Tag 14: Cedar PointDie heutige Nacht war ziemlich kurz. Um 5:15 Uhr klingelt der Wecker, aber wir quälen uns erst eine halbe Stunde später aus dem Bett. Nachdem wir im Bad waren und uns fertig gemacht haben, wecken wir die Kinder. Wir machen Musik an und wenig später auch noch Licht. Um kurz vor 7:00 Uhr stehen sie dann auch auf.
In der Zwischenzeit bereiten wir schon einmal das Frühstück vor und auch ein paar Snacks für den heutigen Tag. Außerdem packen wir auch unsere Badesachen ein. Falls wir heute noch Zeit haben, können wir nämlich noch an den Strand gehen.
Um 7:30 Uhr gibt es Frühstück. Wir machen es wieder so, dass sich jeder am Tresen nehmen kann, worauf er Lust hat. Und so essen Matthias und Viktoria Cornflakes und Toast. Bianca nimmt sich wieder einen Joghurt. Antonia isst ein Toastie.
Um 8:10 Uhr sind wir dann bereit zur Abfahrt. Wir packen noch unsere Kühlbox und ein paar Snacks ein und bringen alles zum Auto. 10 Minuten später fahren wir dann los. Die Fahrt dauert auch nur 10 Minuten. An der Einfahrt zeigen wir unseren Season Pass vor und fahren zum Parkplatz. Dieses Mal kennen wir ja den Weg.
Da es jetzt schon nach 8:30 Uhr ist, können wir direkt durch den Security Check gehen. Wir müssen auch nur kurz am Eingang anstehen, denn wir werden schon vor 9:00 Uhr hineingelassen.
Mit unserem Season Pass haben wir heute auch wieder early entry. Leider ist "Millenium Force" immer noch geschlossen. Daher gehen wir zu "GateKeeper". Als erstes mieten wir uns wieder ein Schließfach für den ganzen Tag. Danach schließen wir alle unsere Sachen ein.
"GateKeeper" ist ein Wing Coaster des Herstellers Bolliger & Mabillard. Die 1.269 m lange Achterbahn erreicht eine Höhe von 52 m, aus der die Züge auf eine Höchstgeschwindigkeit von 108 km/h beschleunigt werden, und besitzt neben fünf weiteren Inversionen einen 52 m hohen Dive Drop, die höchste Inversion einer Achterbahn weltweit, und ein namensgebendes Keyhole-Element ("Schlüsselloch"-Element), das durch zwei Stahl-Beton-Konstrukte direkt über den für die Bahn neu gestalteten Parkeingang führt und bei den Fahrgästen das Gefühl einer nahenden Kollision hervorrufen soll.
Der Platz mit dem Eingang zu "GateKeeper" befindet sich in der Nähe des Strandes am Nordost-Ufer der Halbinsel, die Warteschlange verläuft parallel zum Strand und unter dem Lifthill hindurch zum Stationsgebäude. In der Station können die Fahrgäste entscheiden, auf welcher Seite des Zuges sie fahren möchten.
Wir gehen zum Eingang des Wartebereichs. Hier ist überhaupt nichts los, so dass wir direkt bis zur Station laufen können. Da man sowieso nur zu zweit nebeneinander sitzen kann, entschieden wir uns dafür, auf getrennte Seiten zu gehen. Und so gehen Bianca und Matthias auf die rechte Seite und Viktoria und Antonia auf die linke Seite der Bahn. Die erste Reihe ist leider schon besetzt. Daher gehen wir in die letzte Reihe. Der Zug steht bereits da und so können wir uns direkt in die Sitze setzen.
Bei "GateKeeper" kommen zwei Züge zum Einsatz. Jeder von ihnen besitzt acht Wagen mit jeweils vier Sitzplätzen pro Sitzreihe, von denen sich je zwei links und rechts der Schiene befinden. Als Rückhaltesystem kommen flexible Schulterbügel zum Einsatz. Zusätzlich werden die Fahrgäste noch durch einen Sicherheitsgurt in den Sitzen gehalten. Vorne am Zug befindet sich der Kopf eines Greifs. In den Augen des Fabelwesens und an den äußeren Sitzen jeder Reihe befinden sich Effekt LEDs.
