. Uns gehört die untere Wohnung. Als wir aussteigen, nehmen wir erst einmal nur unsere Rucksäcke und die Kuscheltiere. Wir öffnen die Tür und kommen in eine Art Vorraum, von dem aus eine weitere Tür abgeht.
Als wir hier hinein gehen, kommen wir in einen Flur. Links runter befindet sich eine Waschküche mit Waschmaschine und Trockner. Rechts entlang geht es in eine Küche mit einem großen Tresen. Die Küche ist schön dekoriert mit künstlichem Efeu und Schmetterlingen. Es gibt auch eine Wand mit einer großen Leuchtschrift, auf der steht: "Welcome to Wilderness".
Von hier aus kommt man in ein kleines Bad und geradeaus ins Wohnzimmer. Hier gibt es einen Schreibtisch und eine Couchlandschaft. Auch hier ist alles schön dekoriert mit Wandbildern, Efeu und Tierkissen.
Weiter geradeaus geht es in ein Schlafzimmer. Hier stehen zwei Etagenbetten, ein Sessel, zwei Spielzelte und ein Spieletisch. Auch hier ist alles ganz toll zum Thema Dschungel dekoriert. Die Kinder sind ganz begeistert.
Vom Wohnzimmer geht ein weiteres Zimmer ab. Dieses ist ganz in rosa gehalten. Hier stehen ein Doppelbett und ein künstlicher Mandelbaum. Und dieses Zimmer gefällt natürlich Bianca gut.
Nachdem wir uns umgeschaut haben, holen wir unsere restlichen Sachen aus dem Auto. Wir verstauen alles, soweit es geht, und machen uns anschließend bettfertig. Immerhin ist es mittlerweile schon 22:00 Uhr und wir haben morgen einen anstrengenden Tag vor uns. Wir schicken noch die Fotos des heutigen Tages nach Hause und gehen dann schlafen.
Der zwölfte Tag in Daten:
Datum
10.08.2025
Uhrzeit New York/Pennsylvania/Ohio: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)Eintritt
Holiday Valley, Ellicottville (4 Ride Tickets USD 10,00 p.P., USD 40,00 = EUR 34,43)
Midway S.P., Bemus Point (8 Ride Tickets USD 2,50 p.P., USD 10,00 = EUR 8,61)
Waldameer, Erie (88 Ride Tickets USD 19,50 p.P., USD 78,00 = EUR 67,21)
Memphis Kiddie Park(4 Ride Tickets USD 3,25 p.P., USD 13,00 = EUR 11,20)
Übernachtung
The Wilderness | In der Nähe von CP & SF, Sandusky (gebucht über airbnb.de
)
Preis pro Nacht (Apartment: 7 Gäste, 2 Schlafzimmer, 7 Betten, 1 Badezimmer): EUR 165,82Sonstige Ausgaben
Tanken bei Kwik Fill in Ellicottville: USD 61,79 (EUR 54,20), 19,560 G à 3,159 USD/G
Tops Markets, Ellicottville: USD 3,99 (EUR 3,44)
Walmart, Erie: USD 68,27 (EUR 58,82)
Wegmans, Erie: USD 23,31 (EUR 20,08)Entfernung
335 Meilen gefahren
x.xxx Schritte gelaufen