Die Fahrt ist super, aber irgendwie haben wir das Gefühl, dass die Bahn ein bisschen schlägt. Das hatten wir bisher noch bei keinem Wing Coaster.
Trotzdem beschließen wir, jeweils noch die andere Seite zu fahren, da es hier immer noch so leer ist. Wir gehen also die Treppen der Station wieder hinunter und gleich noch einmal auf der anderen Seite hinein. Auch jetzt können wir gleich wieder durch laufen. Dieses Mal gehen Matthias und Bianca auf die linke Seite. Leider ist nur noch ein Platz in der Mitte frei. Also gehen die beiden in die vierte Reihe. Die Kinder gehen auf die rechte Seite und finden hier einen Platz in der sechsten Reihe.
Auch dieses Mal ist die Fahrt nicht viel besser, wobei die innenliegenden Plätze nicht ganz so schlimm sind. Nach der Fahrt verlassen wir die Station, holen unsere Sachen aus dem Schließfach und sichern unsere Fotos.
Jetzt ist die Schlange auch schon länger und der Wartebereich einigermaßen gefüllt. Wahrscheinlich müsste man jetzt 15 Minuten anstehen, um fahren zu können. Aber wir sind auch erst einmal genug gefahren, so dass wir weiter in den Park hinein gehen.
Als wir bei "Top Thrill 2" vorbeikommen, ist es dort verhältnismäßig leer. Also gehen wir in den Wartebereich. Da Matthias noch zum Schließfach muss, gehen die Damen erst einmal voraus. Sie gehen schon einmal durch den Metalldetektor. Die Kinder wollen nicht warten und gehen schon weiter in den Wartebereich. Kurz danach kommt Matthias. Bianca wartet auf ihn und so stehen wir getrennt an. Wir haben keine Lust uns vorzudrängeln und die Kinder wollen nicht warten.
Nach etwa 40 Minuten sind die Kinder in der Station. Sie werden in die 5. Reihe eingewiesen. Das ist so ziemlich in der Mitte und die beiden sind nicht gerade begeistert. Wir können sie aus der Warteschlange heraus bei der Fahrt beobachten und sie scheinen Spaß zu haben.
Nach weiteren acht Minuten sind wir dann an der Reihe. Wir bekommen einen Platz in der letzten Reihe. Auch uns macht die Fahrt wieder Spaß. Dieses Mal wissen wir ja auch, was passiert und können uns so auch besser auf die Bremse vorbereiten.
Als wir die Station verlassen, sehen wir, dass die Kinder bereits die Sachen aus dem Schließfach geholt haben. Und so können wir direkt zum Fotostand gehen, um die Fotos auf den Photo Pass zu laden.
In der App kann Matthias sehen, dass "Millenium Force" geöffnet hat. Also laufen wir schnell dorthin. Der Wartebereich ist zum Glück auch noch nicht so voll, so dass wir ziemlich schnell voran kommen. Am Anfang gehen wir durch einen überdachten Bereich. Hier ist zum Glück Schatten. Bevor man jedoch zur Station hochgehen kann, läuft man durch einen nicht überdachten Bereich, der direkt in der prallen Sonne liegt.
Als wir noch im überdachten Bereich laufen, hat die Achterbahn offenbar einen technischen Defekt. Auf jeden Fall geht es nicht weiter und wir sind froh, dass wir im Schatten stehen. Nach etwa 10 Minuten sieht es so aus, als würde es wieder voran gehen. Auf jeden Fall laufen die vor uns stehenden Personen weiter. Wir überlegen kurz, ob wir stehen bleiben sollen und eine große Lücke lassen oder zu den anderen aufschließen. Wir entscheiden uns für letzteres. Das stellt sich jedoch als Fehler heraus, denn der technische Defekt ist offensichtlich noch nicht behoben. Und so stehen wir hier in der prallen Sonne, während es nicht voran geht.
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Wir warten etwa 40 Minuten bis es endlich wieder voran geht. Wir haben zwar überlegt, ob wir die Schlange verlassen und in der Zwischenzeit etwas anderes machen. Aber in der App können wir sehen, dass alles sehr voll ist. Dann würden wir bei anderen Attraktionen anstehen und später hier, wenn die Achterbahn wieder fährt.
Gegen 12:20 Uhr kommen wir endlich zu den Treppen, die zur Station hinaufgehen. Hier ist dann wieder Schatten. Die Station ist extrem voll. Wir zwängen uns durch zur letzten Reihe, denn viele Leute bleiben einfach vorne bei den mittleren Reihen an der Treppe stehen.
Nach weiteren 20 Minuten sind wir kurz davor einzusteigen. Die Leute vor uns sitzen bereits im Zug, als plötzlich nichts mehr geht und sie wieder aussteigen müssen. Da die anderen Gäste von hinten bereits nachgerückt sind, wird es jetzt richtig eng hier. Und das bei der Hitze. Es müssen jetzt Techniker kommen und der Zug muss natürlich auch erst einmal leer fahren. Dann gibt es aber auch noch Probleme mit dem zweiten Zug. Offenbar fährt dieser aus der hinteren Station nicht mehr los, wo die Gäste aussteigen.
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Als wir dann endlich an der Reihe sind, werden aber natürlich erst einmal Fast Pass Gäste vorgelassen, so dass wir noch zwei Fahrten warten müssen. Nach fast 70 Minuten Wartezeit sind wir aber endlich an der Reihe. Als erstes steigen Bianca und Antonia ein, danach fahren Viktoria und Matthias.
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"Millennium Force" ist eine Stahlachterbahn von Intamin. Mit ihrer Fertigstellung im Jahr 2000 brach "Millennium Force" mehrere Weltrekorde. Es handelte sich um den ersten Vertreter der Giga Coaster, jener Achterbahnen, die eine Höhe von 300 Fuß (91 m) überschreiten. Die Bahn erstreckt sich über eine Fläche von 5,3 Hektar und besitzt eine 2.010 m lange geschlossene Schienenstrecke. Der auf den 94 m hohen und um 45 Grad geneigten Lifthill folgende First Drop beschleunigt die Züge auf eine Spitzengeschwindigkeit von 150 km/h.
Die Station von Millennium Force verfügt über zwei Stationsplattformen: eine zum Be- und eine zum Entladen der Fahrgäste. Die Besucher steigen zu bzw. aus, während sich der dritte Zug auf der Strecke befindet. In den Stationen sind als Deckenbeleuchtung rote Leuchtstoffröhren über der Schiene angebracht.
Während die Fahrgäste in der Station in den Zug steigen, fährt der Mitnehmerschlitten des Kabellifts den Lifthill hinunter und arretiert unter dem mittleren Wagen des Zugs. Nach Freigabe des Zugs durch das Stationspersonal zieht die Seilwinde den Zug mit einer Geschwindigkeit von 24 km/h den Lifthill empor. Der Zug fährt den 91 m hohen und um 80 Grad geneigten First Drop hinunter. Anschließend überwindet der Zug eine 52 m hohe, um 122 Grad übergeneigte Kurve und durchfährt den ersten Tunnel, um dann den Grenzzaun des Parks zu passieren. Dann überfährt der Zug einen 55 m hohen Airtime-Hügel, auf dem die Fahrgäste kurzzeitig Schwerelosigkeit erfahren. Anschließend bewegt sich der Zug über eine Lagune. Es folgt eine 32 m hohe 360-Grad-Helix nach rechts, eine weitere übergeneigte Kurve und die Vorbeifahrt an Shoot the Rapids. Nach einer kleinen Rechtskurve und einem weiteren Airtime-Hügel verlässt der Zug wieder die Insel. Anschließend erfolgt die Durchfahrt durch den zweiten Tunnel. Der Zug durchfährt eine Linkskurve und einen kleinen Hügel und passiert die Warteschlange. Zum Schluss erklimmt der Zug die letzte, 21 m hohe übergeneigte Kurve über der Warteschlange und wird anschließend von Wirbelstrombremsen auf Schrittgeschwindigkeit verzögert.
Auf "Millennium Force" kommen drei Züge in den Farben rot, blau und gelb zum Einsatz. Jeder der Züge hat neun Wagen für jeweils vier Personen. Die Sitzplätze sind als Stadium-Seating angeordnet, das heißt, jeder Sitzplatz befindet sich etwas höher als der Sitzplatz vor ihm. Als Rückhaltesystem fungieren hydraulische Schoßbügel mit einem zusätzlichen Sicherheitsgurt, der sich über den Schoß der Fahrgäste erstreckt.
Die Fahrt war wirklich toll und hat Spaß gemacht. Gerne würden wir gleich noch einmal fahren. Aber die Wartezeit war dann doch etwas zu viel. Und als wir jetzt die Station verlassen, können wir auch sehen, dass die Schlange wesentlich länger geworden ist.
Also gehen wir erst einmal zu den Schließfächern, um unsere Sachen zu holen. Danach haben wir Durst und besorgen uns erst einmal etwas Kühles zu trinken. Wir essen auch ein paar Snacks und gehen dann in Richtung Ausgang. Wir wollen schauen, ob "Raptor" heute fährt.
Und tatsächlich haben wir Glück. Die Bahn fährt, allerdings ist die Schlange etwas lang. Aber da wir diesen count noch benötigen, stellen wir uns an. Am Ende warten wir hier auch etwa 60 Minuten, bis wir endlich zur Station hochgehen können.
"Raptor" ist ein Inverted Coaster von Bolliger & Mabillard. Auf der 1.155 m langen und 42 m hohen Strecke beschleunigen die Züge auf eine Höchstgeschwindigkeit von 91,7 km/h. Zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung war die Bahn damit der weltweit höchste, schnellste und längste Inverted Coaster. Im französischen Walygator Grand Est befindet sich mit "The Monster" eine Kopie von "Raptor" mit identischem Layout. Diese Bahn sind wir vor einem Jahr gefahren.
"Raptor" besitzt drei Züge. Jeder Zug hat acht Wagen mit je einer Sitzreihe für vier Personen. Zusätzlich zu den Schulterbügeln werden die Fahrgäste mit daran befestigten Gurten in den Sitzen gehalten.
In der ersten Reihe ist uns die Schlange zu voll. Aber wir stellen uns für die letzte Reihe an. Die Kinder setzen sich auf die beiden äußeren Plätze, so dass für uns nur die Innenplätze bleiben.
Nach dem Verlassen der Station, erreicht der Zug nach einer Linkskurve den Kettenlift, der ihn auf eine Höhe von 42 m transportiert. Oben angekommen, gelangt der Zug zunächst in einen kleinen Pre-Drop, bevor er in einer 90°-Linkskurve auf dem 36 m hohen First Drop auf seine Höchstgeschwindigkeit von 92 km/h beschleunigt wird. Anschließend erklimmt der Zug den 30 m hohen Looping, aus dem er direkt in die Zero-g-Roll einfährt, auf die die Cobra-Roll folgt. Nach einer linksgerichteten Spirale wird der Zug auf der Blockbremse leicht abgebremst, woraufhin er in einer Rechtskurve wieder beschleunigt wird und den ersten der beiden Korkenzieher passiert. Der Zug durchfährt eine Rechtskurve und den zweiten Korkenzieher. Kurz vor Schluss windet sich der Zug durch eine rechtsgerichtete 540°-Helix, bevor er nach einer Linkskurve von der Schlussbremse auf Schrittgeschwindigkeit verzögert wird.
Die Fahrt war gut, aber irgendwie hat sie uns auch nicht mehr so umgehauen. Wir sind jetzt schon so viele Achterbahnen im Urlaub gefahren, dass das nichts Besonderes mehr war. Das ist echt komisch, denn "The Monster" hatte uns vor einem Jahr richtig gut gefallen.
Jetzt sind wir eigentlich alle Achterbahnen hier im Park gefahren. Wir holen uns noch einmal Getränke und laufen dann wieder nach hinten. Wir wollen schauen, ob bei "Gemini" heute die blaue Bahn fährt. Leider müssen wir feststellen, dass auch heute nur die rote Bahn fährt. Wir sind etwas enttäuscht und überlegen, was wir jetzt machen sollen.
Da "Siren's Curse" ganz in der Nähe ist, gehen wir noch einmal hierhin. Der Wartebereich ist zwar nicht leer, aber es stehen weniger Leute hier als gestern Abend. Und so schließen wir unsere Sachen ein. Um keinen Ärger zu bekommen, nimmt Antonia lieber ihre Haarspangen raus, damit die Achterbahn auch nicht kaputt geht.
Anschließend gehen wir in den Wartebereich. Wir können heute gleich bis zur letzten Kurve des Wartebereichs gehen. Trotzdem müssen wir etwa 60 Minuten warten, bis wir zur Station kommen. Leider kommen wir wieder nicht in die erste Reihe. Dafür kommen wir dieses Mal in den letzten Wagen. Die Kinder gehen in die letzte Reihe, wir gehen in die Reihe davor.
Die Fahrt macht wieder Spaß, aber im Dunkeln hat es uns ein bisschen besser gefallen. Aber in der letzten Reihe sind wir beim Tilt Element natürlich hoch in der Luft und die airtime ist toll.
Nach der Fahrt sichern wir unser Foto und holen dann unsere Sachen aus dem Schließfach. Wir laufen noch einmal zum anderen Ende des Parks. Als wir an "Maverick" vorbei kommen, schauen wir nach der Wartezeit und der Warteschlange. Leider ist es hier sehr voll. Es wird eine Wartezeit von 80 Minuten angezeigt. Wir fanden die Bahn gestern zwar toll, aber so lange wollen wir jetzt doch nicht warten. Und da sich Viktoria gestern bei der Fahrt ein bisschen verletzt hat, ist sie auch nicht besonders scharf darauf, sich noch einmal anzustellen.
Und so gehen wir noch ein bisschen weiter bis zu "Steel Vengeance". Hier ist es zwar auch nicht leer, aber den RMC, der für viele die beste Achterbahn der Welt ist, wollen wir unbedingt noch einmal fahren. Wir schließen also unsere Sachen ein und gehen in den Wartebereich. Heute müssen wir natürlich wesentlich länger warten. Am Ende stehen wir etwa 60 Minuten in der Warteschlange.
Dieses Mal gehen wir eher nach vorne. In die erste Reihe kommen wir zwar nicht, aber wir kommen in die zweite und dritte Reihe. Antonia und Matthias gehen in die zweite Reihe, Bianca und Viktoria in die Reihe dahinter.
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Die Fahrt war auch wieder toll, aber in den hinteren Reihen hat es uns besser gefallen. Hier war es wesentlich intensiver. Aber für eine weitere Fahrt ist uns die Schlange zu lang. Und so verlassen wir die Bahn, holen uns das Onride Foto und anschließend unsere Sachen aus dem Schließfach.
Mittlerweile ist es jetzt 17:30 Uhr. Wir laufen den weiten Weg zurück zum Ausgang. Alle Achterbahnen, die uns gefallen haben, haben lange Wartezeiten und andere Fahrgeschäfte gibt es kaum. Also verlassen wir den Park und gehen zum Auto zurück. Allerdings wollen wir noch nicht nach Hause gehen. Wir holen nur unsere Badesachen aus dem Kofferraum.
Der Park befindet sich ja auf einer Insel am Erie See. Und direkt neben dem Park befindet sich ein Strand. Außerdem gibt es hier auch ein großes Hotel. Wir laufen die Strandpromenade entlang, um uns einen geeigneten Platz zu suchen.
Wir hoffen, dass wir hier auch einen Ort zum Umziehen finden, aber das gesamte Hotelgelände ist eingezäunt und wir kommen nicht in das Hotel, um hier auf die Toilette zu gehen. Aber etwas weiter entfernt gibt es eine Strandbar und auch öffentliche Toiletten.
Bevor wir uns hier umziehen, gehen wir aber erst einmal zum Wasser, um die Temperatur zu testen. Bianca ist es definitiv zu kalt, aber Antonia möchte gern ins Wasser gehen. Also gehen Antonia und Matthias zu den Toiletten und ziehen sich um. Viktoria kann nur mit ganz großer Überzeugungskraft von Antonia dazu bewegt werden, sich auch umzuziehen.
Als Antonia aus der Toilette kommt, hat sie eine kleine Figur in der Hand. Es ist so eine ähnliche Figur, wie die, die wir in Canadas Wonderland gefunden haben. Sie freut sich auf jeden Fall sehr darüber.
Anschließend gehen wir alle wieder runter zum Strand und breiten unsere Handtücher aus. Bianca ist es selbst angezogen hier unten viel zu kalt, weil es auch sehr windig ist. Der Rest der Familie geht allerdings ins Wasser.
Am Anfang sind wir noch sehr vorsichtig, aber nachdem wir erst einmal nass sind, geht es. Die Wellen sind auch recht ordentlich. Aber das Wasser ist ziemlich flach, so dass man schon sehr weit ins Wasser gehen muss, damit man wenigstens bis zur Hüfte im Wasser ist.
Matthias wird es nach einiger Zeit auch zu kalt, aber die Kinder haben Spaß und springen in die Wellen. Nach 60 Minuten sind sie aber auch durchgefroren. Sie haben schon blaue Lippen. Und so holen wir die beiden aus dem Wasser. Wir setzen uns alle auf die Handtücher und wickeln die Kinder ein, damit sie sich ein bisschen aufwärmen können.
Als den beiden wieder ein bisschen wärmer ist, gehen wir zurück zum Auto. Die beiden verzichten darauf, sich hier wieder umzuziehen. Und so gehen wir in Badesachen zurück zum Auto. Auf dem Weg können wir noch einmal schön die Achterbahnen des Parks sehen.
Da das Auto die ganze Zeit in der Sonne gestanden hat, ist es hier auch schön warm. Daher setzen sich die Kinder eingewickelt in die Handtücher ins Auto. Wir verlassen den Parkplatz und den Park und machen uns auf den Weg nach Hause.
Dieses Mal fahren wir nicht auf dem direkten Weg nach Hause, sondern fahren noch ein bisschen auf der Insel entlang und schauen uns die Häuser an, die hier stehen. Teilweise sind hier schon sehr große schöne Häuser zu sehen und einige Leute haben natürlich auch Boote.
Nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichen wir unsere Unterkunft. Wir bringen alles ins Haus und gehen erst einmal duschen, um das Salzwasser abzuwaschen. Außerdem macht Bianca schon einmal eine Waschmaschine an. Die Gelegenheit wollen wir hier nutzen und noch einmal alles durchwaschen.
Da wir keine Lust mehr haben das Haus zu verlassen und die Essensmöglichkeiten auch nicht wirklich vorhanden waren, kochen wir heute wieder selbst. Und so gibt es Spaghetti mit Tomatensoße.
Um 21:30 Uhr ist das Essen fertig und wir essen in unserer Küche am Tresen. Nach dem Essen machen sich die Kinder bettfertig. Sie gehen schon einmal in ihr Zimmer, lesen aber noch bzw. schreiben Nachrichten nach Hause.
Auch Matthias geht so langsam ins Bett. Bianca möchte aber noch die Wäsche fertig machen. Ein paar Maschinen sind es leider noch. Und so bleibt Bianca bis ca. 0:30 Uhr auf, bis die letzte Wäsche aus dem Trockner ist. Da ein Teil der Wäsche noch etwas feucht ist, wird diese im Wohnzimmer zum Trocknen verteilt. Abschließend geht Bianca dann auch schlafen.
Der 14. Tag in Daten:
Datum
12.08.2025
Uhrzeit Ohio: Eastern Daylight Time (EDT = UTC-4h)Eintritt
Cedar Point(Eintritt USD 50,00 p.P. und Parken USD 30,00 im ALL PARK* PASSPORT enthalten)
Übernachtung
The Wilderness | In der Nähe von CP & SF, Sandusky (gebucht über airbnb.de
)
Preis pro Nacht (Apartment: 7 Gäste, 2 Schlafzimmer, 7 Betten, 1 Badezimmer): EUR 165,82Sonstige Ausgaben
Cedar Point, Locker: USD 15,00 (EUR 12,95)Entfernung
15 Meilen gefahren
x.xxx Schritte gelaufen